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Archive for Dezember 2010

Finanzkrise-der Zauberer von Oz

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Ein Film über die Geschichte des Geldsystems und die Situation heute von Bill Stills.
Bekannte Autoren kommen zu Wort wie Joseph Farah: „Kann das funktionieren, was die Politiker heute unternehmen an Rettungsmaßnahmen?“
Byron Dale: „Die überschuldeten Wirtschaftsunternehmen retten mit noch mehr Schulden? niemand kann sich aus Schulden herausleihen, genausowenig wie du dich nüchtern saufen kannst.“
Dr. Michael Hudson: „Niemand redet über die Schulden als solches, wir reden darüber, daß die Banker nicht genug Geld machen um in der gewohnten Art weiterzumachen.“
James Robertson: „Eine Regierungsabteilung sollte die Kontrolle übernehmen über die Geldmenge.. fast in der ganzen Welt wird heutzutage das meiste Geld von kommerziellen Banken geschöpft (gedruckt) – als Schuld !“
Ellen Hodgson Brown: „Der Dollar-Crash, Was Banker ihnen nicht erzählen.“

Stills: -„Die Weltwirtschaft befindet sich in einer Spirale nach unten, bis wir verdammt 2 Dinge tun: staatliche Kreditaufnahme ächten, 2.Mindestreserve Kreditvergabe verbieten. Den Banken sollte nur erlaubt sein, Geld auszuleihen, das sie tatsächlich haben und Nationen müssen keine „Nationalken Schulden“ bei den Banken machen. Denken Sie daran: Es ist nicht das, was das Geld deckt (z.B. Gold), es geht darum wer die Geldmenge bestimmt.“

Von Politikern wird oft behauptet: „Es gibt keine Alternative. Wir müssen die Wrtschaft, die unter zu hohen Schulden leidet, ankurbeln mit Rettungsschirm, indem wir Geld hineinpumpen, das wir, die Bürger als Staat, bei den Banken leihen, denen wir dieses Geld geben, damit sie der Wirtschaft Kredite geben..“

Bill Stills zeigt anhand des Kinderbuches „Der Zauberer von Oz“, wie es sich in der amerikanischen Geschichte wirklich mit dem Geld entwickelte und die Kämpfe mit der Bank von England, und wie es gut funktionierte, als der Staat das Geld druckte und die Menge kontrollierte – nicht die „Privatbanken“.


Zu den auch sonst häufig zitierten Allegorien zählen beispielhaft die folgenden:
* Die etwas warmherzige, gradlinige Dorothy symbolisiert die US-amerikanische Bevölkerung.
* Die Böse Osthexe steht für den finanziellen Einfluss der Ostküste, wo die Großbanken und -unternehmen beheimatet waren. Die Unterdrückung der Munchkins symbolisiere daher die Unterdrückung des durchschnittlichen Amerikaners durch diese Wirtschaftskreise.
* Die Vogelscheuche stellt den amerikanischen Farmer dar, dem zwar eine geringe Bildung nachgesagt wird, der jedoch viel pragmatischen Verstand besitzt.
* Der Blechmann repräsentiert die in der US-amerikanischen Industrie beschäftigten Arbeiter. Diesen werde zwar Herzlosigkeit unterstellt; in Wirklichkeit zeichneten sie sich durch eine starke Kooperationsbereitschaft aus.
* Der Feige Löwe steht für die Reformer unter den US-amerikanischen Politikern, und zwar insbesondere für William Jennings Bryan.
* Der Zauberer von Oz symbolisiert wie die Böse Hexe des Ostens die politisch und wirtschaftlich einflussreichen Kreise innerhalb der USA. Obwohl sie in dem Ruf großer Macht stehen und hohes Ansehen genießen, sind sie letztlich nur Scharlatane und eher pathetisch als beeindruckend. Besonders diese Darstellung wird als Beispiel für Baums Überzeugung angesehen, das Herz der USA sei in der Arbeiterklasse und ihrem Wertesystem zu finden. Der Zauberer von Oz sei daher als Darstellung des Präsidenten William McKinley zu verstehen.

The Secret of Oz Deutsch Vocal

bei youtube.com

Wird der heute verordnete Kurs des Sparens im (sozialen Haushalt), bei den Problemen des Niedergangs etwas helfen? (Obwohl Sparen eigentlich gut ist).

Bill Stills: „Es gibt zwei Möglichkeiten dafür, wer Geld druckt: Wir die Bürger – oder die Banken. Die zweite Möglichkeit ist, glaub es oder nicht, heute für alle Staaten der Welt der Fall.
…wie das Sprichwort sagt: Wenn man Schulden macht, wird man zum Diener des Geldverleihers… (Schuldknechtschaft auf deutsch)
Ein Staat kann nur souverän sein, wenn er selbst das Geld herausgibt; das ist die Definition von Souveränität.
Ohne das muß eine Nation anfangen sich Geld zu leihen, – all ihr Geld, von den Banken, und – ja, sie verlangen Zinsen dafür.
Das ist es, weshalb Nationen nie aus den Schulden herauskommen: das Geld ist von den Banken geliehen. Wenn man die nationalen Schulden reduzieren will, bedeutet das, die nationale Geldmenge zu verringern. Politiker neigen dazu diese empörende Tatsache zu ignorieren.
Deshalb werden staatliche Sparprogramme nicht funktionieren: Weil die Zinsen für die Schulden schneller wachsen als Einsparungen möglich sind. Diese Tatsache, über die nie berichtet wird, ist es, die jeden Regierungshaushalt überwältigt.
Deshalb wird 2011 das Jahr sein, in dem die ersten Staaten in der amerikanischen Geschichte bankrott gehen werden – weil, während die Zinsen für die Schuldverschreibungen von Gemeinden steigen, die Zinszahlungen von Staaten raketenartig hochrasen werden.
2011 erreichen wir den Gipfelpunkt.
Nichts kann das ändern, außer: Keine Staatsschulden Mehr !

Die globale Wirtschaft ist weiter dabei zusammenzubrechen, trotz allem was im Fernsehen zu hören ist….“

aus der englischen Seite von Bill Still’s Buchprojekt übersetzt
First interactive book: „No More National Debt“
http://www.kickstarter.com/projects/1259033066/first-interactive-book-no-more-national-debt
die homepage von secret of oz ist
http://www.secretofoz.com/

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Written by einedeutscheweise

28. Dezember 2010 at 06:03

Es kommt ein Schiff geladen

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Cantamus Gießen: Es kommt ein Schiff geladen (Chorsatz Max Reger)

(Wenn der Film auf youtube.com nicht mehr da ist, dort bitte den Titel in die Suchleiste hineinschreiben um einen anderen Chor zu finden)
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Es kommt ein Schiff, geladen
Bis an sein‘ höchsten Bord,
Trägt Gottes Sohn voll Gnaden,
Des Vaters ewig’s Wort.

Das Schiff geht still im Triebe,
Es trägt ein teure Last;
Das Segel ist die Liebe,
Der Heilig Geist der Mast.

Der Anker haft‘ auf Erden,
Da ist das Schiff am Land.
Das Wort tut Fleisch uns werden,
Der Sohn ist uns gesandt.

Zu Bethlehem geboren
Im Stall ein Kindelein,
Gibt sich für uns verloren;
Gelobet muß es sein.

Und wer dies Kind mit Freuden
Umfangen, küssen will,
Muß vorher mit ihm leiden
Groß Pein und Marter viel,

Danach mit ihm auch sterben
Und geistlich aufersteh’n,
Ewig’s Leben zu erben,
Wie an ihm ist gescheh’n.

Text: Daniel Sudermann um 1626 – (1550-1631) nach einem Marienlied aus Straßburg 15. Jahrhundert
Melodie: Köln 1608
http://www.volksliedsammlung.de/es-kommt.html
Das Lied „Es kommt ein Schiff geladen“ gehört zu den bekanntesten Advents- und Weihnachtsliedern. Zugleich ist es auch eines der ältesten: In der Vergangenheit wurde es dem mittelalterlichen Mystiker Johannes Tauler (1300–1361) zugeschrieben. Überlieferungsgeschichtlich lässt es sich jedoch nur bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts zurückverfolgen. Inhaltlich zentral ist die Schiffsmetaphorik, die sich auf Maria und die Menschwerdung Christi bezieht. In der Frühen Neuzeit wurde das Lied sowohl von katholischer als auch von evangelischer Seite rezipiert.

I. Drei spätmittelalterliche Handschriften aus Frauenklöstern legen nahe, dass das Lied im 15. Jahrhundert entstanden ist, vermutlich im Elsass (Edition A). Die Zuschreibung an den Straßburger Dominikaner Johannes Tauler besteht wohl nicht zu Recht, auch wenn sich theologisch Übereinstimmungen zwischen dem Werk Taulers und dem Lied ausmachen lassen. Nach den drei ältesten Quellen zu urteilen, war das Lied im Spätmittelalter im niederländischen, elsässischen und schwäbischen (vgl. Edition B) Kulturraum verbreitet.

II. Die Schiffsmetaphorik des Liedes meint zunächst Maria, die in der christlichen Tradition als „navis gaudiorum“ (Schiff der Freuden) und „foederis arca“ (Arche des Bundes) gefeiert wurde. Der Text stellt Maria in ihrer Rolle als Gottesgebärerin heraus: Sie bringt Christus – gleichsam wie ein Schiff – in die Welt.

III. In der Frühen Neuzeit wurde das Lied sowohl von Katholiken als auch von Protestanten aufgegriffen. Für die katholische Rezeption ist das Andernacher Gesangbuch aus dem Jahr 1608 anzuführen (Edition C), für die protestantische die 1626 gedruckte Bearbeitung durch Daniel Sudermann (Edition D). Entsprechend den dogmatischen Vorgaben seiner Konfession bietet letzterer eine christologische Zentrierung des alten Gesanges; die mariologischen Motive wurden zurückgedrängt. Ungeachtet der hohen poetischen Qualität des Liedes entsprach der Text aber offensichtlich nicht mehr den ästhetischen und spirituellen Bedürfnissen des Barock: Aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind – außer den beiden genannten Drucken von 1608 und 1626 – überhaupt keine Liedbelege überliefert.

IV. Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Lied „Es kommt ein Schiff geladen“ wiederentdeckt und vielfach publiziert. Im 20. Jahrhundert popularisierten und kanonisierten es Hymnologen durch gezielte Veröffentlichungen in Kirchengesangbüchern (Edition E). Dabei setzte sich auch im katholischen Bereich (Einheitsgesangbuch „Gotteslob“ aus dem Jahr 1975) die ursprünglich evangelische Sudermann-Fassung durch, allerdings ergänzt durch eine Marien-Strophe.

MICHAEL FISCHER
(Mai 2005) http://www.liederlexikon.de/lieder/es_kommt_ein_schiff_geladen/
der Text des Marienliedes:

Es kommt ein Schiff geladen Es kommt ein Schiff geladen ganz bis zum höchsten Bord, es bringt uns den Sohn des Vaters, das ewig wahre Wort. Auf einem stillen Wasser kommt uns das kleine Schiff, es bringt uns reiche Gabe, die heilige Königin. Maria, du edle Rose, aller Gnaden Reis, du schöne Zeitlose, mach uns von Sünden frei. Das kleine Schiff geht stille und bringt uns reiche Fracht, das Segel ist die Liebe, der Heilige Geist der Mast.

Dieser Text stammt aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon
von der Webseite www.heiligenlexikon.de/Literatur/Johannes_Tauler_Es_kommt_ein_Schiff.html

Written by einedeutscheweise

23. Dezember 2010 at 19:40

Weihnachten „Zeitgeschichte“

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Des Armen Christbäumchen

Kind:
O Mutter, was hab’ ich ein Bäumchen gesehn,
War voll von Kerzen, die brannte so schön;
Da glänzten von Gold und von Silber so viel,
Zum Essen so vieles, so Schönes zum Spiel.

Sie sagten das habe zur heiligen Nacht
Christkindchen herab vom Himmel gebracht;
Christkindchen hat uns doch alle so wert,
Warum hat’s mir kein Bäumchen beschert?

Mutter:
Dein Bäumchen steht im Himmel noch
Und hast du’s auch nicht, es gehört dir doch;
Und kommst dereinst zu des Himmels Höh’n,
Dann ist ein Baum gar groß und schön.

Heinrich Bone 1813 – 1893
*************************

Weihnachten
Ludwig Tieck

Wenn herüber zu meinem Garten
Die alten Lieder tönen
Der Pfeifer, die, aus dem Gebirge kommend,
Jeglich Marienbild mit Weisen grüßen,
So dünk‘ ich mich in seltsame, ferne
Wunderzeiten entrückt,
Und alte Legenden, und himmlische Sehnsucht
Zarte Lieb‘ und große Erinnerung
Quellen aus den rauhen, einfachen Tönen.
Tiefer, und inniger
Spricht der Frömmigkeit Wort
Die wunderliche Melodie,
Als in den Kirchen
Der neuen Künstler Wirrwarr,
Die alle Töne keck aufbieten
Um zu heucheln und zu grimmassiren,
Und mit weltlichem Prunk
Das Heilige höhnen.

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zur Geschichtsforschung:

EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE
Ein Holzfäller, der mutterseelenallein in seiner Hütt im tiefen Walde wohnte, hatte seinen letzten Bissen Brot
aufgegessen, und dazu war ihm das Feuer auf dem Herde ausgegangen, so daß ihm Hunger und Kälte arg zusetzten, Da
machte er sich auf, obschon die Dunkelheit hereinbrach, Weg und Steg verschneit waren und dichte Wolken bis an die
Wipfel der Tannen hingen.
Zur gleichen Stunde war ein Soldat auf den Beinen. Er kam gerade aus dem Kriege. Noch trug er die blutigen Bilder der
Schlacht in den Augen und den Lärm des Kampfes in den Ohren. Jahrelang hatte er unter freiem Himmel geschlafen und
auf der nackten Erde getafelt. Sein Herz war hart geworden, und er kannte kaum eine andere Musik als die Trommel, die
zur Schlacht rief.
Vnd wiederum war an dem gleichen Abend ein König zur Jagd geritten und hatte, im Jagdeifer hinter einer Hinde
herbetzend, sein Gefolge aus den Augen verloren, so daß er sich verirrt im nebelverhangenen Walde fand, All sein
Blasen auf dem Hifthorn war umsonst, der Nebel verschluckte jeden Laut, Da der Wald dichter und dichter wurde, stieg
er vom Roß, stapfte durch den Schnee, das dampfende Pferd an den Zügeln führend und suchte nach einem Weg, der zu
seiner Burg führte.
An einem Kreuzweg trafen sich die drei Männer, der Holzfäller, der Soldat und der König, und fragten einander nach
dem rechten Weg, aber keiner konnte dem anderen Bescheid sagen.
Der Holzfäller war wortkarg, der Soldat stieß schreckliche Flüche aus und der König war stolz und hochfahrend, also,
daß einer dem anderen nicht über den Weg traute und sie nur eines Sinnes waren darüber, daß dieses die dunkelste
Nacht und das böseste Wetter der Welt sei, Der Holzfäller ging voran und die beiden anderen folgten seinen Spuren.
Nach langer, langerWanderung sahen sie Licht durch die Baumstämme schimmern. Sie gingen darauf zu und ihre
Schritte wurden rascher.
Sie standen vor einem kleinen Häuschen mit bellen Fenstern, die wie fröhliche Augen in die Nebelnacht binaussaben
und einen warmen Schein auf den kalten Schnee warfen.
Sie hörten ein leises Singen; da vergaß der Holzfäller seinen Hunger, der Soldatdachte nicht mehr an Trommel und
Krieg und das Herz des Königs wurde lind.
Dazu kam noch, daß der graue Wolkenhimmel aufriß und alle Sterne klar und hell wie Wächter um das kleine Haus
standen.
Als sie die Tür auftaten, da saß am Ofen eine Mutter, die hielt ein Kind auf dern Schoß. Sie sah auf und nickte den drei
Männern zu. Rasch traten sie ein und schlossen die Türe, damit die Kälte dem Kinde nichts tue.
Andächtig standen sie vor der Mutter, die mit holdseligern Lächeln ihr Kind ansah und dann die drei Fremdlinge grüßte.
Der König meinte, sie müsse aufstehen vor ihm und ihm untertänig entgegener s e wandte sich an den Holzfäller, der an
das Herdfeuer getreten war, um sich die Hände zu wärmen.
„Zünde Dir die Laterne an, die dort hängt, und nimm Dir auch das Stück Brot mit vom Schrank. Licht und Wärme habe
ich im Uberfluß, denn wo könnte es lichter und wärmer sein als dort, wo ein kleines Kind geboren ist?“
Der Holzfäller tat wie ihm geheißen. Das Kind griff mit seinen kleinen Händen nach dem Licht in der Laterne, dann sah
die Frau den Soldaten an, der verlegen dastand: „Tapferer Soldat, ich danke Dir, daß Du Schildwache gestanden hast für
mich und mein Kind und für alle Kinder unseres Volkes, damit kein Feind über die Grenzen käme, Auf der Erde hast Du
geschlafen und unter den Sternen gewohnt und Dein Leben gewagt in aberhundert Schlachten. Du und Deine
Kameraden, Ihr seid Hüter gewesen der Heimat, und die Mütter und Kinder werden es euch danken, am tiefsten aber
jenen, die ihr Leben gaben, die im fremden Land in kalter Erde ruhen und erst wieder heimkehren in den Fahnen des
Sieges.“ Da leuchtete es in den Augen des Soldaten, er legte seine große Hand auf den Scheitel des Kindes und alle
durchwachten Nächte, durchhungerten Tage und durchstandenen blutigen Schlachten wurden gering vor dem hellen
Schein, der in des Kindleins Augen stand.
Nun erst sah die Frau den König an, der unwillig zur Seite gewartet hatte, vermeinend, daß er der erste hätte sein
müssen. „Wir alle müssen warten, In diesem Knäblein hat mein Warten Erfüllung gefunden, Auch Du, mein König, hast
auf dieses Kindlein warten müssen. Kinder sind Deines Reiches edelstes Gut. Was nützen Dir alle Länder und alle
Schätze der Weit, was alle Wälder und Felder, wenn keine Kinder wären, die dermaleinst den Pflug in den Acker
tauchen, Brot zu schaffen, die Äxte in den Wäldern schwingen, Balken zu hauen für Hütten und Häuser und Hallen, den
Hammer auf den Amboß schlagen, Schwerter zu schmieden, und sie führen gegen Deines Reiches Feinde, wenn keine
Kinder wären, die dermaleinst als Mütter Deines Reiches Zukunft auf dem Schoß hielten.“
Da sahen die drei Männer ehrfürchtig auf das Kindlein, denn die Worte seiner Mutter hatten an ihre Herzen gerührt. Der
Holzfäller schenkte ihm einen Tannenzapfen, der Soldat pfiff ihm ein Lied und der König nahm die goldene Kette von
seinem Hals, gab sie der Mutter und neigte sich vor dem Kind.
Als die drei Männer nun den rechten Weg wußten, gingen sie fröhlich davon. Der Holzfäller leuchtete mit der Laterne
voran, der Soldat pfiff ein Lied nach dem anderen, dem König aber, der sein Pferd, das er draußen angebunden hatte,
wieder am Zügel führte, zersprang mit hellem Klang der Ring, der bislang sein Herz ulnklammert hatte, dergestalt, daß
er um das Herz seines Volkes nichts gewußt hatte.
Als sie sich trennen mußten, da gaben sie sich fest die Hand. Sie waren einander keine Fremdlinge mehr-. der Holzfäller,
der Soldat und der König.
Es leuchteten auf allen Tannenspitzen goldene Sterne; denn es war ja der Weihnachtsabend.
THILO SCHELLER

aus (herunterzuladen dort): archive.org
Deutsche Kriegsweihnacht 1944 – NS-Verlag



………………………….


http://de.metapedia.org/wiki/Deutsche_Weihnacht

Weihnachten 1940 gefilmt von Arthur Knoblich Produktion und Realisierung Burkhard Henze

Der folgende, kleine Film ist betitelt mit “ 1937 A Nazi Christmas – Germany, with Hermann Goering, Josef Goebbels and Adolf Hitler. Original soundtrack. Editing by ROMANO-ARCHIVES.“


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und hier ist dann noch ein Propaganda-Streifen: Was die Propaganda den Amerikanern erzählte über Deutschland:

Christianity,Christmas Forbidden (Verboten) in Nazi Germany

So war es aber nicht.

Written by einedeutscheweise

22. Dezember 2010 at 06:23

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Fernseh – Sucht

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TV – DER FERNSEHER

VERWIRRUNG DER SINNE – DESORIENTIERUNG
———————
Der Fernseher hat einen mächtigen Griff auf die Augäpfel des Zuschauers, zum Teil weil der menschliche Körper nicht auf das übertragene Programm reagieren kann. Bilder vom leuchtenden, pulsierenden Bildschirm reizen, aber die Art des Mediums erlaubt dem Körper nicht entsprechend zu reagieren. Der Körper will auf das Sperrfeuer der Bilder reagieren aber kann nicht. Diese Desorientierung der Sinne verwirrt den Geist. die widersprüchlichen Botschaften und Gefühle bringen den Zuschauer in eine fast hypnotische Trance.

In seinem Buch: „Four Arguments for the Elimination of Television, Die vier Argumente für die Ausschaltung des Fernsehens“ beschreibt Jerry Mander wie viele gierige Fernsehschauer beschreiben, was sie fühlen, wenn sie vor dem Bildschirm sitzen:

„Ich fühle mich hypnotisiert, wenn ich Fernseh schaue.“
„Fernsehen saugt meine Energie weg.“
„Es kommt mir vor, als wenn sie mich gehirnwaschen“
„Ich fühl mich wie ein Gemüse, wenn ich vor dem Fernseher angeleimt bin.“
„Fernsehen trägt mich weg.“
„Fernsehen ist eine Sucht, und ich bin ein Süchtiger.“
„Meine Kinder sehen aus wie Zombies, wenn sie fernsehen.“
„Fernsehen zerstört meinen Verstand.“
„Fernsehen macht meinen Geist zu Matsch.“
„Ich fühle mich davon mesmerisiert.“
„Wenn ein Fernseher läuft, kann ich einfach meine Augen nicht davon abwenden.“

Jeder, der mit Fernsehschauen Zeit verbracht hat, sollte einige dieser Sätze für richtig finden, wenn nicht alle. Mander erklärt, daß nicht alle diese Kommentare negativ seien. „Oft mochten die Leute, die sich weggetragen (spaced-out) fühlten, die Erfahrung gern. Sie sagten, es würde ihnen helfen, ihr sonst so sonst so geschäftigtes Leben zu vergessen,“ schreibt Mander. „Andere fanden es ‚entspannend‘ und sagten es helfe ihnen, ‚die Welt zu vergessen‘. Manche, die Begriffe gebrauchten, wie ‚gehirngewaschen‘ oder ’süchtig‘, dachten trotzdem, daß das Fernsehen sie mit guter Information versorgte oder Unterhaltung, jedoch war da niemand, der fühlte, daß das Fernsehen wirklich dessen Möglichkeiten ausschöpfte.“

Manders Buch wurde 1978 veröffentlicht, doch die Erfahrung des Fernsehschauens hat sich nicht geändert. Fernsehen ist immer noch ein passives Medium — eines, das von dem Zuschauer verlangt, still und ruhig zu sein. Anders als andere Freizeitaktivitäten, ist Fernsehschauen körperlich komplett passiv. (Der einzige andere Vergleich wäre in einen Film zu gehen, aber da muß man ins Kino gehen eine Karte kaufen, Popcorn, etc. Ins Kino zu gehen ist wirklich ein Erlebnis, anders als Fernseh zu schauen, dessen Stunden um Stunden der Nicht-Aktivität in einander übergehen.) Die nicht-aktive Art des TV-schauens erzeugt ein interessantes psychologisches Paradox — je mehr die Leute schauen, desto schlechter fühlen sie sich und, um so mehr schauen sie dann wiederum.

Die ausführlichste Studie der Fernseh-Gewohnheit und Sucht kommt von den Forschern Robert Kubey, einem Professor an der Rutgers Universität und Direktor des Zentrums für Medienstudien und Mihaly Csikszentmihalyi, Professor für Psychologie an der Claremont Universität. In dem Artikel „Fernsehsucht ist nicht nur einfach eine Metapher“, (Scientific American, Feb.2002) beschreiben sie ihr Experiment und die Resultate mit einer Technik, die sie „Erfahrungs Sammel Methode“ nennen (ESM):

Wir haben die „Experience Sampling Methode (ESM) gebraucht, um im normalen Leben Verhalten und Gefühle aufzuzeichnen, im Gegensatz zu den künstlichen Bedingungen im Labor. Die Teilnehmer trugen einen Piepser, und wir signalierten zufallsweise sechs bis acht mal am Tag über den Zeitraum einer Woche; wenn sie einen Piepser hörten, schrieben sie auf, was sie gerade machten und wie sie sich fühlten, anhand einer Standard Punktekarte.

— „Wie zu erwarten war, beschrieben Leute, die gerade fernsehschauten, daß sie sich entspannt uns passiv fühlten.

— „Was mehr überraschend ist, ist daß die Entspannung endet, wenn der Fernseher abgeschaltet ist, aber das Gefühl der Passivität und gesenkten Wachheit weitergehen. Teilnehmer berichten, daß das Fernsehen irgendwie ihre Energie absorbiert oder ausgesaugt hat und sie leer zurück läßt. Sie sagen, sie haben mehr Schwierigkeiten sich zu konzentrieren nach dem Fernsehen als vorher. Im Gegensatz dazu, berichten sie kaum eine solche Schwierigkeit nach dem Lesen. Nach Sport oder Hobbies berichten die Leute, daß sich ihre Laune und Befinden gebessert haben. Nach dem Fernsehen ist die Laune der Leute genauso oder schlechter als vorher.

— „Das ist das Ironische am Fernsehen: die Leute schauen viel länger, als sie geplant haben, obwohl längeres Schauen weniger belohnend ist. In unseren ESM Studien zeigte sich, je länger die Leute vor dem TV saßen, um so weniger zufrieden waren sie damit. Wenn das Piepssignal an Viel-Fernseh-Schauer kam, Leute, die ständig mehr als vier Stunden am Tag schauten, berichteten diese auf ihren ESM-Blättern, daß sie TV weniger genossen, als Wenig-Schauer, die weniger als zwei Stunden am Tag schauten.

In einer Arbeit: „Fernseh-Abhängigkeit, Diagnose und Vorbeugung“ beschreibt Professor Kubey einen Zyklischen Effekt des Ferseh-Schauens. Viel-Schauer sind oft Leute, die sich ängstlich fühlen oder einsam und Fernseh zu schauen bringt eine Pause von negativen Gedanken oder vom Grübeln. Das Fernsehen schafft eine Schein-Verbindung zwischen dem Zuschauer und anderen Leuten, indem es eine pseudo-soziale Medienerfahrung gewährt, aber das hilft trotzdem nicht, die wirklichen Gefühlen von Einsamkeit und Langeweile zu vertreiben.

Kubey erklärt, daß „es ein Teufelskreis sein kann, in dem schlechte Laune und negative Gedanken, wenn man alleine und ziellos ist, mit der Leichtigkeit zusammen wirken können, mit der man schnell diesen Gefühlen entgehen kann durch Fernsehschauen. Als Ergebnis, wenn man viele Stunden, viele Jahre lang verbracht hat mit Fernsehschauen, werden manche Leute ungeübt darin, Zeit alleine zu verbringen, sich zu unterhalten oder ihre Aufmerksamkeit zu lenken“.

Fernsehschauen kann niemals ein wirklicher Ersatz für Erfahrungen des wirklichen Lebens sein. Kubey erklärt, daß seine Forschung zeigt, daß Viel-Schauer durchs Fersehen gefangen werden. „Kurz, eine Gewohnheit des Fernsehschauens kann sich-selbst-fortsetzend sein,“ schreibt Kubey „TV-Schauen kann zu mehr TV-Schauen führen und die Aufmerksamkeit unbeweglich machen, z.B. ‚je länger Leute auf den Bildschirm schauen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß sie fortsetzen werden, zu schauen. Verdruß in der Zeit wo man allein und nicht gefragt ist, kann zum Fersehgucken führen, aber nach Jahren solchen Verhaltens und tausend Stunden oder mehr Fernsehen jedes Jahr, scheint es gut möglich, daß eine solche Fernsehgewohnheit, die sich ferfestigt hat, manche Leute sich verdrießlich fühlen läßt, wenn ’nichts zu tun‘ ist oder sie allein sind und ohne Fernsehen“.

Kubeys Schlußfolgerungen machen logisch einen perfekten Sinn. Fernsehen ist nicht eine „Erfahrung“, anstatt dessen ersetzt es Erfahrungen. Also ersetzen Fersehschauer die wirkliche Welt mit der künstlichen auf dem Bildschirm. Der kulturelle Druck und daß Viel-Fersehen akzeptiert ist, kombiniert mit der Gewohnheits-bildenden Natur des Mediums, können eine unheilige Hochzeit zwischen eines Passivität und seiner Langeweile machen.

TV

AUS DER SUCHT HERAUSKOMMEN
—————————
Die Psychologische Forschung legt nahe, daß TV sicher süchtig machen kann, und daß Viel-Fernseher alle Symptome einer Verhaltens-Sucht zeigen. Es ist keine leichte Aufgabe, sich von der TV-Sucht zu befreien, wie von jeder anderen Sucht. Das größte Hindernis ist, die Fernsehbilder mit anderen und besseren Aktivitäten zu ersetzen.
…. …

Ein Entzug von Fernsehsucht bringt es mit sich, daß man die künstlichen Erfahrungen durch echte ersetzt. Das ist eine Wahl . Zu entscheiden nicht TV zu schauen und etwas anderes zu tun mit seiner Zeit und seinem Geld, verändert vielleicht nicht das Leben aber die Erfahrung. Mäßige und Viel-Fernseher schaffen Verknüpfungen im Geist oder Verstand, die mit Bildern und dem Lebensstil gefüllt sind, die von der Welt des Fernsehens präsentiert werden. Die Sucht TV zu schauen ist nicht körperlich, aber verhaltensmäßig. Um davon los zu kommen, muß man den Apparat ausschalten und davon weggehen, aber es ist eine Entscheidung für welche Art der Wahrnehmung.

Der Fernsehsüchtige ist jemand, der die Gelegenheiten Erfahrungen zwischen Menschen oder von Handlung und Bewegung ablehnt und stattdessen Fernseh schaut. Auf die Entwicklung seiner Wahrnehmung bezogen, könnte das als eine schädliche Art der Aktivität gesehen werden. … jemand kann nicht wirklich die Welt verstehen, ohne frühere Erfahrungen, die Verknüpfungen der Gedanken gemacht haben, die der Geist wieder nutzen kann. Wenn diese früheren Erfahrungen die von jemand anderem sind, wie die von den Charakteren, die auf dem Bildschirm dargestellt werden, dann ist, was man als wirkliches Leben sieht, parallel zum Leben auf dem Bildschirm. Reality-TV, sogar Natur-TV ist NICHT Wirklichkeit. Fernsehen ahmt nur die Wirklichkeit nach und stellt in den meisten Fällen die Welt in wilden Übertreibungen dar.

Ein mäßiger oder Viel-Fernsehschauer wird vielleicht nie ganz aufhören mit dem Fernsehen. Nach vielen Jahren Fernsehen ist das nicht realistisch anzunehmen. Aber es ist möglich Fersehzeit mit anderen Aktivitäten zu füllen und das Fernsehen als Mittel zur Entspannung zu nutzen, anstatt fortzufahren, sich der Sucht zu unterwerfen.
„Da gibt es mehrere Punkte die uns zu dem Schluß führen, daß Unterhaltungsfernsehen tödlich ist für soziale Verbindung“, sagt Professor Putnam, Harvard….
„Ein Teil davon ist es, je mehr Unterhaltungsfernsehen man konsumiert, um so weniger engagiert man sich sozial. Die Leute schauen „Freunde“ (Serie) anstatt Freunde zu haben. Und natürlich weiß man nicht, was das verursacht hat, ob die Leute entschieden haben, die Beziehungen zu verlassen und mit dem Fernsehen allein gelassen wurden, oder ob sie anfingen Fernseh zu schauen und dann die Beziehungen verlassen haben. Die Umstände machen eigentlich klar, daß das Fernsehen meist der Grund ist dafür. Es gab eine faszinierende Studie in ein paar Städten in Kanada, wo Soziologen in diese Städte gingen bevor das Fernehen kam und vorher und nachher die Auswirkungen bestimmt haben — wie ich es erwartet hätte, als das Fersehen in diese Städte kam, schrumpfte das soziale Leben deutlich. [NPR, All Things Considered, May 31,200]

Es erfordert eine Wahl zu treffen, will man aus der Fernsehsucht heraus. Das berühmte Ellen Parr – Zitat geht so: „Die Kur für Langeweile ist Neugier. Es gibt keine Kur für Neugier.“ Wenn man Fernsehen schaut, füllt man den Geist mit den Bildern und der Kreativität von Anderen .. wenn man nicht schaut, füllt sich der Geist mit Freiheit.

Ron Kaufman
englisch:
http://tv-addiction.blogspot.com
http://tv-addiction.blogspot.com/2007/06/sensory-confusion.html
and more here also:
http://www.turnoffyourtv.com/healtheducation/addiction/addiction.html
Übersetzung: einedeutscheweise

Written by einedeutscheweise

14. Dezember 2010 at 04:40

Veröffentlicht in Video, Volkstum

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Hohe Tannen, Volkslied

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Das Volkslied hier mit Rübezahl – Strophe
mit Aufnahmen von Gemälden
gesungen von Ella Deppe & Manfred Schneider

Written by einedeutscheweise

13. Dezember 2010 at 03:01

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Die Wehrmacht in Russland,Video

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Private Aufnahme, Verlegung und Zug einer Kompanie 1941 und 1942 aus Frankreich über Kärnten, dort Ausbildung, dann durch Russland, Kiew, Charkow. Einmal heißt es, Kommandeur der Division war General Strecker, in Stalingrad war ein General Strecker, dann wird gesagt: Divisionskommandeur General von Schwerin. Die Kompanie kam später, nicht im Film, nach Stalingrad, wo sie unterging.
Der Ton und Kommentar ist original aber Tonqualität mäßig.


Written by einedeutscheweise

10. Dezember 2010 at 04:32

Veröffentlicht in Geschichte, Video

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