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Agnes Miegel

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Agnes Miegel

Agnes Miegel
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Hörproben:
Mainacht
Mainacht
Trost
Trost
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Es war ein Land (Auszug)

Es war ein Land, – wo bliebst Du, Zeit?
Da wogte der Roggen wie See so weit,
Da klang aus den Erlen der Sprosser Singen
Wenn Herde und Fohlen zur Tränke gingen,
Hof auf, Hof ab, wie ein Herz so sacht,
Klang das Klopfen der Sensen in heller Nacht.
Und Heukahn an Heukahn lag still auf dem Strom
Und geborgen schlief Stadt und Ordensdom,-
In der hellen Nacht , – der Johannisnacht!

Es war ein Land, – im Abendbrand
Garbe an Garbe im Felde stand.
Hügel auf, Hügel ab, bis zum Hünengrab
Standen die Hocken, brotduftend und hoch,
Und drüber der Storch seine Kreise zog.
So blau war die See, so weiß der Strand
Und mohnrot der Mond am Waldesrand
In der warmen Nacht, – der Erntenacht!

Es war ein Land, – der Nebel zog
Wie Spinnweb, das um den Wacholder flog,
Die Birken leuchteten weiß und golden,
Und korallen die schweren Quitschendolden,
Die Eicheln knirschten bei Deinem Gehen
In den harten Furchen der Alleen.
Ein Stern nur blinkte, fern und allein,
Und Du hörtest im Forst die Hirsche schrein
In der kalten Nacht, – der Septembernacht

Es war ein Land, – der Ostwind pfiff,
Da lag es still wie im Eis das Schiff.
Wie Daunen deckte der Schnee die Saat
Und deckte des Elchs verschwiegenen Pfad,
Grau fror die See an vereister Buhne.

………………………………….

Agnes Miegel wurde am 9. März 1879 in Königsberg als Tochter einer angesehenen ostpreußischen Kaufmannsfamilie geboren. Zunächst wollte sie Lehrerin werden, reiste dann oft und war von 1920-1926 an der Königsberger „Ostpreußischen Zeitung“ tätig. Seither lebte sie nur noch ihrem dichterischen Schaffen.

Ihre ersten Balladen veröffentlichte Börries von Münchhausen in seinem „Göttinger Musenalmanach“ von 1898. Herb und eindringlich ist der Grundton aller ihrer Dichtungen, ob sie nun zarte Empfindungen des Herzens oder die erschütternde Wucht schwerer Schicksale schildert. Jedes ihrer Werke wurzelt in Gegenwart und Vergangenheit ihrer ostpreußischen Heimat. Die Veröffentlichung der „Gedichte“ (1901), der „Balladen und Lieder“ (1907) sowie der „Gedichte und Spiele“ (1920) hatten ihren literarischen Ruhm begründet. Auch wurde sie durch die Reihe von Erzählungen „Spaziergänge einer Ostpreußin“ bekannt. Im Jahre 1916 erhielt sie den Kleist-Preis.

Als die Universität Königsberg (Albertina) Agnes Miegel im Jahre 1924 die Ehrendoktorwürde anläßlich des 200jährigen Geburtstages von Immanuel Kant verlieh, befand sich die Dichterin bereits auf einem ersten Höhepunkt ihres Schaffens. Im selben Jahr war Agnes Miegel in Wien der Mejstrik-Preis zuerkannt worden und die Literaturkritik feierte sie schon damals als größte deutsche Balladendichterin oder als die größte lebende deutsche Lyrikerin überhaupt. Einige ihrer Gedichte wurden von Herbert Brust vertont. In Elbing erhielt die Agnes-Miegel-Schule ihren Ehrennamen.

Während der Zeit des Nationalsozialismus war Miegel eine bekennende Verehrerin Adolf Hitlers. Sie wurde bereits 1933 Mitglied in der Deutschen Akademie der Dichtung und war seit 1937 Mitglied der NS-Frauenschaft und seit 1940 Mitglied der NSDAP.

Miegel war auf Vortrags- und Lesereisen, bekam Ehrenbürgerschaften verliehen und publizierte eine Anzahl ihrer Werke. Im Jahre 1938 erschien auch ihr Gedicht: An den Führer. Dieses Gedicht entstammt dem erstmals 1940 im Eugen-Diederichs-Verlag erschienenen Gedichtband „Ostland“

Am 27.Februar 1945 mußte Agnes Miegel ihr geliebtes Königsberg für immer verlassen. Die beschwehrliche Flucht endete zunächst in Dänemark. Dort wurde die mittlerweile 66 jährige Miegel im Internierungslager Oksböl gemeinsam mit 36.000 weiteren Deutschen interniert. Knapp 2 Jahre nachdem ihre Flucht aus Königsberg begonnen hatte, durfte sie das Lager Oksböl verlassen und wurde am 14. November 1946 im niedersächsischen Apelern bei der befreundeten Familie von Münchhausen aufgenommen. Gemeinsam mit ihrer späteren Adoptivtochter Elise Schmidt und ihrer Freundin Heimgart von Hingst zog sie 1948 nach Bad Nenndorf. Nach der Währungsreform verdiente sich die mittellose Miegel ihr erstes Nachkriegsgeld mit handschriftlichen Abschriften ihrer Gedichte.

Keine andere Literatin vermochte ihre Heimat Ostpreußen und das Schicksal der Millionen Vertriebenen so eindrucksvoll darzustellen wie sie. Auch ihre Erzählungen, vorzugsweise über ostpreußische Schicksale und Menschen, haben einen hohen künstlerischen Stellenwert. Aus dem eigenen Erleben der Flucht und Vertreibung heraus schenkte sie nach dem Zweiten Weltkrieg vielen Ostdeutschen Trost und Hoffnung auf eine Rückkehr in die Heimat.

„Abschied von Königsberg“. (Auszug):

Wir wandern fort aus den zerstörten Gassen,
Doch wissen wir, die weinend Dich verlassen:
Wenn unsre Augen Dich nie wiedersehn,
Wenn wir vergehn mit unsrem Blut,
Mit unserm Hab und Gut,
Daß noch in Dir, o Mutter, Leben ist,
Und daß Du, Königsberg, nicht sterblich bist!

In Niedersachsen fand Agnes Miegel eine neue Heimat und schrieb voller Dankbarkeit an Prof. Steinacker nach Innsbruck: „Viel Gutes und Gütiges ist mir hier in Niedersachsen noch zuteil geworden.“ Doch besonders in Niedersachsen wird Agnes Miegel heute im Zuge der gegenwärtigen, immer hysterischer anmutenden, politischen Korrektheit verfemt und verfolgt. Namensumbenennungen von Straßen und Schulen sind „im Gespräch“ oder bereits erfolgt.

Als Grund für die Ächtung von Agnes Miegel in der heutigen BRD wird in der Hauptsache das von Miegel und weiteren 87 Künstlern unterzeichnete Gelöbnis treuester Gefolgschaft genannt. Doch das Gelöbnis wurde als Reaktion auf den kurz zuvor erfolgten Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund unterzeichnet. Daß die Künstler um Miegel mit ihrer Treuebekundung nicht allein standen, beweist eine am 12. November 1933 erfolgte Volksabstimmung in der 95,1 % der Deutschen ebenfalls den Austritt aus dem Völkerbund befürworteten.
…………………….
Flüchtlingstreck
……………………

Wagen an Wagen

Um Allerseelen
In der dunklen Nacht,
Wenn vor uns stehen,
Die immer neu unserem Herzen fehlen, –
Erinnrung erwacht
An die alten Kirchen, die Hügel im Feld,
Wo sie schlafen, Vätern und Nachbarn gesellt,
In verlorener Heimat über der See, –
Und an alle, die hilflos und einsam starben,
An alle, die sinkend im Eis verdarben,
die keiner begrub, nur Wasser und Schnee,
Auf dem Weg unsrer Flucht, – dem Weg ohne Gnade!

Und wir ziehen im Traum verwehte Pfade
Wagen an Wagen, endloser Zug –
Der ein Volk von der Heimat trug!

Von Norden, von Osten kamen wir,
Über Heide und Ströme zogen wir,
Nach Westen wandernd, Greis, Frau und Kind.
Wir kamen gegangen, wir kamen gefahren,
Mit Schlitten und Bündel, mit Hund und Karren,
Gepeitscht vom Wind, vom Schneelicht blind, –
Und Wagen an Wagen.

Zuckend wie Nordlicht am Himmel stand
Verlassner Dörfer und Städte Brand.
Und um uns heulte und pfiff der Tod,
Auf glühendem Ball durch die Luft getragen.
Und der Schnee wurde rot.
Und es sanken wie Garben, die hilflos starben.
Und wir zogen weiter,
Wagen an Wagen, – –

Und kamen noch einmal, trügrisches Hoffen,
Durch friedliches Land.
Tür stand uns offen
Bei jenen, die nicht unser Leiden gekannt.
Sie kamen, sie winkten, sie reichten uns Brot, –
Sie luden die Not
Am warmen Herde zu sich als Gast.
Scheune und Stroh rief Müde zur Rast.
Doch wir konnten nicht bleiben.
Wir zogen vorüber,
Wagen an Wagen.

Und hörten durch Sturm und Flockentreiben
Das Glockenlied ihrer Türme noch
Und hörten doch
Das Dröhnen des Krieges, der hinter uns zog.
Und vom Wegkreuz bog,
Blutend, mit ausgebreiteten Armen,
Sich dorngekrönter Liebe Erbarmen.

Wir konnten nicht halten, wir konnten nicht knien.
Sie kamen hinter uns, Wagen an Wagen, –
Unsre Herzen nur schrien:
O blick nach uns hin!
Wir wandern, wir wandern, endloser Zug,
Volk, das die Geißel des Krieges schlug ,
Entwurzelter Wald, von der Flut getragen, –
Wohin?
Wohin? – – –

Agnes Miegel (1949)

Bekenntnis

Ich stieg, mein Volk, aus Dir wie Halm aus Acker steigt,
Du hast Dich, Heimat mir wie Mutter hold geneigt,
Ich ward – und sieh, Dein Hauch belebte meinen Geist
Ich wuchs in Deiner Haut von Deiner Hand gespeist
Ich durfte dienen Dir, wie Biene dient dem Schwarm,
Das macht mich reich und stolz – vertrieben noch und arm.

Wie hab ich mich gesehnt als Du noch frei von Ketten,
Heimat in Deinem Schoß zur Ruhe mich zu betten !
Nun muß ich fern von Dir und meinen Vätern sterben –
O laß mich Herr, ein Grab in deutscher Erde erben,
Und laß ein Lied von mir in unsrer Jugend leben,
Hab meine Hülle ich Dir längst zurückgegeben!

Kinderlied (1903)

Die Kinder gehn im Reigen,
Sie singen ihren alten Sang:
„Wir traten auf die Kette.
und die Kette klang.“

Die Kinder gehn im Reigen,
Wir stehen still dabei,
So sangen tausend Male
Daheim wir zwei.

Du trugst ein Kittelschürzchen,
Du warst so blond, du warst so fein,-
Mir ist, als war es heute
Früh im Morgenschein.

Mir ist, als gingen Stunden,-
Und gingen lange Jahre doch,-
Blick her, du hast die lieben unschuldgen Augen noch!

Ich halte deine Hände,
O lieber Kindersang:
Wir traten auf die Kette,
Und die Kette klang….
…………………………….

Und zwei Artikel und Gedichte „Es war ein Land“ „Die Nibelungen“
http://einedeutscheweise2.wordpress.com/2012/03/05/agnes-miegel-2/

Weiteres natürlich hier:
Agnes Miegel Gesellschaft
Text zu ihrem Lebenslauf aus: Metapedia
Gedichte,Bilder aus: kehrusker.net

Written by einedeutscheweise

4. März 2012 at 01:00

Mein Vaterland – Er steht vor der Tür

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Perlen verdichtet – durch UOe, von der Seite: „Gott ist meine Kraft“

Er steht vor der Tür

Kannst du es je verstehen?
Du selber läßt Ihn stehen,
du selber läßt Ihn gehen –
du läßt dich nicht von Ihm erreichen.

Er steht vor deiner Herzens-Tür,
Er klopft nur leise, behutsam an,
hast du Ihm, Jesus-Christus aufgetan?
Ach – du läßt Ihn weiterziehen.

Er der allen dient,
Er der Alles gibt,
Er der Alle liebt,
muß bettelnd von Tür zu Tür ziehen.

Weil die Welt uns umschleicht,
uns mit Begierden umstreicht.
Da ist die Liebe, die Er meint,
nicht mehr gut und rein.

Die Widerordnung erscheint uns recht,
wir werden der Sünde Knecht.
Zwei Herren kann man nicht dienen,
so wird uns das Gute und Wahre fliehen.

Die Wissenschaft im blinden Eifer,
versucht von außen die Dinge zu erreichen.
Läßt sich nicht vom Schöpfer belehren
und so alle Ordnung verkehren.

Weil das Gute den Willen nicht mehr treibt,
weil das Wahre den Weg nicht mehr zeigt,
ist der Schöpfer, Geber und Gestalter,
nicht mehr der Lehrer, Meister und Erhalter.

Er der Allen so gerne gibt,
Er der Alle so innig liebt,
Er kann nur geben im Segen,
wenn ein Herz Ihm schlägt
voll Dankbarkeit und Liebe entgegen.

Legen wir Ihm unsere Seele zu Füßen,
In wahrer Reue wollen wir unsere Sünden büßen.
Kehren wir zu Jesus unserem Vater heim,
so werden wir vom Bösen erlöst, frei und rein
und kehren als Seine Kinder wieder heim.

Ein Vater kann ja nur glücklich sein,
kehren alle Seine Kinder heim.
Erst wenn Einigkeit im Wollen und tun wird sein,
zieht Freude, Frieden und Seligkeit ein.

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Mein Vaterland

Ein Volk der Dichter und Denker –
geht vor die Henker!
Wir haben kaum Gemüt – noch Erben,
wir sind am vergehen – verderben – aussterben.
Unsere Kultur wird verheizt,
bis keiner mehr fühlt, noch weiß,
ist ein Ding schön, edel gerade oder krumm?
Ein Werk noch harmonisch – plump oder dumm?

Man gibt sich mit Normen, Phrasen oder
Analysen zufrieden, läßt sich auch besser
schablonisieren und sortieren und ist so
auch besser in die Computer zu kriegen.
Bis Keiner mehr weiß, was wirklich wahres,
schöpferisches, von Gott geschenktes Leben heißt.
Man nimmt der Seele den Geist,
zerstört den Willen zum Guten und Wahren,
denn Keiner soll mehr nach Sinn und Inhalt fragen.

Vernachlässigen wir aber immer mehr den Geist,
der Alles allein zu erkennen und beleben weiß.
Stärken und bewegen weder Seele noch Glieder,
lassen weder Tatkraft, noch Muskeln spielen,
bis wir nur noch lahm, geistlos und satt vor der
Flimmerkiste liegen oder Computerspiele spielen.
Anstatt die innere Trägheit zu besiegen,
versucht man mit Schlangentoleranz so Vieles
für den entarteten Verstand genehm hinzubiegen.

Da ist man zufrieden mit miesem Gemache,
Hauptsache Krach, Spannung, Sex und was zum Lache‘,
Wer hat uns so arm gemacht?
Das kaum einer nach Moral, Sitte, Sinn und Zweck,
Inhalt, Gerechtigkeit und Anstand fragt?
Gottlosigkeit an unserem Gewissen und Volke nagt.
Fast Jeder läßt sich lieber die Zeit vertreiben,
anstatt selber zu handeln, zu helfen, miteinander
zu musizieren, malen, reden oder zu schreiben.

Unser Gemüt ist in Hirn und Herz zertrennt.
In der Schule wird vor lauter grauer Theorie,
die Freude an der Kreativität verbrennt.
Man lernt – bis man Alles auswendig kennt,
anstatt es in Bezug zum Leben zu setzen,
läßt man Alle nur noch dem Mammon nachhetzen.
So hat alles kein Ziel, keine innere Ordnung mehr.
Darum sind wir im Inneren arm, lieblos und leer,
wo aber kommt uns dann die Rettung her?

Wollen wir diesem Untergang entrinnen,
müssen wir uns auf wahre Werte besinnen.
Wieder mit und in Gott zu leben, zu lernen
und zu singen und schwingen beginnen,
so wird uns nicht nutzlos das Leben verrinnen.
Hören wir doch auf den Helfer, Heiland, Retter
und Erlöser Jesus-Christ!!!
Dann bleibt Nichts so sinnlos und leer wie es ist.
Kehren wir in Seiner Schöpfung wieder ein,
wird Alles in Seiner Schöpfung wieder gut, rein,
fruchtbar, würdevoll, liebewert und heil sein!

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als Pdf Datei: PDF-Datei
Gott wird alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben und keine Traurigkeit, keine Klage und keine Quälerei mehr. Was einmal war, ist für immer vorbei. [NT; Offenbarung Johannes 21,4 GN]
„Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Joh 3,16).
von: http://www.gott-ist-meine-kraft.info/

Written by einedeutscheweise

20. März 2011 at 02:47

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November nochmal

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Es ist still geworden. Muß die Rosen abschneiden, bevor’s wieder kalt wird. Dies Jahr ist es warm um die Zeit, aber das wird nicht anhalten. Ein paar Knospen sind noch dran, die lass ich mal. Die Quitten sind eingekocht, wenn es jetzt auch für mich zu viel davon ist zu essen, aber man kann sie ja nicht kaputtgehn lassen.. Und da ist soviel Laub zu fegen und Beete auszuräumen.
Erinnerungen sind überall. Hab gelesen, wir sind verbunden mit denen, die gegangen sind. Vielleicht sind Erinnerungen ein Hinweis auf die Verbindung, die wir leicht übersehen im Selbstmitleid, wenn uns jemand fehlt. Oder die Welt, wie wir sie momentan sehen können, ist nicht alles.
Ach ja bei der Seherin Vanga, hab ich gelesen über die Verbindungen. Obwohl sie anscheinend so prominent wurde, kann das doch stimmen.
http://www.mybude.com/wissen/allgemeines/4054-baba-wanga-ewangelia-pandewa-guschterowa-dimitrowa.html
(das scheint eine gute Geschichtsseite zu sein, aber er plappert die gefälschte Geschichte von der bösen deutschen Wehrmacht nach, und daß Hitler hätte den Krieg haben wollen)
Nein, wie im Ersten Weltkrieg sind die deutschen Soldaten für unser Volk ins Feld gezogen, im Zweiten gegen den vernichtenden Bolschewismus. Einen schweren Gang. Und die Frauen haben das Volk erhalten und gearbeitet, auch in der ganz schweren Zeit nach Ende. Als dann immer mehr Lügen verbreitet wurden, haben sie am Guten festgehalten auch ohne Dank.. oft eher leise.
Übrigens hat nach der englischen Version von Vangas Geschichte, A.Hitler sie aufgesucht in Bulgarien und ist dann ganz beunruhigt wieder aus ihrem Haus gekommen. Sie hat ja Zukunft prophezeit, und es wird behauptet, zu 80% ist das eingetroffen. Demnach soll in diesem November der 3. Weltkrieg ausbrechen. Na wer’s glaubt, die „Bildzeitung“ soll das auch geschrieben haben. Wie das so ist, müssen Prophezeiungen nicht so eintreffen, vielleicht hat man sie falsch verstanden, und es waren Warnungen. Oder: z.B. die Offenbarung des Johannes haben in der Frühzeit schon viele Christen als erfüllt betrachtet… oder das mit dem Millenium – um die 1. Jahrtausendwende wurde auch die Apokalypse erwartet. Heute sieht es eher wie eine Verwahrlosung, ein Niedergang der Kultur aus. Werbestrategen konstruieren die Fernsehprogramme. Geschichte aus Hollywood, billige Unterhaltung, die noch dazu unsere Werte, alles was wahr und gut war, irgendwie schlecht macht.
Der Krieg gegen Deutsche ist nicht vorbei.

aber noch zu der Seherin Vanga:
englisch – Many [heads of government], including Hitler, visited her and it is reported that “der Führer” left her house looking upset.
http://english.pravda.ru/science/mysteries/03-02-2006/75360-Vanga-0/
und ein längerer Artikel auch englisch
http://www.thepeoplesvoice.org/cgi-bin/blogs/voices.php/2008/09/27/p29076#more29076

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Wildgänse rauschen durch die Nacht
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Walter Flex beschreibt auf den ersten Seiten seines Buchs „Der Wanderer zwischen beiden Welten“ die Entstehungsgeschichte des Gedichts folgendermaßen:

„Ich lag als Kriegsfreiwilliger wie hundert Nächte zuvor auf der granatenzerpflügten Waldblöße als Horchposten
und sah mit windheißen Augen in das flackernde Helldunkel der Sturmnacht,
durch die ruhlos Scheinwerfer über deutsche und französische Schützengräben wanderten.

Der Braus des Nachtsturms schwoll anbrandend über mich hin. Fremde Stimmen füllten die zuckende Luft.
Über Helmspitze und Gewehrlauf hin sang und pfiff es schneidend, schrill und klagend,
und hoch über den feindlichen Heerhaufen, die sich lauernd im Dunkel gegenüberlagen,
zogen mit messerscharfem Schrei wandernde Graugänse nach Norden …

Die Postenkette unseres schlesischen Regiments zog sich vom Bois des Chevaliers hinüber zum Bois de Vérines,
und das wandernde Heer der wilden Gänse strich gespensterhaft über uns alle dahin.

Ohne im Dunkel die ineinanderlaufenden Zeilen zu sehen, schrieb ich auf einen Fetzen Papier ein paar Verse: … “

Wildgänse rauschen durch die Nacht
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1.Wildgänse rauschen durch die Nacht
Mit schrillem Schrei nach Norden –
Unstete Fahrt! Habt acht, habt acht!
Die Welt ist voller Morden.

2. Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt,
Graureisige Geschwader!
Fahlhelle zuckt, und Schlachtruf gellt,
Weit wallt und wogt der Hader.

3. Rausch‘ zu, fahr‘ zu, du graues Heer!
Rauscht zu, fahrt zu nach Norden!
Fahrt ihr nach Süden übers Meer –
Was ist aus uns geworden!

4. Wir sind wie ihr ein graues Heer
Und fahr’n in Kaisers Namen,
Und fahr’n wir ohne Wiederkehr,
Rauscht uns im Herbst ein Amen!

Written by einedeutscheweise

15. November 2010 at 04:33

Spruch für eine Sonnenuhr

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Der Tag geht über mein Gesicht.
Die Nacht, sie tastet leis vorbei.
Und Tag und Nacht ein gleich Gewicht
und Tag und Nacht ein Einerlei.

Es schreibt die dunkle Schrift der Tag
und dunkler noch schreibt sie die Nacht.
Und keiner lebt, der deuten mag.
was beider Schatten ihm gebracht.

Und ewig kreist die Schattenschrift.
Leblang stehst du im dunklen Spiel.
Bis einmal dich die Deutung trifft:
die Zeit ist um. Du bist am Ziel.

Rudolf G. Binding

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AUS DEN KINDERTOTENLIEDERN

Oft denk‘ ich ,sie sind nur ausgegangen,
bald werden sie wieder nach Haus gelangen,
der Tag ist schön, o sei nicht bang,
sie machen nur einen weitern Gang.

Jawohl, sie sind nur ausgegangen,
und werden jetzt nach Haus gelangen,
o sei nicht bang, der Tag ist schön,
sie machen den Gang zu jenen Höhn.

Sie sind uns nur vorausgegangen,
und werden nicht hier nach Haus verlangen,
wir holen sie ein auf jenen Höhn
im Sonnenschein, der Tag ist schön.

Friedrich Rückert

Written by einedeutscheweise

2. November 2010 at 04:33

Schubart, Deutsche Freiheit

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Christian Friedrich Daniel Schubart (1739-1791)

Deutsche Freiheit

[215] Da lüpfe mir, heilige Freiheit,
Die klirrende Fessel am Arme,
Daß ich stürm‘ in die Saite,
Und singe dein Lob.

Aber, wo find‘ ich dich, heilige Freiheit,
O du, des Himmels Erstgeborne? –
Könnte Geschrei dich wecken, so schrie ich,
Daß die Sterne wankten.

[216] Daß die Erd‘ unter mir dröhnte,
Daß gespaltene Felsen
Vor dein Heiligthum rollten
Und seine Pforte sprengten.

Konnten Thränen dich rühren;
Ach, du kämst zum Fesselbeladenen,
Dem schon neun schreckliche Jahre
Zährenfeu’r die Wange sengt.

Aber hier bist du nicht, wo Gallioten,
Wie Vieh an Karren gespannt,
Mit Ketten vorüberrasseln; –
Hier, Göttin, bist du nicht,

Wo die starre Verzweiflung
Am Eisengitter schwindelt;
Wo des Langgefangnen Flüche
Fürchterlich im Felsenbauche hallen.

Aber, wo bist du?
Gottes Vertraute, wo bist du?
Ach, daß du mir lüpftest die Fessel;
So säng‘ ich, Göttin, dein Lob.

Doch weinend, wie der Siechling singt,
Von der Gesundheit goldnen Gabe,
Wie der einsame Mann von der fernen Geliebten
So sing‘ ich, Göttin, dein Lob.

Hast du verlassen Germania’s Hain,
Wo du unter dem Schilde des Monds
Auf Knochen erschlagener Römer
Deinen Thron erthürmtest?

Wo du mit deinem aufgesäugten Sohne
Hermann Winfelds Schlacht schlugst,
Und die Aeser der Freiheitshasser
Den Wölfen vorwarfst zum Fraße?

[217] Laut auf muß ich weinen,
Denn ach, du weiltest in Deutschlands Hainen
Der seligen Jahre
Nur wenige.

Dich scheuchte ein scheußliches Ungeheu’r,
Schreckbarer, als des Nilus Thier,
Wenn es mit gestorbnen Fischen
Und faulenden Krebsen in den Schuppen

Ans Ufer springt und die Lüfte verpestet.
Ja so ein Ungeheuer
Entwand sich dem Nebelschlunde der Hölle,
Und entweihte Germania’s Hain.

Zwei Drachenhäupter hatte das Unthier;
Eine Krone von Gold, und eine Mütze von Sammet
Schmückten die Köpfe
Der Gräu’lgestalt.

In Lachen von Blut und versprütztem Marke
Wälzte das Unthier sich,
Wie Mizraims Scheusal
Im Schlamme Nilus sich wälzt.

In dichtere Eichenschatten
Entflohen die Söhne Teuts,
Und ihre brüllende Klage
Scheuchte das Wild.

An den Eichenast hing die Telyn der Barde,
Lehnte sich an den Moosstamm und starb.
Da hauchte sein Geist in die Telyn,
Und sie schütterte Sterbgewinsel.

In finstern Pagoden thronte die Dummheit,
Der Gewaltthat erste Vertraute,
Lehrte Unsinn vor der gaffenden Menge,
Und an der Fessel dorrte des Weisen Arm.

[218] Heilige Freiheit, verzeih es dem kühneren Frager:
Ist sie bald verströmt, die schreckliche Wolkennacht?
Vollendet Joseph im Harnisch,
Was Luther begann in der Kutte?

Ha, vielleicht ist sie da, göttliche Freiheit,
Die heilige Stunde deiner neuen Erscheinung!
Schon donnert in Thuiskons Hainen
Dein Feldgeschrei: Der Deutschen Bund!

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DIE FORELLE
von dem Lied, das Franz Schubert vertont hat, ist eine Aufnahme
als mp3 hier herunter zu laden:
www.klavierlied.de

Written by einedeutscheweise

24. Oktober 2010 at 19:46

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Hermann Löns: Natur und Volk

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Bergwaldwildnis

Was frag ich nach den Menschen
Und nach der lauten Stadt,
Wenn mich die Bergwaldwildnis,
Die weiße Stille hat.
Die Buchenstämme stehen
So schwarz im weißen Schnee,
Seinen Schlafbaum sucht der Bussard,
Zu Felde zieht das Reh.
Der Fuchs bellt unten im Grunde,
Die Eule gibt keine Ruh,
Der Abendwind rührt an den Zweigen,
Der Schnee fällt immerzu.
Im Tale funkeln die Lichter,
Was kümmert mich ihr Schein,
Ich stehe oben am Hange
Und bleibe für mich allein.

Mein Goldenes Buch 1901
www.zeno.org

Jäger und Naturschützer
alt-rehse.de
Ganz natürlich war er Jäger! Aber –, und dieses „Aber“ machte ihn und sein Jagen aus:
„Der Heger.
Das Schießen allein macht den Jäger nicht aus; wer weiter nichts kann, bleibe besser zu Haus.
Doch wer sich ergötzet an Wild und an Wald, auch wenn es nicht blitzet und wenn es nicht knallt,
und wer noch hinauszieht zur jagdlosen Zeit, wenn Heide und Holz sind vereist und verschneit,
wenn mager die Äsung und bitter die Not und hinter dem Wilde einherschleicht der Tod;
und wer ihm dann wehret, ist Weidmann allein, der Heger, der Pfleger kann Jäger nur sein.
Wer bloß um das Schießen hinausging zur Jagd, zum Weidmanne hat er es niemals gebracht.“

„ Die Natur ist unser Jungbrunnen;
keine Hygiene, keine Volkswohlfahrtspflege kann uns das geben,
was die Natur uns bietet. Schwächen wir sie, so schwächen wir uns, morden wir sie, so begehen wir Selbstmord.“

und hier (www.alt-rehse.de) sind auch herrliche Satiren als Briefe von der Waldkante über die modernen Feuilletonisten und Löns:
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[eine Bermerkung von „eine deutsche Weise“: Die Seite Alt-Rehse ist gut, treu dem echten Hermann Löns,- aber sie und Dr.Wolfgang Köpp scheinen davon auszugehen, daß die „Nazis“ den Krieg wollten. „Wahnsinn“. Mittlerweile kann man aber nachweisen, daß Deutschland in diesen 2.Weltkrieg gedrängt wurde und nicht genug vorbereitet war]
— im internet ist auch ein Zitat, das im WDR (Westdeutscher Rundfunk) besprochen war, jetzt nicht mehr dort zu finden ist – das weist wahrscheinlich darauf hin, daß in den Medien alles durchgesiebt wird auf Souren von „verdächtigen Äußerungen“:
„Ich bin Teutone hoch vier. Wir haben genug mit Humanistik, National-Altruismus und Internationalismus uns kaputt gemacht, so sehr, daß ich eine ganz gehörige Portion Chauvinismus sogar für unbedingt nötig halte. Natürlich paßt das den Juden nicht und darum zetern sie über Teutonismus. Das aber ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.“
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und hier (www.alt-rehse.de) sind auch herrliche Satiren als Briefe von der Waldkante über die modernen Feuilletonisten und Löns:
aus dem Brief:
„…..Zum „Urmensch sein in Urnatur“: „Verkrachter Dichter in einer verkrachten Nation“: der sich das mühsam abgequält hat, kommt mir vor wie jene Schmierfinken, die immer wieder mal an Häuserwände krakeln:“ Laßt uns mit diesen Doitschen nicht allein“;
ja dann sollen sie doch nach Timbuktu oder Nordkorea, aber selbst dort und bei Fidel Castro würde man sie ja nicht haben wollen. Man will sie, immer wieder mal, als Feigenblatt oder Alibi für besondere „alpha-Deutsche“, in der FAZ.
„Wer schreibend schafft, kompensiert anderes Scheitern“.
Wieviele eigentlich noch ? Aber selbstkritisch meint das dieser Schreiberling natürlich nicht!
…..Die Nationalsozialisten machten ihn keineswegs zu ihrem Helden, es sei denn, daß Goethe und Schiller dann auch NS-Helden waren. Historiker haben ihn auch nicht zur Unperson erklärt, es sei denn, daß die von einigen eilfertigen und willfährigen bundesdeutschen Geschichtenschreibern nachgeahmte DDR- Meinung,…..
Der „Schnauzbart im Jägerkostüm wurde zum Inbegriff konservativer Naturverbundenheit“. Ja, die „Grünen“ hätten ihn längst als ihre Gallionsfigur mit beträchtlicher Volksverbundenheit gekürt, wenn sie nicht so rot wären. Doch da diese zumeist „grünen Maulhelden“ zu Taten in der Natur kaum fähig waren und sind, sondern zumeist nur lauthals zum Geschrei in, oft pennälerhaftem Halbwissen befangen, lieber Fleischerläden ansengen oder Silberlinden beseitigen wollen, ist der, der zuerst den ganzheitlichen Naturschutzgedanken vortrug und auch ohne Ideologie wußte, wovon er sprach,

aus einem Brief von Dr. Wolfgang Köpp

Hermann Löns:

„Ein leises Lied, ein stilles Lied, ein Lied so fein und lind wie ein Wölkchen,
das über die Bläue hinzieht, wie ein Wollgrasflöckchen im Wind.“

Der Wehrwof, Bauernchronik aus dem 30-jährigen Kieg
gutenberg

Eine Strophe aus „Heimatsklänge“ 1886. Im September zu Münster – {zeno.org} aus „Junglaub“:

O Heimatslied aus Volkesmund,
So schneidighell wie Schwerterklang,
So kühn, wie’s je in heißer Stund‘
Aus starken Männerkehlen drang;
Bald zarter Liebe Leid und Lust,
Der eignen Schönheit unbewußt,
Bald dämmrigschauernd Ammenlied,
So gleichbewegt wie Glockenton,
Vom Abglanz alter Zeit durchglüht,
Vom Volke fast vergessen schon –
Ihr Lieder, wild und wehmutsschwer,
Wer weiß, ob ich euch nochmals hör!

……………

Written by einedeutscheweise

15. September 2010 at 04:27

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Klage -Trawrklage des verwüsteten Deutschlandes – Die alte gute Zeit –

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Klage

Mag noch ein Lied in dieser Zeit ertönen,
Die übertreibt all, was sie spricht und denkt,
So daß ihr Ohr, vorsichtig durch Gewöhnen,
Das Wahre selbst erst mindert und beschränkt?

Gib dein Gefühl, der Hörer wirds mißdeuten,
Lobst du mit Maß, erscheinst du rauh und hart.
Gelehrig, aber langsam sind die Zeiten,
Und rasch ist, rasch und blind die Gegenwart.

So kehrt denn heim, ihr meine wahren Zeilen,
Du warm Gefühl, um das nur ich gewußt;
Und will die Welt nicht unsre Freude teilen,
So freun wir uns allein in stiller Brust.

Franz Grillparzer

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Trawrklage des verwüsteten Deutschlandes

Wir sind doch numehr gantz/ ja mehr alß gantz vertorben.
Der frechen Völcker schar/ die rasende Posaun/
Daß vom Blutt feiste Schwerd/ die donnernde Carthaun/
Hat alles diß hinweg/ was mancher fawr erworben/
Die alte Redligkeit vnnd Tugend ist gestorben;
Die Kirchen sind vorheert/ die Starcken vmbgehawn/
Die Jungfrawn sind geschänd; vnd wo wir hin nur schawn/
Ist Fewr/ Pest/ Mord vnd Todt/ hier zwischen Schantz vñ Korbẽ
Dort zwischen Mawr vñ Stad/ rint allzeit frisches Blutt
Dreymal sind schon sechs Jahr als vnser Ströme Flutt
Von so viel Leichen schwer/ sich langsam fortgedrungen.
Ich schweige noch von dehm/ was stärcker als der Todt/
(Du Straßburg weist es wol) der grimmen Hungersnoth/
Vnd daß der Seelen-Schatz gar vielen abgezwungen.

Andreas Gryphius, 1637
Aus der Sammlung Lissaer Sonnette

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Die alte gute Zeit

O lernet doch ihr armen Knecht‘ und Wichte,
o lernt doch unseres deutschen Volks Geschichte,
und preist nicht groß und herrlich jene Zeit,
die Zeit der niedrigsten Erbärmlichkeit !
Doch nein, ihr bleibt bei eurem dummen Schwätzen,
ihr wollt der guten Zeit ein Denkmal setzten –
Wohlan, so gießt die Zopfzeit dann in Erz,
und gießt hinein des deutschen Volkes Schmerz !

Hoffmann von Fallersleben
Aus der Sammlung Unpolitische Lieder I

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Written by einedeutscheweise

13. September 2010 at 14:01