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Eva Herman: Der Tod der alten Eltern: Frieden schließen, bevor es zu spät ist…

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Irgendetwas geht kaputt in dieser Zeit; es sieht alles so gut aus, viele Straßen, teure Autos, Großbildferseher, Aldi ist reich geworden,.. aber oft, meist, haben wir uns dem Diktat des Geldes untergeordnet, wie es uns alle Politiker vormachen in den letzten 20 oder 30 Jahren: was man kaufen kann und groß aussieht, ist etwas wert. Tägliches Fernsehen dieser konstruierten Szenen von zankenden Jugendlichen bis zur falschen Beruhigung im Altersheim ist alles von Psychologen arrangiert als eine Kopie des Lebens . nur als eine Kopie, aber nicht das echte, in dem man einen Anteil hat. Die Medien stumpfen ab und führen dazu, daß lebende Menschen ignoriert werden. Sie benehmen sich eben nicht genauso, wie ich es bequem im Fernsehen mitansah („bequem“ auch weil Psychologen es als Beruhigungspille gemacht haben – für alles eine Erklärung – nur leider eine falsche oft). So geht schnell die Zeit dahin und etwas fehlt, manche vermissen es, aber wenn man sich ans ignorieren gewöhnt hat, kann es sein, daß man es nichtmal merkt….

Ein Ausschnitt aus Teil 1 eines Artikels von Eva Herman, die über das wirkliche Leben nachdenkt:

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http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/lebenskunst/eva-herman/der-tod-der-alten-eltern-frieden-schliessen-bevor-es-zu-spaet-ist-i-.html

……..Unzählige kleine und große Herausforderungen, die Mama und ich im Laufe der zurückliegenden Jahre durchkämpften, waren aus heutiger Sicht dumme Irrtümer und vergleichsweise kleine Probleme. Die Missverständnisse, die daraus entstanden waren, wurden mit den Jahren allerdings zeitweise zu tiefen Klüften, die unüberwindbar zu werden schienen. Warum ließ ich es zu? Weil ich mir zu wenige Gedanken darüber machte. Alles andere schien mir viel wichtiger. Obwohl ich meine Mutter immer von Herzen liebte, hatten wir viele schwere Jahre hinter uns gebracht, Jahre des Unverständnisses, der Meinungsverschiedenheiten und des Schweigens…
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Für alle Menschen und für jede verfahrene Beziehung gibt es Hoffnung. Davon bin ich heute mehr denn je fest überzeugt. Über diese Hoffnung, diese sehr berechtigte Hoffnung, gleichgültig, wie tief die seelischen Verletzungen auch sein mögen, möchte ich hier berichten. Die Konflikte und Probleme der Welt finden ihren Ursprung stets im einzelnen Menschen. Nur wenn wir nicht nur Verständnis fordern, sondern es großzügig zu geben lernen, nur wenn wir in uns selbst gesunden können und die Liebe dem Nächsten gegenüber zu geben lernen, dann kann auch diese Welt genesen. Der Weg dahin ist nicht ganz einfach, und er erfordert Fleiß und Ausdauer, vor allem aber ist das eine Ziel vor den Augen unabdingbar: Durchzuhalten, um Frieden mit den Menschen zu finden. Wer sich und seine Eitelkeiten bezwingen lernt und damit sich selbst überwindet, der findet sein Glück mit Sicherheit und wird auch zum Segen anderer Menschen beitragen. …
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Dumme, naive Verhaltensweisen, die mir später noch leidtun sollten.

Wenn mich diese negativen Gedanken nicht mehr losließen, dieselbe Destruktivität sich immer wieder um mich herum drehte wie ein nicht zur Ruhe kommender Kreisel, wenn ich fast erschöpft geworden war über meine negativen Gedanken meiner Mutter gegenüber, dann störte mich zum Schluss die Fliege an der Wand und es kam, wie sollte es anders sein, zum Streit. Niemals hatte ich damals für einen einzigen Moment die Idee, meine zum Teil verächtlichen Gedanken einfach zu stoppen und in positive geistige Arbeit umzudrehen. Und es gab auch niemanden, der mich darauf aufmerksam gemacht und der mir dabei hätte helfen können. Heute muss ich mich fragen, ob ich mir überhaupt hätte helfen lassen wollen? Wenn es mir allerdings seinerzeit gelungen wäre, in die Zukunft zu schauen, so hätte ich mich wohl schnellstens darum bemüht, mit anderen Empfindungen auf meine Mutter zuzugehen. Doch das vermeintliche Recht der Jugend gegenüber ihren »unmodernen, spießigen« Eltern erlaubte mir damals vieles, was ich mir einfach zueigen machte. Aus heutiger Sicht handelte es sich um Lappalien, um dumme Eitelkeiten und um eine unzulässige Streitsucht, die meine Mutter sehr verletzt haben muss.

Streit macht nicht glücklich….

{ „einedeutscheweise-Schreiber: aber, so möchte ich hinzufügen, manchmal kann man nicht um alle Probleme so drumherum gehen, wer ist schon immer gleich so weise?}

Teil 1
Teil 2
Teil 3

Ein Video-Interview mit Eva Herman ist hier:
lichtinsdunkel.blogspot.com
oder auf youtube –
sehe gerade die Meldung: „Dieses Video wurde vom Nutzer entfernt

Written by einedeutscheweise

6. September 2010 um 00:40

Veröffentlicht in Volkstum

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