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Erhard Landmann

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Schrifttafel mit Text über Raumfahrer. (Fälschung oder Wahrheit?)

Ursprache und Schrift
…………………………………………………………………………………….

von
Erhard Landmann

Diejenigen, die die Wahrheit über Außerirdische und Ufo-Sichtungen leugnen, argumentieren stets mit der Lüge, es gebe ja keine greifbaren Beweise und hinterlassenen Spuren von Außerirdischen und Ufos und wenn jemand dennoch welche vorlegt, werden sie mit unsinnigen Argumenten bestritten oder als Fälschung abgetan. Sieht man einmal davon ab, daß Sichtungen von Ufos meist nur wenige Sekunden und Minuten dauern und nicht jederman Tag und Nacht mit einer Kamera herumläuft, so werden auch Funde von Metallteilen oder anderen Gegenständen, Kornkreise und sogar schriftliche Beweise, wie das berühmte Voynich-Manuscript, als Fälschung abgetan. Aber jetzt gibt es einen Beweis, der schwerlich als Fälschung abzutun ist.

Das Telefon läutete. Am Apparat war ein Herr aus Österreich. Er sagte, man habe irgendwo im Gebirge in Österreich eine silberne Schrifttafel mit merkwürdigen Schriftzeichen gefunden.
Die näheren Fundumstände seien ihm nicht bekannt. Man würde gern wissen, was auf der Tafel geschrieben steht, aber zu den offiziellen Sprachwissenschaftlern habe man kein Vertrauen. (Wie recht er doch hat!) Aber er habe mein Buch „Weltbilderschütterung“ gelesen und einige meiner sprachwissenschaftlichen Artikel im Internet und er halte mich für kompetent,
den Text übersetzen zu können. Ob ich Lust dazu hätte, den Text zu übersetzen? Und ob ich Lust dazu hatte! Wir vereinbahrten, daß er mir eine gutes Foto der Tafel zu sendete. 2 Tage danach erhielt ich die Fotos. Ich hatte mir die Sache schwieriger vorgestellt, da der Herr von merkwürdigen Schriftzeichen gesprochen hatte. Es waren aber unsere ganz normalen, angeblich lateinischen Buchstaben. Lediglich 3 Buchstaben ( i ,l und q ) waren in zwei verschiedenen Schreibweisen, wie es auch im Voynich-Manuskript der Fall ist, geschrieben. Noch beim Auspacken der Fotos schaute ich mir die Sache an und innerhalb 15, knapp 20 Minuten, war die Sache übersetzt. Man sollte eben ein bißchen Altdeutsch oder besser theodischa Sprahha können, was leider selbst Germanisten heute schwer fällt. Hier das Ergebnis:

„ Si do ccox ( ccoc, scoc, scoch von altd. schacan = fliehen, sich entfernen) salo vuir, ep sazs eo Ev (oder saz seo Ev) quegin Gal sio zin, ur iec il, gusigu Ev E, pis all uv il Ex, miss iu av via uu, sigcxilih allo inu racan E urei pi mil op nu uv il qic. “
„ Sie tun fliehen das schmutzige (dunkle) Feuer. (Nach) Ep setzte der eo Ewige.( Wenn man das „s“ von „sazs“ um eine Stelle versetzt, kann es auch der „seo“ , der See heißen, gemeint wäre der Weltraum-Ozean.) gegen den Gal ziehen sie, jetzt eilen sie zu(r Galaxie) Ur, es siegte der ewige E, bis (ins) All auf eilt das Eck (deieckiges Raumfahrzeug), schickt nun den Weg auf zur Au, siegesgleich ins All rasen (des) E Urei bei der Mil(chstraße) oben nun aufeilt quick (schnell).“

Die einzige Schwierigkeit ist das Wort „sigcxslih“ oder wahrscheinlich „sigcxilih“, sollte es sich hinter dem „x“ um den Buchstaben „s“ handeln, wäre es ein Schreibfehler, sollte es ein „i“ sein, ergebe sich das Wort „sigcxilih“ = „siegesgleich“, was sehr sinnvoll in den Text passt. Wichtig zu wissen ist, daß in vielen alten Texten weltweit, wie hier auch, die Milchstraße nur mit „mil“, „mel“, „mili“ oder „melu“ angegeben wird. Wir haben hier also einen Text, der eindeutig und genau in der gleichen Form wie zahllose alte Maya-, Azteken- und Lateintexte einschließlich der Vulgatabibel (wenn man sie nur richtig übersetzen würde) von Weltraumfahrt und Weltraumkriegen (leider) berichtet.

Man erzählt vom Urei, dem eiförmigen Raumfahrzeug des Gottes E, vom Ex, dem dreieckförmigen Raumfahrzeug, vom Gal, dem galgenförmigen oder kreuzförmigen Raumfahrzeug, der unten auf der Tafel abgebildet ist. Übrigens, eine hundertprozentige Bestätigung meiner sprachwissenschaftlichen Forschungen, meines Buches „Weltbilderschütterung“ und aller meiner sprachwissenschaftlichen Texte im Internet. Ein Fälscher, der sich nicht richtigerweise mit alten Texten befaßt hätte und der meine Forschungsergebnisse nicht kennt, hätte diesen Textinhalt nicht verfassen können und
auch die Buchstabenbesonderheiten nicht so darstellen können.

„Nach Ep setzte der eo Ewige“. Bei Ep handelt es sich um einen Stern oder Planeten, der in den Schreibformen „Ep“ und „eb“ in zahllosen Texten vorkommt, bei „lateinischen“ Texten zum Beispiel in „N ep tun“, „sa ep s“, „ten eb“, „ten eb ros us“ („dann stieg er auf aus eb“) oder „ten eb ra E“, was man mit Dunkelheit, Finsternis usw. übersetzt, was aber mehr auf die Finsternis in manchen Hirnen angeblicher Sprachwissenschaftler zurückzuführen ist. Es könnte sich ( muß aber nicht zwingend sein, da die meisten unserer modernen Sternennamen falsch sind und nur Satzteile in alten Schriften sind, die nicht immer sich auf Sternnamen beziehen) um den Stern Deneb oder Denebola handeln. Es gibt leider 2 Sterne, die unsere Astronomen mit Deneb bezeichnen: Deneb Algedi im Capricorn und Deneb Kaitos im Walfisch.Denebola ist im Sternbild Löwe. „Lateinische“ Sätze wie „flic tus quita min, ten eb ris“ – „weit zu Min tut fliegen, dann zu Eb aufsteigt“, weisen jedoch auf eine Nähe von Ep, Eb zu den Pleijaden hin.

Abbildung 1 der Schrifttafel

Der Gal, das auf der Schrifttafel unten abgebildete , kreuzförmige Raumfahrzeug, hat nicht nur den angeblichen Galliern ihren Namen gegeben. Galli bedeutet aber, der Gal des E Li. Deshalb gibt es heute noch in Frankreich die Champs E Ly see, die elisischen Felder und den E ly see – Palast und der große deutsche Dichter Schiller dichtet: „Freude schöner Götterfunke, Tochter aus E Ly si um. Elysium geben die Wörterbücher als „Ort der Seeligen “an, man sollte aber besser „ E Li sei um….“ übersetzen. Auch die Galapagos-Inseln, die nicht weit von dem berühmten Ufo-Sichtungsdreieck in Südamerika liegen, wo seit Jahrhunderten und auch heute noch täglich Ufos gesichtet werden ( schon Magallan beschreibt in seinen Tagebüchern den Aufstieg eines Ufos aus dem Meer dort unten), waren wohl einst ein Zwischenlandeplatz für die Gals, worauf ihr Name hinweist: der „Gal apagos“ – der „Gal geht ab“ („startet wieder“). In Uruguay gibt es den Fluß „Gal E guay“ – den Gal des heiligen E (weih – heilig) und der Familienname MonEgal, der Gal des E vom Mond spricht sowieso für sich.

Und natürlich Portugal. Weihnachten heißt im Portugiesischen „Missa da Gallo“, was man mit „Messe des Hahnes“ übersetzt. Was für ein Humbug! Was hat der Kikerhahn mit Weihnachten zu tun? Es muß nämlich heißen ; der „gesandte, geschickte („missa“) lohende Gal“, das von lohenden Flammen umgebene, galgen-oder kreuzförmige Raumschiff. Da aber auch in anderen Sprachen die Bezeichnungen von Weihnachten darauf hinweisen, läßt sich hier zeigen, daß alle unsere Feiertage mit Raumfahrt zu tun haben. In Spanisch heißt Weihnachten „navi dad“ – „navi“ das Schiff, das Raumschiff, „dad“ – die Tat. Es ist also die „Tat des Raumschiffs. Die Franzosen, die alten Franken, sagen „Noel“, verkürzte Form von ursprünglich Niederdeutsch „nohte hel“- die „Nacht des Hel“, die Nacht derer aus dem Weltraum.

Und wie sieht es mit dem weihnachtlichen „Hallelujah“ der himmlischen Heerscharen aus, der angeblichen Engel? Das „Hallelujah“ ist kein hebräisches „Lobet Gott“, sondern altdeutsch der „All E leuchtet“ (d.i. „ist im leuchtenden, lohenden Gal, Raumschiff) Und im altsäschsichen „Heliand“ spielt sich die Weihnachstgeschichte sowieso in der „Rumesburg“ – in der Raumburg, also dem Raumschiff ab. Wer hieran noch Zweifel hegt, der lese bei Lord Kingsborough in seinem berühmten 9 bändigen Werk „Antiquities of Mexico“ nach, wo er schreibt, daß die nord-und mittelamerikanischen Indios in ihren religiösen Zeremonien gesungen und gesagt haben: „ Hall E lu jah yoh E wah, E loh im“ und „ Hall E lu jah s` hilu wah“. Das sind nicht nur wunderbare Sätze in theodischer Sprache, Kingsborough zitiert auch jede Menge von Leuten, die behaupten, die Indianer sprechen wie die Deutschen. Er zitiert ein portugiesischen Juden mit Namen Montecimo: „und ihre Sprache ist sehr dick (grob), wie die der Deutschen“ und einen Spanier Herrera: „ Sie sprechen sehr grob nach Art der Deutschen“. „Hall E lu jah yoh E wah, E loh im“ heißt : „ der All E leuchtet nun, nun wacht der E, der E in der Lohe (Flamme)“ und „Hall E lu jah s`hilu wah“ – der „ All E leuchtet nun, so der Heilige wacht.“

Und weiter singen die Indianer laut Kingsborough : „ yoh E ta wah, yoh E ta weh, yoh E ta Ha, yoh E ta Heh“ zu Ehren des Gottes E Li. Und sie bestätigen dies auch, wie Kingsborough schreibt. Wer ist der E (Li)? : „ E sako ta, E miske, E worah“ – der „Sachse E da, der mächtige E, der E wirket“. Herrliches Altdeutsch. Lord Kingsborough wollte allerdings beweisen, daß die erst um das Jahr 1000 (aber unsere Zeitrechnung ist sowieso gefälscht) künstlich geschaffene hebräische Sprache, die die theodische Sprache als Ausgangspunkt hatte, hier vorliege.

„Yoh E wah“, wenn das die Zeugen Jehovahs wüßten, daß sie sich eigentlich die „Zeugen des nun wachenden E Li“, des Gottes der Angeln und Sachsen, nennen müßten und nicht, wie sie glauben, Zeugen des Jahweh , eines altdeutschen „Oh weh“. Gehen wir weiter auf unseren Weg, zu beweisen, das alle unsere Feiertage weder heidnisch noch christlich-jüdisch noch muslimisch sind, noch in anderer Weise mit Religion zu tun haben, sondern Weltraumfahrt bezogen. Die Worte Karneval und Fasching übersetzen die Ahnungslosen mit einem angeblichen lateinischen „Fleisch lebe wohl“. Karneval hat aber gleich zwei altdeutsche Bedeutungen. Ursprünglich war es der „Karn (der Karren, Karro navalis, das Raumschiff) E val“- der Karren des E fällt vom Himmel, kam hernieder. Da dies ein erfreuliches Ereignis war und Karneval/ Fasching bis heute ein freudiges und ausgelassenes Fest ist, kam später die Deutung „ Kar ne val“ – „fall nicht in Trauer“ hinzu. „Kar“ – die Trauer. Der Karfreitag war der traurige Tag des Abschieds der Raumschiffe, genau wie der „As – cher- Mittwoch“ – der Tag der Rückkehr des Asches ins All, des aschförmigen Raumschiffes.
Der Fasching, besser das österreichische Faschang, der Faß-Gang, der Gang, der Flug des faßförmigen Raumschiffes.Ebenso die alemannische Fasnet. Die Nacht des Faßes. Nehmen wir nun die (nur scheinbar komischen, nur scheinbar sinnlosen) Rufe zur Faschingszeit: „All af“ und „Hel au“. Bedeuten: „All af“ – ins (Welt-) All auf, hinauf und wohin im Weltall?

Abbildung 2 der Schrifttafel

In die Hel Au“, in die Au im Hel. Bekanntlich wurden in alten Texten die Planeten im Hel, im Weltall als Auen, als Inseln im All bezeichnet. Wer hier noch den leisesten Zweifel hat, dem sei folgendes ergänzt: In einigen kleinen Orten zwischen Frankfurt am Main und der Karnevalshochburg Mainz, wo alles zur Faschingszeit „Helau“ ruft, hat sich ein anderer, scheinbar noch sinnloserer Karnevalsruf erhalten, der allem Hiergeschriebenen die Krone aufsetzt und derart beweiskräftig ist, daß man Zweifler nur mitleidig belächeln kann. In diesen Orten ruft man zum Karneval „Hall die geil“ = ins „All di E geil“ , ins All ist der E geilt.

Ostern ist im Altsächsischen wie im heutigen Englisch „Ea ster“ – der Ster aus der Galaxie. Kommentar überflüssig. Das Himmelfahrt in der deutschen Sprache etwas mit Raumfahrt zu tun haben könnte, wird der Dümmste nicht bezweifeln, wenn es sich auch nicht um eine Himmelfahrt eines angeblichen Jesus handelt. Aber auch andere Sprachen weisen bei Himmelfahrt auf Raumfahrt hin. „As sun cion“. Je nach dem, ob man „sun“ vom altdeutschen „sun“ – der Sohn ableitet oder als Kurzform von „sunnu“ – die Sonne nimmt , heißt es also „der Asch des Sohnes, des E Manu Hel nämlich, zieht“ oder der „Asch zur Sonne zieht“. Aber nicht nur angeblich christliche Feiertage weisen auf Raumfahrt hin. Als ich als Kind erstmals einen Film über das wichtigste tibetische Fest, das Monlam-Fest sah, das Fest zu Ehren des Lahmen vom Mond (siehe auch meinen Artikel „Der lahme Bote aus dem All“), erinnerte es mich bei all den Masken und Verkleidungen direkt an Karneval, aber keineswegs an Religion.

Wie schreibt doch Lord Kingsborough in der „History of Herodes“ im Suppl. 6.Bd der „Antiquities of Mexico“ – „up archon boton tes sara…….., stadt mond Ei xix ili on, ta lanton Babylonion“ – „ auf schnell die Arche des Boten…..in die Mondstadt, das Ei quick eilt hin, lantet da der Bau, eilen hin“. Dieser eine, einzige Satz, dieser eine einzige Satz allein, wie viele tausende andere Sätze auch, wiederlegt unsere gesamte Geschichtsfälschung, unsere Religionen, aber auch die Schreiberlinge in diversen Magazinen, diese Vielschreiber, die in 15, 20 Magazinen zugleich schreiben, aber noch nie einen wahren Satz aufs Papier gebracht haben, die zwar immer wieder behaupten, auch gegen die offiziellen Geschichtsfälscher zu sei und schreiben dann beim nächsten Mal; „wie schon in der Bibel….,wie schon in der Thora…., wie schon im Koran, wie schon die Maya, Ägypter, wie schon die ( nicht existiert habenden) Sumerer und Babylonier… geschrieben, gewußt, gesagt haben. Nein, was in Bibel, Thora, Koran in Mayaschriften oder Texten steht, gar nicht zu reden von „Keilschriften“ ohne Keile, das wissen sie doch gar nicht, das müßten sie doch erst mal auch annähernd richtig übersetzen.
Was sagt der obige Satz aus: Die Arche war ein schnell aufsteigendes Raumschiff des lahmen Boten und k e i n e Bundeslade, (die sie in ständig neuen, albernen und lächerlichen, auf Vermutungen basierenden Artikeln „suchen“ und „zu beweisen suchen“). Weiter, es gab
(gibt) eine Mondstadt oder Stadt auf dem Mond, das wußten schon Kingsborough Indianer. Es gab k e i n Babylon und damit keine babylonische Gefangenschaft von irgendwem.

Es gab nur den am Himmel dahin eilenden (ylon) Bau,Bab. Aber wetten, daß sie im nächsten Magazin wieder schwachsinnigst über Babylonier und Sumerer schwafeln. Zurück zu den Weltraum bezogenen Feiertagen. Auch die Muslims lassen sich da nicht lumpen. Nehmen wir das Ash –Ura- Fest der Schiiten. Der Name schon sagt alles: der Asch aus dem Ur, aus den Pleijaden, die damals zum Sternbild Stier, der Urgalaxie gerechnet wurden.. Die fliegende Untertasse aus dem Ur. Der Mohamad Eli, der allmächtige Eli, wurde zum Schwiegersohn Ali (aus Eli wurde Ali) des Propheten Mohamad degradiert. (Das Wort Mohamad bedeutet der mächtig Mächtige, also der Allmächtige und wurde zu seinem Propheten degradiert).

Dieser verwechselte Ali, den es gar nicht gab, verschwand dann irgendwie und nun wartet man auf seine Rückkehr und bis dahin geiselt man sich jedes Jahr. Das also sind unsere angeblich religiösen Feste , die erst heidnisch gewesen sein sollen und heute katholische, christliche, jüdische, muslimische oder tibetische Feiertage sein sollen und alle durch die Bank von Raumfahrt erzählen. Und die im österreichischen Gebirge gefundene Schrifttafel bestätigt alles. Aber während unsere ach so tüchtigen „Wissenschaftler“ Millionen Forschungsgelder für den ebenfalls im österreichischen Gebirge gemachten Lächerlichkeitsfund „Ötzi“ verbraten, der zur geschichtlichen Aufklärung und Wahrheit nichts, absolut nichts, beiträgt, aber zur Geschichtsfälschung alles, wird die Schrifttafel wohl keinen dieser „Wissenschafler“ hinter dem Ofen hervorlocken.

PDF
http://www.fastwalkers.de/downloads/sensationsfund.schrifttafelmittextueberraumfah.pdf

…dazu sollte sich jeder seine eigenen Gedanken machen.

Fest steht, es gibt mehr zw. Himmel und Erde gibt, was wir nicht wissen (dürfen/sollen) und es auch völlig falsch, solche Meldungen als Quatsch, oder ähnliche Titulierungen, abzutun.
via: Der Honigmann – (als Html)
http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/03/02/sensationsfund-schrifttafel-mit-text-uber-raumfahrer-falschung-oder-wahrheit/

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3. März 2011 at 03:52

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Ursprung der Preussen, Johann Grässe

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Johann Georg Theodor Grässe (auch Graesse, Gräße) (1814–1885)
Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2, Band 2, Glogau 1868/71, S. 524-525.

498. Der Ursprung der Preußen und ihr Name.

Als die Gothen zum größten Theile aus dem heutigen Lande Preußen fortgezogen waren, sind die Preußen ins Land gekommen. Diese haben dereinst um die Riphäerberge gewohnt, da wo sich dieselben nach Mitternacht hin erstrecken, nicht weit von dem Flusse Tanais (Don). Weil dort aber immer ewiger Schnee ist, sind sie bewogen worden, sich einen andern Wohnsitz zu suchen und sind in dies Land gekommen, welches ihnen sehr gefallen hat, und nicht weitergezogen wegen seiner Fruchtbarkeit an Aeckern, Weide und Gewässern, haben es für sich und ihre Kinder zur Wohnung erwählt und nach ihrem Volke Poreußen genannt, woraus dann mit Weglassung eines einzigen Buchstabens Preußen geworden ist. Porussi oder Borussi bedeutet nämlich eigentlich die unter den Russen Wohnenden (von po [altpreußisch] oder pod [polnisch] = unterhalb).

Es giebt jedoch noch eine andere Sage hierüber. Es sollen nämlich die Masovier, welche früher als ihre Nachbarn, die Brutener, das Christenthum annahmen, letztere um ihrer Trunksucht und Rohheit halben die Bruten (v. lat. brutus) die Unvernünftigen oder Dummen genannt haben. Darüber wurden dieselben aber so aufgebracht, daß sie mit einem starken Heere gegen dieselben aufbrachen und bei Neidenburg mit ihnen zusammenstießen. Endlich aber wurden die Masovier des Kampfes müde und schickten Abgesandte an sie, wie sie könnten besänftigt werden. Darauf antworteten ihnen die Brutener, sie müßten ihre Götter mit verehren und den Schimpfnamen nicht mehr brauchen. Die Masovier aber entgegneten, ihre Götzen könnten sie nicht verehren, wenn sie aber das Bild Christi auf die heilige Eiche setzen wollten, so wollten sie derselben ihre Verehrung bezeigen, den Schimpfnamen aber wollten sie gern zurücknehmen, denn sie sähen ein, daß die Brutener nicht unvernünftige (bruti), sondern vorwissende (praescii) Leute wären. Dies nahmen die Brutener auch an und so ist aus praescii durch Verdrehung Prussi (Preußen) entstanden, wie denn auch das altpreußische Wort prussia soviel bedeutet als: er wird verstehen.

Ueber diesen Namen hat nun aber ein Edelmann zu Bromberg, ein mächtiger Herr einmal gespottet und gesagt: »Wenn meine Hunde Rehe würden, so möchten sie solche praescii auch werden«; allein dies haben die Brutener sehr übel genommen, sind in Polen eingefallen und haben den frechen Spötter, als er ihnen entgegenzog und um Vergebung bat, festgenommen, auf sein Pferd gebunden und sammt diesem ihren Göttern lebendig verbrannt.

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www.zeno.org

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24. Oktober 2010 at 20:50

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Heliand

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Leipzig/MZ. 2006. Was er suchte, fand er nicht. Was er fand, hätte niemand zu suchen gewagt…. sagt Thomas Döring, sei er „mit schiefem Kopf“ die Buchreihen entlang spaziert. Sein Blick traf auf einen kleinen Oktavband, eingebunden in beschriebenes Pergament. Karolingische Schrift, mehr als 1 000 Jahre alt. Vor allem: Kein Latein! Döring griff zu, trug das Büchlein zu den Handschriftenexperten…
Heliandspergament Ein Fragment aus dem so genannten „Heliand“. Eine um 830 verfasste Nachdichtung der Evangelien, die ein unbekannter Autor in einem norddeutschen Kloster aufgeschrieben hat. Eines der frühesten Zeugnisse deutscher Dichtung überhaupt. Schriftsprache: Althochdeutsch. Versart: Altgermanischer Stabreim. Die Zeilen werden nicht durch Gleichklang am Ende, sondern durch Wörter mit demselben Anlaut gebildet. “ Gangat gahalico endi giduat it them is giungarom kud“, das heißt: „Gehet schnell und tut es seinen Jüngern kund“…..

Luther las mit
Das Leipziger Blatt umhüllte zwei Bücher in einem: darunter ein 1608 in Wittenberg veröffentlichter Aristoteles-Kommentar von Jacob Martini. Man geht davon aus, dass die „Heliand“-Handschrift, aus der das Donnerstag in Leipzig präsentierte Fragment stammt, zwischen 1600 und 1610 im mitteldeutschen Raum zerschnitten worden sei, entweder in Wittenberg oder in Leipzig. Auch das Berliner Blatt kleidete ein Buch zum studentischen Gebrauch. Luther und Melanchthon hatten den „Heliand“ noch nachweislich gelesen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Leipziger Blatt zu jenem Buch gehörte, das durch die Hände der Reformatoren gegangen ist.
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Gesprochene Beispiele der Stabreime sind hier zum Herunterladen mp3
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Übersetzung von Simrock bei Gutenberg

aus: Fitt 51. Vom Weltuntergange
…………
Nun war ein berühmter
Berg bei der Burg, der war breit und hoch,
Grün und schön; die Juden hießen ihn
Ölberg mit Namen: da hinauf begab sich
Der Nothelfer Christ, da die Nacht begann,
Und blieb da mit den Jüngern; der Juden keiner
Wußt ihn da weilen, denn im Weihtum wieder
War der Leute Herr, wenn das Licht von Osten kam,
Empfing das Volk da und sagt‘ ihm viel
Wahrer Worte. In dieser Welt ist nicht,
In diesem Mittelgarten, ein Mann so beredt
Unter der Leute Kindern, daß er die Lehren könnte
Zu End erzählen, die da alle sprach
Im Weihtum der Waltende. Ihnen wies sein Wort,
Nach dem Gottesreiche begehren sollten
Die Menschen am meisten, daß sie an jenem mächtigen Tage
Dereinst ihres Herren Herrlichkeit empfingen.
Er mahnte sie der Sünden: die müßten sie vor allem
Zu löschen verlangen und das Licht Gottes
Im Gemüte minnen, Meintat lassen
Und die leidige Hoffart, und Demut lernen,
Sie im Herzen hegen: so würd ihnen das Himmelreich,
Der Güter höchstes.
Da ward der Hörer viel
Zu seinem Willen gewandt, da sie das Wort Gottes,
Das heilige, hörten und des Himmelskönigs
Hohe Kraft erkannten und des Heilands Kommen,
Des Herren Hilfe. Ja, das Himmelreich war
Rettend nun genaht und Gnade Gottes
Den Menschenkindern.

Doch ward ihm mancher
Nun gänzlich gram der grimmen Juden,
Bissig böse. Die Erbitterten wollten
Sein Wort nicht hören, wehrten sich mächtig
Gegen Christi Kraft, konnten nicht dazu kommen,
Die Leute, vor leidgem Streit, daß sie den Glauben an ihn
Fest erfaßten: das Heil blieb ihnen fern,
Daß sie das lichte Himmelreich erlangen mochten.

Da ging der Gottessohn, und seine Jünger mit ihm,
Aus dem Weihtum, der Waltende, nach freiem Willen,
Und erstieg den Berg, der Geborne Gottes,
Saß mit den Seinen da und sagt‘ ihnen viel
Der wahren Worte.
………………………………………..(so um die Zeilen 4200)

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26. September 2010 at 18:05

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Das älteste Musikinstrument der Welt, gefunden am Hohlen Fels

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Das älteste Musikinstrument der Welt, gefunden am Hohlen Fels

von:
Jochen Ebmeier’s Weblog

Früheste Musiktradition in Südwestdeutschland nachgewiesen
Forscher der Universität Tübingen berichten in der Zeitschrift Nature: Ausgrabungen von Archäologen um den Tübinger Urgeschichtler Prof. Nicholas Conard haben im Sommer 2008 an den Fundstellen Hohle Fels und Vogelherd in Form einer nahezu vollständigen Knochenflöte und einzelner Fragmente dreier Elfenbeinflöten neue Belege für Musik im Paläolithikum geliefert.
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Der bedeutendste dieser Funde, eine fast vollständige Knochenflöte, wurde in der untersten Schicht des sogenannten Aurignacien, der ältesten mit dem modernen Menschen in Verbindung gebrachten Kultur in Europa, im Hohle Fels im Achtal, 20 km westlich von Ulm, entdeckt. Die Flöte wurde in zwölf Bruchstücken geborgen, die in einem kleinen Bereich von vertikal 3 cm und horizontal von 10 cm auf 20 cm gefunden wurden. Diese Flöte ist das bei weitem vollständigste aller bisher in den Schwäbischen Höhlen entdeckten Musikinstrumente.
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Die Flöte vom Hohle Fels ist auf einer Länge von 21,8 cm erhalten und hat einen Durchmesser von etwa 8 mm. Fünf Fingerlöcher sind vorhanden. Die Ober- fläche des Instruments und die Knochenstruktur befinden sich in einem ausgezeichneten Erhaltungs- zustand und offenbaren zahlreiche Einzelheiten der Fabrikation. Der Hersteller schnitzte zwei tiefe, V-förmige Kerben in ein Ende des Instruments, wahrscheinlich um so das Anblasende zu formen. Die Schicht, in der die Flöte lag, umfasst viele Abfälle der Steinbearbeitung, bearbeitete Knochen, bearbeitetes Elfenbein, Knochen von Pferd, Rentier, Mammut, Höhlenbär und Steinbock sowie verbrannte Knochen. Obwohl keine eindeutigen Menschenknochen im Schwäbischen Aurignacien entdeckt wurden, nehmen die Forscher an, dass anatomisch moderne Menschen die Artefakte aus dem Aurignacien hergestellt haben, kurz nachdem sie im Zuge ihrer Wanderung entlang der Donau aufwärts in der Region angekommen waren.
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Die Flöte ist aus der Speiche eines Gänsegeiers (Gyps fulvus) gefertigt. Diese Art hat eine Spannweite zwischen 230 und 265 cm und liefert Knochen, die für lange Flöten ideal geeignet sind. Gänsegeier und andere Geier sind in den jungpaläolithischen Sedimenten der schwäbischen Höhlen nachgewiesen.
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Die Ausgrabungen des Jahres 2008 erbrachten im Hohle Fels außerdem zwei kleine Bruchstücke, die nahezu sicher zu zwei Elfenbeinflöten aus dem frühesten Aurignacien gehören. Die unterschiedlichen Abmessungen der Fragmente zeigen, dass die beiden Funde nicht zu demselben Instrument gehören. Die Ausgräber am Vogelherd im Lonetal, 25 km nordwestlich von Ulm, haben ein weiteres einzelnes Bruchstück einer weiteren Elfenbeinflöte entdeckt.
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Die Technik zur Herstellung einer Elfenbeinflöte ist wesentlich komplizierter, als es bei einer Flöte aus einem Vogelknochen der Fall ist. Der Herstellungsprozess erfordert es, zunächst grob die Form entlang der Längsachse des von Natur aus gebogenen Elfenbeinstücks herauszuarbeiten. Diese Rohform muss dann der Länge nach entlang der Schichtung des Elfenbeins in zwei Hälften gespalten, beide Hälften müssen sorgfältig ausgehöhlt werden. Nach dem Schnitzen der Grifflöcher müssen die Hälften wieder zusammengefügt und luftdicht versiegelt werden. Berücksichtigt man die Tendenz empfindlicher Elfenbeinartefakte, in zahlreiche Fragmente zu zerfallen, so ist es nicht ungewöhnlich, nur einzelne Stücke solcher Musikinstrumente aufzufinden.
— Höhle Hohle Fels Schelklingen —

Die zehn Radio- kohlenstoffdaten für das früheste Aurignacien liegen zwischen 31.000 und 40.000 Jahre vor heute. Eichungen sowie unabhängige Kontrollen mit anderen Methoden zeigen, dass die Flöten vom Hohle Fels älter als 35.000 Kalenderjahre und damit die ältesten Belege für Musikinstrumente sind. Außerhalb der Höhlen der Schwäbischen Alb gibt es keinen überzeugenden Beleg für Musikinstrumente, die älter als 30.000 Jahre sind.
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Die neuen Funde machen deutlich, dass Musik eine bedeutende Rolle im Leben der Aurignacienmenschen im Ach- und Lonetal in Südwestdeutschland gespielt hat. Die meisten der Flöten stammen aus archäologischen Kontexten mit einer großen Zahl an Steinartefakten, Werkzeugen aus organischen Materialien, Jagdfauna und verbrannten Knochen. Dieser Befund lässt darauf schließen, dass die Bewohner der Plätze in verschiedenen sozialen und kulturellen Zusammenhängen auf Musikinstrumenten spielten und dass die Flöten mit vielerlei anderem Siedlungsabfall fortgeworfen wurden. Im Falle des Hohle Fels lässt die Lage der Knochenflöte innerhalb eines dünnen archäologischen Horizontes in nur 70 cm Entfernung von der vor kurzem publizierten Frauenfigur vergleichbaren Alters, der sogenannten „Venus vom Hohle Fels“, vermuten, dass vielleicht ein Zusammenhang zwischen beiden Fundstücken existiert.
venus vom hohlen fels, allseitig Die Flöten aus dem Hohle Fels und dem Vogelherd sowie aus dem nahe gelegenen Geißenklösterle zeigen, dass im kulturellen Repertoire des Aurignacien um die Zeit, als moderne Menschen die Region an der Oberen Donau besiedelten, eine musikalische Tradition bestanden hat. Die Herausbildung einer Musiktradition im Aurignacien begleitete die Entwicklung früher figürlicher Kunst und zahlreicher Innovationen, darunter ein breites Spektrum neuer Schmuckformen sowie neue Technologien bei Steinartefakten und Artefakten aus organischen Materialien. Das Vorhandensein von Musik im Leben jungpaläolithischer Völkergruppen bewirkte nicht unmittelbar eine effektivere Bedarfsdeckung und einen höheren Reproduktionserfolg, aber Musik scheint zu einer Verbesserung des sozialen Zusammenhalts und zu neuen Formen der Kommunikation beigetragen zu haben, die indirekt eine Bevölkerungsexpansion moderner Menschen auf Kosten der kulturell konservativeren Neandertaler unterstützt haben.
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Die Flöten aus den Höhlen der Schwäbischen Alb gehören zu den Hauptexponaten einer großen Landesausstellung in Stuttgart mit dem Titel ‘Eiszeit – Kunst und Kultur’, die vom 18. September 2009 bis zum 10. Januar 2010 gezeigt werden wird.
Für Nachfragen:
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Prof. Nicholas J. Conard Ph.D.
Abteilung Ältere Urgeschichte und Quartärökologie
Institut für Ur-und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters
Universität Tübingen, Schloss Hohentübingen, 72070 Tübingen
nicholas.conard[at]uni-tuebingen.de

Written by einedeutscheweise

5. September 2010 at 15:51

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