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Hermann Löns: Natur und Volk

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Bergwaldwildnis

Was frag ich nach den Menschen
Und nach der lauten Stadt,
Wenn mich die Bergwaldwildnis,
Die weiße Stille hat.
Die Buchenstämme stehen
So schwarz im weißen Schnee,
Seinen Schlafbaum sucht der Bussard,
Zu Felde zieht das Reh.
Der Fuchs bellt unten im Grunde,
Die Eule gibt keine Ruh,
Der Abendwind rührt an den Zweigen,
Der Schnee fällt immerzu.
Im Tale funkeln die Lichter,
Was kümmert mich ihr Schein,
Ich stehe oben am Hange
Und bleibe für mich allein.

Mein Goldenes Buch 1901
www.zeno.org

Jäger und Naturschützer
alt-rehse.de
Ganz natürlich war er Jäger! Aber –, und dieses „Aber“ machte ihn und sein Jagen aus:
„Der Heger.
Das Schießen allein macht den Jäger nicht aus; wer weiter nichts kann, bleibe besser zu Haus.
Doch wer sich ergötzet an Wild und an Wald, auch wenn es nicht blitzet und wenn es nicht knallt,
und wer noch hinauszieht zur jagdlosen Zeit, wenn Heide und Holz sind vereist und verschneit,
wenn mager die Äsung und bitter die Not und hinter dem Wilde einherschleicht der Tod;
und wer ihm dann wehret, ist Weidmann allein, der Heger, der Pfleger kann Jäger nur sein.
Wer bloß um das Schießen hinausging zur Jagd, zum Weidmanne hat er es niemals gebracht.“

„ Die Natur ist unser Jungbrunnen;
keine Hygiene, keine Volkswohlfahrtspflege kann uns das geben,
was die Natur uns bietet. Schwächen wir sie, so schwächen wir uns, morden wir sie, so begehen wir Selbstmord.“

und hier (www.alt-rehse.de) sind auch herrliche Satiren als Briefe von der Waldkante über die modernen Feuilletonisten und Löns:
………………………………………………………………………….
[eine Bermerkung von „eine deutsche Weise“: Die Seite Alt-Rehse ist gut, treu dem echten Hermann Löns,- aber sie und Dr.Wolfgang Köpp scheinen davon auszugehen, daß die „Nazis“ den Krieg wollten. „Wahnsinn“. Mittlerweile kann man aber nachweisen, daß Deutschland in diesen 2.Weltkrieg gedrängt wurde und nicht genug vorbereitet war]
— im internet ist auch ein Zitat, das im WDR (Westdeutscher Rundfunk) besprochen war, jetzt nicht mehr dort zu finden ist – das weist wahrscheinlich darauf hin, daß in den Medien alles durchgesiebt wird auf Souren von „verdächtigen Äußerungen“:
„Ich bin Teutone hoch vier. Wir haben genug mit Humanistik, National-Altruismus und Internationalismus uns kaputt gemacht, so sehr, daß ich eine ganz gehörige Portion Chauvinismus sogar für unbedingt nötig halte. Natürlich paßt das den Juden nicht und darum zetern sie über Teutonismus. Das aber ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.“
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und hier (www.alt-rehse.de) sind auch herrliche Satiren als Briefe von der Waldkante über die modernen Feuilletonisten und Löns:
aus dem Brief:
„…..Zum „Urmensch sein in Urnatur“: „Verkrachter Dichter in einer verkrachten Nation“: der sich das mühsam abgequält hat, kommt mir vor wie jene Schmierfinken, die immer wieder mal an Häuserwände krakeln:“ Laßt uns mit diesen Doitschen nicht allein“;
ja dann sollen sie doch nach Timbuktu oder Nordkorea, aber selbst dort und bei Fidel Castro würde man sie ja nicht haben wollen. Man will sie, immer wieder mal, als Feigenblatt oder Alibi für besondere „alpha-Deutsche“, in der FAZ.
„Wer schreibend schafft, kompensiert anderes Scheitern“.
Wieviele eigentlich noch ? Aber selbstkritisch meint das dieser Schreiberling natürlich nicht!
…..Die Nationalsozialisten machten ihn keineswegs zu ihrem Helden, es sei denn, daß Goethe und Schiller dann auch NS-Helden waren. Historiker haben ihn auch nicht zur Unperson erklärt, es sei denn, daß die von einigen eilfertigen und willfährigen bundesdeutschen Geschichtenschreibern nachgeahmte DDR- Meinung,…..
Der „Schnauzbart im Jägerkostüm wurde zum Inbegriff konservativer Naturverbundenheit“. Ja, die „Grünen“ hätten ihn längst als ihre Gallionsfigur mit beträchtlicher Volksverbundenheit gekürt, wenn sie nicht so rot wären. Doch da diese zumeist „grünen Maulhelden“ zu Taten in der Natur kaum fähig waren und sind, sondern zumeist nur lauthals zum Geschrei in, oft pennälerhaftem Halbwissen befangen, lieber Fleischerläden ansengen oder Silberlinden beseitigen wollen, ist der, der zuerst den ganzheitlichen Naturschutzgedanken vortrug und auch ohne Ideologie wußte, wovon er sprach,

aus einem Brief von Dr. Wolfgang Köpp

Hermann Löns:

„Ein leises Lied, ein stilles Lied, ein Lied so fein und lind wie ein Wölkchen,
das über die Bläue hinzieht, wie ein Wollgrasflöckchen im Wind.“

Der Wehrwof, Bauernchronik aus dem 30-jährigen Kieg
gutenberg

Eine Strophe aus „Heimatsklänge“ 1886. Im September zu Münster – {zeno.org} aus „Junglaub“:

O Heimatslied aus Volkesmund,
So schneidighell wie Schwerterklang,
So kühn, wie’s je in heißer Stund‘
Aus starken Männerkehlen drang;
Bald zarter Liebe Leid und Lust,
Der eignen Schönheit unbewußt,
Bald dämmrigschauernd Ammenlied,
So gleichbewegt wie Glockenton,
Vom Abglanz alter Zeit durchglüht,
Vom Volke fast vergessen schon –
Ihr Lieder, wild und wehmutsschwer,
Wer weiß, ob ich euch nochmals hör!

……………

Written by einedeutscheweise

15. September 2010 um 04:27

Veröffentlicht in Gedichte, Volkstum

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