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Die Neocons

PNAC

Die Neocons und der endlose „Krieg gegen den Terror“
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Was in den USA seit einiger Zeit vor sich ging, ist ein Putsch der Neocons in den Medien und an der Wall-Street und im Pentagon. Sie werden manchmal die “crazies” genannt, man kann sie auch als Weltgangster betrachten, bei dem Chaos und Verderben, das sie bis jetzt schon angerichet haben.
Die Ursprünge der Neocons gehen bis in die 60er zurück, nach dem Ende des Kalten Krieges sahen sie die Chance der Weltherrschaft, als “amerikanisch” bezeichnet, aber Amerika benutzend und sie haben es ruiniert. Ihre Programme sind präzise ausgearbeitet und offen publiziert.

Politische Komitees der Neokonservativen in den siebziger und achtziger Jahren

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Bereits in den siebziger und achtziger Jahren hatten sich die Neokonservativen in politischen Komitees organisiert. Ihr Hauptanliegen war damals der Kampf gegen die Sowjetunion als „Reich des Bösen“. Die bedeutendsten dieser Komitees waren die 1972 gegründete Coalition for a Democratic Majority (CDM), das 1976 gegründete Committee on the Present Danger (CPD II) und das 1981 gegründete Committee for the Free World (CFW). Zu diesen Komitees gehörten neokonservative Intellektuelle, „Falken“ aus der traditionellen republikanischen Rechten, Kalte Krieger aus dem von Senator Jackson geführten Flügel der Demokraten, Vertreter des Militärisch-Industriellen Komplexes und Gewerkschaftsbonzen. Die damaligen Komitees schliefen nach dem Ende des Kalten Krieges ein, doch die informellen Netzwerke (deren Ursprünge bei den älteren Neocons in die Zeit der gemeinsamen Zugehörigkeit zur antistalinistischen Linken in den fünfziger Jahren zurückreichen) bestanden weiter. Deshalb ist es zweckmäßig, den Überblick über die neokonservative Strömung mit den Komitees der siebziger und achtziger Jahre zu beginnen.

Die Gründung des Project for the New American Century (PNAC) und einige politische Komitees der Neocons seit den neunziger Jahren

Seit den neunziger Jahren tauchten in den USA neue Komitees auf, die in denen auf Grund gemeinsamer Positionen zu einzelnen politischen Fragen in der Regel sowohl Neocons als auch pragmatische Konservative aus dem Umfeld der Republikaner und liberale Imperialisten aus dem Umfeld der Demokraten vertreten sind, und in denen die Positionen der Neocons sehr stark sind. Eine bedeutsame Rolle im Formierungsprozeß der neuen Komitees spielte das 1997 gegründete Project for the New American Century (PNAC). Deshalb soll zunächst die Prinzipienerklärung des PNAC vorgestellt werden.

Die Prinzipienerklärung des PNAC (3.6. 1997)

Das Project for the New American Century (PNAC) wurde 1997 vom Chefredakteur des neokonservativen Meinungsmagazins „The Weekly Standard“, William Kristol, gemeinsam mit dem Publizisten Robert Kagan gegründet, um für die weltweite Führerschaft der USA in der Öffentlichkeit zu werben. Das PNAC bezog sein Büro im gleichen Washingtoner Gebäude, in dem auch die Redaktion des „Weekly Standard“ und das American Enterprise Institute for Public Policy Research (AEI) untergebracht sind. Die Prinzipienerklärung des PNAC ist eine populäre Kurzfassung des 1996 von William Kristol (Kristol ist auch Mitglied des Board of Advisors der FDD) und Robert Kagan in der Zeitschrift „Foreign Affairs“ veröffentlichten Artikels „Toward a Neo-Reaganite Foreign Policy“, der eine „wohlwollende globale Hegemonie“ der USA forderte. Die USA sollten als „wohlwollender Hegemon“ weltweit Freiheit, demokratische Regierungsformen und den freien Markt durchsetzen. Kristol und Kagan wandten sich sowohl gegen die in ihren Augen zu lasche Außenpolitik Clintons, als auch gegen die Tendenzen des Isolationismus und des außenpolitischen „Realismus“ (pragmatische Realpolitik im Sinne Kissingers) bei den Republikanern (so waren die meisten Republikaner im Unterschied zum „Weekly Standard“ gegen eine US-Intervention auf dem Balkan) und forderten eine Außenpolitik, die von moralischer Klarheit und vom Willen zur Macht getragen sein sollte. Dies sei sowohl für die USA als auch für die übrige Welt erforderlich. Kristol und Kagan setzten sich dafür ein „aktiv politische Bestrebungen zu verfolgen – im Iran, auf Kuba oder in China, zum Beispiel – die letzten Endes darauf abzielen, einen Regimewechsel herbeizuführen“

Die am 3. Juni 1997 veröffentlichte Prinzipienerklärung des PNAC berief sich auf die Tradition der Außenpolitik Reagans und forderte eine beträchtliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben und die Bekämpfung von Regimen „die unseren Interessen schaden wollen und unsere Werte ablehnen“. „Wir müssen im Ausland die Sache der wirtschaftlichen und politischen Freiheit voranbringen.“ „Wir müssen die Verantwortung für Amerikas einzigartige Rolle für die Aufrechterhaltung und Ausdehnung einer Weltordnung annehmen, die förderlich ist für unsere Sicherheit, unser Wohlergehen und unsere Prinzipien.“ Das PNAC fordert in seiner Prinzipienerklärung, „die Aufgabe der Führerschaft Amerikas ernstzunehmen“.

Dieses Netzwerk institutionalisierte sich in einer Reihe von Think-Tanks, politischen Aktionsgruppen und Medienprojekten, unter denen das 1997 …gegründete »Project for the New American Century« herausragt. Zu den Unterzeichnern der Gründungserklärung des PNAC („We aim to make the case and rally support for American global leadership“) gehörten Wolfowitz, Bolton, Cheney, Khalilzad, Cohen, Libby, Zakheim, Rodman, Cambone und Donnelly sowie Jeb Bush, William J. Bennett, Midge Decter, Steve Forbes, Francis Fukuyama, Fred C. Ikle, Donald Kagan, Zalmay, Norman Podhoretz, Dan Quayle, Stephen P. Rosen und Donald Rumsfeld. William Kristol war 2002 Vorsitzender des Think-Tanks…
PNAC

Im PNAC-Dokument, dort als PDF, steht auf Seite 51:
“Further, the process of transformation, even if it brings revolutionary change, is likely to be a long one, absent some catastrophic and catalyzing event – like a new Pearl Harbor.
“Der Prozess der Transformation, selbst wenn er revolutionäre Veränderungen bringt, wird wahrscheinlich ein langer sein, ohne ein katastrophisches und katalysierendes Element, wie ein neues Pearl Harbor….” (geschrieben 1997)

Zu den Unterzeichnern der Prinzipienerklärung gehören sowohl Neokonservative und traditionelle Militaristen als auch fundamentalistische Christen. Viele Unterzeichner sind mit rechten Think Tanks verbunden, einige kamen ab 2001 auf wichtige Positionen in der Regierung Bush. Personelle Querverbindungen bestehen auch zu „Menschenrechtsorganisationen“ wie Freedom House und National Endowment for Democracy (NED).

Einzelvorstellungen:

wallstreet-online.de
und aus HansWernerKlausens Artikel

Paul Wolfowitz -gilt als Vordenker der neuen Weltordnung.er ist zwar nur stellvertretender Verteidigungsminister. Aber als Chefstratege der Bush-Regierung hat er sich mit seiner Vision von der Vorherrschaft Amerikas durchgesetzt. Und triumphiert nach dem Fall von Bagdad.
WOLFOWITZ FUNGIERT innerhalb der so genannten Neocons, der Neokonservativen, als Bindeglied zwischen ideologischen Strategen und Entscheidungsträgern in den Ministerien. Mehr als 20 [meist jüdische] Neocons sind in der Regierung vertreten, darunter Douglas Feith als Nummer drei im Verteidigungsministerium, Staatssekretär John Bolten als Powells Kettenhund im Außenministerium und Lewis Libby als Chief of Staff unter Vizepräsident Dick Cheney. Es ist eine alte Clique hochintelligenter disziplinierter Kameraden, die die Verteidigungs- und Außenpolitik der Supermacht an sich gerissen haben und .. Seit Jahren hatten sie diesen Krieg herbeigesehnt, herbeigetrommelt, schließlich herbeigeführt – und kosten nun ihren Triumph aus. Tingeln durch Talkshows, füllen mit ihren Wir-hatten-Recht-Kommentaren liberale Zeitungen wie die »Washington Post« und überziehen das Land mit der Botschaft: »Amerika ist mächtig wie nie. Amerika wird noch mächtiger. Amerika ist das Römische Reich des 21. Jahrhunderts.«
– Politikwissenschaftler, 1970 bis 1973 Professor an der Yale University, 1973 bis 1986 Regierungsbeamter im Bereich der Außen- und Verteidigungspolitik, 1986 bis 1989 Botschafter in Indonesien. 1989 bis 1993 (unter Verteidigungsminister Cheney) Staatssekretär für Politik im Pentagon. Während der Clinton-Ära Professor an der Johns Hopkins University, Kuratoriumsmitglied bei Freedom House, Vorstandsmitglied bei National Endowment for Democracy (NED). 2001 bis 2005 stellvertretender Verteidigungsminister, 2005 bis 2007 Präsident der Weltbank. Seit 2007 Mitarbeiter des AEI.
Der Israeli Wolfowitz plante und betrieb den Irak-Krieg für Israel:

“Pläne zur Errichtung einer Pipeline, um das Öl des erorberten Irak nach Israel zu pumpen, werden derzeit zwischen Washington und Tel Aviv sowie der zukünftigen irakischen Regierung besprochen. … James Akins, eine ehemaliger US-Botschafter der Region und einer der führenden Arabisten Amerikas, sagte: `Schließlich haben wir eine neue Weltordnung. So stellen sich die Dinge dar, insbesondere wenn wir Syrien ausradieren. Es zeigt sich jetzt, daß es nur um Öl ging. Öl für die USA und ihren Verbündeten Israel`.”
The Observer, London, Sonntag 20. April 2003
Getrieben von der festen Überzeugung, dass Militärschläge Mittel zum Zweck sind und notwendiges Übel; und dass die USA die Bedrohung an den Wurzeln packen müssen.
Er brauchte dafür den 11. September.

Richard Perle will das Völkerrecht zerstören – Der “Prinz der Dunkelheit” bei der Arbeit –

Elliot Abrams – Der verurteilte Lügner – in den siebziger Jahren Mitarbeiter der demokratischen Senatoren Henry „Scoop“ Jackson und Daniel Patrick Moynihan (waren die Führer der kalten Krieger und bedingungslosen Unterstützer Israels in der Demokratischen Partei). Unter Reagan im State Department, zuletzt dort 1985 bis 1989 Chef der Lateinamerikaabteilung. In die Iran-Contra-Affäre verwickelt. 1990 bis 1996 beim Hudson Institute, 1996 bis 2001 Präsident des Ethics and Public Policy Center (ein Think Tank, der seine Aufgabe mit den Worten beschreibt: „to clarify and reinforce the bond between the Judeo-Christian moral tradition and the public debate over domestic and foreign policy issues.“). Bis 2001 Mitglied des National Security Advisory Council beim CSP. Unter George W. Bush seit 2001 als Demokratie- und Nahostexperte im Nationalen Sicherheitsrat, seit Februar 2005 mit der Funktionsbezeichnung „Deputy Assistant to the President and Deputy National Security Advisor for Global Democracy Strategy“. Schwiegersohn von Midge Decter. Seit dem Ende der Präsidentschaft von George W. Bush ist Elliott Abrams hauptamtlicher Mitarbeiter des Council on Foreign Relations(CFR) .

Dick Cheney, Vizepräsident, der seine Karriere unter Rumsfeld zu Nixons Zeiten begann, aus der Kultur der „corporate Washington-insider class“ (J. M. Marshall), kommt und daher geübt ist in oligopolistischen Industriestrukturen wie in staatlicher Spitzenbürokratie. Seine Frau Lynne Cheney (positioniert im neokonservatoven Think Tank American Enterprise Institute [AEI]) hatte von 1994 bis 2001 eine Spitzenposition beim US-Rüstungskonzern Lockheed Martin inne, der die erste Stelle unter den Rüstungsauftragnehmern der USA einnimmt. Auch Wolfowitz, Libby, Zakheim und Feith (s.u.) hatten Verträge oder bezahlte Beratungspositionen beim drittgrößten Auftragnehmer Northrop.

Eliot Cohen, der in der ersten Bush-Regierung im Planungsstab des DoD war und dann Mitglied in Rumsfeld`s Defense Policy Board unter Perle wurde – Militärwissenschaftler, prägte nach dem 11. September 2001 den Begriff „Vierter Weltkrieg“. Mitglied des akademischen Beirats beim AEI. 2007 bis 2009 Chefberater von Außenministerin Rice.

Dov Zakheim, der wichtigste »Haushälter« (Under Secretary for Comptroller) des DoD.
Peter Rodman, Assistant Defense Secretary for International Security Affairs.

Steve Forbes – Besitzer des Wirtschaftsmagazins „Forbes“, bewarb sich bei den Vorwahlen 1996 und 2000 um die Aufstellung als Präsidentschaftskanaidat der Republikaner, Vorstandmitglied der Foundation for the Defense of Democracies (FDD).

Dan Quayle – 1989 bis 1993 Vizepräsident der USA, Ehrenmitglied des Board of Trustees beim Hudson Institute

Gary Bauer – Politiker der protestantisch-fundamentalistischen Rechten, bewarb sich bei den Vorwahlen 2000 um die Aufstellung als Präsidentschaftskanidat der Republikaner. Präsident der Organisation „American Values“, Berater der FDD.

Aaron Friedberg – Politikwissenschaftler, Chinaexperte an der Princeton University. 2003 bis 2005 im Büro von Vizepräsident Cheney stellvertrender Berater für nationale Sicherheit und Direktor für politische Planung

Peter W. Rodman – 1986 bis 1990 bei den Präsidenten Reagan und Bush senior stellvertretender Berater für nationale Sicherheit, 1995 bis 2001 einer der Direktoren beim Nixon Center. Während der Clinton-Ära Kuratoriumsmitglied bei der „Menschenrechtsorganisation“ Freedom House. 2001 bis 2006 Staatssekretär für internationale Sicherheit im Pentagon.

Francis Fukuyama – Professor für politische Ökonomie, Vorstandsmitglied bei National Endowment for Democracy (NED), Mitglied des Council on Foreign Relations. Bekannt durch sein Buch „Das Ende der Geschichte“.

Stephen P. Rosen – Militärwissenschaftler an der Harvard University, unter Reagan einer der Direktoren im Nationalen Sicherheitsrat.

Jeb Bush – Gouverneur von Florida und Bruder von George W. Bush.

Frank Gaffney – Protegé des „Fürsten der Finsternis“ Richard Perle. In den siebziger Jahren Mitarbeiter von Senator Jackson. 1983 bis 1987 im Pentagon Stellvertreter des Unterstaatssekretärs für internationale Sicherheitspolitik Richard Perle, 1987 sein Nachfolger. Gründer (1988) und Präsident des Center for Security Policy (CSP). Mitglied des Board of Advisors der FDD (bis Ende 2008).

Henry S. Rowen – Politik- und Wirtschaftswisenschaftler, 1989 bis 1991 Staatssekretär für internationale Sicherheitspolitik im Pentagon (unter Verteidigungsminister Cheney).

Dick Cheney – 1989 bis 1993 Verteidigungsminister. Während der Clinton-Ära Vorstandvorsitzender der Firma Halliburton, Mitglied des Beirats beim JINSA. 2001 bis 2009 Vizepräsident der USA.

Fred. C. Ikle – Mitglied des CPD in den siebziger Jahren, 1981 bis 1988 Staatssekretär für Politik im Pentagon. Mitglied des National Security Advisory Council beim CSP.

Donald Rumsfeld – 1975 bis 1977 Verteidungsminister unter Präsident Ford, danach bis 2001 Manager- und Beratertätigkeit in der Privatwirtschaft. 1983 bis 1984 Präsident Reagans Sondergesandter für den Mittleren Osten. Viele ehren- und nebenamtliche Tätigkeiten in der Politik. In den achtziger Jahren Präsident des Committee for the Free World (CFW). In der Clinton-Ära Kuratoriumsmitglied der „Menschenrechtsorganisation“ Freedom House. 2001 bis 2006 erneut Verteidigungsminister.

Donald Kagan – Historiker, Vater des neokonsevativen Ideologen Robert Kagan.

Vin Weber – 1980 bis 1992 republikanischer Kongreßabgeordneter, danach Lobbyist. 2001 bis 2009 Vorsitzender von National Endowment for Democracy (NED), seit Januar 2009 stellvertrender Vorsitzender von NED.

Midge Decter – neokonservative Publizistin, verheiratet mit Norman Podhoretz, Schwiegermutter von Elliott Abrams. Kämpferische Antifeministin, Zionistin und Antikommunistin. Mitbegründerin der CDM, Mitglied des CPD II, 1981 bis 1990 hauptamtliche Direktorin des Committee for the Free World (CFW). Kuratoriumsmitglied der Heritage Foundation (bedeutender konservativer Think Tank), Biographin Donald Rumsfelds. Mitglied des Herausgeberkollegiums der vom Institute on Religion and Public Life herausgegebenen Zeitschrift „First Things“. Mitglied des National Security Advisory Council beim CSP.

Zalmay Khalilzad – Politikwissenschaftler, paschtunischer Herkunft. Unter Reagan im State Department, hatte damals wichtige Aufgaben bei der Unterstützung für die afghanischen Mudschahedin. 1991 bis 1992 Assistent von Paul Wolfowitz im Pentagon. Während der Clinton-Ära bei einem Forschungsprojekt der RAND Corporation und Berater des Ölkonzerns Unocal. Unter George W. Bush Südwestasienexperte im Nationalen Sicherheitsrat (2001 bis 2002), Botschafter in Kabul (2003 bis 2005), in Bagdad (2005 bis 2007) und bei der UNO (2007 bis 2009) .

Paula Dobriansky – Politikwissenschaftlerin, unter Reagan bis 1987 als Sowjetexpertin im Nationalen Sicherheitsrat, 1987 bis 1993 hohe Beamte im State Department und der U.S. Information Agency. Während der Clinton-Ära Vizepräsidentin beim Council on Foreign Relations (CFR), Direktorin des Washingtoner CFR-Büros, stellvertretende Vorsitzende von National Endowment for Democracy (NED), Mitglied des Board of Trustees von Freedom House, Mitglied des National Security Advisory Council beim CSP. 2001 bis 2009Staatssekretärin für globale Fragen und für Menschenrechte sowie Tibet-Koordinatorin im State Department. Gegenwärtig Beraterin einer Anwaltsfirma und Mitarbeiterin eines Instituts der Harvard University. Seit Anfang 2009 ehrenamtliche Beraterin der FDD und Mitglied des Board of Trustees von Freedom House

Lewis „Scooter“ Libby – Jurist und Politikwissenschaftler, Protegé von Paul Wolfowitz (Wolfowitz war einer von Libbys Professoren während seines Studiums). 1989 bis 1993 im Pentagon Stellvertreter des Staatssekretärs für Politik (Wolfowitz). 2001 bis 2005 bei Vizepräsident Cheney Stabschef (Büroleiter) und Berater für nationale Sicherheit..

Norman Podhoretz – neokonservativer Publizist, Ehemann von Midge Decter. 1960 bis 1995 Chefredakteur des vom American Jewish Committee herausgegebenen Meinungsmagazins „Commentary“, seit 1995 editor-at-large des „Commentary“. Mitbegründer der CDM (1972/73), führender Ideologe des CPD II (1976 bis ca. 1990), Mitglied des CFW. Neben Irving Kristol (Vater von William Kristol) wichtigster Begründer des Neokonservatismus als intellektueller Bewegung. 2007 bis 2008 Berater des republikanischen Politikers Rudolph („Rudy“) Giuliani.

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mehr über alle diese Neocon-Projekte in Amerika
Die amerikanischen Neokonservativen im Überblick
DerHonigmannsagt
und nochmals: hanswernerklausen.wordpress.com

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von einer vergangenen Seite: OriginalDissent.com ein englischer Artikel (davon etwas übersetzt – und alle Meinungen sind Meinungen des amerikanischen Autors, um darzustellen, wie nationale Konservative in Amerika die Neocons betrachten. Das russische Beispiel betreffend, wird es von Solschenizyn ähnlich betrachtet und mit ausführlichen Beispielen historisch belegt. Allerdings betont Solschenizyn, daß sehr viele Russen beim Bolschewismus mitwirkten.)

Max Shpak: Neocons und ihre Apologeten

…sie wollen die Öffentlichkeit glauben machen, daß die Neocons frühere Linke waren, die “das Licht erblickten” und dann die liberale oder Marxistische Ideologie ablehnten…
Es ist wohlbekanntes Faktum, daß viele der frühen Leuchten des Neroconservatismus (am bekanntesten Irving Kristol in den 1940ern, neueres berühmtes Beispiel: David Horowitz) aus Marxistischem Hintergrund kamen, und daß Neokonservatismus (wie Marxismus selbst) begann und sich fortsetzte als hauptsächlich ein Phänomen jüdischen Intellektualismus. Im frühen 20. Jh zog der Marxismus eine unverhältnismäßige Menge jüdischer Rekruten an aus einer Reihe offensichtlicher Gründe. .. von denen alle von der Tatsache stammen, daß Marxistischer Internationalismus eine Ideologie ist, die gemäß ihrer eigentlichen Natur, Anhänger findet unter einer entwurzelten, anti-religiösen, städtischen Intelligenz…
Wichtiger noch für diese Analyse sind die praktischen Gründe für die jüdische Sympathie für den Bolschewismus.. Europäische und Amerikanische Juden beherbergen einen tiefsitzenden Hass auf die traditionellen Herrschaften und Religionen auf dem europäischen Kontinent, besonders auf das Zaristische Russland und verschiedene östliche Nationen wegen wirklicher (oder eingebildeter) Progrome und Verfolgungen dort…
Als Russland zu einer effektiv jüdischen Kolonie wurde, wo „Anti-Semitismus“ ein Verbrechen war, das mit dem Tode bestraft werden konnte, und wo die einheimische, russische Kultur effektiv ausgerottet wurde (in der Führung der Partei war der jüdische Anteil überproportional hoch: Namen wie Trotzki, Zinowjew, Kemenew und Swerdlow wurden zusammengehalten unter der Leitung eines konsequent philosemitischen Lenin), setzten Juden in der ganzen Welt ihre Hoffnung darauf, daß solche Revolutionen auch anderswo möglich wurden. In der Tat waren ihre „Waffenkumpane“ hart an der Arbeit, ähnliche Veränderungen herbeizubringen in Ungarn (Bela Kuhn), Österreich (Adler) und Deutschland (Eisner). Das Heraufziehen der faschistischen und nationalsozialistischen Bewegungen führte zu einer weiteren Polarisierung der Unterstützung der Juden für den internationalöen Kommunismus….
und:
In dieser Hinsicht sind die Neocons die wahren Erben Leon Trotzkys, die Stalin und seine Anhänger verdammten, nicht so sehr wegen ihrer Brutalität (als Kommandeur der Roten Armee und Aufseher über Lenins terroristische Cheka waren Trotzky Brutalität und Sadismus nicht fremd) – aber wegen ihres “Antisemitismus” und “Verrates an der Revolution”. Trotzkys Hauptkritik am Stalisnismus schien, daß Stalin Russland in eine nationalistische Richtung trieb, statt in eine “internationalistische proletarische” Richtung. ….
Die meisten Neocons kamen aus einer “Kultur” die ganz genauso materialistisch und cosmopolitisch war, wie die der frühen bolschewistischen Führer…Neoconservatismus ist eine Ideologie, die materialistisch ist und internationalistischen Fokus hat. (mit ihrem Gerede von “globaler Demokratie” und “globalen Märkten”)…
Die wirkliche Natur des Neoconservatismus zu verstehen wirft ein Licht auf den Kampf zwischen “Rechts” und “Links”. Es war nie ein Kampf zwischen “Kapitalismus” und “Sozialismus”
, wie die neokonservative oder kommunistische Propaganda glauben machen will, – statt dessen war es immer ein Konflikt zwischen Spiritualismus und Materialismus, zwischen den Verteidigern der Westlichen Zivilisation und ihren Feinden… Viele “Kapitalisten” vertsanden, daß ökonomische Mittel nicht so wichtig sind wie das Ziel, Jacob Schiff verstand es, als er die Bolschewiken finanzierte, genau wie Rupert Murdoch, Ted Turner, Marc Rich, Boris Beresowski,und George Soros verstehn, daß ihre Form des “Kapitalismus” ganz voll kompatibel ist mit der Essenz der “Linken” und sie finden Freunde bei den Neocons.

(hierbei muß man bedenken daß “Conservativ” und “Sozialismus” in Amerika oft eine abweichende Bedeutung haben).
Beide Artikel (der zweite in englisch) sind auch vollständig hier zu finden:
https://einedeutscheweise2.wordpress.com/2012/02/26/die-neocons-2/

Written by einedeutscheweise

24. Februar 2012 um 12:09

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