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Stalins Fackelmänner-Befehl

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Der deutsche Angriff auf den fast abgeschlossenen Aufmarsch der Roten Armeen am 22.Juni 1941 hatte kolossale militärische Erfolge, da die Sowjets mit riesiger Übermacht nur auf Angriff aufgestellt und ausgerüstet waren, gemäß den Ideen von Trotzki und Lenin Europa zu überrennen, weil es schon nicht die „Klasse der Proletarier“ a la Marx zuvor gemacht hatte.
Die Bundesdeutsche Geschichtsschreibung behauptet weiterhin, nach Hillgruber, dies als einen „rassenideologischen Vernichtungskrieg“, der den Lebensraum im Osten sichern sollte.
Was diesen Krieg so vernichtend machte, waren haupsächlich die sowjetischen Partisanen. In einer ganzen Reihe von Anordnungen dazu ist Stalins Fackelmänner-Befehl. Die Frage ist auch, wer die „Politik der verbrannten Erde“ verursachte.

Erneut diskutiert werden die Zusammenhänge seit den 2 Ausstellungen „Die Verbrechen der Wehrmacht“ des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS), das von Jan Philipp Reemtsma gegründet und geleitet ist. Zahlreiche Preise und jetzt auch diesen: Jan Philipp Reemtsma erhält den Schillerpreis 2010 der Stadt Mannheim. Der 57- Jährige habe der Figur des engagierten, unabhängigen, stilistisch brillanten Intellektuellen ein neues und glaubwürdiges Profil verliehen, hieß es in der Begründung.
Bekannt ist aber auch, daß diesen Austellungen zahlreiche Fälschungen nachgewiesen wurden, wie Bogdan Musiał und der ungarische Historiker Krisztián Ungváry, Walter Post und andere nachwiesen, aber die Fälscher machen weiter mit der Verleumdung der deutschen Soldaten.

Stalins Fackelmänner-Befehl:

Hans-Joachim von Leesen schreibt in der Preußischen Allgemeinen Zeitung [1]
Zitat:
„Zu den nicht eben wenigen Legenden, die sich im Laufe der Jahrzehnte um die Geschichte des Zweiten Weltkrieges, hier speziell um das meist negative Verhalten der deutschen Wehrmacht, gesponnen haben, gehört die Behauptung, die umfangreichen Zerstörungen in der Sowjetunion seien allein durch die Deutschen verursacht worden. Sie hätten systematisch in der UdSSR die Politik der „verbrannten Erde“ angewendet, das heißt jedes Wohnhaus, jedes Bauernhaus, jedes Fabrikgebäude, jedes öffentlichen Institutionen dienende Haus, in die Luft gesprengt oder verbrannt. Elektrizitätswerke, Gleisanlagen der Eisenbahn, Silos, Erntevorräte, Magazine seien von der Wehrmacht im Rahmen des angeblich vom Deutschen Reich geführten „Vernichtungskrieges“ gegen die „ostischen Untermenschen“ vernichtet worden.“

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Focus, Monitor und die historische Wahrheit
Von Ernst Gauss und Wilhelm Böke
Nach den Historikern greifen nun endlich auch einige Medien
in der Frage des Partisanenkrieges während des Zweiten
Weltkrieges den Fehdehandschuh auf, der ihnen von den linken
Ideologen um J.P. Reemtsma und J. Heer durch deren
Anti-Wehrmachtsausstellung hingeworfen wurde. Focus z.B.
zeigte Kritikfähigkeit, als es in den Ausgaben 16 & 17/1997
die Dokumente dieser Ausstellung gleich reihenweise als Fälschungen
entlarvte. Bilder von nackten Menschen stellt der
Hauptverantwortliche Ex-Kommunist J. Heer ohne jeden Beweis
als Belege für Massenhinrichtung an Juden dar. Er hatte
sich nicht darum gekümmert, was die Akten der Zentralen
Stelle in Ludwigsburg, aus denen viele seiner Bilder stammen,
zu diesen sagen. Statt dessen übernahm Heer in einem
Fall den Untertitel eines Bildes, den der linksradikale Frankfurter
Journalist Ernst Klee für sein Buch Schöne Zeiten – Judenmord
aus der Sicht der Täter und Gaffer (S. 77) frei erfunden
hatte, wie der revisionistische Forscher D. Lehner
1992 nachweisen konnte (Focus 16/1997). Daß der heutige
leitende Staatsanwalt dieser Zentralen Stelle, Willy Dressen,
Mitherausgeber dieses 1988 im S. Fischer Verlag erschienenen
Buches ist, läßt freilich Zweifel aufkommen, ob die Ermittlungsergebnisse
der Zentralen Stelle wirklich solide sind.

Den “Ermittlungsergebnissen” der Zentralen Stelle zu widersprechen
verlangt Mut. In der Focus-Redaktion jedoch
scheint dieser nicht auszureichen, wie die Ausgabe 17/1997
beweist. Als Beweis für eine weitere Fälschung Heers werden
darin die Akten der Zentralen Stelle herangezogen. Heer
schrieb im Katalog seiner Ausstellung, am 30.10.1941 hätte
eine Einheit der Wehrmacht im Ghetto von Nieswicz 4.500
Juden ermordet. Die Zentrale Stelle allerdings führt aus, diese
Massenerschießung sei unter der Leitung unbekannter Polizisten
durch litauische Hilfswillige ausgeführt worden. Somit
handele es sich in diesem Fall eben nicht um ein Verbrechen
der Wehrmacht, so Focus.
Die Naivität, mit der unsere Medien diffuse staatsanwaltliche
Ermittlungsergebnisse kolportieren, ist erstaunlich. Als ob sie
nicht wüßten, daß in Sachen NS-Verbrechen extra geschulte,
politisch stramm antifaschistische Staatsanwälte die Ermittlungen
führen, und zwar nicht, um ein Verbrechen aufzuklären,
sondern um Schuldige für ein behauptetes, aber unbewiesenes
Verbrechen zu finden und abzuurteilen.
Eine redliche Berichterstattung würde darauf hinweisen, daß
nicht nur unbekannt ist, wer die Täter gewesen sind, sondern
daß es von dem Verbrechen an sich keine Spuren gibt, ja daß
man sich noch nicht einmal die Mühe gemacht hat, den Ort
des Verbrechens zu suchen und Spuren zu sichern!
Unredlich zeigte sich auch Focus TV, das am 13.4.1997 den
Film des Kriegsberichterstatters G. Kessel zeigte, in dem die
Exekution mehrerer Menschen in Pancevo (Jugoslawien)
festgehalten wurde (Vgl. AZ, 4.4.1997). Ein analoges Bild
dieser Hinrichtung wird auch in der Anti-Wehrmachtsausstellung
gezeigt. Weder dort noch im Focus TV-Beitrag wird
angeben, daß diese Partisanen nach einem regulären Kriegsgerichtsverfahren
zum Tode verurteilt wurden, da sie Wehrmachtssoldaten
ermordet hatten. Die gezeigte Hinrichtung
war also, im Gegensatz zur Behauptung von Focus TV, kein
Verbrechen. Und zudem: Wäre es denkbar, daß die Wehrmacht
eigene Verbrechen auch noch von ihren Kriegsberichterstattern
offiziell d okumentieren lassen würde?

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Es gibt eine Unklarheit. ob in das Original des im Washingtoner Nationalarchiv (unter der Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abtlg. Fremde Heere Ost II H 3/70 Fr 6439568) aufbewahrten Dokuments steht, daß diese Partisanen deutsche Uniformen tragen sollten, oder später eingefügt wurde.—

In „Die Junge Freiheit“ schreibt von Leesen 2008 [2]:
Zitat:
Mythen um den sowjetischen „Fackelmänner-Befehl“:
Kritiker denunzieren mit den offenkundigen Klitterungen gleich die gesamte Quelle

Im Oktober 2000 veröffentlichten die vom Institut für Zeitgeschichte herausgegebenen Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte einen Beitrag der Autoren Christian Hartmann und Jürgen Zarusky unter dem Titel „Stalins ‚Fackelmänner-Befehl‘ vom November 1941. Ein verfälschtes Dokument“. Die Historiker wiesen nach, daß die eingeschobenen Sätze über die Verwendung erbeuteter deutscher Uniformen durch sowjetische Partisanen nachträglich in den Originalbefehl hineingefälscht worden seien. Sie konnten belegen, daß die genannte angebliche Quelle so nicht existiert und daß die inzwischen gefundenen weiteren Exemplare der Befehls die Uniform-Passagen nicht enthalten.

Hingegen bestätigen sie ausdrücklich, daß der Hauptteil des Befehls authentisch ist, daß also ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung die sowjetische Führung die Politik der „verbrannten Erde“ vom nahezu ersten Tag der Feindseligkeiten an verfolgt hat….“.

Dann aber stilisierten sie die dem Original hinzugefügten wenigen Sätze über das Tragen deutscher Uniformen durch Partisanen zum Hauptteil des Befehls. Kurzerhand erklärten sie, daß die Promotoren des „Fackelmänner-Befehls“ häufig nichts anderes im Sinn hätten, als „NS- und Kriegsverbrechen in der besetzten Sowjetunion zu vertuschen und zu leugnen, was einer (…) rechtsextremen Geschichtspropaganda entspricht, die von der entstellenden Interpretation und verzerrenden Wiedergabe historischer Quellen nun zur direkten Fälschung überzugehen scheint“. ….
„Die Echtheit des Befehls wurde der JF gegenüber von Joachim Hoffmann bestätigt, der als Quelle auf den Stalin-Biographen General Dmitrij Wolkoganow hinwies.“ Weiter hieß es: „Den Abschnitt über die deutschen Uniformen konnte Hoffmann jedoch nicht bestätigen.“

Es ist nur einer von zahlreichen sowjetischen Befehlen, die das Ziel hatten, der vorrückenden Wehrmacht lediglich „verbrannte Erde“ zu überlassen. So hatte Stalin am 3. Juli 1941 dazu aufgerufen, den Deutschen „kein Kilogramm Getreide, keinen Liter Benzin“ zu hinterlassen und „alles wertvolle Gut, das nicht abtransportiert werden kann (…) unbedingt zu vernichten“ wie auch das gesamte rollende Material, alle Rohstoffe, jedes Stück Vieh. In einem weiteren Aufruf gab das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Weißrußlands schon am 1. Juli 1941, also keine zehn Tage nach Beginn des deutschen Angriffs, der Partisanenbewegung die Weisung, alle Verbindungen im Hinterland des deutschen Gegners zu vernichten, Brücken und Straßen zu sprengen, Treibstoff und Lebensmittellager, Kraftfahrzeuge, Eisenbahnenlagen zu zerstören, „um den Feind zu vernichten“. Der Oberbefehlshaber der Westfront, Marschall Semjon Timoschenko, erließ am 6. August 1941 einen Aufruf an alle Einwohner der Sowjetunion, sie sollten in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten alle Brücken zerstören, Häuser und Wälder anzünden, kurz, alles tun, die Deutschen zu schlagen. Rücksicht auf die Zivilbevölkerung wurde in keinem Fall genommen.

Zu dem, was wirklich stattfand, führt Hans-Joachim von Leesen aus [1]:
Zitat:
„So fanden die vorrückenden deutschen Truppen eine Wüste vor, zumal auch nach der Einnahme durch die Wehrmacht in ihrem Rücken Partisanen das Vernichtungswerk fortsetzten. Welchen Grad die sowjetischen Zerstörungen erreicht hatten, geht auch aus dem Buch von W. P. und Zelda K. Coates „Vom Interventen zum Alliierten 1917–1942 – Die Geschichte der englisch-sowjetischen Beziehungen“ hervor. … berichtet unter anderem von einer Begegnung des sowjetischen Botschafters in London Maiski mit dem britischen Außenminister Eden zu einem Frühstück in London am 21. November 1941. Die beiden Politiker beschworen in Reden die britisch-sowjetische Waffenbrüderschaft.: „Wir mußten Millionen und aber Millionen unserer Zivilbevölkerung evakuieren, wodurch unvermeidliche Unannehmlichkeiten, Härten und Leiden für unser Volk verursacht wurden. Infolge der konsequenten Durchführung der Politik der ,verbrannten Erde‘ mußten wir mit eigenen Händen … alle jene großen Industrieanlagen, Kraftwerke, prächtigen Gebäude und so weiter zerstören, die überall in der Sowjetunion mit Hilfe der heldenhaften Anstrengungen und großen Opfer des gesamten Volkes entstanden waren.“

Das gelang in großem Umfang. Um den deutschen Soldaten jede Unterkunftsmöglichkeit zu nehmen, wurden alle Bauernhäuser, Katen und Hütten verbrannt, was besonders im Herbst und vor allem im harten Winter 1941/42 für alle Betroffenen schlimme Folgen hatte. Zu den Leidtragenden gehörten allerdings nicht nur die Soldaten der Wehrmacht, sondern auch die Kriegsgefangenen, die in den ersten Kriegsmonaten zu Millionen in deutsche Hand gefallen waren, sowie die russische und ukrainische Zivilbevölkerung.

Kaum bekannt ist es, daß Deutschland dann daran ging, ein umfangreiches Wiederaufbauprogramm einzuleiten. Das war zwingend notwendig, weil sonst weder die weißrussische, ukrainische und russische Bevölkerung noch die Wehrmacht im Lande hätte ernährt und versorgt werden können. Notgedrungen unverwirklicht blieb der Plan, aus den jetzt verwüsteten ehemaligen landwirtschaftlichen Überschußgebieten Nahrungsmittel nach Deutschland zu transportieren. Der Münchener Historiker Walter Post hat darüber in dem 1999 erschienenen, überaus aufschlußreichen Band „Die verleumdete Armee“ ausführlich unter Quellenangaben berichtet. So wurde das riesige Dnjepr-Kraftwerk bei Saporoschje, das die ganze Südukraine mit Strom versorgte und völlig zerstört in deutsche Hand fiel, durch die „Organisation Todt“ wieder aufgebaut. Im Januar 1943 konnten die Stromlieferungen wieder aufgenommen werden, wenn auch nur mit 23 Prozent der Vorkriegskapazität.

Um die landwirtschaftliche Erzeugung wieder anzuheben, stellte Deutschland erhebliche Hilfsmittel zur Verfügung. Im Rahmen des „Ostackerprogramms“ wurden während der deutschen Besatzung bis Ende 1943 aus dem Reich 15000 Eisenbahnwaggons mit landwirtschaftlichen Geräten und Maschinen geliefert; darunter befanden sich mehr als 70000 Traktoren, 16000 Holzgasgeneratoren, 5000 Schlepperanhanggeräte, 306000 Gespannpflüge. Außerdem gingen mehrere tausend Kühe, Ochsen, Schweine und Zuchthengste zur Auffüllung des Viehbestandes nach Osten. Die deutsche Landwirtschaftshilfe belief sich bis Ende 1943 auf 510 Millionen Reichsmark. Post listet auf, daß zwischen Juli 1941 und Dezember 1943 Deutschland rund eine Milliarde Reichsmark allein in die Bereiche Bergbau, Energieerzeugung und gewerbliche Wirtschaft steckte, ferner eine weitere Milliarde in die Wiederherstellung des Eisenbahnsystems und den Straßenbau. Walter Post weiter: „Zusammen mit der Landwirtschaftshilfe von 510000000 Reichsmark betrug die deutsche Wirtschaftshilfe für die besetzten sowjetischen Gebiete rund drei Milliarden Reichsmark.“
Soweit Hans-Joachim von Leesen

Nach den Berichten der Wehrmacht allerdings, trugen sehr viele Partisanen erbeutete deutsche Uniformen, schonten nicht die russischen Zivilisten, zerstötern deren Dörfer, waren grausam und fügten der Wehrmacht im Rücken der Front sehr große Opfer zu. Beim deutschen Rückzug erst wurden dann von der Wehrmacht Brücken, Verkehrsverbindungen zerstört um der Roten Armee den Vormarsch zu erschweren.

[1] Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 34-07 vom 25. August 2007 In Stalin fand Alexander I. seinen Meister
[2] www.jungefreiheit.de 23/08 30. Mai 2008 Politisch motivierte Quellenfälschungen
Verweise in Metapedia
Auszüge aus dem Buch von Joachim Hoffmann – „STALINS VERNICHTUNGSKRIEG 1941 – 1945“ sind hier www.horst-koch.de

Written by einedeutscheweise

9. November 2010 um 04:03

Eine Antwort

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  1. […] Viktor Suworow bestätigt damit eine Kardinalthese Solschenizyns, daß nämlich Stalins „Großer Vaterländischer Krieg“ – beide setzen diesen Begriff in Gänsefüßchen – ein Vernichtungskrieg gegen das eigene Volk gewesen sei. Gegen alle Ethnien der UdSSR. […]


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