eine deutsche Weise

einedeutscheweise.wordpress.com

Archive for Februar 2011

Die Wehrmacht in Rußland

with one comment

Ein kleines Photoalbum eines Soldaten vom Rußlandfeldzug
………………………………………………………………………
(aus dem Englischen, 20.Aug 2006)
Willkommen, bitte lesen Sie:

Es folgt das authentische Phototagebuch eines deutschen Soldaten, der im zweiten Weltkrieg an der Ostfront diente. Die Tochter des Soldaten, Christine Miller, war freundlich genug zu erlauben, daß diese Photos kopiert und im Internet veröffentlicht werden. Einer der wichtigsten Gründe für die Publizierung ist es, zu zeigen, daß es hier nicht eine einzige Erwähnung des angeblich „höherstehenden Ariers“ („Übermensch“) gibt oder des Slaven, Ukrainers und/oder Juden als „Untermensch“. Dieses Phototagebuch wurde von dem Soldaten selbst vor vielen Jahren zusammengestellt, wie Sie sehen können; die Einträge sind in seiner Handschrift und sind Jahre später von seiner Tochter mit Maschine daneben geschrieben. Dieses Photojournal sollte auch die Lügen zum Schweigen bringen, die mit der Idee verbunden sind, daß Adolf Hitler Ausübung von Religion unterdrückte von Deutschen oder den Menschen im Osten. Die Ukrainer waren im Großen und Ganzen froh die Deutschen zu sehen. Stalin und die Bolschewisten hatten ihre religiöse Freiheit unterdrückt, die Deutschen taten das nicht.

Diese Photos sollten weit verbreitet werden – so, wenn Sie möchten, kopieren Sie bitte die URL (Internetadresse) und schicken Sie diese hinaus an wen Sie möchten. Sie können die Photos in irgendeiner Weise gebrauchen, die geeignet ist, die Öffentlichkeit zu informieren.

Geschichte ist in manch einem Aspekt fabriziert worden und der einzige Weg das anzugehen und etwas dagegen zu tun, ist es sich an die Wahrheit anzunähern, und das verlangt Anstrengung des Einzelnen. Erwarten Sie nicht, daß jemals Photos aus diesem Heft im Fernsehen gezeigt werden, sie erzählen nich die Geschichte, die die Elite an die Massen verteilt sehen will. Diese Photos unterstützen nicht die Lügen über den angeblich rassistischen deutschen Soldaten und das böse Dritte Reich.

Bitte klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.
Das Original ist hier – ca. 50 Seiten:
http://www.uncover-the-truth.blogspot.com/

Photos von Obergefreiter Heinz Possenrieder, Mering bei Augsburg

………………………………….

Kosakenschwadron  Hauptmann von Ruter reitet die Front ab

Eine Kossakenschwadron wird dem Reiterverband eingegliedert

…………………

Ostern in Russland

Ostern in Russland

…………………….

kein Titel

kein Titel

…………………………………………………………………………………………………….

Aber oft wird es Ernst. Unternehmen gegen ein Partisanenlager im Ramassucha-Wald unter Führung von Hptm von Ruter

…………………………………………………………………………………………………………….

Russische Bauern

Russische Bauern

…………………….
…………………….

Nachtrag: weitere Bilder von deutschen Soldaten in Russland aus einem russischen Forum (danke Waffenstudent)
http://belrussia.ru/forum/viewtopic.php?p=16584&sid=b39921c24db6a5a630f96bb851c075

1

deutscher Soldat und Russen


deutsche Soldaten teilen ihr Brot mit Russen


er kanns noch nicht fassen: ein Stück Brot


Gefangene

Written by einedeutscheweise

24. Februar 2011 at 01:37

Veröffentlicht in Geschichte, Volkstum

Tagged with , , , ,

Dresden Februar 45

leave a comment »

Die Bombardierung Dresdens
Ein Augenzeugenbericht

Seit die Hintergründe über den kombinierten Angriff der USAF (United States Air Force) und RAF (Royal Air Force) auf Dresden bekannt geworden sind, den meisten durch den Roman „Slaughterhouse Five“ („Schlachthof Fünf“) von Kurt Vonnegut, gab es schon große Streitereien, warum dieser entsetzliche Angriff als unvermeidlich betrachtet wurde.

Die Stadt hatte keine nennenswerten militärischen Ziele und es war bekannt, dass sie mit zivilen Flüchtlingen aus dem Osten gefüllt war. Hier ist ein Augenzeugenbericht von Lothar, welcher als Neunjähriger überlebte.


Lothar und seine Schwester

Es war der 13. Februar 1945. Ich lebte mit meiner Mutter und Geschwistern (13; 5 und 5 Monate alte Zwillinge) in Dresden und freute mich meinen 10. Geburtstag am 16. Februar zu feiern. Mein Vater, ein Zimmermann, war seit 1939 Soldat und wir bekamen seinen letzten Brief im August 1944. Meine Mutter war sehr traurig, als ihre Briefe zurückkamen mit der Aufschrift: „Nicht auffindbar“. Wir lebten in einer Drei-Zimmer- Wohnung im vierten Stock in einer Arbeitergegend in unserer Stadt. Ich erinnere mich daran, wie ich den Faschingsdienstag (13. Februar) zusammen mit anderen Kindern gefeiert habe. Die Kriegsaktivitäten im Osten kamen näher und näher. Viele Soldaten gingen nach Osten und viele Flüchtlinge gingen nach Westen durch unsere Stadt oder blieben hier, auch während des Luftangriffs in der Nacht vom 13./14. Februar.

Um 21.30 Uhr wurde Alarm gegeben. Wir Kinder kannten diesen Ton, wir standen auf und zogen uns schnell an, um eiligst in den Keller hinunterzukommen, welchen wir als Luftschutzbunker nutzten. Meine ältere Schwester und ich nahmen die kleinen Zwillingsschwestern, meine Mutter nahm einen kleinen Koffer und die Flaschen mit Milch für die Babys. Im Radio hörten wir voller Schrecken die Meldung: „Achtung, ein großer Luftangriff kommt über unsere Stadt!“ Diese Nachricht werde ich niemals vergessen.

Einige Minuten später hörten wir einen schrecklichen Lärm – die Bomber. Dann kamen pausenlos Explosionen. Unser Keller war gefüllt mit Feuer und Rauch und wurde beschädigt, die Lichter gingen aus und verwundete Menschen schrieen schmerzerfüllt. Voller Angst mühten wir uns den Keller zu verlassen. Meine Mutter und meine ältere Schwester nahmen den großen Korb, in welchem die Zwillinge lagen. Mit einer Hand packte ich meine jüngere Schwester und mit der anderen fasste ich den Mantel meiner Mutter.

Wir erkannten unsere Straße nicht mehr wieder. Feuer, nur Feuer, wo auch immer wir hinsahen. Unser 4. Stock existierte nicht mehr. Die zerstörten Überreste unseres Hauses brannten. Auf den Straßen waren brennende Autos und Karren mit Flüchtlingen, Menschen, Pferden, jeder von ihnen schrie und rief in Todesangst. Ich sah verletzte Frauen, Kinder, alte Leute einen Weg durch Ruinen und Flammen suchend.

Wir flohen in einen anderen Keller, einen überfüllten mit Verletzten und besorgten Männern, Frauen und Kindern, sie schauten, schrieen und beteten. Kein Licht, ausgenommen einige elektrische Taschenlampen. Und dann plötzlich begann der zweite Angriff. Dieser Keller wurde ebenfalls getroffen und so flohen wir von Keller zu Keller. Viele, so viele verzweifelte Menschen kamen von den Straßen herein. Es zu beschreiben wäre unmöglich! Explosion um Explosion. Es war jenseits aller Vorstellungskraft, schlimmer als der furchtbarste Albtraum. So viele Menschen waren schrecklich verbrannt oder verletzt. Es wurde immer schwieriger zu atmen. Es war dunkel und jeder von uns versuchte den Keller in unfassbarer Panik zu verlassen. Tote und sterbende Menschen wurden zertrampelt, Gepäck blieb liegen oder wurde von Helfern aus den Händen gerissen. Den Korb mit unseren Zwillingen, welche mit nasser Kleidung bedeckt waren, riss man meiner Mutter aus den Händen und wir wurden von den Leuten hinter uns die Treppen hinauf gestoßen. Wir sahen die brennende Straße, die einstürzenden Ruinen und den schrecklichen Feuersturm. Meine Mutter bedeckte uns mit nassen Decken und Mänteln, die sie in einem Wasserbottich fand.

Wir sahen furchtbare Dinge: verbrannte Erwachsene geschrumpft auf die Größe eines Kleinkinds, Teile von Armen und Beinen, tote Menschen, ganze zu Tode verbrannte Familien, brennende Menschen, die hin- und herrannten, brennende Wagen, gefüllt mit zivilen Flüchtlingen, tote Helfer und Soldaten, viele riefen und suchten nach ihren Kindern und Familien, und Feuer überall, überall Feuer, und die ganze Zeit dieser heiße Wind des Feuersturms, welcher die Menschen zurück in die brennenden Häuser trieb, aus welchen sie zu entkommen versuchten.

Ich kann diese schrecklichen Details nicht vergessen. Ich kann sie niemals vergessen.

Jetzt besaß meine Mutter nur noch eine kleine Tasche mit unseren Personalausweisen. Der Korb mit den Zwillingen war verschwunden und kurz darauf verschwand meine ältere Schwester ebenfalls. Obwohl meine Mutter unmittelbar nach ihr suchte, war es vergebens. Die letzten Stunden dieser Nacht fanden wir einen Bunker im Keller eines nahen Krankenhauses, umgeben von schreienden und sterbenden Menschen. Am nächsten Morgen suchten wir nach meiner Schwester und den Zwillingen, doch ohne Erfolg. Das Haus, wo wir lebten, war eine einzige brennende Ruine. Das Haus, in dem wir unsere Zwillinge zurückgelassen hatten, konnten wir nicht betreten. Soldaten sagten, jeder sei zu Tode verbrannt und wir sahen meine zwei kleinen Geschwister niemals wieder.

Total erschöpft, mit verbranntem Haar, bösen Verbrennungen und verwundet durch das Feuer liefen wir zur Loschwitz -Brücke, wo wir gute Menschen fanden, welche uns erlaubten uns zu waschen, zu essen und zu schlafen. Jedoch nur für kurze Zeit, denn plötzlich begann der zweite Luft-Angriff (14. Februar) und dieses Haus wurde ebenfalls zerbombt und die letzten Ausweispapiere meiner Mutter verbrannten. Völlig erschöpft eilten wir über die Brücke (die Elbe) mit vielen anderen heimatlosen Überlebenden und fanden eine andere Familie, die bereit war uns zu helfen, weil ihr Heim diesen Horror irgendwie überstanden hatte.

Während dieser ganzen Tragödie hatte ich meinen 10. Geburtstag komplett vergessen. Aber am nächsten Tag überraschte mich meine Mutter mit einem Stück Wurst, welches sie vom „Roten Kreuz“ erbettelte. Das war mein Geburtstagsgeschenk.Dresden – the burnt city

Die nächsten Tage und Wochen suchten wir nach meiner älteren Schwester, doch ohne Erfolg. Wir schrieben unsere derzeitige Adresse an die übriggebliebenen Wände unseres zerstörten Hauses. Mitte März wurden wir evakuiert in ein kleines Dorf nähe Oschatz und am 31. März bekamen wir einen Brief von meiner Schwester. Sie war am Leben! Sie hatte uns in dieser verheerenden Nacht verloren und mit anderen verlorenen Kindern wurde sie in ein nahe gelegenes Dorf gebracht. Später fand sie unsere Adresse an der Wand unseres Hauses und Anfang April brachte sie unsere Mutter in unser neues Zuhause.

Sie können sicher sein, dass die schrecklichen Erfahrungen dieser Nacht in Dresden zu verwirrenden Träumen, schlaflosen Nächten führten und unsere Seelen zutiefst aufwühlten, bei mir und dem Rest meiner Familie. Jahre später dachte ich intensiv über die Gründe, die politischen Zusammenhänge dieser Nacht nach. Dies wurde sehr wichtig für mein späteres Leben und meine zukünftigen Entscheidungen.

Lothar Metzger Berlin, Mai 1999

deutsch, englisch, französisch von
Übersetzung: Christian Schelinski
Betreuung: Dietmar Rössler
Ickstatt – Realschule Ingolstadt

http://timewitnesses.org/german/~lothar.html
………………………………………

Jörg Friedrich, „Der Brand“, hat die Strategie beschrieben des „moral bombing“, um die Moral zu zerstören, was praktisch Terror gegen Zivil ist, und hat gesagt, daß dieses Ziel der britischen Führung nicht erreicht wurde. z.B. die Produktion in den Fabriken stieg immer weiter und war 1944 am höchsten im Kriege.

Die Moral der Deutschen, in der Heimat und im Feld, ihr Geist war nicht zu schlagen.
Deshalb auch die ganzen Falschdarstellungen über die im Großen und Ganzen ritterliche Wehrmacht … Kriegspropaganda nach dem Krieg, als dieser mit anderen Mitteln fortgesetzt wurde – oder wie ist es zu erklären, daß diese und andere Untaten der Alliierten nie vor einen Richter kamen?
…………………………………………

14.Februar 2011
……………

Heute wird offiziell über Zahlen geredet, als ginge es um Geld, 25000, 35000 Tote – falsche Zahlen offenbar – eine Schande – (auf weitere Artikel am Schluß hier hingewiesen)

„Wenn Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel zu treiben beginnt, ist dieser Krieg umsonst geführt worden“

Die London TIMES, 1919

Dresden – 13. Februar – Bilder einer Augenzeugin
gt-worldwide.com
14. Februar 1945: Royal Air Force ermordet Flüchtlinge
Kommentar von Peter Haisenko
http://www.gt-worldwide.com/dresden_13februar_harris_bomber.html
……………………………………………………………

Hochgeladen von AntoinedeLuna am 18.11.2010

“ Un homme arrive au paradis. Il demande à un ange, à son ange, de lui montrer le chemin qu’ont dessiné ses pas sur terre, par curiosité.

Par enfantin désir de voir et de savoir.

Rien de plus simple, dit l’ange.

L’homme contemple la trace de ses pas sur cette terre, depuis son enfance jusqu’à son dernier souffle.

Quelque chose l’étonne parfois, il n’y a plus de traces.

Parfois, le chemin s’interrompt et ne reprend que bien plus loin.

L’ange dit alors parfois votre vie était trop lourde pour que vous puissiez la porter. je vous prenais donc dans mes bras, jusqu’au jour suivant où la joie vous revenait, et alors vous repreniez votre chemin.“

Christian Bobin, “ La vie passante “ (Fata Morgana,1990)
Montage Musique/Diaporama : Fabien Labonne

……………………………………………………………

Hochgeladen von aquaria85 am 12.02.2009

Rudolf Mauersberger (1889-1971)
Wie liegt die Stadt so wüst (Karsamstag 1945)
Trauermotette aus dem Chorzyklus „Dresden
Text Klagelieder Jeremiae (Bibelstellen Klagelieder 1,1.4.9.13; 2,15; 5,17.20-21)
RMWV 4 no. 1.
Uraufführung: 4. August 1945
Aufnahme: Lukaskirche Dresden Jan./Febr. 1992
Dresdner Kreuzchor, Gothart Stier

Mauersberger verarbeitete in dieser Motette seine Eindrücke von der Zerstörung Dresdens vom 13.-15. Februar 1945. Zwei Monate vor Kriegsende wurde die Stadt innerhalb kürzester Zeit schwer zerstört. Die Altstadt brannte fast vollständig nieder. Neben der Frauenkirche wurden auch die Semperoper, der Zwinger, die Kathedrale sowie 80 % der Wohnhäuser zerstört oder beschädigt. Zwischen 25.000 und 40.000 Menschen kamen ums Leben (die Zahlen sind deshalb so ungenau, da sich zu dieser Zeit ca. 200.000 Flüchtlinge aus den ehemaligen Ostgebieten in Dresden aufhielten).
Auch die Kreuzkirche und die Kreuzschule werden zerstört und elf Chormitglieder kamen ums Leben. Mauersberger wagte trotzdem den Neuanfang für den Kreuzchor. Im August 1945 nahm der Chor seine Arbeit wieder auf, war zunächst jedoch für einige Jahre in Kellerräumen eines Dresdner Vorortes untergebracht. Im August wurde auch die Motette in den Ruinen der Kreuzkirche uraufgeführt.

How lonely sits the city (Holy Saturday 1945)
Funeral Motet from choral cycle „Dresden
Words Lamentations of Jeremia (scripture Lamentations 1, 1.4.9.13; 2, 15; 5, 17.20-21)
RMWV 4 no. 1.
World premiere: 4th of August 1945
Recording: St Lukas Church Dresden Jan./Febr. 1992
Holy Cross Choir Dresden, Gothart Stier

Mauersberger wrote this Motet from the impressions of the Destruction of Dresden in February 1945. Two month before the war was over the city was badly destroyed within a few days. The city centre burned down almost totally. Besides the Church of Our Lady also the Semper Opera, the Zwinger, the Cathedral and 80% of the dwellings were destroyed or damaged. Between 25 000 and 40 000 people died (they dont know the accurate amount because there were about 200 000 refugees from the former east parts of Germany in town).
Also the Church and the school of the Holy Cross Choir were destroyed and eleven choir boys died. But Mauersberger re-establish the choir just after the end of the war. In August 1945 they started singing again and lived in cellars at the outskirts of Dresden for some years. In August also the world-premiere of the motet was sung in the ruins of the Holy Cross Church.

Wie liegt die Stadt so wüst,
die voll Volks war.
Alle ihre Tore stehen öde.
Wie liegen die Steine des Heiligtums vorn
auf allen Gassen zerstreut.
Er hat ein Feuer aus der Höhe
in meine Gebeine gesandt
und es lassen walten.

Ist das die Stadt, von der man sagt,
sie sei die allerschönste,
der sich das ganze Land freuet.
Sie hätte nicht gedacht, dass es ihr zuletzt so gehen würde;
sie ist ja zu gräulich heruntergestoßen
und hat dazu niemand, der sie tröstet.
Darum ist unser Herz betrübt
und unsre Augen sind finster geworden.

Warum willst du unser so gar vergessen
und uns lebenslang so gar verlassen!
Bringe uns, Herr, wieder zu dir,
dass wir wieder heim kommen!
Erneue unsere Tage wie vor alters.
Herr, siehe an mein Elend,
ach Herr, siehe an mein Elend!
Siehe an mein Elend!

(Translation)
How lonely sits the city
that was full of people!
All her gateways are desolate
The holy stones lie scattered
at the head of every street.
From on high he sent fire,
into my bones he made it descend.

Is this the city that was called
the perfection of beauty,
the joy of all the earth?
She took no thought of her future;
therefore her fall is terrible;
she has no comforter.
For this our heart has become sick,
for these things our eyes have grown dim.

Why do you forget us forever,
why do you forsake us for so many days?
Restore us to yourself, o Lord, that we may be restored!
Renew our days as of old.
Lord, behold my affliction,
O Lord, behold my affliction,
behold my affliction.

Alle verwendeten Bilder sind vom Februar 1945 und den folgenden Jahren. Gezeigt werden die Blicke von verschiedenen Türmen der Stadt über zerstörte Stadtteile, die zerstörte Frauenkirche, der beschädigte Zwinger, die ausgebrannte Kreuzkirche sowie die Leichenverbrennungen der Opfer der Bombadierungen vom Februar 1945 auf dem Altmarkt.

All used pictures are from February 1945 and the following years. They show views from different towers in the city over destroyed district, the destroyed Church of Our Lady, the damaged Zwinger, the burned out Holy Cross Church and the cremation of the bombing victims at the Old Market in February 1945.
…………………………………………….

in der Welt gibt es auch Stimmen dazu

George Fowler – Holocaust in Dresden
Artikel aus The Barnes Review, Feb. 1995, S. 3-13. deutsche Übersetzung und auch auf englisch
http://www.wintersonnenwende.com/scriptorium/deutsch/archiv/artikel/dresden-d.html

Dresden 13./14.Februar 1945
Genozid an 400.000 Deutschen, Dr.Nordbruch
http:nordbruch.org

Written by einedeutscheweise

15. Februar 2011 at 04:19

TV-„Glotze aus – alles aus!“

with 3 comments

Man findet kaum jemand, der die Fernsehsucht so benennt und untersucht, obwohl alle aufgeweckten Menschen „1984“ von George Orwell kennen. Es wird manchmal etwas beklagt von Linksliberalen, aber mehr nicht. Es ist wie eine dunkle Decke, die über den Menschen liegt, deren Weltbild ersetzt ist von vielen Stücken aus der bunten, virtuellen Show, die sie tagtäglich konsumieren.

Es sind falsche Informationen über Politik, Wirtschaft und Geschichte, aber schlimmer noch, wenn man nur diese Familienserien und Unterhaltung zu sich nimmt, erzeugt es eine künstliche Welt, die Freunde, Familie, wirkliche Menschen und Kultur verdrängt, d.h. daß man diese als genauso unwirklich betrachtet und einfach passiv ist.

Die Meisten sind sich nicht gewahr, daß Unterhaltung von Psycho- und Werbespezialisten konstruiert ist, a la Hollywood. Diese Leute arbeiten wahrscheinlich mit Hypnose-artigen Techniken. Im TV wird gerade für Jugendliche dieses Multikulti ständig eingehämmert – und noch schlimmer ist zu sehen, wie die eigene Kultur dadurch zerstört wird und eingegangen ist.

Gesteuert wird das von wenigen Medienmogulen, die die Menge der Mediensprecher, Schauspieler, Moderatoren, Prominenten dirigieren. In Deutschland ist es schwieriger zu durchschauen, wer das steuert, weil die „öffentlich-rechtlichen“ Kanäle von Parteien, Kirchen usw. getragen werden, und daß die mitmachen, zeigt nur wie weit schon alles verkommen ist.

Durch das Internet arbeiten glücklicherweise viele daran etwas Besseres anzubieten.

Glotze aus – alles aus!
„Aus dem Volk der Dichter und Denker scheint ein Volk von Fernsehguckern geworden zu sein“

Es ist mit Sicherheit keine bloß subjektive Empfindung, wenn man behauptet, dass das allgemeine Selbstverständnis, welches im regulären Verhalten durch Dinge wie Sprache, Benehmen und der Auffassung vom eigenen Sein zum Ausdruck gebracht wird, an einem Tiefpunkt angelangt zu sein scheint. Besonders prägnant ist es bei der Jugend, deren Auftreten eine Verinnerlichung der medialen Propaganda der Demokraten aufzeigt und diese auch entsprechend reflektiert.

Aus dem Volk der Dichter und Denker scheint ein systemkonformes Volk von Fernsehguckern geworden zu sein, denn der Fernsehkonsum der Deutschen nimmt stetig zu. Durchschnittlich verbrachte im Jahr 2010 jeder Deutsche 223 Minuten täglich vor dem Fernsehgerät. Im Vergleich zum Jahr 2009 sind es 11 Minuten länger und zu 2008 sogar 16 Minuten. Die Tendenz wird wohl auch in Zukunft nicht sinken, sondern eher weiterhin zunehmen oder stagnieren. Bemessen am Niveau der Darbietungen und der tendenziellen Gleichschaltung aller Nachrichten und Berichterstattungen festigen sich sowohl Inhalte, als auch die Auffassung, dass es nur diejenige Ansicht zu allen möglichen Themen geben könne, die – schließlich unabhängig voneinander – im Fernsehen verbreitet wird.

Wenn diese täglichen Beeinflussungen mittlerweile so horrende Ausmaße angenommen haben, dann lässt die daraus resultierende Wirkung nicht lange auf sich warten: Wie oft zeigen persönliche Erfahrungen, dass das Meinungsbild der großen Masse in der BRD das genaue Spiegelbild dessen ist, was die Systemmedien Tag für Tag ihren Konsumenten wohltemperiert auftischen?

Erst die Erkenntnis dieser Parallele lässt erahnen, wie sehr das System der Demokraten sich sein Volk gefügig macht, bevor es sich anschickt, diesem Volke politische Gestaltungsmöglichkeiten vorzuheucheln. Der Geist des Volkes wird versklavt; in der Werbung wird das Streben zum Konsum animiert und jeder wird in Bahnen gewiesen, die für jedes Alter, jeden Typ, jedes Geschlecht und jeden Intellekt genau vorbereitet zu sein scheinen. Jenen, die sich für eigenständig, für freidenkend halten, wird so gar nicht klar, dass gerade im Unterbewusstsein eine unglaubliche Menge an Informationen aufgenommen werden kann, die dann – ob ihrer Vielgestalt und Allgegenwärtigkeit – als gegebene Fakten, nicht als hinterfragungswürdige Facetten eines abstoßenden Gesamtbildes abgespeichert werden. Die Auswirkung ist bezeichnend…

Alte Briefe und auch entsprechende Literatur zeigen auf, wie sehr wir Deutschen uns dem in den Systemmedien Vorgezeichnetem angepasst haben und sämtliche Tugenden, ja auch ein gewisses Bildungsniveau einfach hinter uns gelassen haben. Solcherlei geschriebene Worte können noch einen Einblick vermitteln, welch hohen Stand das deutsche Volk in Bezug auf sprachliches Niveau, allgemeine Bildung und die ganz normalen alltäglichen Umgangsformen einstmals bereits erklommen hatte. Es wird ersichtlich, wie falsche Werte Einzug halten und ein ganzes Volk systematisch verdummen konnten.

Die Unzufriedenheit im Volke wächst. Die Arbeitslosenzahlen werden zwar propagandistisch schöngerechnet, doch lässt sich die Realität längst nicht mehr verschleiern – gerade in Regionen, in denen faktisch jeder Vierte arbeitslos ist. Doch gerade jene, die seit Jahren keine Arbeit mehr gefunden haben, bekommen, um nicht auf „dumme Gedanken“ zu kommen, eine mediale Welt aufgezeigt, welche den sonst so tristen Alltag füllt. „Brot und Spiele“ für diejenigen, die im faulenden System der Demokraten ihr Dasein fristen. Jenes Dasein, welches bei entsprechender Unterhaltung erträglich zu werden scheint, wodurch die aufgezeigten „Werte“ plötzlich als die eigenen empfunden werden.

Der Vorzeige-Demokrat wird schon von Kindesbeinen an medial vereinheitlicht herangezogen. Die Früchte sind nun nach ein paar Jahrzenten gereift. Erkennst Du Dich beim Einschalten des Fernsehers bereits wieder? Nickst Du zustimmend zu allem, was die attraktive Nachrichtensprecherin Dir verrät? Oder stößt Dich ab, was Du siehst?

Viel zu schnell gewöhnt man sich an das Umfeld, aus welchem – bewusst oder unbewusst – all die Informationen aufgenommen werden, die unserem Volk im Ergebnis einen unsagbaren Schaden zufügen. Doch verlacht wird, wer diese einzig offenkundige Wahrheit dem geneigten Fernsehfreund voll guter Absicht mitteilt. „Die wichtigen, die richtigen Informationen kommen nicht fein portioniert aufbereitet im Fernsehspaß, also nimm lieber mal ein gutes Buch zur Hand!“ Mit solch gut gemeinten Ratschlägen wird in den allermeisten Fällen nur eines erzeugt – Unverständnis. Doch einer solch plumpen Propaganda bedarf es gar nicht, um die Deutschen von ihrer liebsten Volksdroge abzubringen. Es gibt Alternativen.

Jene, die nach Feierabend oder in ihrem Arbeitslosenalltag vor dem Fernseher dahinschmachten, seien andere Freizeitaktivitäten aufgezeigt: Wie wärs mit gemeinsamem Sport? Gemeinsamer Musik? Wie wäre es mit Ausflügen in unsere Natur, in die Wälder, an die Seen? Und wer seine Kleinsten vor dem Flimmerkasten abstellt – wie wärs mit Handarbeit, Basteleien, mit einem kleinen Garten? Vielleicht mit einem Haustier? Und statt der wochenendlichen Abendunterhaltung aus dem Satteliten – wie wärs mit einem Spieleabend, einer Grillfeier, dem Besuch eines sportlichen Wettkampfes?

Wer seine Freunde und Bekannten für neue Gewohnheiten abseits der telemedialen Zersetzung begeistern kann, erreicht damit einerseits eine Abkehr von der Einheitsmeinung, andererseits erhält er die Möglichkeit, all das, was diese Einheitsmeinung ausmacht, kritisch zu hinterfragen, mit echten Fakten auszuhöhlen und letztlich richtigzustellen. Nicht nur für die Macher der Fernsehwelt heißt es dann bald: Glotze aus – alles aus!

danke für diesen guten Artikel, Untersuchungen über das Fersehen werden viel zu wenig bekannt. Der andere Inhalt der Seite ist mir nicht bekannt und ich muß mich distanzieren davon: — Spreelichtergenauso wie von jeder Kritik am Fernsehen wahrscheinlich, bin auch nicht mit aktueller Politik auf dem Laufenden.
………………………………………………………………..

Ein Vortrag von Manfred Spitzer, Gehirnforscher, welche Auswirkungen Fernsehkonsum besonders bei Kindern auf die Entwicklung und überhaupt die Wahrnehmung der Welt hat, erschreckend und wichtig.
Ungefähr eine Stunde:
„Vorsicht Bildschirm“
http://video.google.com/videoplay?docid=5026271485979559338

………………………………………………………………..
Nachtrag zu dem Vortrag des Gehirnforschers Manfred Spitzer:

in einer Besprechung von einem Film von Dieter Broers: „(R)EVOLUTION 2012“ sagt G.Herrmann folgendes:
„… Broers stellt deutlich heraus, daß unser Gehirn nicht gleich unserem Geist ist, sondern dieses nur eine Art „Vorrechner“ oder Schnittstelle zwischen dem Geist und der materiellen Welt ist.
Die Aufgabe unseres Gehins beläuft sich hier, auch das bestätige ich aus eigenen Erfahrungen heraus, auf das Sammeln, Filtern und Verarbeiten von Informationen. Das heißt, daß wir mit unseren Sinnen allerlei Eindrücke aufnehmen, von denen unser Gehirn die „für uns wichtigen“ Informationen, welche in Etwa 10-20% aller Eindrücke betragen, herausfiltert und dann verarbeitet. Dieser Filter ist dabei der Knackpunkt, denn zum Einen ist dieser für uns lebenswichtig, denn ohne ihn würden wir von all den Sinneseindrücken regelrecht überflutet werden, so daß unser Gehirn nicht mehr richtig arbeiten kann. Hier setzen im übrigen auch „geisteserweiternde Substanzen“ an, welche dieses Filter für eine Weile außer Funktion setzen. Das Problem bei diesem Filter ist indessen seine „Konfiguration“ (Einstellungen), welche ab dem Zeitpunkt unserer Geburt, im Rahmen des Lernprozesses bis zum Lebensende hin andauert. Als kleines Kind nimmt man noch sehr viel mehr an Eindrücken wahr, als man es als Erwachsener tut. Neben den natürlichen Einstellungen, die sinnvoll sind, bekommen wir nämlich innerhalb dieses Lernprozesses, der inzwischen einer gezielten Manipulation gewichen ist, einen ganzen Haufen Müll in diesen Filter hinein programmiert, welcher auch die Wahrnehmung von Eindrücken verhindert, welche uns in unserer seelischen und geistigen Entwicklung weiterbringen würden.“…
……………………………………………………………..

Written by einedeutscheweise

12. Februar 2011 at 08:32

Zeppeline

leave a comment »

In der alt-griechischen Sage fertigt Daidalos Fittiche für sich und seinen Sohn Ikaros an. Der Flug von Kreta nach Sizilien gelingt aber nur dem bedächtigen Vater, während der übermütige Ikaros der Sonne zu nahe kommt. Hierdurch schmilzt das Wachs, mit dem die Federn befestigt waren, und Ikaros stürzt ins Meer. Merkwürdig ist, dass nicht Daidalos der »Konstrukteur«, dem ein erster kleiner Europaflug gelang, sondern lkaros der erste »Bruch-Pilot« die mythische Figur der heutigen Fliegerzunft geworden ist. In der niederdeutschen Sage erhebt sich Wieland der Schmied gegen den Wind, hatte also schon die richtige Vorstellung von einem ordentlichen »Start«. Götter (z. B. Merkur, der Gott des Handels) wurden mit Flügelschuhen dargestellt, die sie über Land und Meer trugen, und die Walküren der alten Germanen legten aus »flugtechnischen« Gründen Schwanenhemden an.

Goethes Faust:

„O dass kein Flügel mich vom Boden hebt, Ihr nach und immer nach zu streben) Ich sah im ewigen Abendstrahl Die stille Welt zu meinen Füßen, Entzündet alle Höhn, beruhigt jedes Tal, Den Silberbach in goldne Ströme fließen. Nicht hemmte dann den göttergleichen Lauf Der wilde Berg mit allen seinen Schluchten; Schon tut das Meer sich mit erwärmten Buchten Vor den erstaunten Augen auf. Doch scheint die Göttin endlich wegzusinken; Allein der neue Trieb erwacht, Ich eile fort, ihr ewiges Licht zu trinken, Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht, Den Himmel über mir, und unter mir die Wellen. Ein schöner Traum, indessen sie entweicht. Acht zu des Geistes Flügeln wird so leicht Kein körperlicher Flügel sich gesellen. Doch ist es jedem eingeboren, Daß sein Gefühl hinauf und vorwärts dringt, Wenn über uns, im blauen Raum verloren, Ihr schmetternd Lied die Lerche singt; Wenn über schroffen Fichtenhöhen Der Adler ausgebreitet schwebt, Und über Flächen, über Seen Der Kranich nach der Heimat strebt.“

Auch Ferdinand Graf von Zeppelin beschäftigte sich schließlich mit dieser Problematik und stellte Überlegungen zur Konstruktion eines Luftschiffes an.

»Man muss das wollen, Man muss daran glauben, Dann wird es gelingen!«
Das war der Leitsatz des Grafen Zeppelin, eines Mannes, der das Wort »Unmöglich« nicht hören wollte. Der erste Entwurf für sein Luftschiff stammt aus dem Jahre 1873.
1898
Zeppelin gründet die „Aktiengesellschaft zur Förderung der Luftschiffahrt“ mit einem Stammkapital von 800.000 Goldmark; 420.000 Mark stammen aus seinem Privatvermögen.
In Zusammenarbeit mit dem Ingenieur Theodor Kober entstand schließlich das erste Zeppelin’sche Luftschiff, mit dessen Bau im April 1899 begonnen wurde.
1900
2. Juli: Start des ersten lenkbaren Luftschiffes „LZ1“ in Manzell am Bodensee.
Trotz der technischen Bewährung des Luftschiffs ist das Interesse an einer Weiterfinanzierung gering. Die Aktiengesellschaft wird liquidiert, da das Kapital aufgebraucht ist.
1903
Den Bau seines zweiten Luftschiffs finanziert er schließlich durch den Erlös einer Geldlotterie.
1906
17. Januar: Aufstieg des Luftschiffs „LZ2“. Auf dem Landeplatz in Kißlegg im Allgäu wird es durch einen Orkan zerstört.
9. Oktober: Erstmalige Erprobung des dritten Luftschiffs „Z1“, dessen Bau durch den Einsatz des Familienvermögens Zeppelins möglich geworden war.
1908
Das dritte Luftschiff Zeppelins wird nach mehreren erfolgreichen Fahrten von der Militärverwaltung gekauft.
5. August: Zerstörung des „LZ4“ in Echterdingen durch Sturm und Gasexplosion. Spontane Spenden ergeben rund 5,5 Millionen Mark und ermöglichen Zeppelin die Fortführung seines Werks.
1909
Zeppelin gründet die GmbH „Luftschiffbau-Zeppelin“.
1913
Er gründet in Friedrichshafen die Zeppelin-Wohlfahrt GmbH.
bis 1914
Die Deutsche Luftschiffahrts AG (Delag) befördert mit sieben Luftschiffen auf 1.588 Fahrten ohne Unfälle insgesamt 34.028 Personen.
1914-1918
Die Effektivität der „Zeppeline“ bleibt im Ersten Weltkrieg weit hinter den Erwartungen des Militärs und Zeppelins zurück. Die Luftschiffe bieten den Jagdflugzeugen eine zu große Angriffsfläche.
1917
8. März: Ferdinand Graf von Zeppelin stirbt in Berlin.

Briefmarke: München

LZ 2 war etwa genauso groß wie LZ 1, jedoch deutlich verbessert und stieg am 17. Januar 1906 zum ersten und einzigen Mal auf. Das Schiff wurde von einem starken Wind über Land abgetrieben, später versagten die Motoren und die Steuerung. Daher musste der Zeppelin bei Fischreute/Sommersried Kißlegg notlanden, wo das provisorisch verankerte Schiff in der Nacht durch einen aufkommenden Sturm irreparabel beschädigt wurde.
Sein Nachfolger LZ 3, in dem alle noch brauchbaren Teile von LZ 2 verbaut wurden, war der erste erfolgreiche Zeppelin und legte bis 1908 auf 45 Fahrten insgesamt 4398 km zurück.
In den folgenden Jahren bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Sommer 1914 wurden 21 weitere Zeppelin-Luftschiffe (LZ 5 bis LZ 25) fertiggestellt.
Mitte Juni 1910 war das erste Delagschiff mit der Bau-Nummer »LZ 7« fertig gestellt. Es erhielt den Namen »Deutschland«. Unter persönlicher Führung des Grafen Zeppelin wurde es am 19. Juni in 9stündiger Fahrt nach Düsseldorf überführt. Das dem »LZ 6« technisch überlegene Schiff hatte19 300 cbm Gasinhalt, 148 m Länge, 14 m Durchmesser und eine Maschinenanlage von 3 Daimler-Motoren von je 120 PS. In dem stolzen Namen »Deutschland« waren Hoffnung und Zuversicht der zu erwartenden Leistungen dieses Schiffes verkörpert, und die vorzüglich gelungene Überführungsfahrt versprach weitere Erfolge. Umso tragischer war dann der unerwartete Rückschlag, als bei der zweiten Passagierfahrt mit Pressevertretern an Bord, das schöne Schiff in den Bäumen des Teutoburger Waldes strandete. Aus den Trümmern der gestrandeten »Deutschland« entstand das zweite Delagschiff, der „LZ 8“ – „Deutschland lI“, die auch wenig Glück hatte.
wagte die »Delag“ nochmals einen Versuch mit einem neuen Schiff, aber es war der letzte Trumpf, den man ausspielen konnte. Versagte auch dieser, so war nicht nur die „Delag« unhaltbar, sondern vielleicht auch der Luftschiffbau selbst. Man begann den Bau des »LZ 10«, der den Namen erhielt. Am 26. Juni 1910 ging dieses Schiff auf seine erste Fahrt.Die »Schwaben“ war das erste, mit 3 Maybach – Motoren von je 145 PS ausgerüstete Luftschiff. Das Schiff hatte drei Vorzüge gegenüber seinem Vorgänger: Größere Geschwindigkeit, bessere Wendigkeit, d. h. es reagierte leichter auf die Steuerausschläge und vor allem waren die Motoren viel zuverlässiger.
Sie war das Glücksschiff der „Delag“ und hat sich unter der Führung von Dipl.- Ing. Dörr hervorragend bewährt. Bereits im ersten Jahr wurden ohne jeglichen Unfall 130 Fahrten ausgeführt, die vom Vierwaldstätter See bis Hamburg, von Berlin bis Düsseldorf führten. Nun waren die Scharten wieder ausgemerzt und die Erfolge dieses Schiffes zerstreuten alle früheren Bedenken. Selbst als am 28. Juli 1912 nach 234 glücklichen Fahrten, bei denen in 480 Stunden 27123 km zurückgelegt und 4354 Personen befördert worden waren, die „Schwaben“ auf dem Düsseldorfer Platz vor Anker liegend verbrannte, vermochte dieser Verlust den Glauben an die Zeppelin- Luftschiffe und ihre Zukunft nicht mehr zu erschüttern. Die Erfolge der „Schwaben“ bestimmten damals auch das preußische Kriegsministerium, ein Armeeluftschiff der Werft in Auftrag zu geben.
Das Schwesterschiff der »Viktoria Luise“, der »L Z 13″, als Verkehrsluftschiff »Hanse“ benannt, war am 30. Juli 1912 an die »Delag “ abgeliefert worden. Es war ihr schnellstes Schiff, das von Hamburg aus weite Fahrten über See ausführte und damit wertvolle Erfahrungen auf einem neuen Gebiete sammeln konnte. In 399 Fahrten legte dieses Schiff 44437 km zurück unter gleichzeitiger Beförderung von 8231 Personen.
LZ-17-Sachsen-ueber-Chemnitz
Als letztes Verkehrs-Luftschiff vor dem Kriege wurde » LZ 17″, die »Sachsen“, am 3.Mai 1913 in Dienst gestellt. Bei einem Gasinhalt von 19550 cbm, einer Länge von 141 m und einem Durchmesser von 14,9 m war mit diesem Schiff allmählich ein Standard -Typ herausgebildet worden, der den Fahrt-Erfordernissen vollauf gewachsen war.
Im Weltkrieg wurden Angriffsfahrten, vor allem gegen England, bereits seit Ende 1914 nur noch im Schutz der Dunkelheit durchgeführt. Damit zwang man die Gegner zur Weiterentwicklung der Luftabwehr und zum Einsatz von Suchscheinwerfern.Über den Einsatz von Bomben aus der Luft gab es überall starke Kontroversen. Auch zwischen dem deutschen Kaiser und der OHL gab es keine Einigkeit in der Frage. So wurden (soweit dies möglich und selektierbar war) nur militärische Ziele ins Visier genommen, die Treffsicherheit im Dunklen ließ jedoch zu wünschen übrig, da die Luftschiffe nur mit Koppelnavigation und Sextanten zur astronomischen Standortbestimmung arbeiteten.Ab 1916 konnten die neuen Zeppeline in größeren Höhen operieren, die sie zum Teil (unfreiwillig) weit über 7000 Meter führten. Um Bombenabwürfe aus Wolkenlagen zu dirigieren, ließ man Beobachter in sogenannten Spähkörben an Stahltrossen hinab.
Insgesamt wurden während des Krieges 88 Zeppeline produziert. Die Luftschiffe warfen bei 51 Angriffsfahrten (meist im Geschwader) 197 t Bomben ab, töteten dabei 557 Menschen und verletzten 1.358. Daneben wurden rund 1.200 Aufklärungsfahrten unternommen.
Die Lebensdauer der Kampfluftschiffe war meist sehr kurz. Etwa zwei Drittel aller Kriegsluftschiffe gingen verloren, etwa zur Hälfte durch Feindeinwirkung, der Rest durch Unfälle.
Im Weltkrieg wurden 46 Luftschiffe vom Feind zerstört, 7 Luftschiffe wurden zerstört, um Auslieferung zu verhindern, 11 Luftschiffe wurden nach dem Krieg an den Feindbund ausgeliefert.
Mit Hugo Eckener hatte dann ein Mann die Führung des Unternehmens übernommen, der, anders als der Graf, schon lange eher die friedliche als die militärische Nutzung der Luftschiffe im Auge gehabt hatte.
am 18. September 1928, stieg LZ 127 „Graf Zeppelin“ zum ersten Mal auf. Mit diesem Schiff, das zum erfolgreichsten Luftschiff überhaupt wurde, begann der Höhepunkt der Zeppelin-Luftfahrt. Ab 1930 wurde ein transatlantischer Liniendienst eingerichtet. Obwohl sich die Weltwirtschaftskrise allmählich bemerkbar machte und ferner mit der Zeit Konkurrenz durch Flugzeuge aufkam, beförderte „Graf Zeppelin“ von nun an bis 1936 jährlich steigende Zahlen von Fahrgästen zwischen Europa und Nord- und Südamerika.

LZ-127-GrafZeppelin-über-Rio

LZ-127-Graf-Zeppelin-über-Rio

Der Reichsluftfahrtminister Hermann Göring gründete 1935 die staatliche Deutsche Zeppelin-Reederei (DZR), welche den Betrieb der Luftschiffe übernahm. Von nun an zierte das Hakenkreuz unübersehbar die Heckflossen der Zeppelin.
Am 4. März 1936 wurde endlich der neue Zeppelin „LZ 129“ „Hindenburg“ (benannt nach dem früheren Reichspräsidenten Paul von Hindenburg) fertiggestellt und unternahm seine erste Testfahrt. Neben den Propagandafahrten begann die „Hindenburg“ wenig später, „Graf Zeppelin“ auf den Transatlantiklinien zu unterstützen. Am 6. Mai 1937 verbrannte die „Hindenburg“ bei der Landung in Lakehurst nahe New York. Die „Hindenburg“ war das größte Luftschiff aller Zeiten. Bis heute wurde kein größeres Luftschiff gebaut. Ihr Schwesterschiff war „Graf Zeppelin II“.
Sie konnte mehr als 100 Menschen in wenigen Tagen von Europa nach Übersee transportieren und war damit zu dieser Zeit ein überlegenes, unschlagbares Verkehrsmittel. Sogar Nonstopflüge nach Japan waren möglich, die erst 50 Jahre später wieder angeboten werden konnten.
Das Luftschiff sollte mit dem sicheren Helium gefüllt werden, aber in der neuen politischen Situation war es Eckener nicht gelungen, das Helium für die Füllung zu bekommen, denn die USA, die es nach wie vor als einzige in nennenswerten Mengen herstellen konnten, hatten mittlerweile ein Embargo verhängt. Vielleicht auch durfte nach dem Versailler Diktat in Deutschland kein Helium hergestellt werden. Jedenfalls waren keine Anlagen da zur Produktion. So wurde die „Hindenburg“, nach reichlicher Überlegung, doch wieder wie ihre Vorgänger mit dem leicht entzündlichen Wasserstoff gefüllt. Dieser Boykott ist unverständlich, da Luftschiffe nur im zivilen Verkehr eingesetzt und nicht mehr für militärische Zwecke verwendet werden konnten. Zu der Zeit waren nur die Deutschen fähig solch große Zeppeline herzustellen und so kann der Grund Neid und Mißgunst der Anderen gewesen sein.
Das Unglück passierte am 6. Mai 1937 auf der Fahrt nach Amerika, bei der Landung in Lakehurst nahe Neu York, die Hindenburg ging in Flammen auf zum Entsetzen der Welt..

………………………………………………………………………………………….

Die Hindenburg-Katastrophe, Verschwörung oder nicht?
Von Peter Haisenko http://www.gt-worldwide.com/hindenburg_zeppelin_rtl.html

….
……….Nun, es kam, wie es kommen musste. Nach etlichen erfolgreichen Atlantiküberquerungen und nachdem die „Hindenburg“ unzählige Menschen mit ihrer Erscheinung und ihrem Komfort begeistert hatte, verwandelte sie sich bei der Landung in Lakehurst in ein flammendes Inferno. Dass dabei von 98 Menschen an Bord 62 überlebten, spricht für die Umsicht der Konstrukteure und gilt noch heute als kleines Wunder.Natürlich war es so, dass in Deutschland darauf hingewiesen wurde, dass die Katastrophe auf das Heliumembargo zurückzuführen ist, aber das wurde schnell als „Nazi-Propaganda“ abgetan und eine Diskussion außerhalb Deutschlands darüber wurde unterdrückt.

Bis heute wird über die Ursachen der Hindenburg-Katastrophe spekuliert und geforscht. Selbst in den letzten Jahren sind neueste „Forschungen“ aufgetaucht, die die verwendete Farbe für das Unglück verantwortlich machen wollen. Immer wieder wird man mit Doku-Sendungen auf allen möglichen Kanälen konfrontiert, die sich ausführlichst und mit dem Anschein größter Objektivität mit der Hindenburg-Katastrophe beschäftigen.Die offensive Diskussion über Sekundärursachen hat die primäre Ursache zugeschüttet und aus dem Bewusstsein der Menschen gelöscht. Die „Wissenschaftlichkeit“ der Diskussion der „Experten“ überfordert die meisten Zuhörer und hält sie von der einfachsten Frage ab: Warum war der Zeppelin überhaupt mit Wasserstoff befüllt, wo es doch Helium gab?

Dieses Beispiel zeigt, wie mit Hilfe von falschen Diskussionen die Öffentlichkeit hinters Licht geführt wird. Wie mit komplizierten Diskussionen über Sekundärerscheinungen von einfachen, grundlegenden Ursachen abgelenkt wird. Die Menschen werden beschäftigt mit Überlegungen zu komplizierten Details und kommen so erst gar nicht auf die Idee, den Dingen auf den Grund zu gehen. Das wäre überaus gefährlich, weil man dann erkennen könnte, dass die meisten Umstände unseres Lebens wesentlich einfacher und logischer sind, als man uns weismachen will.

In Seminaren für Führungskräfte wird unter anderem die Technik gelehrt, mit der man einer Diskussion ausweichen kann, in der man einen ganz schlechten Stand hat: Nimm ein nebensächliches Detail aus der Diskussion und verbeiße Dich darin. Schaffe Nebenkriegsschauplätze, auf denen Du gute Argumente hast und gib dem Gegner keine Chance, zum Kern der Sache zurückzukehren. Schütte Deinen Gegner zu mit unstrittigen Zahlen, die aber eigentlich nichts mit der Sache zu tun haben. So wird es Dir gelingen, den Anschein zu erwecken, ein Fachmann mit überlegenen Argumenten zu sein und Du kannst der eigentlichen Diskussion entgehen, die Du ohne diese kleinen, miesen Tricks nicht gewinnen könntest.

Diese Technik wird überall dort angewendet, wo die Öffentlichkeit hinters Licht geführt werden soll. Die Finanzkrise: Die „Fachleute“ verbreiten sich über oberflächliche Details und ihre möglichen Lösungen oder Auswirkungen, vermeiden es aber peinlichst, die Wurzel zu nennen – das System von Bretton Woods. Die „Erbschuld“ Deutschlands: Jede Argumentation wird mit den 30er Jahren begonnen und von hier an trägt das Deutsche Reich selbstverständlich große Schuld. Peinlichst wird vermieden, darüber zu berichten, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Welche Rolle dabei der Erste Weltkrieg gespielt hatte und wer diesen wirklich gebraucht und orchestriert hatte.

Jeder Arzt weiß es: Um eine Krankheit wirklich zu heilen, hilft es nichts, Symptome zu behandeln. Die Ursache muss erkannt und geheilt werden. Genauso ist es mit der Finanzkrise, Krieg und Gewalt in dieser Welt. Nur wenn endlich offengelegt wird, wer wirklich und warum für die Entwicklungen und die Kriege des 20. Jahrhunderts verantwortlich ist, kann die Welt auf eine bessere Zukunft hoffen.

Wer weiß denn noch, wie es zur Suezkrise 1955 kam, die den Grundstein für die Entwicklungen gelegt hat, deren Auswirkungen wir jetzt ganz aktuell in Ägypten beobachten müssen?
http://www.gt-worldwide.com/frieden_israel_gisder.html Wer macht sich heute noch Gedanken, dass die Zustände in Palästina daher kommen, weil das British Empire das Osmanische Reich überfallen und zerstört hat, was sich natürlich auch auf Ägypten negativ ausgewirkt hat.
http://www.gt-worldwide.com/frieden_israel_gisder.html
Lesen Sie dazu mein Buch: „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“. Sie werden vieles plötzlich verstehen, zu dem uns der Zugang versperrt gewesen war, durch jahrzehntelange Indoktrination und bewusste Komplizierung und Ablenkung an der Oberfläche.
Dieser Artikel von Peter Haisenko ist ausführlich bei:
http://www.gt-worldwide.com/hindenburg_zeppelin_rtl.html

………………………………………………………………………………

Die Hindenburg begeisterte zahllose Menschen. wo sie hinkam und wurde in der Welt und auch in Amerika als Symbol des friedlichen Deutschland gesehen, seines Wiederaufstiegs und der technischen Leistung. Es ist geradezu ähnlich einem Walfisch im Meer.. ruhiger als die Flugzeuge schwebt sie majestätisch durch die Luft. Und in den 20er und 30er Jahren waren die Luftschiffe über vielen Städten.
Das ist nämlich die andere Seite, objektiv gesehen, daß in den 30er Jahren Deutschland keineswegs militaristisch in der Welt auftrat sondern mit gutem Willen – und gleichzeitig seinem Führer zujubelte. Das ist die geschichtliche Wirklichkeit, die durch heutige negative Propaganda zugeschüttet wird. Wie bei der Olympiade 1936. Fragen Sie, wenn möglich Eltern, Großeltern, wie diese Zeit war. So ist es denkbar, daß die Hindenburg, die überall, wo sie in den 1930-er Jahren hinkam, Bewunderung für die Leistung des friedlichen Deutschlands auslöste, gewissen Leuten ein Dorn im Auge war. So jedenfalls kann man den Boykott des Heliums erklären.
………………………………………………………………………………………………….

Written by einedeutscheweise

7. Februar 2011 at 07:20

Veröffentlicht in Geschichte

Tagged with , , ,

Kriegsursachen

leave a comment »

Der Autor und Historiker Peter Haisenko, will mit seinem neuen Buch dazu anregen, neue Blickwinkel im etablierten geschichtlichen Weltbild zu erproben.
Peter Heisenko „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“

Herausgeber Norbert Gisder zu diesem Buch:

Das ist nachgewiesen: Die USA haben zusammen mit England dreiste Lügen erfunden, um ihren Krieg gegen den Irak moralisch zu begründen. Sie haben die UNO und die Welt vorsätzlich betrogen, um ihre wirtschaftliche Vormacht zu sichern. Duzende Kriege wurden in den letzten sechs Jahrzehnten von den USA geführt und mit Lügen begründet. Millionen Menschen sind umgebracht worden für den Luxus und die Macht der USA. Das angloamerikanische Finanzsystem beutet die Welt seit 1944 aus. Die Welt schaut zu und macht – nichts!
Warum sollte es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts anders gewesen sein?

In dem Buch geht es um die Vorgeschichte beider Weltkriege und der Zusammenhänge Ende des 19. und im 20.Jahrhundert. Ohne die Entwicklungen, Wirtschftsinteressen, Finanzstrategien im größeren Zusammenhang zu betrachten kann man einfach kein Bild dieser Zeit bekommen.

Peter Heisenko zitiert in:“ Was wäre gewesen, wenn …“

Bevor ich eigene Spekulationen hundert Jahre später präsentiere, zitiere ich einen Zeitzeugen, den britischen Militärhistoriker Professor Laffan. Dieser hat 1917 vor britischen Offizieren folgendes festgestellt und in dem Buch „The Serbs“ festgehalten:

„Deutschlands … Grundidee war, eine Kette von verbündeten Staaten unter deutscher Vorherrschaft zu errichten, die sich von der Nordsee bis zum Golf von Persien erstreckt… Würde die Bahn Berlin-Bagdad fertiggestellt, wäre eine riesige Landmasse unter deutscher Herrschaft vereinigt worden, in der jeder erdenkliche wirtschaftliche Reichtum hergestellt werden könnte, die aber für eine Seemacht unangreifbar wäre. … Die deutsche und die türkische Armee könnten leicht auf Schussweite an unsere Interessen in Ägypten herankommen und vom persischen Golf aus würde unser indisches Empire bedroht.“ … „Ein Blick auf die Weltkarte zeigt, aus welchen Gliedern sich die Kette der Staaten zusammensetzt, die zwischen Berlin und Bagdad liegen: das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn, Bulgarien und die Türkei. Nur ein kleiner Gebietsstreifen verhinderte, dass die beiden Enden der Kette miteinander verbunden werden konnten. Dieser kleine Streifen ist Serbien. Serbien war in der Tat die erste Verteidigungslinie für unsere Besitzungen im Osten. …“
Das ist also die Annahme englischer Geostrategen um 1900, wie eine Entwicklung ohne den Ersten Weltkrieg ausgesehen hätte.

Um 1900 betrug das Außenhandelsdefizit Englands mehr als 50 Prozent des gesamten Außenhandelsvolumens. Das Britische Pfund zeigte erstmals seit 400 Jahren eine deutliche Inflationstendenz, weil die Bank of England dem Außenhandelsdefizit einfach mit dem Drucken neuer Geldscheine begegnete. (Vergleiche: Außenhandelsdefizit USA und US-Dollar) Das Britische Pfund drohte unterzugehen und mit ihm das British Empire. Die wirtschaftliche Entwicklung im ausgehenden 19. Jahrhundert belegt die hoffnungslose Situation Englands: Von 1871 bis 1900 hatte das Deutsche Reich eine Steigerung des BIP von 400 Prozent, die USA und Frankreich 300 und England nur 200 mit abnehmender Tendenz.
Als größte Bedrohung seines Empires sah England das aufstrebende Deutsche Reich an. Anstatt sein Militär zu reduzieren und so die zivile Produktion wieder konkurrenzfähig zu machen, wählte es den Weg, seinen Konkurrenten durch Krieg zu vernichten.

Um diese Aussage aus dem Bereich der Spekulationen zu nehmen, zitiere ich die London TIMES 1919: „Wenn Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel zu treiben beginnt, ist dieser Krieg umsonst geführt worden“.

Und den SUNDAY CORRESPONDENT vom 16. September 1989: „Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, dass wir die deutsche Vormachtstellung in Europa nicht akzeptieren können.“

In England ist man also um 1900 davon ausgegangen, dass ohne den Ersten Weltkrieg – und als Folge den Zweiten – Europa und der Nahe und Mittlere Osten unter deutscher Regie zu wirtschaftlicher Blüte, politischer Macht und einer humanistischen Gesellschaft gewachsen wäre. Ebenso wie Russland. Das British Empire wäre in der Bedeutungslosigkeit versunken. Diese Überlegungen sind keine Spekulation. Nur der Erste Weltkrieg konnte das verhindern. Das Deutsche Reich und das Osmanische mussten im Interesse englischer Geostrategen vernichtet werden.

England ist es gelungen, mit Hilfe von Intrigen und äußerst geschickter Diplomatie ein Bündnis gegen das Deutsche Reich zu schmieden. Nicht nur das. Bis heute haben sich England und später mit England die USA den Nimbus erhalten, während des 20. Jahrhunderts immer nur gerecht und zum Wohl der Menschheit gehandelt zu haben. Deutschland wurde zum Hort des Bösen stilisiert, zu einem Land, in dem grundböse Menschen geboren werden. Die Wahrheit sieht anders aus.

Natürlich ist es unmöglich, in dieser Kürze tiefer zu gehen und die Vorgänge, die zum Ersten Weltkrieg und seinen Folgen geführt haben mit ausführlichen Belegen zu untermauern. Deswegen habe ich das Buch geschrieben: Öffnet externen Link in neuem Fenster„England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“. Dieses Buch habe ich für alle geschrieben, die es Leid sind, sich als Deutsche immer wieder eine „Erbschuld“ für Alles und Jedes vorwerfen zu lassen. Die es Leid sind, als Bürger des bösen Deutschlands als Zahlmeister herhalten zu müssen. Die ein Unbehagen haben, wegen der offensichtlichen Ungereimtheiten, die die Geschichtsschreibung in Deutschland lehren muss.

Peter Heisenko

Dann folgen in diesem Artikel Leseproben (hier nur kurz):

Kapitel 3: Die Bagdadbahn
Wer sich bei der Betrachtung der Geschichte des 20. Jahrhunderts nur auf den europäischen Raum beschränkt, nimmt sich die Möglichkeit, die tieferen Gründe für die fatalen Geschehnisse in Europa zu erkennen.
(Der Unterschied zwischen der Politik des Kolonial-Empire Englands und der Strategie des Deutschen Reiches)

Kapitel 5: Das angloamerikanische Finanzsystem

Geld ist das Brecheisen der Macht.
Friedrich Nietzsche

….Etwa 1900, das British Empire driftete in eine prekäre Lage, begannen englische Bankiers, den Boden für das FED in den USA vorzubereiten. Dabei wurde nicht zimperlich vorgegangen. 1908 wurde eine Finanzkrise durch Entzug englischen Kapitals geschaffen. 1910 legte eine Gruppe von Bankiers und Politikern in einer echten Geheimsitzung („Jekill Island und der Aldrich Plan“) das Prozedere und die Regeln für das FED fest. Der maßgebliche Denker, was das Finanztechnische anbelangte, war der erst 1911 eingebürgerte deutsch-jüdische Bankier Paul Warburg. Die Angehörigen der Familie Warburg sitzen in allen wichtigen Ländern der Welt in einflussreichen Positionen und sind sephardische Juden. Nun gab es nur noch das Problem, dass Präsident William Howard Taft, dessen Wiederwahl gesichert schien, ein Gegner des FED war. Also musste dessen Wiederwahl verhindert werden. Theodore Roosevelt war der Mann der Stunde: Er baute entgegen allen Gepflogenheiten eine Gegenposition zu seinem Parteigenossen Taft auf. Er trieb das so weit, dass er kurzfristig eine eigene Partei gründete, die „Bull Moose“ Partei. Es kam, wie es geplant war. Bei der Präsidentschaftswahl 1912 erhielten Taft und Roosevelt je etwa ein Viertel der Stimmen. So konnte Woodrow Wilson Präsident der USA werden, obwohl er weder das Charisma für einen siegreichen Wahlkampf hatte, noch tatsächlich mehr als 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Offiziell wird bis heute in den USA gerätselt, warum Roosevelt die Präsidentschaft für seine Partei sabotiert hatte.

Mit Wilson war der Weg für das FED frei. Fast. Es zeichnete sich eine Mehrheit im Kongress gegen das Gesetz zur Schaffung des FED ab. Nun kam eine Nacht und Nebelaktion, die in der Geschichte der USA ihresgleichen sucht. Am 23. Dezember 1913, einen Tag vor Weihnachten, kam das Gesetz über das FED zur Abstimmung. Die meisten Abgeordneten waren bereits auf dem Weg zu ihren Familien, der naturgemäß damals noch etwas länger dauerte. So hatten die Befürworter des FED die Mehrheit. Wurden sie doch extra zum Bleiben für diese Abstimmung aufgefordert. Wilson ist ein Mann, der in der Geschichte nur schwer einzuschätzen ist. Ich denke, man kann ihm moralisch integeres Denken zugestehen. Er hat zuerst die Unterschrift unter das Gesetz über das FED verweigert. Aber er beugte sich offensichtlich massivem Druck und erteilte schließlich doch dem Gesetz seine Zustimmung. Das FED nahm am 16. November 1914 seine Arbeit auf.

Kapitel 2: Das 20. Jahrhundert

„Die Geschichte wird freundlich mit mir umgehen, denn ich habe vor, sie zu schreiben.“
Winston Churchill

….Dass die offizielle Geschichtsschreibung des 20 Jahrhunderts die Wahrheit stark verzerrt, ist jedem klar, der ein wenig in die Details zu blicken versucht und sich nicht von offiziellen Dogmen blind machen lässt. Das gilt vor allem für den deutschen Raum. Hier gilt bis heute, dass die von den Siegermächten nach dem zweiten Weltkrieg festgelegte Geschichtsschreibung nicht von offiziellen Stellen in Frage gestellt werden darf und Grundlage der Lehre in Schulen und Universitäten sein muss. Nachdem die BRD kurz nach dem Krieg gezwungen war, dieses zu garantieren, musste sie sich erneut in den 2plus4 Verträgen darauf verpflichten. Diese Verträge waren die Voraussetzung für die Genehmigung der Alliierten für ein vereinigtes Deutschland, das nicht mehr unter Besatzungsstatut steht. Ja, Sie haben richtig gelesen. Bis 12. September 1990 war die BRD kein souveräner Staat. Man könnte auch sagen: bis 4. März 1991. An diesem Tag hat das Parlament der Sowjetunion die 2plus4 Verträge ratifiziert. Und erst damit hatten sie tatsächlich völkerrechtliche Verbindlichkeit erlangt.

Um zu belegen, dass Deutschlands Status vorher keineswegs der eines souveränen Staats war, sondern dass bis dahin jedes Gesetz der Zustimmung der Alliierten bedurfte, zitiere ich den Artikel 7 des 2plus4 Vertrags:

Artikel 7:
(1) Die Französische Republik, das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland, die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und die Vereinigten Staaten von Amerika beenden hiermit ihre Rechte und Verantwortlichkeiten in Bezug auf Berlin und Deutschland als Ganzes. Als Ergebnis werden die entsprechenden, damit zusammenhängenden vierseitigen Vereinbarungen, Beschlüsse und Praktiken beendet und alle entsprechenden Einrichtungen der Vier Mächte aufgelöst.
(2) Das vereinte Deutschland hat demgemäß volle Souveränität über seine inneren und äußeren Angelegenheiten.

Man beachte besonders Absatz (2)!
Die breite Öffentlichkeit wurde darüber nicht aufgeklärt.

Kapitel 21: Muster von Krieg und Frieden

Die moderne Zeit hat einen neuen Weg gefunden, Kriege ohne Soldaten zu führen. Das Geld wird als Waffe eingesetzt. Dazu musste natürlich ein realer Krieg vorausgehen der es erlaubte, die besiegten Staaten in ein Geldsystem zu zwingen, das dem Sieger allein alle Vorteile sichert. Das jedoch genügt noch nicht. Um das Bestehen dieses Geldsystems zu sichern, ist es notwendig, weiterhin eine überlegene Armee zu unterhalten. Der Unterschied zu früher ist jedoch, dass es jetzt möglich ist, die Besiegten die Kosten für die eigene Armee tragen zu lassen. Das ist der Zustand der Welt zum heutigen Tag. Es wird zwar alles getan, diesen Zustand zu verschleiern, aber wer in der Lage ist, eins und eins zusammen zu zählen, kann es leicht erkennen.

Im Gegensatz zu einem wirtschaftlich maroden Land, hat ein gesundes Land keinen Grund, einen Krieg anzuzetteln. Es kann nichts gewinnen. Ein wohlhabendes Land erringt keinen Vorteil dadurch, wenn es sich ein Land durch Krieg erobert, dem es schlechter geht, als ihm selbst.

Aus dem Begleitwort des Herausgebers Norbert Gisder

Kurz nachdem ich Peter Haisenko kennengelernt habe, legte mir dieser ungewöhnliche Autor sein Manuskript „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“ vor. Ich fühlte, wie viele Inhalte mich zugleich von den ersten Zeilen faszinierten, auf geheimnisvolle Weise aber auch verunsicherten. Und so näherte ich mich dem Werk – wie zuvor seinem Autor – mit Zurückhaltung, ja mit Vorsicht. Beim Lesen erkannte ich bald, dass dieses Buch sehr tief geht, dass es anders ist als historische Werke von Historikern, die ich zuvor gelesen habe, dass es vom ehrlichen Willen geprägt ist, Völkerverständigung durch vorurteilslose Aufarbeitung von Fakten vor allem wirtschaftshistorischer Tragweite zu fördern. Mehr noch sehe ich in diesem Buch heute die Chance, den Kreislauf ewig gleicher, fataler Handlungsmuster zu durchbrechen. An diesem Buch hat mich vor allem überzeugt, dass es von einer durchweg Toleranz fördernden Fragestellung unterfüttert ist.

Cui bono? Wem nutzt es?

Der ganze Artikel ist auf dieser Seite mit allen Hinweisen.
http://www.gt-worldwide.com/england_deutschland_juden.html
Das Buch:
http://www.anderweltverlag.de/sachbuecher/england.php
eine Rezension von Theresia und Dr.Ekkehard Blattmann:
http://www.gt-worldwide.com/rezension_blattmann_haisenko.html
Das Buch läßt Literaturhinweise vermissen, ist aber einmal Denken ohne die modernen Scheuklappen.
– Heisenko legt zugrunde, daß die Juden vom British Empire und den US of America gebraucht werden, um die Strategie durchzusetzen – diese Frage ist aber hier für unsere Betrachtung von untergeordneter Bedeutung. –

Weitere Hinweise zu diesen Zusammenhängen der Geschichte sind ausführlich dargestellt
in dem Buch von Gerd Schultze-Rhonhof: „1939, Der Krieg, der viele Väter hatte“
und davon ist eine Zusammenstellung bei:
http://www.vorkriegsgeschichte.de
auch hier in diesem Blog in früheren Artikeln besprochen.
————————————————————————————–

Gerd Schultze-Rhonhof Juni 2003
Verträge zur Verbindlichkeit der Urteile des Nürnberger Prozesses
„Vertrag zur Regelung aus Krieg und Besatzung entstandener Fragen vom 26.5.1952“
sogenannter „Überleitungsvertrag“
Artikel 7
(1) Alle Urteile und Entscheidungen in Strafsachen, die von
einem Gericht oder einer gerichtlichen Behörde der Drei Mächte
oder einer derselben bisher in Deutschland gefällt worden sind
oder später gefällt werden, bleiben in jeder Hinsicht nach
deutschem Recht rechtskräftig und rechtswirksam und sind von
den deutschen Gerichten und Behörden demgemäß zu
behandeln. (Ende Artikel 7 (1))
Quelle: Bundesgesetzblatt Teil II (Internationale Verträge) 1955,
Nr. 8, Bonn, 31. März 1955, ”Vertrag zur Regelung aus Krieg
und Besatzung entstandener Fragen”, Erster Teil u. a. Artikel 7 (S. 413)
Erläuterung:
• Die Urteile des INTERNATIONALEN MILITÄRTRIBUNALS der Siegermächte
in Nürnberg in den sog. Nürnberger Prozessen sind Urteile und
Entscheidungen im Sinne des o. a. Artikel 7 (1).
• Deutsche Kultusministerien und nachgeordnete Dienststellen sind Behörden
im Sinne des o. a. Artikel 7 (1). Sie erlassen die Rahmenrichtlinien für die
Lehre an den Universitäten und Schulen und lassen das Unterrichtsmaterial
für die Unterrichtung zu, u. a. die Schulgeschichtsbücher.
• Das INTERNATIONALE MILITÄRTRIBUNAL in Nürnberg war nach Artikel 19
seines Statuts vom 8.8.1945 nicht an Beweisregeln gebunden. Nach Artikel 20
desselben Statuts konnte der Gerichtshof Beweismaterial zulassen oder
zurückweisen. So sind Gegenbeweise der Verteidigung in den
Urteilsbegründungen des Gerichtshofs oft nicht berücksichtigt worden.
• Die mit den Urteilen des Nürnberger Gerichts formulierten
Urteilsbegründungen enthalten Sachdarstellungen zu den Ursachen des
Zweiten Weltkriegs und zu den Handlungen deutscher Streitkräfte im Zweiten
Weltkrieg. Diese Sachdarstellungen sind Teile der Urteile. Sie dürfen selbst
bei Vorlage einer neuen, anderslautenden Beweislage nach. Artikel 7 (1) nicht
durch deutsche Gerichte und Behörden angezweifelt werden. Daran sind auch
die Kultusministerien in Bezug auf die Schulbuchinhalte gebunden.
• Diese Gesetzeslage ist 1990 noch einmal bestätigt und auf den
Geltungsbereich der Neuen Bundesländer ausgedehnt worden.
im Zusammenhang mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 ist zwischen der
Bundesrepublik Deutschland und den Drei Mächten am 27. / 28. 9.1990 folgende
Vereinbarung getroffen worden:
„Vereinbarung vom 27. / 28. 9. 1990“
• (Suspendierung des sog. Deutschlandvertrags als Ganzes)
• (Teilweise Suspendierung des sog. Überleitungsvertrags)
• Folgende Bestimmungen des Überleitungsvertrags bleiben jedoch in Kraft:
Erster Teil: (Einzelne Absätze aus den Artikeln 1 bis 5) Artikel 7 Absatz 1.
Quelle: Bundesgesetzblatt II S. 1386
Erläuterung: Mit dieser Aufrechterhaltung des Artikels 7 (1) aus dem
Überleitungsvertrag durch die Vereinbarung im Zusammenhang mit dem Zwei-plus-
Vier-Vertrag bleiben die Urteile und Entscheidungen des INTERNATIONALEN
MILITÄRTRIBUNALS von Nürnberg, einschließlich der darin enthaltenen
„Feststellungen“ zur Vorkriegs und Kriegsgeschichte, weiterhin für die deutschen
Behörden bindend.
——————————————————
Außerdem ist eine Zusammenfassung auch hier noch:
Wirtschaftliche Kriegsgünde 1918 bis 1939, Kurzfassung über Gerd Schultze-Rhonhofs Buch. PDF
http://www.swg-hamburg.de/Archiv/Beitrage_aus_der_Rubrik_-_Gesc/Wirtschaftliche_Kriegsgrunde_1918-1939.pdf

Written by einedeutscheweise

7. Februar 2011 at 02:56

TV=Massenvernichtungswaffe

with 2 comments

Fernsehen als Massenvernichtungswaffe

Überstimulierung – Welt der Show, Werbung, Comix, Actionfilm,….

Ihr Gehirn muß alles verarbeiten, was die Augen sehen und die Ohren hören. An einem Punkt wird es zuviel – wenn Menschen Fernsehn schauen, ist die Bombardierung mit Reizen so intensiv und schnell aufeinanderfolgend, daß das Gehirn nicht alles verarbeiten kann, und man gerät in einen Zustand passiver Hypnose um mit dieser Überlastung fertig zu werden. An einem bestimmten Punkt wird alles verarbeitet. Was wird Ihnen angetan? und den Kindern?

……………………………………………………………
Nachtrag; ich habe Videospiele aus der Liste herausgenommen, da bei denen zwar auch Überstimulierung eingesetzt wird, aber die Spieler ständig reagieren müssen. Das wird wohl eine Konditionierung von Reflexen sein, gefühlloses Reagieren.
Bei anderen eher ruhigen „Tierfilmen“ z.B. scheint es auch eine hypnotische Wirkung zu sein, besonders mit der Stimme der unsichtbaren Person, die Tiere mit menschlicher Logik erklärt.
……………………………………………………………
Nachtrag: Video-Vortrag: Vorsicht Bildschirm von Manfred Spitzer, Gehirnforscher etwa 1 Stunde –
was richtet der Fernsehkonsum bei Kindern an, die Folgen im späteren Leben, erschreckend !
……………………………………………………………
http://video.google.com/videoplay?docid=5026271485979559338
…………………………………………………………….
…………………………………………………………….
……………………………………………………………
……………………………………………………………

Written by einedeutscheweise

6. Februar 2011 at 04:40

Umerziehung-Harald Pannwitz

with 6 comments

Nichts kann uns rauben
Liebe und Glauben
zu unserm Land;
es zu erhalten
und zu gestalten,
sind wir gesandt.

Die folgede Meinungsäußerung ist drastisch und nicht meine Ausdrucksweise, sondern die Ansicht des Autors. Es sei aber zur ernsthaften Diskussion gestellt der Nachkriegszeit und der Nachwirkungen des Krieges, was die Deutschen, unsere Eltern und Großeltern, durchmachten, jedenfalls hat es viele betroffen. Es gibt natürlich auch die ganze Geschichte des Wiederaufbaus durch immensen Fleiß in der Zeit.

Alliierte Umerziehung
Eine Abrechnung mit den sogenannten „Siegermächten“
Von Harald Pannwitz

In einer kalten Dezembernacht, kurz vor Ausklang des Jahres 1812, als die von Napoleon zwangsverpflichteten deutschen Truppenverbände in den Schneewüsten Rußlands erfroren und verbluteten, faßte ein preußischer General den einsamen Entschluß, seinem König den Gehorsam zu verweigern, das aufgezwungene Bündnis mit dem Eroberer aus dem Westen zu brechen und sich mit dem russischen General Diebitsch zu einigen. Yorck von Wartenburg wurde der Rebell von Tauroggen. Damit war das Fanal zur Erhebung Preußens und der anschließenden Befreiungskriege von 1813/14 gegen die französischen Zwingherren gegeben. Die deutsche Jugend stand auf, angefeuert durch das Beispiel unserer edelsten Patrioten, die schon lange danach fieberten, das Joch der Fremdherrschaft abzuschütteln. Erinnert sei u.a. an die Reden Johann Gottlieb Fichtes an die Deutsche Nation, an die flammenden Schriften von Moritz Arndt und an die begeisternden Lieder Theodor Körners.

Warum dieser Rückgriff auf eine Epoche der deutschen Geschichte, die nun fast schon bald 200 Jahre zurückliegt? Weil diese Zeit nach der Niederlage Preußens im Jahre 1806 der unseren nach dem Unglücksjahr 1945 in vielerlei Hinsicht ähnelte. Die preußische Armee geschlagen, Land und Bewohner eine Beute der Eroberer, Hoffnungslosigkeit allerorten und – genau wie heute – Katzbuckeln und kriecherische Anbiederung an den übermütigen Sieger. „Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“, verfügte der Berliner Magistrat in devoter Ergebenheit.

Doch hier endet der Vergleich. 1807 lagen die deutschen Städte nicht in Schutt und Asche. Es gab weder „Entnazifizierung“ noch sogenannte „Kriegsverbrecherprozesse“. Das Aushungern der Bevölkerung und der vorsätzliche Mord an wehrlosen Gefangenen waren den angloamerikanischen und bolschewistischen Siegern des 2. Weltkrieges vorbehalten. Und noch ein wesentlicher Unterschied muß hervorgehoben werden: Der Sieger hatte noch nicht die hundertprozentige Kontrolle über das unterlegene Land übernommen. Diesem Umstand ist es zu verdanken, daß eine spätere Gesundung und ein nationales Auflodern möglich wurden.

Die Unterdrückung, der von Napoleon unterworfenen Völker war brutal, aber offen. Die Sieger des 2. Weltkrieges – voran die Amis – spannten um den Besiegten nach dem einleitenden Stadium der ungehemmten Ausbeutung und Rachewillkür ein Netz aus tausend Fäden, so raffiniert gewoben, daß der politisch Ungebildete das Ausmaß der Sklaverei, in die wir alle geraten waren, kaum noch wahrnahm. Die Ausschaltung des großdeutschen Reiches als militärische Macht war nur die Ausgangsbasis zur Erreichung des eigentlichen Zieles unserer Feinde: Die Zerschlagung der deutschen Wirtschaftskonkurrenz sowie die Auslöschung oder zumindest „Neutralisierung“ des deutschen Volkes als das vitalste Bollwerk gegen die Weltherrschaftspläne des Kommunismus im Osten und der internationalen Hochfinanz im Westen.

Schon seit Jahren hat eine Reihe von Plänen – zumeist von jüdischen Beratern Roosevelts ausgeheckt – zur Erreichung dieses Fernziels vorgelegen. Da war einmal, um nur einige Beispiele zu nennen, der wohl radikalste Vorschlag des Nathan Theodore Kaufman, Präsident der American Federation of Peace. In seiner 1941 veröffentlichten und in den höchsten Kreisen beachteten Schrift ‚Germany must perish‘ forderte er nicht weniger als die totale Ausrottung des deutschen Volkes durch Massensterilisation! Derselbe alttestamentarische Haß gegen die Deutschen, wenn auch etwas gewiefter verpackt, spricht aus dem 1943 erschienenen Buch des prominenten New Yorker Anwalts Louis Nizer: ‚What to do with Germany‘. Eisenhower machte es zur Pflichtlektüre für seine Offiziere. Am bekanntesten dürfte der Völkermordplan von Henry Morgenthau jr. sein, Roosevelts Finanzminister, der Deutschland in eine Schafweide verwandeln und 20 Millionen Deutsche durch Hunger ausrotten wollte. Und der Anthropologe E.A. Hooton aus Havard schlug weitblickend vor, nach dem Kriege massenweise Fremdrassige, vornehmlich Männer einzuschleusen bei gleichzeitiger Förderung der Auswanderung, um somit die biologische Substanz unseres Volkes bis ins Mark zu treffen.

Statt der direkten Ausrottung der männlichen Bevölkerung und Versklavung von Frauen und Kindern, wie früher von Römern und Mongolen praktiziert, wandte man ein modernisiertes, subtileres, aber genauso wirksames Verfahren an. Der Generalplan zur Erreichung dieses Endzieles der Alliierten verlief dann nach ihrem Siege in groben Zügen etwa so:

1. Millionen entwaffneter Wehrmachtsangehöriger, die besten Soldaten der Welt, die nur einer erdrückenden Übermacht erlegen waren, wurden nun als unentgeltliche Arbeitssklaven zurückgehalten, oft unter grausamsten Bedingungen, wobei sich auch nach Kriegsschluß noch der primitive Haß ihrer Peiniger an ihnen austobte. Nach Solschenizyn kamen in Stalins Gulag mindestens 1,7 Millionen deutsche Gefangene um. Im Westen war es der Deutschenhasser Eisenhower, der im regnerischen Frühsommer 1945 hunderttausende deutsche Gefangene, einschließlich noch halber Kinder, auf den Rheinwiesen unter freiem Himmel in Schlammlöchern vegetierend, verhungern oder an Seuchen sterben ließ.

2. Neben dieser allem Völkerrecht spottenden Behandlung bemühte man sich, die durch Hunger und Krankheit Geschwächten moralisch zu brechen und ihnen den Glauben an den gerechten Kampf für ihr Vaterland zu rauben. Nicht alle waren stark genug, der feindlichen Gehirnwäsche zu widerstehen. Die vielleicht allerschlimmste und eiskalt eingeplante Wirkung der langen Gefangenschaft war jedoch, wie wir noch sehen werden, daß in der Heimat entstandene Vakuum an selbstbewußten und aufrechten deutschen Männern.

3. Als gegen Kriegsende im Osten die Dämme brachen, tobte sich eine vertierte, von Illja Ehrenburg zu sinnlosen Haß aufgepeitschte rote Soldateska an den wehrlosen deutschen Frauen aus. Die Zahl der Vergewaltigungen geht in die Millionen, weder junge Mädchen noch Greisinnen wurden verschont. Tausende begingen Selbstmord. Ehrenburg forderte wörtlich die Rotarmisten auf: „Brecht den Rassestolz der germanischen Frauen – nehmt sie als rechtmäßige Beute!“ Es handelte sich also keineswegs nur um Befriedigung tierischer Gelüste, sondern auch auf diese Weise sollten die Deutschen gedemütigt werden. Dieses schändliche Treiben war nicht nur auf die Bolschewiki beschränkt.

4. Man schändete und entehrte nicht nur die deutschen Frauen. Die gesamte Bevölkerung des in vier Besatzungszonen (dazu Österreich) auseinandergerissenen Reiches sollte durch bewußte Hungerpolitik demoralisiert und gefügig gemacht werden, wobei man zusätzlich marodierende ehemalige KL-Insassen, kriegsgefangene Russen, Polen usw. auf die deutsche Zivilbevölkerung losließ.

5. Hunger und allgemeine Not gebaren den berüchtigten Schwarzhandel, bei dem sich vor allem amerikanische Soldaten auf Kosten der leidenden Bevölkerung schamlos bereicherten. Ungleich schlimmer noch als die materielle Ausplünderung war die langsame, aber stetige Aushöhlung der bis dahin alle Leiden des Krieges überwindende Volksgemeinschaft. Statt Ehrlichkeit und Sauberkeit breiteten sich Schiebertum, Denunziantentum und nackter Egoismus aus. Mädchen wurden käuflich, um dem Hunger zu entgehen. Aus einem stolzen, tapferen Volke sollte eine Herde zahnloser Heloten werden.

6. Unter den „wohlwollenden“ Augen der Besatzer wurde nun der Abschaum nach oben gespült. Dunkle, asoziale Figuren stellten sich plötzlich der verdutzten Bevölkerung als Bürgermeister, Stadträte und als andere Büttel der Alliierten vor.

7. Die letzte Reichsregierung unter Großadmiral Dönitz, dem Millionen deutscher Menschen aus den Ostgebieten Leben und Freiheit verdanken, wurde über Nacht unter entwürdigenden Umständen verhaftet. Damit hatten die Siegermächte, wie Churchill es ausdrückte, die volle Verfügung über Leben, Arbeitskraft und Vermögen der Deutschen erlangt. Deutsches Recht und Deutsche Freiheit waren ausgelöscht. Napoleon hatte einst das besiegte Preußen im Kern weiterbestehen lassen. Die Sieger von 1945 wollten mit einem Federstrich die sogenannte „Wiege des deutschen Militarismus“ ausradieren.

8. Es war nicht nur Rachegeist, der die anschließende Hexenjagd auf die Eliten des Reiches auslöste. Indem man seine Führungskräfte ausschaltete, wurde dem vorher geschlossenen Volkskörper der Kopf abgeschlagen. Ein gänzlich neues, künstliches Gebilde konnte nun nach dem Diktat der Sieger herangezogen werden. Mehr dazu weiter unten.

9. Aus Gier und Geschäftsneid raubten die Sieger das gesamte Volksvermögen, auch private Auslandsvermögen, stahlen Patente und wertvolle Kunstschätze, nachdem sie zuvor die meisten Städte mit teils unersetzlichen Kulturdenkmälern auf barbarische Weise dem Erdboden gleichgemacht hatten. Der Zweck war nicht nur nackter Terror, sondern die gezielte Auslöschung des deutschen Antlitzes unseres Landes („picture post card bombing“) Ein zusätzlicher, wenig bekannter, aber wesentlicher Grund dieser scheinbar sinnlosen Zerstörung war das einkalkulierte Bombengeschäft, das für die internationalen Finanzhaie beim späteren Wiederaufbau in Aussicht stand.

10. Um angebliche künftige „Aggression“ der bösen Deutschen endgültig auszuschalten, demontierte man am Zuge des“ Morgenthau-Plans“ Betriebsanlagen, die als Grundlage für einen modernen Industriestaat unentbehrlich sind. Doch hier hatten sich die Sieger verkalkuliert: Als man die Deutschen wieder brauchte, entwickelten sich die alten Betriebe rasch zu modernsten Anlagen, die ihren Konkurrenten bald den Rang abliefen. Doch die das Land überschwemmenden Agenten der Wall Street nutzen den aufgeblähten Dollarkurs auch zum billigen Ankauf vieler deutscher Unternehmen. Unzählige nach außen scheinbar deutsche Firmen gehören seither durch Aktienmehrheit in Wirklichkeit der internationalen Hochfinanz.

11. Um unseren Großmachtstatus nachhaltig zu brechen, mußte Deutschland selbstredend auch territorial durch ein „Super-Versailles“ geschwächt werden. Der Raub deutscher Lande nach dem 1. Weltkrieg wurde noch bei weitem durch die „vorläufige“ Abtretung von über 114.000 km2 oder rund einem Viertel deutschen Landes an Polen übertroffen. Zu dem bevorstehenden Schicksal von 14 Millionen deutschen Menschen in diesen vor über 700 Jahren vom Deutschen Ritterorden erschlossenen Gebieten äußerte Churchill zynisch: „They will cease to exist!“ (Sie werden aufhören zu existieren). Durch viehische Grausamkeiten der Polen beim Vertreiben der rechtmäßigen Besitzer kamen über 2,5 Millionen Deutsche ums Leben.

12. Bald kam der sogenannte „Kalte Krieg“, und in dessen Verlauf gelangten die westlichen Besatzungszonen zu einer Scheinsouveränität, die der eines Kolonialvolkes entsprach. Gnädigst gestatteten die Siegermächte die Aufstellung eines Heeres als Kanonenfutter gegen den militanten Kommunismus. Man schlug damit zwei Fliegen mit einer Klappe, nämlich einmal die Behauptung des eigenen Satellitenvorfeldes und außerdem – für den Fall des heißen Krieges – die weitere Dezimierung oder totale Auslöschung der Deutschen in einem thermonuklearen Schlagaustausch. Es gab immer genügend Diensteifrige bei uns, die als Antikommunisten dieses schändliche Spiel nicht durchschauten und mitzumachen bereit waren.

13. Es folgten UNO, NATO, EG usw., alle mit mehr oder weniger schönklingenden Umschreibungen zur „Einbindung“ der sogenannten „BRD“ gedacht. Nur Lord Ismay, erster Generalsekretär der NATO, war einmal in seiner Präpotenz so unvorsichtig, den eigentlichen Zweck der NATO in Europa unverblümt zu offenbaren: „To keep the Americans in, the Russians out and the Germans down!“ (Die Amerikaner drinnen, die Russen draußen, und die Deutschen niederzuhalten).

14. Und dann kamen die Fremden ins Rumpfdeutschland. Zuerst waren es die sogenannten „Gastarbeiter“, die von der Industrie in Massen (unter falschen Versprechungen) herangekarrt wurden (auf wessen Betreiben wohl?), weil es angeblich an Arbeitskräften mangelte. Sie sollten nur auf Zeit kommen, doch ergab es sich bald – wohl wieder zufällig? – daß die meisten von diesen armen Teufeln blieben und auch ihre Familien nachholten, sich also noch weiter vermehrten. Der schon erwähnte Hooton-Plan war somit angelaufen! Japan hat in weiser Voraussicht, obwohl es ebenfalls eine Hochkonjunktur erlebte, keine fremden Arbeiter ins Land geholt, weil es seine eigene Kultur und den inneren Frieden nicht gefährden wollte. Die Japaner haben ganz einfach länger und härter gearbeitet und uns damit ein Beispiel geliefert, wie man sich auch als total besiegtes Land mit eigener Kraft wieder hocharbeiten kann. Sie bewiesen, daß wo ein Wille, auch ein Weg ist! Während man von Bonn (jetzt wieder Berlin) und Wien nur sagen kann: Es war kein Wille da und folglich auch kein Weg.

15. Nach der Fremdarbeiterwelle setzte die Asylantenflut ein, ein Problem, das zunehmend zum Dilemma wird. Von wirklichen Volksfeinden und schwachsinnigen „Gutmenschen-Organisationen“ mit allen Mitteln gefördert, ist hier wieder mal die unsichtbare Hand der ewigen Deutschenhasser und der internationalen Freimaurerei am Werk. Diese im Dunkeln arbeitenden Drahtzieher wissen sehr wohl, warum gerade dieser Teil ihres Vernichtungsfeldzuges gegen das deutsche Volk mehr als alles andere dazu beiträgt, uns als ernstzunehmenden Konkurrenten zu liquidieren und eines Tages ganz von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Die uns vorliegenden einschlägigen Statistiken zeigen es mit aller Deutlichkeit, daß bei der Politik der Geißler, Süßmuth und Genossen es keine hundert Jahre mehr dauern wird, bis der Anteil der Deutschen in diesem bisher noch uns gehörenden Lande auf eine Minderheit zusammengeschmolzen sein wird. Um es in einem Satz zusammenzufassen: Die Indianer wehrten sich einst nicht gegen die Einwanderer, jetzt leben sie in Reservaten!

Die bisher dargestellten Anschläge gegen unseren Volkskörper sind niederträchtig und grausam genug. Doch all diese Verbrechen waren unseren sogenannten „Freunden“ noch immer nicht ausreichend, um ihren Sieg und ihr Diebesgut für alle Zeiten ungestört zu genießen. Um einen Wiederaufstieg Deutschlands – wie schon fünfzehn Jahre nach dem 1. Weltkrieg – im Keime zu ersticken, ersannen sie zur Knechtung unseres Volkes in alle Ewigkeit die UMERZIEHUNG.

Es war ein Unterfangen, nach dem Motto „Haltet den Dieb…“ dem Besiegten all die Verbrechen anzulasten, die man selber in überreichem Maße begangen hatte. Shakespeare hat diese seinen Landsleuten geläufige Denkart in seinem Richard III. so wunderbar treffend geschildert:

„Ich tu‘ das Bös‘ und schreie selbst zuerst.
Das Unheil, das ich heimlich angestiftet,
Leg‘ ich den andern dann zur schweren Last…
Und so bekleid‘ ich meine nackte Bosheit
Mit alten Fetzen aus der Schrift gestohlen
Und schein‘ ein Heil’ger, wo ich Teufel bin.“

Indem man den Gegner verteufelt und kein gutes Haar an ihm ließ, maßte man sich als allerchristlichster Moralwächter jede Schurkerei an den Deutschen an, ohne die geringsten Gewissensbisse zu empfinden.

Der jüdisch-amerikanische und seinerzeit weltbekannte Journalist Walter Lippman verlangte, daß die Geschichtsauffassung des Siegers in die Gehirne der Besiegten einzupflanzen sei, um die moralischen Kategorien der Kriegspropaganda der Sieger in das Gewissen der Unterlegenen zu übertragen. Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger, so stellt er weiters fest, Eingang in die Geschichtsbücher der Besiegten gefunden hat und von den nachfolgenden Generationen geglaubt wird, erst dann kann die Umerziehung als erfolgreich betrachtet werden. Mit anderen Worten: Fortsetzung der Kriegshetze mit anderen Mitteln!

Im „American Reeducation Programm for the United States Army“, das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war, hieß es: „Die Umerziehung wird gleichermaßen alt und jung aufgezwungen werden und sich nicht auf die Schulklassen beschränken. Die enorme Überzeugungskraft von dramatischer Darstellung muß voll in diesen Dienst gestellt werden.“

Ganz offensichtlich arbeitete man im Frieden wie im Kriege nach der Devise des üblen britischen Hetzers Sefton Delmer: „… wir benutzen jeden Trick, selbst den denkbar schmutzigsten. Alles ist erlaubt. Je gemeiner, je besser. Lüge, Betrug, alles…“

Dem „blauäugigen“ Michel kommt natürlich nie die Idee, daß jemand so schlecht sein könnte – und wie immer nimmt er in seiner Harmlosigkeit an, daß zumindest etwas Wahres dran sein müsse.

„Filme mögen hier“, so fährt die oben erwähnte amerikanische Weisung fort, „ihre größte Wirkung tun. Die hervorragendsten Drehbuchautoren, Produzenten und Schauspieler – unter der Leitung der ‚Internationalen Universität‘ – werden die grenzenlose Verderbtheit des Nazismus dramatisieren und – im Gegensatz dazu – die Schönheit und Schlichtheit eines Deutschlands preisen, das sich nicht länger mit Schießen und Marschieren befaßt. Man wird ihnen befehlen, ein attraktives Bild von Demokratie aufzuzeigen, und das Radio wird in die deutschen Häuser eindringen durch Unterhaltung wie ungeschminkte Belehrungen. Die Autoren, Dramaturgen, Schriftleiter und Verleger müssen sich am Anfang einer Prüfung durch die ‚Internationale Universität‘ stellen; denn sie sind alle Erzieher. Von Anfang an müssen alle nichtdemokratischen Schriften unterdrückt werden… Der Umerziehungsprozeß muß ganz Deutschland durchdringen und einschließen. Auch die Arbeiter müssen vereinfachte Kurse in Demokratie während ihrer Freizeit erhalten… Viele deutsche Kriegsgefangene werden nach dem Krieg in Rußland bleiben, nicht freiwillig, sondern weil die Russen sie als Fachkräfte brauchen. Das ist nicht nur völlig legal, es verhindert auch die Gefahr, daß zurückkehrende Gefangene den Kern einer neuen nationalen Bewegung bilden könnten. Sofern wir die deutschen Gefangenen nach dem Kriege nicht behalten wollen, sollten wir sie den Russen ausliefern“. (Was unter Eisenhower auch „großzügig“ geschah!)

Nun weiter wörtlich die US-Direktive: „Jede Form von geistiger Einflößung mit demokratischer Kultur muß in den Dienst der Umerziehung gestellt werden. Dazu werden die Aufgaben der Kirche, Kinos, Theater, von Radio, Presse sowie der Gewerkschaften verordnet. Die Umerziehung wird den Militärdienst ersetzen und jeder Deutsche wird ihr zwangsweise unterworfen, genau wie früher zum Dienst als Soldat. Unser ist die Aufgabe, Frieden und Freiheit zu retten; jene Freiheit, die auf dem Berge Sinai geboren, in die Wiege zu Bethlehem gelegt wurde, die ihre kränkliche Kindheit in Rom erlebte, ihre frühe Jugend in England, deren eiserner Schulmeister Frankreich war, die ihr Jünglingsalter in den Vereinigten Staaten durchlebte und die, wenn wir alle unseren Teil beitragen, dazu bestimmt ist, überall in der Welt zu leben.“

Diese pharisäerhafte Selbstbeweihräucherung und geistige Onanie kann höchstens noch durch das Gebet übertroffen werden, das der amerikanische Kongreß gemeinsam betete, nachdem Wilson das amerikanische Volk in mittelalterlichem Kreuzzugsfanatismus in den 1. Weltkrieg gehetzt hatte, „um die Welt für die Demokratie sicher zu machen“ (sprich: für die Herrschaft der internationalen Freimaurer-Hochfinanz):

„Allmächtiger Gott, unser himmlischer Vater… Du weißt, oh Herr, daß wir in diesem Kampf auf Leben und Tod stehen gegen eine der schändlichsten, gemeinsten, gierigsten, blutrünstigsten und sündhaftesten Nationen, die jemals die Geschichtsbücher verunziert hat. Du weißt, daß Deutschland aus den Augen der Menschen genügend Tränen gezwungen hat, um jede Woge auf dem Ozean zu röten; daß es aus den Herzen von Männern, Frauen und Kindern genug Schreie und Stöhnen gepreßt hat, um daraus ein neues Gebirge aufzutürmen…“

Nach dieser äußerst netten Beschreibung ihres Gegners (mit dem sie leider wegen der englischen Blockade keine Waffen- und Materialgeschäfte abwickeln konnten), folgt dann die Bitte an den ihnen offensichtlich wohlgesinnten Götzen:

„Wir bitten dich, entblöße deinen mächtigen Arm und schlage das graue Pack dieser hungrigen, wölfischen Hunnen zurück, von deren Fängen Blut und Schleim tropfen. Wir bitten dich, laß‘ die Sterne auf ihren Bahnen und die Winde und Wogen gegen sie kämpfen.“

Und dieser soziopathische Paranoiker schließt mit den Worten:

„Und dich preisen wir immerdar – durch Jesus Christus, Amen.“

Ist es vorstellbar, daß im Deutschen Reichstag, in irgendeiner deutschen Dienststelle, ein solch niederträchtiges und bereits pervers anmutendes Gebet jemals von den Lippen deutscher Menschen gekommen wäre? Ähnliche Äußerungen konnten höchstens den Hirnen deutscher Verräter der Nachkriegszeit entspringen: Wie Caspar Schrenck-Notzing in „Charakterwäsche“ (Seewald 1965, S. 274) schreibt, daß die Woge gerichtlicher Verfolgungen (der „Nazis“) nach dem Krieg notwendig war, weil Deutschland noch immer einem Staat von Affen ähnlich sei mit einem zu dünnen Fell von Zivilisation, und daß die Deutschen noch lernen müßten, was es in Wahrheit heißt, ein menschliches Wesen zu sein!

Wer in Wahrheit die kriegslüsternen Affen waren, geht aus „A Study of War“, Quincey Wright, Band 1, S.221, eindeutig hervor. Danach waren die Kriegführenden zwischen 1480 und 1940 an insgesamt 278 Kriegen wie folgt beteiligt:

England 28%
Frankreich 26%
Rußland 22%
Türkei 15%
Polen 11%
Deutschland 8% (einschließlich Preußen)

Nachdem unsere „Herren Befreier“ zweimal fast die ganze Welt gegen die bösen Deutschen in den Krieg geführt hatten, um „die Welt sicherer für die Demokratie zu machen“, gab es seit der Auslöschung des „alleinigen Aggressors“ anno 1945 schon wieder weit mehr als 200 Konflikte, davon allein im Jahre 1991/92 neunundzwanzig Stück mit rund 6 Millionen Toten (Quelle: NID Nr.12/93, S.5)

Von Prof. Dr. Georg Jaeckel stammt eine Schrift über das Thema Umerziehung, die 1983 von der Landsmannschaft Schlesien, Kreisgruppe Bonn, veröffentlicht wurde.

„Die Umerziehung hat den Zweck“, so schreibt Jaeckel, „das deutsche Volk auf psychologischem Wege in seiner geistig-seelischen Substanz entscheidend zu verändern. Damit schufen sich die Westmächte ein Mittel, daß die Menschen in der BRD einer systematischen Massenbeeinflussung unterwarf und sie alle Schuld freiwillig auf sich nehmen ließ, wogegen die Kriegsschuldlüge des Versailler Diktates zu einem allgemeinen Widerstand geführt hatte“.

Die geistig seelische Umstrukturierung begann schon 1930. In diesem Jahr wurde Max Horkheimer zum Leiter des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt/M. bestellt…. Sein Institut, das die Lehren von Marx und Freud zur Sozialpsychologie verknüpfte, wurde bald als Marxburg bekannt und zu einem besonderen Anziehungspunkt linksintellektueller Akademiker, darunter W. Adorno und Herbert Marcuse. Nach seiner Auflösung im Jahre 1933 setzten diese Herren ihre Arbeit ohne Unterbrechung an der Columbia-University von New York fort. Die Arbeit dieses Institutes lieferte die Basis für die später von den Amerikanern angegriffene psychologische Kriegsführung. Ihr Ziel wurde die Veränderung der Psychologie der Besiegten. Sie wurde wie der Wirtschaftskrieg zeitlich unbegrenzt angewandt….

Wie sehr schon damals Ziele des internationalen Kommunismus und des internationalen Kapitalismus einander ähnelten, ergibt sich aus einer Ansprache Berijas, Geheimdienstchef in der Stalin-Ära, an amerikanische Studenten der Lenin-Universität, wo er sie belehrte: „Psychopolitik (d.h. in der sowjetischen Terminologie Gehirnwäsche) ist eine wichtige, wenn auch weniger bekannte Abteilung der Geopolitik…. Mittels Psychopolitik werden unsere Hauptzielsetzungen wirkungsvoll vorwärtsgetragen. Ein Maximum an Chaos in der Kultur des Feindes zu erzeugen, ist unser allerwichtigster Schritt. Unsere Früchte gedeihen in Chaos, Mißtrauen, Wirtschaftsdepression und wissenschaftlichem Durcheinander…. Sie müssen angestrengt arbeiten, bis wir die Herrschaft über die Gedanken und Leiber jeder wichtigen Person in ihrer Nation besitzen….“ (Code 12/93, S.59)

Eine der Hauptaufgaben der 1946 in Berlin tätigen Abteilung für Informationskontrolle wurde die Vergabe für Lizenzen für Zeitungsherausgeber, Filmintendanten und Rundfunkdirektoren. Anwärter auf diese Posten wurden in Bad Orb im „Screening Center“, das von dem New Yorker David Mordechai Levy ins Leben gerufen wurde, auf ihre „charakterliche Eignung“ getestet. Welche Art von „Charakter“ dabei erwünscht erschien, ist unschwer auszumalen.

Zurück zu Dr. Jaeckel: „1.500 Deutsche wurden von den Siegern ausgewählt, um als Spitzenmitarbeiter den Umerziehungsprozeß voranzutreiben…. Sie bauten damit in die Gesellschaft deutsche Männer in Institutionen und Ideen ein, die die Ziele der Militärregierungen verwirklichen würden, ohne daß der amerikanische Einfluß auf den ersten Blick erkennbar war.“

Obwohl den mit diabolischer Schlauheit eingefädelten Erziehungsmethoden die größte Bedeutung beigemessen wurde, beließ man es nicht bei diesem Feldzug. Um der Umerziehung zum vollsten Erfolg zu verhelfen – der ganze Prozeß war generalstabsmäßig geplant – ließ man nebenher eine andere Operation anlaufen, nämlich die gigantischte Menschenjagd der Geschichte. Ihr Zweck war die lückenlose Ermittlung, Festnahme und Aburteilung aller Deutschen, die auch nur im leisesten Verdacht standen, in irgendeiner Form dem NS-Staat gedient zu haben. Unsere nationale Elite, soweit sie Krieg, Gefangenschaft und Lynchjustiz überlebt hatte, sollte entmündigt und jeglichen Einflusses auf die öffentliche Meinung beraubt werden.

Wieder Udo Walendy in „Reeducation“, S.13 ff: „Außerhalb der 13 Hauptverfahren in Nürnberg wurden insgesamt 5.025 Deutsche von den westlichen Alliierten verurteilt, 806 davon zum Tode. Stalin, der schon in Teheran vorgeschlagen hatte, zwischen 50.000 und 100.000 deutsche Offiziere zu erschießen, ließ in der sowjetischen Besatzungszone mindestens 10.000 deutsche Patrioten ermorden.“ (Nach jüngsten Ermittlungen in den Archiven der ehemaligen DDR muß diese Zahl noch bedeutend höher veranschlagt werden.)

Und dann traten unsere eigenen Landsleute auf den Plan. Mit deutscher Gründlichkeit und Vasalleneifer stürzten sie sich auf die Möglichkeit, an dem verhaßten politischen Gegner, dem man 1933 in freien Wahlen unterlegen war, ihr Mütchen zu kühlen. Bis Juli 1964 zerrte man allein in den Westzonen nicht weniger als 12.882 Personen vor deutsche Gerichte, von denen 5.445 verurteilt wurden. Beispielsweise mußten sich so hochverdiente Männer wie Generalfeldmarschall Schörner, der bereits vom Feind entlassen worden war, nochmals einem deutschen Gericht stellen.

Es ist diese deutsche Geisteskrankheit, die sich auch während der napoleonischen Herrschaft in Preußen offenbarte. Als man dem französischen General Elais meldete, ganz in der Nähe von Berlin lagere wertvolles Holz, das die Franzosen sich aneignen sollten, da antwortete dieser stolze Franzose: „Nein, meine Herren, dies Holz bleibt liegen, damit Euer König, wenn er zurückkommt, Galgen für Euch daraus machen kann!“

Während man mit lautstarker Entrüstung die Zustände in den Konzentrationslagern zum Kriegsende in die ganze Welt hinausposaunte, um uns auch im fernsten Winkel Afrikas in Verruf zu bringen, gingen alle vier Siegermächte daran, sich sofort nach der Kapitulation der gleichen Lager für ihre Zwecke zu bedienen, mit dem Unterschied, daß von ihnen nachträglich eingebaute Vernichtungsanlagen von der Verruchtheit der Deutschen zeugen sollten. Unter dem Begriff des „Automatic Arrest“ wurden nach einem Bericht des „Economist“ vom 23.20.1948 allein in der Ami-Zone 86.500 „prominente Nazis“ gefangen gehalten. In den „Internierungslagern“ der Briten waren es rund 70.000. Zusätzlich waren 156.000 Personen zwischen Mai 1945 und September 1946 in der britischen Zone aus öffentlichen Ämtern entlassen und 86.000 Bewerber für „verbotene Berufe“ abgelehnt worden.

Aber da waren noch andere Deutsche für die Alliierten von Interesse: Solche in Führungsstellungen von Industrie, Forschung oder an Schulen und Universitäten. Schon seit 1944 arbeitete die „Operation Paperclip“ (Büroklammern auf den Personalakten deutscher Wissenschaftler). Nach dem Raub unserer Patente, Industrie- und Geschäftsgeheimnisse ging es nun munter an die Plünderung der „lebendigen Wissenschaft“, der Wissenschaftler und Erfinder. 24.000 deutsche Wissenschaftler und Techniker wurden einem eingehenden Verhör unterzogen. 523 von ihnen verfrachtete man in die USA, von denen 362 „angehalten“ wurden, die US Staatsbürgerschaft zu beantragen. Die häufigen späteren Pleiten der NASA in den 70er und 80er Jahren waren in erheblichem Umfang auf den Personalwechsel in dieser Forschungsanstalt zurückzuführen. Ohne die Deutschen klappte es nicht mehr wie gewohnt…. Nach ihren eigenen Angaben sparten die Amerikaner dank dieser Menschenjagd mindestens 10 Jahre Forschungs- und Entwicklungszeit. Die Amis waren die „Erfinder“ dieser geistigen Demontage; betrieben wurde sie von allen Alliierten gemeinsam. Das Londoner Büro des British Intelligence Objektives Sub-Committee stellte z.B. fest: „Die Produktionsgeheimnisse, die wir den Deutschen abgenommen haben, sind für sie ein größerer Schlag als der Verlust von Ostpreußen.“

Auch Australien profitierte vom gestohlenen deutschen Geist. Wie der australische Premierminister zugab, stellten die 6.000 deutschen Industriegeheimnisse und die Australien „zugeteilten“ 46 deutschen Wissenschaftler einen Wert dar, der sich in Geld überhaupt nicht ausdrücken läßt.

Das US-Air Research and Development Command von der Wright-Patterson Air Force Base, Ohio, erhielt die „größte Kollektion von gestohlenen Geheimpapieren der Welt“, ein Gewicht von 1.554 Tonnen! Wie Anton Zischka in seinem Buch ‚War es ein Wunder?‘ schreibt, nannte ein hoher Beamter des Office of Technical Services in Washington seine Dienststelle die „erste Organisation der Welt, die den Zweck hatte, die Erfindungskraft eines ganzen Volkes auszubluten.“

Wirtschaftliche Macht bedingt automatisch politische Macht (außer bei unseren derzeitigen politischen Gartenzwergen). Wieder Udo Walendy: „Damit niemand in Deutschland etwa auf die Idee kam, diese alliierten Gangstermethoden als unmoralisch zu empfinden, mußte im gleichen Atemzuge das deutsche Volk und zumal seine Führer als eine in der Weltgeschichte einmalige Verbrecherbande hingestellt werden. Dazu der enorme Aufwand, vornehmlich auf dem Gebiet der Erziehung und öffentlichen Meinungsbildung, die Einsetzung alliierter Kontrolloffiziere an allen deutschen Universitäten, alliierter Skribenten für das Umschreiben deutscher Geschichtsbücher und die Einführung zahlloser fremder Lektoren für Geschichte und politische Wissenschaft an unseren Universitäten.“ Nochmals Anton Zischka: „Während die Nazis insgesamt 1.628 Universitätsprofessoren – mit Pension! – entließen, brachten es die ‚Befreier‘ nach dem Kriege auf die Entfernung von nicht weniger als 4.289 Professoren und Lektoren – ohne Pension! Im Westen verlor fast jeder dritte Professor seinen Lehrstuhl, in Gesamtdeutschland war es jeder zweite… Allein in der amerikanischen Zone wurden 373.762 Personen in Beamtenstellen oder freien Berufen als ‚unwürdig‘ für ihre Berufsausübung eingestuft und konnten sich höchstens als Hilfsarbeiter verdingen…. Die ‚Entnazifizierung‘, als geistige Demontage, stellte einen Teil des Morgenthau-Planes dar.“

Man kann den „Siegern“ wirklich nicht den Vorwurf machen, daß sie es an Gründlichkeit fehlen ließen. Mord, Plünderungen und Demontage unserer Lebensbasis in bisher ungeahntem Maße, die totale Umkrempelung des deutschen Lehrkörpers, physische Vernichtung bzw. Einkerkerung und Demoralisierung des deutschen Volkes, genügten unseren „Freunden“ noch immer nicht. Selbst in unserem Volke noch weiterschlummernde Gedanken an einstige Größe und Macht sollten ausgerottet werden.

Parallel zu den obigen Maßnahmen setzte eine Großrazzia auf die gesamte deutsche Literatur ein, von der selbst Märchenbücher nicht verschont blieben, wenn auf Bildern der Jäger oder Förster mit einem Gewehr abgebildet war! Dazu einige Auszüge aus dem alliierten Kontrollratsbefehl Nr. 4. (Wieder Udo Walendy): „In Anbetracht der durch die nationalsozialistische Lehre verkörperten Gefahr und um so schnell wie möglich die nationalsozialistischen, faschistischen, militaristischen und antidemokratischen Ideen auszumerzen, ungeachtet der Form, in der sie in Deutschland erschienen, erläßt der Kontrollrat den folgenden Befehl: Innerhalb von zwei Monaten nach Bekanntmachung dieses Befehls haben alle Eigentümer von öffentlichen Bibliotheken, Buchläden, Büchersammlungen und Verlagshäusern den Militärbefehlshabern…. die folgenden Materialien abzuliefern: Alle Bücher, Pamphlete, Zeitschriften, Zeitungskollektionen, Alben, Manuskripte, Dokumente, Karten, Pläne Lieder- und Musikbücher, Filme und Filmbände – ebenso für Kinder aller Altersklassen -, die nationalsozialistische Propaganda, Rassenlehre und Aufforderung zur Gewalt oder Propaganda gegen die Vereinten Nationen enthalten….“

Uns so geht es weiter Punkt für Punkt…. „Eigentümer sowie Bürgermeister und zuständige Beamte werden für die ordnungsmäßige Ablieferung mit dem Zweck zur Vernichtung all dieses Materials verantwortlich gehalten.“ Und es war kaum jemand da, um diesen irrsinnigen Befehl zu sabotieren. Denn deutsche Patrioten darbten noch fast ausnahmslos in den Gefangenenlagern der Sieger. Nur diejenigen, die bereit waren, mit den Wölfen zu heulen und ohne Murren alles schluckten, wurden für würdig befunden, beim Wiederaufbau mitzuwirken. Um wirklich Karriere zu machen, überschlugen die Gerissensten sich förmlich, bei den Besatzern als 150%ige Demokraten und „Antinazis“ zu gelten. Kurt Ziesel schrieb dazu in seinem Buch „Das verlorene Gewissen“: „Statt Aposteln der Humanität kamen Apostel des Hasses nach Deutschland…. und es begann jene seltsame Umerziehung des deutschen Volkes, eifrig mitbetrieben von den eiligen Dienern dieser neuen Herren und der Hyänen von Elend, die bei allen Katastrophen der Weltgeschichte auftreten…“

Selbstverständlich mußte auch das gesamte Rechtswesen von den Siegern umgemodelt werden. Es gab Spruchkammern und Spruchgerichte (mit umgekehrter Beweislast: Nicht der Ankläger mußte beweisen, sondern die Verteidigung – ein für einen Rechtsstaat unmögliches Verfahren, da es gegen den elementaren Rechtsgrundsatz in dubio pro reo verstößt), die den Deutschen unter alliierter Aufsicht die Verfolgung ehemaliger „Nazis“ zuschoben. Der höchste britische Richter im Kontrollrat zu Berlin, ein gewisser Mister Macaskie, belehrte die deutschen Staatsanwälte der Spruchgerichte am 5.6.1947 in Bielefeld u.a. dahingehend, daß:

– Sie zu verstehen haben, nicht einen einzigen Passus der Nürnberger Urteile in Frage stellen zu dürfen(!), und daß

-Gemäß Artikel 10 des Londoner Status vom 8.August 1945 die Einstufung einer angeklagten Organisation als „verbrecherisch“ endgültig ist und in nachfolgenden Verfahren nicht angefochten werden darf….

Die Liste dieser sogenannten verbrecherischen Organisationen umschloß selbstredend alle diejenigen, die einst die Macht des großdeutschen Reiches mitbegründet hatten!

Zurück zu Dr. Jaeckel, wörtlich: „Zur Methode der Umerziehung äußerte sich 1967 der Ordinarius der Politikwissenschaft an der Universität Frankfurt, Prof.Dr. Iring Fetcher: ‚Als durch die totale Niederlage der Wehrmacht die Voraussetzungen für den Aufbau eines neuen, demokratischen Deutschland entstanden waren, wußten westliche Alliierte so gut wie deutsche Demokraten, daß hierfür nicht nur die Schaffung von Verfassungen und die Neubildung von Parteien erforderlich sein würde. Sondern auch ein intensiver Wandel des Denkens, der Empfindungen, der Verhaltensweisen…. Hier wird der Grund erkennbar“, kommentiert Dr. Jaeckel, „warum in Westdeutschland systematisch die Emanzipierung der Jugend von der Familie betrieben wird…. Eine Konsequenz ist die in den USA (Benjamin Spock) erfundene und in die BRD eingeführte antiautoritäre Erziehung…. Der frühere Sozialistische Deutsche Studentenbund ist ein legitimes Kind der nach 1945 etablierten Soziologen und Politologen, und der Prophet dieser Studentenorganisation war der Professor für Sozialphilosophie Herbert Marcuse. Zu seiner Philosophie gehört, ‚daß es für unterdrückte und überwältigte Minderheiten ein Naturrecht auf Widerstand gibt, außergesetzliche Mittel anzuwenden, sobald die gesetzlichen sich als unzulänglich herausgestellt haben….‘ In der Praxis eine Legitimation für Gewalttätigkeit und Zügellosigkeit, wobei der Zweck die Mittel heiligt. Man stelle sich vor, ein national gesinnter Professor würde so etwas äußern. Er müßte noch am selben Tag seinen Hut nehmen und zusätzlich vor den Kadi erscheinen!

Die Hauptauswirkungen der Umerziehungspolitik sind nach Jaeckel:

– Die Ablenkung des Bundesbürgers von der Politik durch das sogenannte „Wirtschaftswunder“ (Churchill: „Keep them fat, but impotent!“)

– Auferlegung des Sonderstatus des verbrecherischen und am letzen Krieg alleinschuldigen Volkes. Die Gehirnwäsche war so durchdringend, daß sogar Angehörige der Erlebnisgeneration, die es aus eigener Erfahrung besser wissen sollten, auf diesen Schwindel hereinfielen!

– Der nachwachsenen Generation wird eingeredet, daß sie ein Recht habe, ihre Eltern unter einen Schuldvorwurf dzu stellen und gegen sie zu revoltieren.

– Im Bereich der offiziellen Kulturpolitik ist alles Erhabene, Erhebende und Schöne außer Kurs. Fast ausschließlich letzter Dreck und krankhafter Mist wird staatlich gefördert.

– Zur systematischen Zersetzung der deutschen Moral gehört die Einführung des Begriffs der „pluralistischen Gesellschaft (was immer das sein soll), wonach sich jeder seine Wertmaßstäbe selbst bilden kann…. An die Stelle allgemeingültiger Leitbilder ist das eigene Ich getreten, an die Stelle des Gemeinwohls der Egoismus… Man darf hinzufügen, daß mit dem erweiterten, neueren Begriff der „Multikultigesellschaft“ die moralische und kulturelle Verwilderung noch ungemein intensiver betrieben wird, wobei sich schon heute am Horizont bürgerkriegsähnliche Zustände abzuzeichnen beginnen….

Schon 1966 wurden unsere heutigen Zustände von Gerd Schumann in seinem Gedichtchen Endzeit treffend geschildert (nur 1. und 2. Vers):
Das war die Endzeit immer: Brot und Spiele.
Der volle Bauch und der gefüllte Sack.
Und jeder scharf, daß er sein Lüstlein kühle.
Gesindel wiehert. Und aus Volk wird Pack.

Sich drücken Trumpf. Verachtet ist die Schwiele.
Der falsche Zauber siegt, der billige Lack.
Erbärmliches Geschrumpf – sind das noch Ziele?
Der Mensch ein Zerrbild und der Staat ein Wrack…

Niemand unter uns wird sich einbilden, man könne diese, nun über 50 Jahre mit allen Machtmitteln des Staates und der internationalen Medienmafia betriebene Geistestyrannei über Nacht aus Herz und Hirn der Deutschen verbannen. Gerade deshalb haben wir uns mit aller Energie und allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln an diese Aufgabe zu begeben. Wie immer hängt das nicht allein von der Zahl der Streiter ab. Es kommt auf diejenigen an, die sich noch – wie einst Sachsenherzog Widukind – mit echt germanischem Trotz der Lügenbrut entgegenstemmen. Auf diejenigen, die noch in Treue und Einsatzbereitschaft zu ihrem Volke und ihrem Lande stehen. Nicht mehr mit dem furor teutonicus – damit würden wir uns nur sinnlos die Köpfe einrennen -, sondern mit einem klugen, wohlüberlegtem Mut, dessen Symbol wie bei Nietzsches Zarathustra der Adler und die Schlange sind. Dann können wir mit Albert Leo Schlageter sagen: „Wenn wir zunächst auch nur wenige sind, aber wir werden es schaffen!“ Laßt die anderen vor Zerknirschung kriechen. Ihnen gilt die Verachtung, die Karl Balzer in seinem Gedicht ausdrückt:
Geh du den Weg des ewigen Jammers,
Der Buße und der falschen Reue.
Ich steh‘ zu unserer alten Art
Von Ehre, Freiheit, Pflicht und Treue,
Zu unserm angestammten Land und Volk,
Für das wir gern gelitten,
Zu unsren toten Kameraden,
Die nicht umsonst gestritten.

Daß uns unsere Gegner als ausgeflippte Außenseiter einstufen, soll uns ehren statt kränken. So wie einst der preußische General Yorck den Ruf des Schicksals verstand, so müssen auch wir willens sein, neue ungewöhnliche Wege zu gehen. Während die Weltgeschichte mit ihrer eigenen Logik unaufhaltsam und unerbittlich fortschreitet – indem die Supermächte wie Rußland sich ideologisch wandeln, oder die USA trotz ihrer militärischen Schlagkraft langsam dahinsiechen – werden sich auch für uns Deutsche neue Möglichkeiten ergeben, die zum Wiederaufstieg unseres Landes genutzt werden können. Genutzt allerdings nicht von umerzogenen Lakaien und Kreaturen, sondern von harten und wendigen Naturen, die sich ihrer Verantwortung vor der Geschichte stellen werden.

Vor jeder außenpolitischen Tat – dessen sind wir uns nur zu sehr bewußt – hat die schon lang fällige Wende im Innern zu kommen. Neben dieser absolut notwendigen Rückbesinnung möge der Appell an das nationale Spektrum, mit der verbrecherischen Uneinigkeit aufzuräumen, das nötige Gehör finden. Wer heute noch immer Parteien, Pöstchen, Klübchen – gleich welcher Schattierung – vor unsere gemeinsame Mission stellt, ist kein deutscher Patriot, sondern entweder ein krankhaft ehrgeiziger Egoist oder ein bezahlte Systembüttel!

Die ihre Sonderstellung eifersüchtig bewachenden Platzhirsche müssen schnellstens von ihren Mitglieder abgeschoben oder auf Vordermann gebracht werden. Das ist in dieser Stunde – fünf Minuten nach Zwölf – unser aller Aufgabe und Gebot!

Prinz Eugen sagte einmal: „Du darfst nicht für dich, sondern du mußt für eine große Sache leben!“ Und abschließend noch der Text des wohlbekannten Liedes von Karl Bröger, entstanden zur Zeit des französischen Terrors während der Ruhrbesetzung nach dem 1. Weltkrieg:

Nichts kann uns rauben
Liebe und Glauben zu unserm Land.
Es zu erhalten und zu gestalten
Sind wir gesandt.

Mögen wir sterben,
Unseren Erben gilt dann die Pflicht:
Es zu erhalten und zu gestalten
Deutschland stirbt nicht!

Text: Karl Bröger
Melodie: Heinrich Splitta

…………………………………………………………………

Geistiger Völkermord
Für Arnold Gehlen reichte die Kunst, jemanden geistig wehrlos zu machen, von der Lüge bis zur Diffamierung. Deshalb hatte die internationale Konvention über die Verhinderung und Unterdrückung des Verbrechens des Völkermordes vom 9. Dezember 1948 auch einen geistigen Völkermord anerkannt und in Art. II b definiert als „schweren Angriff auf die physische oder geistige Integrität einer Gruppe“. Dieser Begriff, so ergänzte Gehlen, „umfaßt natürlich die Traditionen und Überlieferungen eines Verbandes ebenso wie ihre Ehre, und ein Volk gewaltsam von seiner Geschichte abzutrennen oder zu entehren, bedeutet dasselbe, wie es zu töten.“[1]

Dr. Alfred Ardelt stellte zum anhaltenden geistigen Völkermord an den Deutschen fest:

„Arnold Gehlen hat in seinem Buch ›Moral und Hypermoral‹ bereits 1969 darauf hingewiesen, ein Volk von seiner Geschichte abzuschneiden, das bedeutet Völkermord. Der Vorgang ist inzwischen weitergegangen. Nicht nur aus der Geschichte, aus dem geistigen und kulturellen Seinszusammenhang werden die Deutschen ebenso verdrängt wie aus dem biologischen. Der während und nach Beendigung der Kampfhandlungen im Zweiten Weltkrieg eingeleitete Genozid wurde nach einer knappen Unterbrechung, als die Deutschen für Hilfsdienste im kalten Krieg notwendig waren, wieder aufgenommen und mit großem Schwung weitergeführt. Zuerst Zerschlagung der geistigen und kulturellen Substanz, die biologische und physische folgte dem zwangsläufig. Das muß zur Kenntnis genommen werden. Die Deutschen haben während des Zweiten Weltkrieges keinen Vernichtungskrieg gegen andere geführt, sie haben um ihr Überleben, um ihr Sein gekämpft. Sie haben diesen Krieg schon gar nicht begonnen. Ideologien haben sie bekämpft, die ihnen gefährlich wurden. Dieses muß eingesehen werden, wie immer einer zu dem Regime von 1933 bis 1945 stehen mag. Erst von da aus sind Überlegungen, wie dem Genozid begegnet werden kann, sinnvoll und möglich. Die Deutschen müssen anfangen, sich die Gedankenfreiheit zu nehmen!“[2]

Von Prof. Dr. Georg Jaeckel stammt eine Schrift über das Thema Umerziehung, die 1983 von der Landsmannschaft Schlesien, Kreisgruppe Bonn, veröffentlicht wurde. „Die Umerziehung hat den Zweck“, so schreibt Jaeckel, „das deutsche Volk auf psychologischem Wege in seiner geistig-seelischen Substanz entscheidend zu verändern. Damit schufen sich die Westmächte ein Mittel, das die Menschen in der BRD einer systematischen Massenbeeinflussung unterwarf und sie alle Schuld freiwillig auf sich nehmen ließ, wogegen die Kriegsschuldlüge des Versailler Diktates zu einem allgemeinen Widerstand geführt hatte“. „1.500 Deutsche wurden von den Siegern ausgewählt, um als Spitzenmitarbeiter den Umerziehungsprozeß voranzutreiben… Sie bauten damit in die Gesellschaft deutsche Männer in Institutionen und Ideen ein, die die Ziele der Militärregierungen verwirklichen würden, ohne daß der amerikanische Einfluß auf den ersten Blick erkennbar war.“ (siehe unten)

[1] Moral und Hypermoral Von Arnold Gehlen, S.187; vgl. auch: Hellmut Diwald: Deutschland einig Vaterland, S.258
[2] Alfred Ardelt, in: Eibicht, Rolf-Josef (Hrsg.): „Unterdrückung und Verfolgung deutscher Patrioten – Gesinnungsdiktatur in Deutschland?“ Viöl 1997

…………………………………….

Quelle des Artikels von Harald Pannwitz ist: http://www.read-all-about-it.org/archive/umerziehung/umerziehung_0204.html
Leider ist anscheinend read-all-about-it.org nicht mehr erreichbar. Die Seite war in Kalifornien ansässig, ist bestimmt über archive.org noch dokumentiert.. vielleicht kommt sie wieder?
……………………………………..

Ein Artikel von der Landmannschaft Schlesien, Kreisgruppe Bonn von dem obiges Zitat von Prof. Dr. Georg Jaeckel stammt, ist hier zu lesen.

Written by einedeutscheweise

3. Februar 2011 at 03:37

Veröffentlicht in Geschichte

Tagged with , , ,