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Ursprung der Preussen, Johann Grässe

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Johann Georg Theodor Grässe (auch Graesse, Gräße) (1814–1885)
Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2, Band 2, Glogau 1868/71, S. 524-525.

498. Der Ursprung der Preußen und ihr Name.

Als die Gothen zum größten Theile aus dem heutigen Lande Preußen fortgezogen waren, sind die Preußen ins Land gekommen. Diese haben dereinst um die Riphäerberge gewohnt, da wo sich dieselben nach Mitternacht hin erstrecken, nicht weit von dem Flusse Tanais (Don). Weil dort aber immer ewiger Schnee ist, sind sie bewogen worden, sich einen andern Wohnsitz zu suchen und sind in dies Land gekommen, welches ihnen sehr gefallen hat, und nicht weitergezogen wegen seiner Fruchtbarkeit an Aeckern, Weide und Gewässern, haben es für sich und ihre Kinder zur Wohnung erwählt und nach ihrem Volke Poreußen genannt, woraus dann mit Weglassung eines einzigen Buchstabens Preußen geworden ist. Porussi oder Borussi bedeutet nämlich eigentlich die unter den Russen Wohnenden (von po [altpreußisch] oder pod [polnisch] = unterhalb).

Es giebt jedoch noch eine andere Sage hierüber. Es sollen nämlich die Masovier, welche früher als ihre Nachbarn, die Brutener, das Christenthum annahmen, letztere um ihrer Trunksucht und Rohheit halben die Bruten (v. lat. brutus) die Unvernünftigen oder Dummen genannt haben. Darüber wurden dieselben aber so aufgebracht, daß sie mit einem starken Heere gegen dieselben aufbrachen und bei Neidenburg mit ihnen zusammenstießen. Endlich aber wurden die Masovier des Kampfes müde und schickten Abgesandte an sie, wie sie könnten besänftigt werden. Darauf antworteten ihnen die Brutener, sie müßten ihre Götter mit verehren und den Schimpfnamen nicht mehr brauchen. Die Masovier aber entgegneten, ihre Götzen könnten sie nicht verehren, wenn sie aber das Bild Christi auf die heilige Eiche setzen wollten, so wollten sie derselben ihre Verehrung bezeigen, den Schimpfnamen aber wollten sie gern zurücknehmen, denn sie sähen ein, daß die Brutener nicht unvernünftige (bruti), sondern vorwissende (praescii) Leute wären. Dies nahmen die Brutener auch an und so ist aus praescii durch Verdrehung Prussi (Preußen) entstanden, wie denn auch das altpreußische Wort prussia soviel bedeutet als: er wird verstehen.

Ueber diesen Namen hat nun aber ein Edelmann zu Bromberg, ein mächtiger Herr einmal gespottet und gesagt: »Wenn meine Hunde Rehe würden, so möchten sie solche praescii auch werden«; allein dies haben die Brutener sehr übel genommen, sind in Polen eingefallen und haben den frechen Spötter, als er ihnen entgegenzog und um Vergebung bat, festgenommen, auf sein Pferd gebunden und sammt diesem ihren Göttern lebendig verbrannt.

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Written by einedeutscheweise

24. Oktober 2010 um 20:50

Veröffentlicht in Altertum, Preußen, Volkstum

3 Antworten

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  1. OSTPREUßEN IST NOCH NICHT VERLOREN:

    ERSTER TEXT:

    Der Kampf um Ostpreußen, Flucht und Vertreibung

    Dieser Text stellt die Schrecken und Nöte des Zweiten Weltkrieges in Ostpreußen dar, aber auch den unerschrockenen Mut der deutschen Soldaten gegen feindliche Übermacht. Die Fakten stammen aus verschiedensten Quellen:

    Die Verteidigung ihrer Heimat war den Ostpreußen Herzenssache. Ostpreußen hat buchstäblich das Letzte an Gut und Blut für das Vaterland geopfert. 1945 starb von den 2,6 Millionen Einwohnern Ostpreußens jeder fünfte. Gemessen an Westdeutschland, das seit Jahren den verheerenden Luftangriffen ausgesetzt waren, bildete Ostpreußen bis Sommer 1944 eine Oase des Friedens. So war es nicht verwunderlich, dass viele Westdeutsche bei ihren Verwandten und Freunden in Ostpreußen Ruhe und Schutz fanden. Im Frühjahr 1944 kam es zum Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte, am 21.07.44 standen 16 deutsche 160 russischen Divisionen gegenüber. Die erste Folge des Vorrückens der Russen war die Flucht der Westdeutschen in ihre Heimat. Instinktiv fühlten sie, dass es ratsamer sei, sich in die bombengefährdeten Gebiete zu begeben, als den Sowjets in die Hände zu fallen. In der Nacht vom 26./27. August griff ein britisches Bombergeschwader Königsberg an. Brandstürme, denen viele der Flüchtenden zum Opfer fielen, tobten durch die Straßen. Es wurden nur Wohnviertel bombardiert, so dass man von einem Terrorangriff sprechen muss. Fast alle kulturell wertvollen Gebäude mit ihrem unersetzbaren Inhalt wie Dom, Schlosskirche und Universität wurden ein Raub der Flammen. Die Zahl der Toten betrug 3.500, 150.000 wurden obdachlos. Die Industrieviertel beiderseits des Pregels, der Hafen und der Hauptbahnhof, also die militärisch wichtigen Gebiete, sind nicht bombardiert worden, wie in so vielen deutschen Städten. Am 02.09.44 war Finnland erlegen, so dass die russischen Truppen sich nunmehr auf Deutschland konzentrieren konnten. Am 07.10.44 wurde die Räumung des Memellandes empfohlen. Die Bevölkerung befolgte den Aufruf nur zögernd. Wer klammert sich nicht bis zuletzt an die Heimat? Wer verlässt gerne seinen Hof, auf dem die Vorfahren oft seit Jahrhunderten gelebt haben. Wer gibt Hab und Gut auf und zieht einer ungewissen Zukunft entgegen? Durch dieses Zögern kam es bei dem plötzlichen tiefen Einbruch der Russen zu einer planlosen, überstürzten Flucht. Vielen glückte die Flucht nicht. Die Sowjets plünderten, vergewaltigten und ermordeten viele. Fast ein Drittel der ländlichen Bevölkerung fiel den Russen in die Hände und musste das schreckliche Los der Verschleppung erdulden. An der Front kämpften die deutschen Soldaten mit bewunderungswerter Haltung um Zeitgewinn, damit die Bevölkerung sich retten konnte. Die Divisionen, in einzelne Kampfgruppen zerteilt, klammerten sich zäh und verbissen an einzelne Gebäudeabschnitte und gingen erst zurück, wenn der Feind sie links und rechts überholt oder gar eingeschlossen hatte. Dann mussten sie sich durchschlagen. Wegen dieses Heldenmutes brach der sowjetische Angriff am 24.10.44 zunächst zusammen. Einige Gebiete konnten sogar zurückerobert werden. Am 03.11.44 hatten die Russen auf 150 km Breite ostpreußischen Boden gewonnen. Mit Sorge und Schmerz sah jeder deutsche Soldat, dass der Feind deutschen Heimatboden betreten und dem Verteidiger trotz höchster Pflichterfüllung die Kraft fehlte, ihn nach Russland zurückzuwerfen. Im Westen waren Frankreich und Belgien verloren. Nur noch in Holland standen deutsche Truppen, dagegen alliierte Truppen im Raum Aachen bereits auf deutschem Gebiet. Italien hatten die Westmächte zum Teil besetzt. Unser Bundesgenosse kämpfte auf des Gegners Seite. Auch unser ehemaliger Bundesgenosse Bulgarien hatte uns den Krieg erklärt. Im Westen warfen alliierte Bomber täglich ihre Tod bringende Last auf deutsche Städte. Der englische General Fuller bezeichnete diese Terrorangriffe, insbesondere auf Hamburg und Dresden, als erschreckende Schlächterei, die selbst für einen Attila eine Schande gewesen wäre. Am 18.01.45 begann der Endkampf um Ostpreußen. Einzelne Kampfgruppen klammerten sich bis zur letzten Patrone an den Heimatboden, um der Bevölkerung Zeit zur Flucht zu verschaffen. An den Straßenrändern saßen Frauen und Kinder, auf Schlitten den Rest ihrer Habe mitschleppend, und warteten mitgenommen zu werden. Die Wehrmacht half, wo und wie sie konnte. Bei minus 30 Grad verließen am 28.01.45 die letzten deutschen Soldaten die Stadt Memel. Die eigenen Verluste waren so groß, dass verschiedene Divisionen nur noch aus Resten bestanden. Die Ostfront fiel wie ein Kartenhaus zusammen. Um so höher war die Haltung der Einheiten zu bewerten, die fest in der Hand ihrer Führer tapfer kämpften und sich den Russen entgegenwarfen, ihre Pflicht auch in aussichtsloser Lage erfüllend. Lobend seien auch die französischen und belgischen Kriegsgefangenen erwähnt, die sich so eingesetzt hatten, als ginge es um ihr eigenes Vaterland. Die 2. Armee konnte mit ihren nur noch schwachen Kräften den Angriff der Russen höchstens verzögern, nicht aufhalten. Trotzdem hielten Tausende tapferer Soldaten aus und wehrten sich bis zum bitteren Ende gegen die Übermacht des Gegners, um Frauen und Kindern Zeit für die Flucht zu erkämpfen. Den 23.01.45 kann man zurecht als schwarzen Tag Ostpreußens bezeichnen. Es war den Russen gelungen, Ostpreußen vom Rest Deutschlands abzuschnüren. Von allen Seiten kam der Feind. Die Menschenmassen gingen in alle Himmelsrichtungen, fuhren gegeneinander, es entstand ein Chaos. Schließlich kam der Gedanke auf, über das zugefrorene Haff Richtung Danzig zu gelangen. Vielen glückte bei starkem Frost und eisigem Schneesturm der Marsch über das Haff. Viele Alte und Kinder blieben erfroren am Wege liegen. In hellen Scharen flohen die Menschen, um das rettende Reich zu erreichen. Die Russen schossen mit Stalinorgeln in die Menschenmassen. Man sah entsetzliche Szenen. In einzelnen Dörfern, die wir zurückeroberten, fand man Russen in den Betten der von ihnen vergewaltigen und ermordeten Frauen. Russen hatten Kinder mit Panzern zu Tode gewalzt, Männer wurden mit Benzin übergossen und verbrannt. Darum musste weiter gekämpft werden, jedes Stückchen Erde musste verteidigt werden, um der Bevölkerung Raum und Zeit zur Flucht vor den Sowjets zu verschaffen. Jeder hatte gesehen, wie die Sowjets mit den Menschen umgingen und sie abschlachteten. In langen Trecks zogen die Zivilisten nach Westen. Viele konnten sich von ihrer Heimat, ihren Häusern mit ihren Bildern, Möbeln und Erinnerungsstücken nicht trennen. Oft brausten russische Flugzeuge über die Flüchtlingstrecks hinweg, warfen Bomben und schossen auf die Fliehenden. Am 21.01.45 läuteten die Glocken in Insterburg Sturm. Immer näher hörte man den Gefechtslärm. Am Spätnachmittag brausten Lastkraftwagen der Wehrmacht heran. Diese nahmen in großer Eile, die Russen dicht auf den Fersen, die Menschen von der Straße auf, für die Mitnahme des Gepäcks fehlte die Zeit. Am 05.03.45 fiel Stettin. Wer bis dahin nicht die Oder erreicht hatte, konnte auf dem Landweg den Russen nicht mehr entgehen. In Westpreußen und Schlesien begann die Vertreibung. Die Alten gingen mit stumpfem, hoffnungslosem Blick, die bleichen Frauen mit tief liegenden Augen, die Kinder mit alten Zügen, die furchtbaren Bilder tief ins Herz gegraben. Der letzte Zug verließ Königsberg am 30.01.45. Die Russen stoppten ihn westlich der Stadt. Wie wilde Tiere hausten die Russen. Wer konnte, floh nach Königsberg zurück, das zu einer Festung geworden war. An der Küste stauten sich die Flüchtlinge und bildeten für russische Tiefflieger ein leichtes Ziel. Ein furchtbares Los erwartete die, die den Russen in die Hände fielen. Die Männer wurden erschlagen, zuerst die, die sich schützend vor ihre Frauen stellten. Die Russen ermordeten selbst französische Kriegsgefangene. Wahllos erfolgten Verschleppungen nach Russland. Wer den endlosen Marsch in die Gefangenschaft nicht durchhielt, den erlöste eine Kugel von seinem Elend. Bis zu 50% der verbliebenen Bevölkerung wurden verschleppt. Die einzige Rettung waren Schiffe nach Westen. Unermüdlich bemühte sich die Marine, die Flüchtlinge zu retten. Alle vorhandenen Schiffe wurden eingesetzt. Erst am 09.05.45 um 0:00 Uhr stach das letzte Schiff im deutschen Osten zur See. Am 30.01.45 legte der KdF Dampfer Wilhelm Gustloff von Gotenhafen ab. An Bord waren 5.000 Menschen. Um 21:00 trafen drei russische Torpedos das Flüchtlingsschiff. Das Schiff legte sich backbord über. Panik brach aus, wer fiel, wurde niedergetreten. Alles schrie und wollte an Deck. Furchtbare Szenen! Kampf um Rettungs- und Schlauchbote. An der schräg liegenden Gustloff klammerten die Menschen wie Fliegen. Viele schwammen im eiskalten Wasser, Notraketen stiegen in den Himmel. Gurgelnde Hilfeschreie Ertrinkender. Dreimal heulte das Nebelhorn, kenternd sank die Gustloff. Über 4.000 Menschen starben, viermal so viel wie bei der Titanic. Aus Pillau stach die „Steuben“, durch das Rote Kreuz als Lazarettschiff kenntlich gemacht, mit 3.000 Mann in See. Am 10.02.45 wurde das Schiff durch russische Torpedos getroffen und riss 2.700 Menschen in den Tod. Neben vielen anderen kleinen Schiffen war der Untergang der Goya am 16.04.45 die größte Katastrophe der Seefahrt. Zwei Torpedos trafen das Schiff. Es brach mittschiffs auseinander und riss 5.220 Menschen in den Tod, nur 165 konnten gerettet werden. Diese drei Schiffe hatten rund 16.000 Menschen in die Tiefe gerissen. Indessen lagen zwischen dem Untergehen der Wilhelm Gustloff und der Goya immerhin 10 Wochen, in denen Hunderte von Überfahrten glückten und Hunderttausende gerettet wurden. Am 04.03.45 hatten die Sowjets Köslin erobert. Während die letzten Schiffe mit 18.310 Menschen die Molen verließen, feuerten sowjetische Panzer vom Stadtrand. Und unter dieser Zusammenballung luden die 700 Bomber der amerikanischen Luftflotte ihre tödliche Last ab, denen sieben Flüchtlingsschiffe zum Opfer fielen. Trotz weißer Flaggen wurden die Schiffe mit Phosphorbomben angegriffen, brannten aus und kenterten. Die letzten drei Tage gipfelten in einer konzentrierten Rettungsaktion aller noch vorhandenen Kräfte. Während aus Swinemünde am 5. Mai die letzten 27.000 Mann entkamen, hielt Hela den Rekord, wo alleine am 6. Mai 1945 43.000 Flüchtlinge abgeholt werden konnten und in letzter Stunde nochmals 20.000 Flüchtlinge und Soldaten. Aber um alle zu evakuieren reichte die Zeit nicht mehr aus. Als mit der bedingungslosen Kapitulation alles stillstand, gab es auf Hela noch etwa 60.000 Flüchtlinge und Soldaten, an der Weichselmündung rund 40.000. Die Armee Ostpreußens ergab sich mit 150.000 Mann, die Heeresgruppe Kurland kapitulierte mit 208.000 Mann. Demgegenüber wurden drei Millionen Menschen evakuiert und nach Westen gebracht. 1944 lebten insgesamt 12 Millionen Deutsche östlich der Oder-Neiße-Linie. Am 18.10.44 hatte Hitler zur Bildung des Volkssturm aufgerufen: „Es muss uns gelingen, nicht nur den Vernichtungswillen der Feinde zu brechen, sondern sie wieder zurückzuwerfen und so lange vom Reich abzuhalten, bis ein die Zukunft Deutschlands, seiner Verbündeten und damit ein Europa sichernder Friede gewährleistet ist.“ Glücklich waren diejenigen, die hilfsbereite französische und belgische Kriegsgefangene zur Unterstützung hatten. Diese hatten dort über Jahre in den Betrieben gearbeitet. Als die Stunde der Flucht kam, entschlossen sich viele, mit den Deutschen nach Westen zu ziehen, anstatt sich von den russischen Soldaten „befreien“ zu lassen. Das DRK und die NSV taten, was sie konnten, um zu helfen. Viele, die alle Strapazen der Flucht überstanden hatten, starben unter den Bombenteppichen der angloamerikanischen Bomberverbände. Der verheerendste Angriff ereignete sich in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 auf Dresden. Die schöne Barockstadt war mit etwa 600.000 schlesischen Flüchtlingen vollgestopft. Sie hatten kampiert, wo immer es möglich war, und hofften, in Dresden nur so lange zu bleiben, bis sie nach Schlesien zurückkehren konnten. In den mehr als fünf Kriegsjahren war Dresden von Luftangriffen verschont geblieben, gewiss nicht aus humanitären Erwägungen, sondern weil hier keine wichtigen militärischen Objekte einen Angriff rechtfertigten. Um 22 Uhr erschien über Dresden eine Wolke britischer Bomber. Insgesamt waren 1.400 britische Flugzeuge beteiligt. Und als ob dies nicht genug wäre, warfen am nächsten Mittag noch 450 amerikanische Flugzeuge Bomben ab. Die begleitenden P-51 Jäger griffen im Tiefflug die Menschen auf den Straßen und die auf den Elbwiesen rastenden Flüchtlinge an. Bis zu 135.000 Menschen starben. Gerhart Hauptmann, der schlesische Dichter aus dem Riesengebirge sah die brennende Stadt und sagte in Tränen: „Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens.“ Aber nicht nur in Dresden, sondern in vielen anderen Städten und Dörfern sanken mittelalterliche und barocke Kirchen und Schlösser in Schutt und Asche. Die begruben unter sich auch Tausende ostdeutscher Flüchtlinge. Das Kapitel über die Flucht darf nicht abgeschlossen werden, ohne zu erwähnen, dass die Millionen von Flüchtlingen nicht begriffen, dass die 700 Jahre alten ostdeutschen Siedlungen von heute auf morgen zerschlagen werden sollten. Ein Sonderkapitel der Flucht bildet auch die Zwangsverschleppung deutscher Zivilisten zur Zwangsarbeit in der Sowjetunion. 218.000 Deutsche wurden verschleppt. Mehr als 100.000 kamen bei den Strapazen um, oder erlagen Kälte und Hunger. Munition stand dem sowjetischen Gegner dank Hilfe der Westmächte unbegrenzt zur Verfügung. Im Frühjahr 1945 setzten die Russen auch Phosphorbomben ein. Trotz der Versenkungen deutscher Schiffe flohen die Menschen weiterhin lieber zur See, als den Russen in die Hände zu fallen. Kolberg konnte sich bis 18.03.45 halten, so konnten noch Zehntausende verschifft werden. Am 19. März wurde Danzig bombardiert, Tausende fanden den Tod, die alte deutsche Hansestadt wurde stark zerstört. Die Marine half wo sie konnte dem Heer, dem die Munition ausging. 1,5 Millionen Menschen konnten dank des heldenhaften Einsatzes des deutschen Soldaten zur See gerettet werden. Am 09.04.45 fiel Königsberg nach einem entsetzlichen Blutbad. Um 17:30 meldete der Festungskommandant die Kapitulation ans OKW. Zwei Tage lang dürften die Russen plündern, erschießen und vergewaltigen, bevor die Verschleppung nach Russland oder die Vertreibung nach Westdeutschland begann. 150.000 Menschen waren am 09.04.45 noch in Königsberg. Man muss nochmals die Hingabe und den Opferwillen der vielen unbekannten Soldaten bewundern, die nicht wankten noch wichen, bis die letzte Patrone verschossen war. Das angeblich neutrale Schweden lieferte nach dem Kriege alle Soldaten, die dort auf der Flucht landen mussten, an die UdSSR aus, darunter auch Balten. Schwedische Offiziere hatten den deutschen ihr Ehrenwort gegeben. Die Regierung setzte sich darüber hinweg und übergab unter brutaler Gewalt die Gefangenen den Russen. Viele versuchten sich vorher selbst umzubringen. Am 09.05.45 gab es den letzten Bericht des OKW: „Seit Mitternacht schweigen nun an allen Fronten die Waffen. Auf Befehl des Großadmirals hat die Wehrmacht den aussichtslosen Kampf eingestellt. Die deutsche Wehrmacht ist am Ende einer gewaltigen Übermacht ehrenvoll unterlegen. Der deutsche Soldat hat, getreu seinem Eide, in höchstem Einsatz für sein Volk für immer Unvergessliches geleistet. Die einmalige Leistung von Front und Heimat wird in einem späteren gerechten Urteil der Geschichte ihre endgültige Würdigung finden. Jeder Soldat kann deshalb die Waffe aufrecht und stolz aus der Hand legen und in den schwersten Stunden unserer Geschichte tapfer und zuversichtlich an die Arbeit gehen für das ewige Leben unseres Volkes. Die Wehrmacht gedenkt in dieser schweren Stunde ihrer vor dem Feind gebliebenen Kameraden. Ihr Opfer verpflichtet zu Treue, Gehorsam und Disziplin gegenüber dem aus zahllosen Wunden blutenden Vaterland.“ Am 10.05.45 marschierten die vorhandenen Truppenteile des deutschen Ostens mit ihren Führern in die russische Gefangenschaft. Nur wenige kehrten wieder heim. Diese Opfer wurden von der Weltöffentlichkeit ignoriert und erhielten niemals eine Entschädigung oder nur Mitgefühl. 1939 wurde Polen von zwei Seiten angegriffen, nur die Deutschen erhielten dafür Prügel. Der deutsche Erfolg im Krieg jagte den Mächtigen in den USA Angst ein. Er war zum Teil darauf zurückzuführen, dass die Bevölkerung Osteuropas die Deutschen als Befreier von der Sowjettyrannei begrüßte. So taten die Führer des Westens einfach so, als sei Stalin, der größte Massenmörder aller Zeiten, ein heldenhafter Führer, der Russland gegen faschistische Horden verteidigte. Selbst nach dem Krieg halfen die Westmächte den Sowjets, weitere Verbrechen zu begehen, so gegen die Balten, Kosaken und Weißrussen. Schließlich wirkten die westlichen Demokratien bei den blutigen Vertreibungen aus Deutschlands Osten mit. Sie halfen bei der Vertuschung von Katyn und anderen Gräueltaten. Die deutsche Wirtschaft wurde zerstört, Deutschland in mehrere Teile zerlegt und ein großes Stück den Polen überlassen. Der „totale Krieg“ Goebbels war darauf zurückzuführen, dass der Morgenthau-Plan vorzeitig herauskam und so die Deutschen bis zum letzten Blutstropfen kämpfen ließ. Anfang 1945 lag die deutsche Industrieproduktion noch bei 105% des Vorkriegsstandes von 1938. Bis zum Herbst 1945 war sie unter den Bedingungen der Alliierten auf 25% gesunken. Absichtlich ließen die Westmächte die Deutschen hungern, so dass über 20 Millionen Menschen an den Rand des Todes durch Verhungern getrieben wurden. Der amerikanische Senator Langer sagte im März 1945 vor dem Senat: „Die USA haben sich in eine brutale, fanatische Verschwörung zur Vernichtung des deutschen Volkes verstrickt, in dem wir deutsche Grausamkeiten mit gleicher Münze heimzahlen. So werden in französischen Kriegsgefangenenlagern zuerst Rachegelüste befriedigt. Trotz des sicheren Todes, der deutsche Kriegsgefangene in französischer Hand erwartet, beteiligt sich unsere Regierung weiter daran, deutsche Kriegsgefangene in Verletzung der Genfer Konvention zum Tode zu verurteilen.“ General Eisenhower hatte seinen Soldaten befohlen, auf deutsche Zivilisten zu schießen, die den verhungernden Gefangenen Lebensmittel zukommen lassen wollten. Frauen aus nahgelegen Ortschaften, die Essen an Lager brachten, nahmen die Amerikaner alles ab, warfen es auf einen Haufen und verbrannten es. Die Gefangenen bekamen 800 Kalorien pro Tag. 1945 lieferten die Briten Tausende Gefangener russischer Nationalität, die für Deutschland gekämpft hatten, in dem vollen Bewusstsein an die Sowjets aus, dass diese sie erschießen würden. Die deutsche Fischereiflotte musste in den Häfen bleiben, während die Menschen verhungerten. Im Januar 1947 betrug die offizielle Lebensmittelration in der französischen Zone 450 Kalorien pro Tag. Im Sudetenland schrieb ein katholischer Priester über den Einmarsch der Roten Armee in Neisse: Viele Frauen wurden bereits in der ersten Nacht 50 mal vergewaltigt. Die sich wehrten, wurden erschossen. Noch als Leichen wurden sie missbraucht. Insgesamt starben zwischen 1945 und 1950 neun Millionen Deutsche.

    200 Milliarden Mark haben die Deutschen bis 1999 an Wiedergutmachung bezahlt. Während die deutschen Gräueltaten täglich verurteilt werden, werden die Gräueltaten der Alliierten in Abrede gestellt oder verharmlost. Jede Geschichte hat ihre zwei Seiten. Seit 1970 wird in Deutschland nur noch die eine Seite erzählt!

    Sie liegen im Westen und Osten, sie liegen in aller Welt,

    und ihre Helme verrosten und Kreuz und Hügel zerfällt.

    Sie liegen verscharrt und versunken, im Massengrab und im Meer,

    aber es leben Halunken, die ziehen noch über sie her!

    Sie hatten ihr junges Leben nicht weniger lieb als die,

    die heute höhnen, es hinzugeben, war reine Idiotie.

    Sie konnten nicht demonstrieren: Mehr Freizeit bei höherem Lohn.

    Sie mussten ins Feld marschieren, der Vater, der Bruder, der Sohn.

    Sie gingen die Heimat zu schützen und haben allem entsagt.

    Was kann uns der Einsatz nützen, hat keiner von ihnen gefragt.

    Sie hatten ihr Leben und Sterben dem Vaterlande geweiht,

    und wussten nicht welchen Erben und welcher Erbärmlichkeit!

    Quelle: http://www.krigserindringer.dk/Kampf.html

    ZWEITER TEXT:

    Hoffnung – Der letzte Ruf aus Königsberg
    30. November 2012

    Im Folgenden Auszüge aus der Rundfunkansprache des letzten Amtsinhabers des Lehrstuhles Immanuel Kants an der Universität Königsberg, gehalten im März 1945:

    “Der angemessene Platz des Gelehrten ist das Laboratorium, der Schreibtisch, der Hörsaal. In dieser Stunde und an diesem Ort aber scheint es mir, darf ein deutscher Gelehrter sich unmittelbar an das Ohr der Welt wenden. Der Ernst des Todes, der uns in Königsberg umringt, sichert ihn gegen die ungewöhnte und verführerische Gelegenheit, anderes als die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen.
    Ich rede in niemandes Auftrag. Ich habe von mir aus, als der derzeitige Inhaber des philosophischen Lehrstuhls, des Lehrstuhls Immanuel Kants, um die Möglichkeit gebeten, über den deutschen Rundfunk das Wort zu ergreifen. Wer im Angesicht Kants redet, redet im Angesicht Europas. Zu Kants Gedächtnis und für die Zukunft Europas will ich sagen, was ich zu sagen habe.

    Ich spreche aus einem Trümmerhaufen. In zwei Nächten des vergangenen Augusts haben britische Bomber Leben und Gestalt der Innenstadt Königsbergs ausgelöscht. Jene höllischen Nächte enthüllten auch in dieser Stadt, daß die Grausamkeiten des gegenwärtigen Krieges schon unter uns Europäern – von den Grausamkeiten der Russen schweige ich – so ins Maßlose gestiegen sind, daß am Ende dieses Krieges kein einziger der Beteiligten über den Gegner Gericht halten könnte, ohne Gott zu lästern.

    Ich weiß sehr, daß dies in den Wind gesagt sein wird für den Fall, daß Deutschland in dem jetzigen Kampf unterläge. Aller Warnungen vernünftiger Menschen zum Trotz würde dann der letzte Akt dieses Krieges ein Aufstand der Pharisäer sein.

    Wie durch einen Zufall haben die britischen Bomber das Grabmal Kants nicht zerstört. Es würde indessen auch seine Zerstörung überdauern. Sie haben das Schloß zerstört, sie haben den Dom zerstört. Das Bild aber dieses Domes und das Gedächtnis dieses Schlosses stehen in unserem Gedächtnis und so das Bild Ostpreußens, des immerdar deutschen Landes an der Ostsee.

    Der englische Premierminister hat kürzlich gemeint, eine Bedrohung des künftigen Friedens werde aus einer Annexion Ostpreußens an Sowjetpolen nicht erwachsen, wenn alle Ostpreußen in das Innere Deutschlands umgesiedelt werden würden. Der englische Premierminister hat glaube ich vergessen, daß die Ostpreußen nicht ohne Gedächtnis ins Innere des Reiches vertrieben werden können. Die ostpreußische Landschaft würde ihr Kleid bleiben.

    Wer aber die Hand aufhebt gegen den deutschen Namen, der hebt die Hand auf gegen die Zukunft des Abendlandes. Wohl ist der unendliche Schatz der deutschen Städte von Freiburg bis Reval äußerlich so gut wie vertilgt. Aber nicht vertilgt ist das innere Bild, das nun als Sehnsucht und Schwur fortlebt. Wehe jedem Versuch, das Abendland gegen die Wahrheit dieses Bildes willkürlich zu formen. Ein jeder Versuch würde früher oder später in weiterem Blut und weiterem Unheil endigen.

    Wohl sind Millionen Deutscher vom Leben zum Tod gebracht worden oder in Rußland gefangen und weitere Millionen könnten auseinandergetrieben und getötet werden. Aber diese furchtbare Schwächung und Einbuße an einfacher deutscher Lebenskraft wird unentrinnbar aufgewogen werden durch die steigend machtvolle Erinnerung an die gigantische Tapferkeit in den Jahren 1914 bis 1918 und 1939 bis heute und bis zum Ende dieses Krieges.

    Diese Tapferkeit, die nicht rohe, animalische Tapferkeit ist, die vielmehr aus der Liebe zu diesem Dom, jenem Schloß, jener Grabstätte ihren Sinn nimmt, die stirbt nicht. Unsere Tapferkeit schuf uns eine Legende: einen Namen und ein Selbstbewußtsein, einen Missionsglauben für das Abendland, die durch keine noch so durchdachte antideutsche Entvölkerungspolitik jemals wird übertrumpft werden können.

    Und gebe es einst in Europa nur noch versprengte Haufen von Deutschen, diese Legende würde sie eines Tages wieder zur Nation sammeln und emportragen. Wir siegen – und das Abendland siegt mit uns – jetzt oder später!

    Diese Worte Professor Eduard Baumgartens zeigen fast seherische Qualität und viele seiner Befürchtungen sind schlimmer eingetreten als er es voraussah. Aber gleichzeitig machen sie uns Mut in seinem Urvertrauen auf deutsche Lebenskraft und geben Hoffnung, daß all die Ausrottungsbestrebungen am deutschen Volke scheitern werden!

    Die heutigen Königsberger sprechen von ihrem “Kenigsberg” und hoffen auf die Sanierung ihrer Stadt als Mitaustragungsort der anstehende Fußball-WM 1918. Es gibt sogar Pläne zum Wiederaufbau des Schlosses und so wurde vor kurzem eine Bronzeplastik der Innenstadt mit dem Schloß als Kernstück vor dem Dom eingeweiht.
    Ostpreußen ist nicht verloren!

    Quelle: http://www.hans-pueschel.de/zitate/hoff … ment-13701

    Waffenstudent

    8. Dezember 2012 at 16:01

  2. SBZ- Kadettenanstalt Naumburg 1956 bis 1960

    PROLOG:

    Die Kadettenanstalt in der SBZ wurde schon kurz nach ihrer Gründung auf Druck der Besatzungsmächte wieder geschlossen, weil hier angeblich altes preußisches Gedankengut aufkeimte. Tatsächlich nahmen sich die SBZ-Kadetten Wehrmacht und Waffen-SS zum Vorbild:

    SBZ-KADETTENANSTALT NAUMBURG

    Die Kadettenschule Naumburg der NVA existierte von 1956 bis 1960.Der vorletzte Jahrgang wurde zweckmäßigerweise bis zum Abitur 1961 weitergeführt. Ziel der Schule war es, Jungen ab dem 12. Lebensjahr auf den Dienst als Offiziere der NVA vorzubereiten. Grundlage der Ausbildung war das Programm der Volksbildung der DDR für die Erzielung des Abiturs, erweitert und differenziert auf die zukünftige Verwendung in der NVA. Vorbild für die Einrichtung waren die Suworow-Schulen der UdSSR, die Kinder- und Jugendsportschulen und andere Spezialschulen der DDR und natürlich auch ähnliche Einrichtungen in Deutschland . Das Objekt selbst wurde als Kadettenschule des kaiserlichen Heeres errichtet und bot natürlich viele Möglichkeiten für die kasernierte Unterbringung von Kindern und Jugendlichen. Im 1. Ausbildungsjahr begannen 211 Kadetten in den Klassen 6 bis 9, die in Zügen und Kompanien gegliedert waren. Es gab sechs Schultage mit den jahrgangsbedingten Stundenzahlen und Schulfächern. Dazu kamen je Woche zwei Stunden vormilitärische Ausbildung und zwei Stunden polytechnische Ausbildung in den Sparten Holz- und Metallbearbeitung und für die ältesten KfZ-Technik mit Abschluß Fahrerlaubnis Klasse I+ V ( Krad bis LKW).Der Dienst war militärisch exakt geplant und organisiert und begann mit Frühsport, Waschen und Bettenbau, Frühstück, Unterricht, Mittagessen , ca 1 Stunde Freizeit, organisiertes Studium,organisierte Freizeitgestaltung (Montag bis Freitag)in verschiedenen Arbeits- und Interessentsgemeinschaften von Chor über Sport, Modellbau, Tanzunterricht bishin zu den vormilitärischen Interessantsgemeinschaften orientiert an den Teilstreikräften der NVA Land-, Luft- und Seestreitkräften . Sport spielte ein große Rolle und so war gesichert, das täglich mindestens eine Doppelstunde Sport in Form von Turnunterricht oder Sektionssport ermöglicht wurde. Das zahlte sich natürlich aus in der Öffentlichkeit bestimmte doch die Kadettenschule Naumburg unter den Namen ASG Naumburg startend das Leistungsniveau im Bezirk Halle und Umgebung wesentlich.Regelmäßig stattfindende Lager und Praktika vermittelten den Kadetten weitere Kenntisse und Einblicke und sollten die Verbindung mit dem Leben in der Gesellschaft vertiefen: Zu nennen sind jährliche Sommerlager in Prora Geländeausbildung, Sport, Kulturarbeit, Erholung, jährliche Winterlager in Bärenstein (ähnlich Sommerlager plus Skilaufen), im Herbst Produktionspraktika (mehrere Wochen) in LPG’s oder VEB (z.B: LPG Wischroda bei Laucha RFT-Funkwerk in Leipzig, Sachsenring Zwickau u.a.).Dazu kam für die älteren Klassen zeitweilig wöchentlich 1 Tag in der Produktion ( KfZ-Instandsetzungswerk Weimar, Waggonbau Gotha bzw. im Braunkohlenwerk Pfännerhall im Geiseltal). Die Uniformen der Kadetten ähnelten den Uniformen ? der NVA. Auf den Schulterstücken, ähnlich den Unteroffiziersschulterstücken, befand sich ein goldfarbenes “K” offen für die jüngeren, geschlossen für die älteren. Die Dienst- und Ausgangsuniformen waren im Winter aus dem Stoff der NVA- Soldaten und Unteroffiziere, die Sommeruniformen aus Offiziersstoff. Im Sommer durften die Kadetten Kniehose und ein kurzärmeliges Uniformhemd tragen.

    1959 stellte die Parteikontrollkommission der SED ? (PKK) fest, daß unter den Kadetten kaum “Arbeiterkinder” waren, obwohl diese laut Statut “bevorzugt auszuwählen” waren. Die Mehrzahl der Kadetten waren Generals-, Offiziers- und Funktionärssöhne. Darüberhinaus wurde der “Stand der Erziehungsarbeit” der Kadetten als ungenügend eingeschätzt: Viele Kadetten strebten nach Abschluß der Kadettenschule ein ziviles Studium an.

    Das [[Politbüro]des ZK der SED ] beschloß am 17. Mai 1960 die Auflösung der Kadettenanstalt Naumburg, da der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen stand, eine gewisse “Inzucht” vermieden werden sollte und auch die Zielstellung, die Kadetten an einer Offiziersschule der NVA zum Offizier auszubilden, nicht erreicht wurde.Entscheidend war aber sicherlich, das mit der Einführung der Polytechnischen Oberschule in der DDR genügend allseitig gebildete männliche Absolventen vorhanden ware, die wesentlich billiger für den Offiziersberuf geworben werden konnten. Im Juni 1961 legten die letzten Kadetten ihr Abitur ab.Abschließend die Wertung, es war sich kein Zuckerschlecken Kadettenschüler zu sein, es gab aber zur damaligen Zeit keine andere Ausbildungstätte der DDR, die dieses hohe Niveau der Ausbildung bis zum Abitur sicherstellen konnte.

    Daten:

    * 01. September 1956: Eröffnung durch Generaloberst Willi Stoph
    * Kommandeur: Generalmajor Paul Blechschmidt
    * ab Januar 1959 Kommandeur: Oberst Kittelmann
    * 1956: 211 Kadetten
    * 1959: 342 Kadetten

    Siehe auch:

    * http://www.bundessprachenamt.de/_ge/pag … text1.html

    Quelle: http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Ka … t_Naumburg

    Waffenstudent

    24. Dezember 2012 at 10:47


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