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Die Schuldenkrise

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Die sogenannte „Schuldenkrise“, hier auch „Eurokrise“ genannt, oder „ESM“, „Bankenrettungschirme“ ist kein Naturereignis, nicht wirtschaftlich zwangsläufig, sondern hat Parallelen in der Geschichte, sowohl in Amerika, wie auch zur Zeit der Weimarer Republik und den folgenden dreißiger Jahren. Auf diesen Seiten ist schon ein Artikel: „Weimar Inflation-3.Reich, Ellen Brown“ – aber noch ein Hinweis aus Amerika dazu:
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dank Wayne Paul und der Website unten (und so ungefähr leuchtets mir auch ein als einem Laien – wenn auch hier ein Unterschied zu machen wäre, zwischen dem ganzen Besitz der US-corporation und amerikanischem Privatbesitz – und nochwas: sie können die Zinsen so festlegen, wie sie wollen: “Libor-Skandal” —stimmt das?)):
In dem neuen Film: “The Obama Deception” erklärt Ron Paul’s Bruder Wayne Paul wie die Federal Reserve die US bankrott gemacht hat:
Die US ist bankrott seit 1933 (englisch)

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oder bankrott seit:
Under The District of Columbia Organic Act of 1871 a private corporation named, “The District of Columbia”, was formed. It trademarked the names “THE UNITED STATES GOVERNMENT”, “United States”, “U.S.”, “U.S.A.”, “USA”, and “America”.
1871 wurde “District of Columbia” (D.C.) ein privater Konzern gegründet unter den Firmennamen (siehe oben) –
Corp. U.S. began issuing bonds to cover the expenses of running government. By 1912 there was more bond debt due than there was money in the Treasury to pay and the debt was called.
Die Corp.US begann Bonds auszugeben, um die Ausgaben der Konzernleitung (US-government) zu decken, und 1912 gab es mehr Bond-Schulden als Geld da war im Schatzamt, und die Schulden wurden von den Gläubigern gefordert. Sieben mächtige Bank-Familien hatten diese Bonds aufgekauft und verlangten die Zahlung. (siehe die Idee mit €-Bonds !)
Die US-Corp. konnte die Schuldscheine nicht zahlen, aber der Besitzer der Corp., die US-Regierung, war verpflichtet zu zahlen. Auch das Schatzamt der US-Corp. hatte nicht genug Werte, um die Schulden zu decken, aber die 7 Familien waren einverstanden, alle Werte des Schatzamtes zu akzeptieren und den ganzen Besitz der US-Corp. um die Nation vor dem Bankrott zu retten. 1913 war immer noch nicht genug Geld da, um die US-Corp und Regierung handlungsfähig zu machen, also ging die US-Regierung zu den 7 Familien und fragte, ob sie Geld leihen könnten.
Diese weigerten sich, trafen aber Vorkehrungen um Federal-Reserve-Noten herauszugeben, die wie Kreditscheine waren. während sie selbst sich die wirklichen Geldnoten sicherten.
[….. ] daraus folgt daß aller Besitz der USA diesen Banken gehört einschließlich der Bürger und der Regierung – und weiter wird erklärt, wie Gesetz und Gerichte eigentlich Handelsrecht darstellen (Admiralitätsrecht)…
englisch: http://www.teamlaw.net/history.htm
d.h. bankrott ist der Normalzustand
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The Bankruptcy of America, the Corporate United States,
and the New World Order
englisch http://www.barefootsworld.net/usfraud.html
Leider verstehe ich nicht alles so gut auf englisch, (und muß beim Übersetzen auch dem Text folgen), aber der Author schließt logisch-rechtlich, daß bis zu den Bretton Woods Agreements July 22, 1944 , der Konzern: “The District of Columbia”, trademark names, THE UNITED STATES GOVERNMENT, United States, U.S., USA, America, etc. und sein Besitz, The United States Treasury (Schatzamt, vermutl. Steuern, Staatsbesitz etc., die aber die Finanzwerte und Gelddruckerlaubnis schon 1913 an die Fed abgetreten hatte), noch im Besitz der Konzernleitung: US_government war, dann (1944) an den IMF übereignet wurde, der wiederum im Besitz der Great Britain’s Bank of International Settlements ist und von dieser kontrolliert wird.. und weil dieser Besitzer ausländisch ist nun ein gewaltiger Bruch der Verfassung vorliegt.
Das Ganze ist so unbemerkt in Schritten und Übergängen abgewickelt worden, daß diejenigen, die an die Constitution oder den Staat USA glauben, getäuscht worden sind bis jetzt (auch die UN spielt eine Rolle) …………

Written by einedeutscheweise

24. Februar 2012 at 18:30

Bombenkrieg-Heim zur Hölle

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Alexander Kluge im Gespräch mit Jörg Friedrich „Der Brand“
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(Die Bombardierungen der kleineren, alten deutschen Städte fing 1945 an. als der Krieg schon entschieden war, Schukow an der Oder stand und diese Bombenangriffe keinem militärischen Zweck mehr dienen konnten. Wie kann man überhaupt den Bombenkrieg und die Verbrennung der zivilen Stadte erklären oder einordnen?)

Mitschrift:
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Jörg Friedrich

Jörg Friedrich


Kluge: In Halberstadt fliegen die alliierten Formationen, die Bomber, wie an, am 8.April 1945 ?

Friedrich: Sie fliegen in mehreren Stockwerken. Ein Bombenangriff ist eine fliegende Fabrik. Das Charakteristische ist der sogenannte Fächer, the fan; alle anfliegenden, dreistöckig anfliegenden Flugzeuge haben einen Orientierungspunkt, das ist das Gelenk des Fächers. Von diesem Gelenk spreizt sich der Fächer auseinander. Alle Maschinen überqueren den Punkt. Das ist eine Orientierung am Boden. In Halberstadt ist es ein Gebäude, es ist die Victoria-Luise Schule, ein Lyzeum für Mädchen. Es hat eine sehr charakteristische Form.

Kluge: …1912 gebaut. gewissermaßen in der Euphorie der Baukunst vor dem Ersten Weltkrieg.

Friedrich: ..stattlich! Vor allen Dingen hat es Seitenflügel und einen Querflügel, so…

Kluge ..unverwechselbar.

Friedrich: Es ist unverwechselbar. Dieser Punkt ist auch aus 6000 Meter Höhe zu erkennen. Also man überkreuzt diesen Punkt und spreizt sich auseinander; jede Maschine fliegt strahlenförmig, fächerförmig auseinander.

Und vom Überkreuzen des Punktes her, gibt es eine Zeitdistanz, den overshoot. Der overshoot ist in Sekunden gemessen. Jede Maschine hat ihren je eigenen overshoot. Ist die Sekundenspanne verstrichen, klinkt der Bombenschütze die Bombenlast aus. Der Effekt ist das sogenannte Saturieren, saturation bombing- es muß eine eng umgrenzte Fächerfläche am Boden – dem Dreieck in der Luft entspricht ein Dreieck am Boden. Das ist in Dresden ein Dreieck vom Sportplatz mit dem einen Schenkel Elbknie und dem andern Schenkel am Bahnhof.

Diese Fläche – die am Boden ist das Leben der Menschen, am Himmel der Angreifer. Diese Flächen sind spiegelbildlich. Und die obere Fläche saturiert die untere mit Vernichtungsstoffen. Das ist ein Mix aus Spreng- und Brandmitteln. Und durch diese Fächerform, und durch dieses präziese Abregnen der Bombenlast, entsteht eine gleichmäßige, eine Paste des Todes, die unten über die Lebensspäre gestrichen wird. Das Saturieren des Dreiecks am Boden; das totale Saturieren mit der gesamten Munition entfacht das Feuer, das nicht mehr löschbar ist.

Kluge: Weil die Gebäude aufgerissen werden, und dann die Brandmittel, die Brandbomben, noch hineinkommen, und diese Mischung von Haus und Schutt, das ist am leichtesten angreifbar. Ist das richtig? Intakte Häuser sind nicht ganz so leicht von Brandbomben angreifbar?

Friedrich: Man kann eine Stadt nicht sprengen. Man muß eine Stadt verbrennen – weil, die Stadt selber wird die Waffe. Jeder Balken des Gauses, jedes Polstermöbel, jede Bibliotek, jeder Vorhang – die Menschen selber werden Fackeln. Es ist die Transformation des Heims zur Waffe. Die Bomber geben nur den Impuls für die Transformation der Heimat zur Waffe. Mein Keller ist mein Feind…

Kluge: ..die Vorgänge, das Plüschige der Möbel ist sozusagen der Kern der Waffe,,

Friedrich: Man hat diese Städte als Dummy-Städte nachgebaut in Amerika und auch in England in japanischer und in deutscher Bauweise, und da hat man das deutsche Mobiliar, das Holz, Buche, Eiche, Kirsche, die deutschen Paletots, die Art und Weise der Kinderspielzeuge, die Teppiche auf dem Boden, das alles wurde exakt rekonstruiert, weil, um Waffe zu werden, müssen diese Klamotten erforscht sein. Und man erforscht ihre Brennbarkeit Stück für Stück. Wie reagieren sie auf meinen Impuls. Dieser Impuls kickt diese Materien an und transformiert sie dann zur Waffe. Es ist wie eine Zelle, die degeneriert zur Krebszelle.

Auf diese Art und Weise wird das Heim zur Hölle. Und die Impulsgebung dauert, wie der zündende Funke in Halberstadt eine knappe halbe Stunde – in Würzburg sind das 17 Minuren. Lange nachdem die Bomber weg sind, die sind schon wieder gelandet, zwei, drei Stunden nachher ist dieser Transformationsprozess, Heim zur Hölle, noch im Gang , und immer weitere Quartiere und Keller werden zu Behältnissen von Staub und von Gas. Es sind Leute hier, die mir erzählt haben, daß durch die Staubentwicklung Menschen am Staub erstickt sind. Das heißt: die Augen, der Mund und die Ohren sind die Öffungen des Körpers, da wo er die Atmosphäre einzieht und das Leben austauscht mit der Welt – wird verstopft., verstopft durch den Staub der eigenen Wände, des Kalks an den Wänden – die verstopfen mir den Mund.

Und dieses Waffe-werden der eigenen Wohnzimmerwand, des Kellergewölbes das findet noch in Stunden nach der Impulsgebung statt. Es ist im Englischen ein Wort: „De-housing“, Leute werden ihrer Häuser entkleidet – Ent-hausen – , aber man könnte auch sagen, es ist ein „De-worlding“; die Menschen werden aus der Welt gelöst, die Welt verliert das Heimatliche, den Austausch von Atmosphäre und Lunge und Sauerstoff, und sie verwandelt sich, wie auf einem anderen Planeten, in einen feindlichen Platz. Man atmet und saugt den Tod ein.

Und diese Transformation ist das Resultat einer erpichten Technik. Das schüttelt man nicht aus dem Ärmel, sondern das De-worlding wird fünf Jahre geübt. Es gibt hier also einen Weg, vom Mai 1940 nach Dresden, Halberstadt, Hildesheim, Postsdam, Paderborn, Pforzheim…

BomberHarris

—Warum intensivieren sich die Bombenangriffe ab März 1945?–

Kluge: Der Krieg ist entschieden in Europa.

Friedrich: Anfang Februar steht Schukow 50 Kilometer von der Reichskanzlei in Berlin. 50 Kilometer. Die Truppen sind gekommen von der Wolga, vom Kaukasus, soweit haben sie die Wehrmacht zurückgetrieben bis an die Oder. Und da steht er. Und da fangen die Bombardements an. Die britisch- amerikanischen Bombardements…

Kluge: Es ist auch ein Höhepunkt der Produktivität, was Liberty-Schiffe, was Bomber betrifft, was die Bomben betrifft. Das kann man jetzt bauen; man hat große Vorräte geschaffen, mit denen man einen Krieg bis 52, bis 54 hätte noch führen können gegen größere Gegner, als noch vorhanden waren. Es ist ein Restgegner und eine Überproduktion an Waffen.

Friedrich: Das hat mir mal ein Betriebswirt erklärt auf einer Diskussion, und er sagte: „Das müssen Sie mir gar nicht weiter ausführen. Das nennt sich bei uns in der Betriebswirtschaft: Kapazität schreit nach Auslastung.“ Man hat die Kapazität der Städtevernichtung nun tatsächlich im Griff. Die Mehoden, die Mannschaften, die Waffen…

Kluge: Das war man schon vor drei Jahren gerne schon gehabt hätte.

Friedrich: Man kann das. Und es ist ausgesprochen blöd, wenn man das, was man kann, nicht mehr machen darf, weil der Krieg vorbei ist. Es fehlt gewissermaßen der Krieg zum Vermögen. Man hat ein Vermögen angeschafft für den Krieg, und nun hat man keinen Krieg mehr. Dumme Sache. .. Man braucht den Krieg gewissermaßen um das Vermögen zu investieren – in das, was es vermag, seine Hebelwirkung, nämlich Städte aus der Welt zu hebeln.

Kluge: Sie sagen, daß im März 1945 eigentlich wesentliche Städte noch intakt sind.

Friedrich: Intakt ist weniger das Ruhrgebiet, aber Städte, in denen die Tiefe der deutschen Geschichte wurzelt, wie Paderborn, wo das heilige römische Reich entstand, wie Hildesheim, wie Würzburg, das Barockkunstwerk Balthasar Neumanns, Nürnberg, Soost, Halberstadt – es sind die von weit hergekommenen Städte, die gewandert sind durch die Jahrhunderte, die Schauplätze älterer Geschichte, die als Ziele des Bombercommands nicht unmittelbar rüstungswirtschaftliche Bedeutung hatten. In denen auch nicht mehr als 50 oder 100 000 Menschen wohnten. Das hatte man zuvor ignoriert. Da waren die großen Häusergebirge von Hamburg, von Berlin, von Köln, von Dortmund, das ganze Ruhrgebiet eine einzige Stadt, war ergiebiger. Man konnte das im Übrigen auch leichter finden. Da ist der Rhein, und da kann man das gut entdecken, aber so das Harzvorland ist schon komplizierter zu finden.

Also lernte man im Lauf des Krieges, diese Nester zu finden, und sie entpuppten sich als die eigentlichen und fabelhaften Bombenziele. Sie waren im Grunde die Entsprechung dessen, was Bombercommand und die 8.amerikanische Luftflotte zu diesem Zeitpunkt konnte. Sie waren die idealen Versuchsobjekte.

Feuerwehr

Kluge: Das ist das eigenartige, daß ein Krieg eine bestimmte Leistungsstärke hervorbringt. Und wenn der Krieg fast vorüber ist, ist die Zeit der Höchstleistungen erreicht.

Friedrich: Also diese Bomberwaffe wird gebaut von de Mitte der zwanziger Jahre bis zum beginn des Krieges, diese riesigen viermotorigen Maschinen.- Das Einzige, was man nicht bdacht hat, ist wie schwer es doch sein mag, die Stadt zu finden. Wie finde ich eigentlich Essen, wie finde ich Duisburg, wie finde ich Nürnberg und wie unterscheide ich Nürnberg von Augsburg? Am Tage, bei Sonnenschein, da mag das noch möglich sein. Aber da werd ich ja abgeschossen. Also geh ich in die Nacht. Dort werde ich nicht gesehen – aber ich seh auch nichts! Erst recht nicht eine Stadt, die unter den Wolken liegt. Das heißt, die Radartechnik, das heißt, der Strahl, der mich ans Ziel leitet, der überhaupt Waffe und Ziel in Verbindung bringt, daran hatte man vor 1939 gar nicht gedacht. Man dachte, der Bomber kommt durch, da ist Köln, ds oben fliegt die Maschine. Man läßt die Bomben runterfallen, Köln kaputt. So ist das gar nicht. Köln ist verteidigt durch einen Wald von Flakgeschützen und von Eudeln von schneller, aggressiver fliegenden Jagdmaschinen, und bevor überhaupt ein Bomber seine Zerstörungskapazität entfalten, also auch nur eine Klamotte fallen lassen kann, ist er selber schon weg. „Fliegende Särge“, sagt der Witz dazu.

Jagdflugzeug

Das heißt der empfindlichste, der sensibelste, der verletzliche Platz im ganzen Bombenkrieg ist der Bomber. Das merken die aber erst, als sie drin sitzen. Sie sind eher kaputt als die Stadt.

Flak

Bomber-Explodiert

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Kluge: Das ist zunächst, das ist im Anfang und das ist jetzt im März, April 45 gewiss nicht mehr so.

Friedrich: Man hat gelernt in der Nacht zu fliegen. Man hat gelernt die Wolkendecke durch die Augen des Radarsystems zu durchdringen, und man findet die Orte, auch wenn sie versteckt sind, auch wenn sie nicht an markanten Bodendetails zu erkennen sind, wie Köln am Rhein … Köln ist doch darm über zweihundert mal angegriffen worden, weil der Rhein so plastisch ist. Das findet man! Und nun kann man diese Soost, diese Paderborns finden.

Kluge: Man kann sie aber jetzt auch bei Tag angreifen, da die Jagdwaffe an diese Bomberpulks ja gar nicht mehr herankommt.

Friedrich: Nein, man hat nebenbei militärisch außerordentlich Nützliches gemacht: manb hat die Treibstoffversorgung der Deutschen unterbrochen, indem man die Hydrierwerke in Pölitz bei Stettin und in Leuna zerstört hat…

Kluge: Diese Dinge und nicht die Angriffe auf die Zivilbevölkerung, die sind kriegsentscheidend.

Friedrich: Wissen Sie, es gibt aus dem Ruhrgebiet, was ja der Versorger des ganzen Krieges für die Wehrmacht war, achzehn Eisenbahn-Ausfallstrecken sternförmig aus dem Ruhrgebiet heraus in die Verarbeitungsgebiete etwa in Mitteldeutschland. Und der sogenannte Ruhrplan, den man im Februar 1945 fasste: Wir zerstören nichts anderes, als diese 18 Adern, die die Wehrmacht verbinden mit den Rüstungsschmieden, – und dann sitzt die trocken ! Das hat funktioniert.

Das hat funktioniert, aber es ist nicht theatralisch. Es ist nicht das Fanal. Es ist nicht die Sinnfälligkeit der Niederlage und des Untergangs. Es ist das, was die amerikanischen Generale zu dem Luftkrieg der letzten Wochen uind Monate, nämlich im Februar und März 1945 sagen.

Das ist der stellvertretende Stabschef der Operationsabteilung der Alliierten in Frankreich, ein General Fredric Anderson sagt: „Diese Städte vernichten, hat mit dem Krieg überhaupt nichts mehr zu tun, sondern es ist eine Erziehungsmaßnahme. Hier soll der Sohn vom Vater erfahren, was die Konsequenz dessen ist, einen Krieg zu beginnen, sich einer Partei, einer politischen Bewegung anzuschließen, die es wagt, ander Völker, andere Staaten anzugreifen. Hier wird eine Lektion gelernt. Und der Erfolg des Bombenkrieges simd gar nicht die zerstörten Städte, sondern sind Sie und Ich. Wir haben etwas gelernt.

Wir sind also die Umerziehungsprodukte dessen, daß eine Welt, daß ein Land, daß eine Heimat untergehen kann: Das kommt davon.

Wohnlockknacker

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„Im Grunde ist der Bombenkrieg der große Umerzieher“

Kluge: Gleich für den Kalten Krieg, der kommen wird, noch mit. Es ist eine Vorwarnung, nicht, eine theatralische Vorwarnung des künftigen Gegners, Rote Armee, Sowjetunion, kann es so auch gemeint sein?

Friedrich: Ja, die kriechen mühsam vom Kaukasus bis an die Oder, überqueren Sümpfe, überqueren Flüsse und Wälder. Und haben eine Spitzengeschwindigkeit, fabelhaft, von 30 Kilometern am Tage auf dem Wege von der Weichsel zur Oder. Unbegreifliche Geschwindigkeit. Und zur gleichen Zeit fliegt Bombercommand nach Dresden mit 350 Kilometern pro Stunde. Und zerstört innerhalb von 20 Minuten eine Stadt von einem Ende bis zum anderen.

Kluge: Das Furchtbare ist jetzt, daß Sie sagen, das ist gleichzeitig theatralischer Natur. Das ist nicht Krieg, in dem Sinne, wie Clausewitz sagt, also Zweikampf, Überwindung des Gegners, sondern es ist gewissermaßen Herstellung von öffentlichen Bilderm. Erziehung, wie Sie gesagt haben, aber Sie sagen:

„Terror ist theatralisch“

…etwas, das im 21.Jahrhundert genauso gilt, wie 1945. Ist das richtig?

Friedrich: Es ist ein Theater des Schreckens. Und die Akteure ist die Leidensfähigkeit des Menschen: Was halte ich aus? Auf diesem Theater wird gefoltert. Und die Gefolterten schreien. Und entscheidend ist, wann sie Schreien aufhören. Und ihnen werden die Folterwerkzeuge solange präsentiert und ihre Mitspieler, die Leiden ihrer Geschwister, ihrer Kinder, ihrer Eltern werden so zum Exzess getrieben, bis die Leute das Handtuch werfen. Das heißt, sie bedürfen des Augenscheins. Die eigene Qual traumatisiert mich. Sie schließt mich ab. In dem Moment, wo ich sie erleide, ist nur noch ich und mein Körper. Ich spüre eigentlich nicht einmal einen Schmerz.

GerdaBäthe

Kluge: Das heißt, das dirkte Leiden, ich werde verletzt, gar nicht besonders motiviert, bewegt, sozusagen zum Sieg des Gegners im theatralischen Sinne beiträgt. Aber wenn ich erlebe, daß die Liebsten von mir gefoltert werden, dann ist das die eigentliche Zwangsmaßnahme. So ist das doch gemeint?

Friedrich: Der Leidende steigt aus dem Spiel aus, denn er ist nicht mehr aktionsfähig. Er kann auch nicht reagieren. Er kann sich auch nicht verhalten. Der Betrachter des Leidens, das er auf sein eigenes bezieht, kann noch agieren. Das Theatralische ist das Foltern des Liebsten. Das ist das wahrlich Unerträgliche.

Und diese Theatralik der Folter ist die Verhaltenspsychologie des Bombenkrieges: Ich muß etwas sehen, was ich nicht mehr ertragen kann. Das mag der Untergang der Katedrale sein, in der meine Familie seit Jahrhunderten gebetet hat, getraut und konfirmiert wird, der Untergang meines Gymnasiums, der Untergang meines Marktplatzes. Es ist da, wo das Dasein das Da verliert. Da bin ich.

Kluge: Dadurch wird das Selbstbewußtsein der gegnerischen Seite verletzt und letztlich absorbiert. Die Zerstörung von Selbstbewußtsein. Das ist der Theatereffekt der Bombardierung.

Friedrich: Zerstörung von ‚Selbst‘, es bleibt nur noch ein Bewußtsein über. Ich, der selbige, bin der, der in Halberstadt wohnt und wurzelt. Das definiert mich. So definier ich mich auch. Das wird mir geraubt. Das heißt, ich führe Menschen auf den Zustand von Ungeziefer zurück: fir können atmen, die können krabbeln, die können japsen, aber sie haben keinen Ort mehr, sondern sie sind in jedem Erdloch angesiedelt.

Da, wo ich mein ‚Da‘, ich der Kölner, verliere… Köln wird abgeräumt. Was übrig bleibt sind noch Existenzen aber keine Kölner mehr. Es gibt keine Kölner ohne Köln. Das heißt: Köln wird dem Kölner genommen.

Kluge: Man kann also sagen, egal ab jetzt der Bombardierte Recht oder Unrecht hat, ob er sich verschuldet hat oder nicht verschuldet hat, ist dieses Verhältnis von Strategie von unten und von Strategie von oben dadurch gekennzeichnet, daß es asymetrisch ist. Das kann man doch sagen?

Friedrich: Ja. ..Schuld und Strafe ist ein Äquivalententausch und kann immer nur zwischen Personen stattfinden…. (Ausgleich gleichen Maßes)

Das Gespräch kann als Video angehört werden direkt:
http://www.dctp.tv/filme/heim-zur-hoelle-friedrich/
oder bei: http://www.dctp.tv der Seite von Alexander Kluge.
Diese Seite ist aber mit adobe-flash -player gebaut, sodaß sie nicht in allen Browsern aufzurufen geht.
Dort ist oben links ein Kreis: „Grosse Themen“ wo man blättern muß, bis zu
„Deutschland im Bombenkrieg“ dort: „Heim zur Hölle“- außerdem sind vielleicht interessant „Zootiere im Bombenkrieg“, (Dresden),

„Jorg Friedrich: Ich wollte zeigen, das war ein Krieg, nicht gegen eine Partei, eine Nazi-Bevölkerung.. das war gegen die Kreatur !“

und Videos: „Halberstadt“ und Minutenfilme, wie über die Feuerwehr vielleicht noch.

Wohnblockknacker4

{Die Bilder sind aus dem Videofilm und anderen Minutenfilmen bei dctp hier abgebildet}
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Professor Freeman Dyson, ein Physiker im Operational Research Zentrum des berüchtigten Bomber Command schrieb 1984 diese Zeilen, die ganz klar den geplanten und durchgeführten Massenmord an deutsche Zivilisten belegen:

“ Ich habe mich krank gefühlt von dem was ich wußte. Ich habe mich viele Male dazu entschlossen, daß ich die moralische Pflicht hatte, auf die Straße zu rennen, um dem britischen Volk zu sagen, welche Dummheiten in seinem Namen begangen wurden. Aber ich hatte nicht den Mut dazu. Ich saß bis zum Ende im Büro und kalkulierte, wie man auf die wirtschaftlichste Weise weitere 100000 Leute ermordet.“

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Weitere Zitate und Internet-Adressen – bitte auf folgender Seite schauen:
https://einedeutscheweise2.wordpress.com/2014/01/31/bombenkrieg-heim-zur-holle/

Written by einedeutscheweise

24. Februar 2012 at 18:00

Aufrüstung zum 2.Weltkrieg 1933-39/41

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AUFRÜSTUNG ZUM KRIEG ?

— Einleitung

1.) Ausschnitte aus einem englischen Artikel 1948 von Burton Klein- übersetzt
Germany’s Preparation for War: A Re-examination
Deutschlands Kriegsvorbereitungen: eine Revision üblicher Darstellungen
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2.) Genfer Abrüstungskonferenz – Abrüstungsvorschläge
3.) Der Rüstungsstand 1933 in Europa
4.) Vergleich: sowjetische – deutsche Rüstung
5.) THE UNITED STATES STRATEGIC BOMBING SURVEY Summary Report
Strategy and war economy of Germany – übersetzt – Burton Klein war Mitglied
US-Report über die Bombenschäden sagt über die deutsche Strategie und Kriegswirtschaft
6.) Eine Buchbesprechung, übersetzt, die verschiedene Ansichten anglo-amerikanischer Historiker zeigt,
wie sie im und nach dem 2.Weltkrieg waren: Aufrüstung zum Krieg? Kriegswirtschaft? u.a. über Burton Klein
— Teile 2.)-6.) sind auf folgender Seite — (und 1.) auch nochmal)

https://einedeutscheweise2.wordpress.com/2014/02/13/aufrustung-zum-2-weltkrieg-teil2/
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„Der Stand der deutschen Rüstung 1939 liefert den entscheidenden Beweis dafür, daß Hitler nicht an einen allgemeinen Krieg dachte und wahrscheinlich überhaupt keinen Krieg wollte.“
A.J.P.Taylor Ursprünge des zweiten Weltkriegs, Gütersloh 1962

Einleitung

Endlos sind die Vorwürfe gegen die Kriegsgeneration in Deutschland, unsere Eltern und Großeltern, sie seien Hitler und den „Nazis“ gefolgt, die von 1933 an auf erneuten Krieg zusteuerten. Das Militärtibunal in Nürnberg 1945/46 hatte als Hauptanklage „Verschwörung zum Angriffskrieg“ vorgebracht. Seitdem steht das in Schulgeschichtsbüchern und wird in den Medien wiederholt, zunehmend, täglich. Worum geht es? sicher werden die „Nazis“ von den Vorwürfen nicht mehr erreicht, und auch nicht mehr die Kriegsgeneration, aber den heute lebenden Deutschen soll anscheinend beigebracht werden, daß ihre Eltern und Großeltern einem verbrecherischen Regime gefolgt sind und zwar mit Begeisterung und Idealismus, oder daß sie so dumm waren, auf dessen Propaganda hereinzufallen. In „Mein Kampf“ stand ja, daß irgendwann Kriege zu erwarten wären, in denen die Völker um Lebensraum kämpfen würden.

Die Kriegsgeneration hat soviel Leid erfahren müssen durch Bombenteppiche, Feuerstürme und Brand in allen deutschen Städten über 50 000 Einwohnern, sie haben durchgehalten, waren tüchtig und haben tapfer gekämpft, daß es heute unvorstellbar ist. Besonders nach dem Krieg erlitten sie Hunger, Vertreibung, Vergewaltigungen, willkürlichen Massenmord und Deportierungen nach Sibirien. Heute behaupten die Medien, angefangen mit „History“ und Guido Knopp, das kommt davon, weil sie Hitler gefolgt wären: „Die Vertriebenen – Hitlers letzte Opfer“ zum Beispiel. Und außerdem soll einem beigebracht werden, daß die Juden, deren Schicksale hier nicht verharmlost werden sollen, daß sie die einzigen unschuldigen Opfer des Krieges gewesen wären, der 50 Millionen Tote kostete. Wie ist das aber mit den Kindern, den Alten und mit den Zootieren im Dresdener Zoo?

Selbst die Kriegsteilnehmer waren sich vielfach danach nicht nicht mehr so sicher, aber einige haben in Deutschland seit dem Kriegsende immer wieder erforscht und dargestellt, was die Kriegsursachen waren, und daß die nicht alleine auf deutscher Seite lagen. Eine hervorragende und nüchterne Untersuchung ist „1939-Der Krieg Der Viele Väter Hatte“ von Gerd Schultze-Rhonhof, der auch in Vorträgen die Zusammenhänge und Entwicklungen beschreibt, wie es nach dem furchtbaren Ersten Weltkrieg zu dem noch schlimmeren Zweiten kommen konnte.

Hätten sie das damals merken müssen? Nun ist klar, daß bei uns niemand einen Zweiten Krieg wollte, 20 Jahre nach den Ersten. Und Adolf Hitler hat in allen seinen öffentlichen Reden seinen Friedenswillen betont und den sozialen Aufbau nach dem Weimarer Elend. Hätte man merken müssen an der Wiederaufrüstung, wohin das führt?

Daß man ein Heer brauchte, war zu verstehen, nach den Umsturzversuchen von KPD und Spartakus in der Weimarer Zeit, nach der Besetzung des Rheinlandes durch die Franzosen 1923, der des Sudetenlandes durch die Tschechen und der polnischen Angriffe auf Oberschlesien, der Verweigerung des Selbstbestimmungsrechtes für die nunmehr unter fremder Herrschaft lebenden Deutschen, wie in Pommern, – und einer demgegenüber ohnmächtigen, abgerüsteten Reichswehr von 100 000 Mann. Eigentlich sprangen damals Freikorps in die Bresche.

Damals seit 1932 gab es die Abrüstungskonferenzen in Genf, und auch Hitler hatte 33 Verzicht auf eine große Wiederbewaffnung vorgeschlagen, nach den Artikeln des Versailler Diktats, wenn die anderen Mächte abrüsten würden oder zumindest Angriffswaffen, Panzer und Bomber. Dies wird heute häufig unterschlagen.

Einige deutsche Historiker haben also nach dem Krieg der alleinigen deutschen Kriegsschuld widersprochen und damit auch, daß es eine Aufrüstung gegeben hätte nach einem Kriegsplan. Wie war nun die Einschätzung ausländischer Historiker? Zum Beispiel wurde David L. Hoggan: „Der erzwungene Krieg. Die Ursachen und Urheber des 2. Weltkriegs. 1. Aufl., Tübingen 1961“, vom Spiegel (20/1964) in einer hysterischen Weise angegriffen, daß man doch Zweifel an der objektiven Kriegsschuld bekommen muß: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46173484.html – sie werden aber in diesen Zeiten häufig politisch verleumdet, als hätte ein Historiker in erster Linie politische Ziele zu haben und nicht Forschung zu machen.

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1.)—Ausschnitte aus einem englischen Artikel 1948 von Burton Klein
Germany’s Preparation for War: A Re-examination – übersetzt
Deutschlands Kriegsvorbereitungen: eine Revision üblicher Darstellungen—

von Burton Klein

(The American Economic Review, Vol. 38, No. 1 (Mar., 1948), pp. 56-77) . (Über B.Klein und die Adresse des engl. Artikels – siehe unten am Ende des Artikels)
(Klein verwendet den Ausdruck Nazis, wie er in der alliierten Propaganda gebraucht wurde)

Als Deutschland in September 39 gegen Polen marschierte, wurde seine militärische Stärke nicht bezweifelt. Es wurde allgemein geglaubt, daß die Nazi-Regierung in den sechs Jahren alle Ressourcen des Landes auf die Vorbereitung des Krieges konzentriert hatte., daß 1.) in der Zeit vor 39 Deutschland eine Militärmaschine aufgebaut hatte von enormer Stärke, daß 2.) praktisch alle Zuwächse der Produktion vom niedrigen Stand der Depression aus in die Konstuktion eines riesigen Kriegspotentials gesteckt wurden und daß 3.) alle wirtschaftlichen Überlegungen diesem zentralen Ziel untergeordnet waren.

Selbst beim Überfliegen der offiziellen deutschen Daten, die kürzlich publiziert wurden (Gustav Stolper, Henri Lichtenberger, Jurgen Kuczynski, Maxine Sweezy…) zeigt, daß diese Annahmen zweifelhaft sind. In Mannschaftsstärke z.B., wurden eine Million Mann weniger mobilisiert als beim Ausbruch des 1.Weltkriegs. Noch war die Vorbereitung der Industrie mehr eindrucksvoll: die deutsche Flugzeugproduktion am Anfang des Krieges, 675 Stück pro Monat, war ungefähr genauso viel wie die britische. Von Panzern, der Hauptwaffe des Blitzkrieges, wurden 50 Stück monatlich produziert, was von den Briten übertroffen wurde. Ein anderer Anzeiger für die Vorbereitung waren die Vorräte. Juli 39 schätzte die Wehrmacht, daß Benzin, Diesel Eisen, Magnesium und Gummi, nur für ein paar Monate Kampf ausreichten.

Wie die nachfolgenden Ereignisse zeigten, hatten Wirtschaftsfachleute recht, daß sich Deutschland auf Krieg vorbereitete. Aber ihre Interpretation des Charakters der Nazi-ökonmischen Vorbereitung war falsch. In diesem Papier wird gezeigt, daß die Hauptannahme dieser Schreiber, daß Deutschland massive Vorbereitungen traf, sehr übertrieben war… die Produktion für Kriegszwecke war nicht annähernd so groß wie behauptet, und nicht soviel um eine deutliche Erholung des privaten Verbrauchs und Anschaffungen zu verhindern. Hier wird gezeigt, daß die Geldpolitik die Bedingungen setzte…..

Seite 57
(1.) Die Angst vor Inflation

…im Frühjehr 33 hatte sich die Wirtschaft nur wenig vom tiefsten Punkt der Depression erholt… nur 3% darüber. Die Arbeitslosigkeit war von 6 (Anfang 32) erst auf 5,5 Millionen gesunken….
Eine Anzahl von Schreibern haben das Argument gebracht, daß Preis- und Exportpolitik Nazi-Deutschlands nur erklärt werden können durch die Vorbereitung auf einen Krieg… wie aber hier gezeigt wird, war die weitverbreitete Furcht vor Inflation ein andauernder Faktor, der jedenfalls genug Grund lieferte, diese Politik zu praktizieren.
Die andere Seite der Nazi-Wirtschaftspolitik betrifft die positiven Maßnahmen, die ergriffen wurden.. im ersten 4-Jahresplan weiteten die Nazis die Ausgaben für verschiedene Maßnahmen öffentlicher Arbeiten aus, die schon von Papen und Schleicher begonnen worden waren und fügten mehr hinzu… doese waren neu in ihrer politischen Bedeutung aber wirtschaftlich nicht so verschieden von früheren Versuchen, Investment und Verbrauch anzukurbeln…
Als Hitler an die Macht kam, hatte er großes Interesse Deutschland mit Autobahnen auszurüsten und und Autos für die Massen zu produzieren. Die extrem hohen Steuern dafür, wie sie in anderen europäischen Ländern erhoben wurden, wurden gesenkt, Neue Autos konnte man von der Einkommenssteuer abziehen… Für das Ziel der Selbstversorgung wurde die Landwirtschaft begünstigt… hier wurden eher Minimumpreise anstatt Maximalpreisen festgesetzt, wie sonst in der Wirtschaft, um bäuerliche Einkommen zu verbessern.
Die Vergabe von Heiratsdarlehen war eine weitere Maßnahme, die die Nationalsozialistische Ideologie wiedergab. Das Ziel war, Haushaltsausgaben anzuregen und noch wichtiger, Beschäftigung in Haushalten zu fördern und Frauen aus dem Arbeitsmarkt zu nehmen…dies war zusammen mit Propaganda sehr erfolgreich…
Der am meisten diskutierte Aspekt der sozialen Erholung war das Ausgabenprogramm der Regierung und wie es finanziert wurde… hauptsächlich, ob große Defizite zu Inflation und finanziellem Ruin führen würden. Eine Seite argumentierte, daß strikte Kontrolle von Preisen, Löhnen und des Kapitalmarkts der Möglichkeit einer Inflation vorbeugten. Andere dachten, daß die finanzielle Anstrengung für solche Programme mehr war, als Deiutschland tragen konnte und sagten einen Wirtschaftskollaps voraus.
Tatsache ist aber, daß in den Vorkriegsjahren öffentliche Schulden nicht in großem Maße gemacht wurden. Im Vergleich zur jüngsten Kriegserfahrung in den US und GB waren die deutschen Methoden extrem konservativ… die Regierungsausgaben stiegen von 15 Milliarden RM 1933 auf 39 Milliarden 1938, mehr als 4/5 davon wurde durch Steuern eingenommen. (Im Kontrast: in den USA wurde 1932-36 die Hälfte der Regierungsaugaben durch Schulden finanziert). Der 29 Milliarden RM Anstieg desd Defizits war kein Problem, da das Volkseinkommen um 75% angestiegen war und Steuereinnahmen sich verdoppelt hatten… . es folgen Vergleichstafeln… (Hjalmar Schacht fürchtete Inflation)… die Furcht vor Inflation ist wichtig um die Nazi.Einstellung zur Wiederbewaffnung zu erklären.

Seite 62…
(2.) Die Natur der wirtschaftlichen Erholung

Die Maßnahmen, die ergriffen wurden, waren ganz erfolgreich um das Sozialprodukt und Beschäftigung zu erhöhen… es folgen Tafeln…
Das Bruttosozialprodukt stieg von 59 Milliarden RM 1933 auf 105 Milliarden RM 1938. Von 1933 bis 36 verringerte sich die Arbeitslosigkeit von 4.8 Millionen auf 1,6 und 1938 waren es weniger als 0,5 Millionen…
Die privaten Ausgaben stiegen nicht viel über die von 1928, für die Wiederbewaffnung wurde vom Anstieg der Regierungseinnahmen genommen. Ganz anders als viele Schreiber behauptet hatten. Die Daten des zivilen Verbrauchs zeigen nicht, daß die militärische Rüstung viel davon weggenommen hätte….
Die Autobahnen können nicht zu den Militärausgaben gerechnet werden, da Benzin so knapp war (und Industrie und Militär die Schiene bevorzugten). Ausgaben für Nicht-Kriegszwecke waren 1938 20% höher als 1928 in konstanten Preisen gerechnet. Ausgaben für Waffenfabriken waren erstaunlich niedrig, durchschnittlich halbsoviel wie die Ausgaben für Häuserbau….
Im Ergebnis ist es deutlich, daß kein großer Anteil vom zivilen Wirtschaftssektor für den militärischen abgezweigt wurde….

Seite 68…
(3.) Die Größenordnung der Kriegsvorbereitungen

Es ist nötig zu definieren, was wir meinen mit Ausgaben für Bewaffnung. Wir verwenden den Standart, wie er für die USA benutzt wird.
Die meisten Diskussionen über Deutschlands Kriegsvorbereitungen beginnen damit, daß Hitler behauptete, daß die Nazis 90 Milliarden RM ausgegeben hätten für Wiederbewaffnung. (Reichstagsrede vom 1.9.39 – Adresse siehe unten). Es ist paradox, daß diese Statistik unkritisch akzeptiert wurde, während alle anderen deutschen Daten verdächtig waren. Der Grund ist natürlich, einfach, daß allgemein geglaubt wurde, daß die Vorbereitung eines Krieges die höchste Priorität hätte in der Wirtschaft.
Seite 69…
Tatsächlich, nach unserer Definition, wurden 51 Milliarden in den 6 Haushaltsjahren bis 31.3.39 für Wiederbewaffnung ausgegeben und 55 Milliarden zusammen bis zum Kriegsausbruch.
Dies entspricht etwas weniger als 50% der gesamten öffentlichen Ausgaben für Güter und Dienste, und 10% des Bruttosozialprodukts in diesen 6 Jahren….
Ein deutsche Wirtschaftswissenschaftler sagte zu der Täuschung von Ausländern: „Öffentliche Sicht der Größenordnung der Aufrüstung waren sehr übertrieben. Die deutsche Regierung zu der Zeit tat nichts, die übertriebenen Ideen zu berichtigen; im Gegenteil, hielten sie es wahrscheinlich für wünschenswerte Propaganda, daß die Illusion erzeugt wurde einer kriegsmäßigen Stärke, die in Wirklichkeit in dieser Größe nicht da war.“ (aus Rolf Wagenführ: Aufstieg und Niedergang der deutschen Rüstung, Berlin März 1945, Seite 8).
Die zweite Phase der deutschen Wiederaufrüstung begann im Sommer 1936, als Hitler beschloß, in größerem Maße aufzurüsten. Unzweifelhaft wurde diese Entscheidung beeinflußt durch deutsche Geheimdienstnachrichten, die die Stärke der Russiaschen Armee auf fast eine Million angaben. Solch eine „Bolschewistische“ Übermacht wurde sehr gefürchtet, und so wurden mit dem zweiten Vierjahresplan Vorbereitungen begonnen, die deutsche Vormacht in Europa herzustellen.
Die Sprache Hitlers Memorandums an Göring zu seiner Ernennung im Oktober 1936
Seite 70
als Beauftragter des zweiten Vierjahresplans, läßt keinen Zweifel an Hitlers Wunsch auf ganzer Linie Vorbereitungen zum Krieg zu treffen. Dieses Dokument beginnt mit Hitlers Feststellung, daß Krieg unausweichlich ist. Als Wichtigstes sagt Hitler, „Es wird Deutschlands Aufgabe sein, Europa gegen den Bolschewismus zu verteidigen!“ und zweitens, „Eine Endlösung des Nahrungsproblems kann nur kommen durch die Vergrößerung des Lebensraums.“ Darauf beschuldigte er Schachts Wirtschaftsminisrtterium, die Wiederbewaffnung zu sabotieren und klagte Schacht an, kein Verständnis zu haben für die Mobilisierung der Wirtschaft. Schließlich gab er Göring zwei Befehle: (1.) „Die Wehrmacht muß einsatzbereit sein in vier Jahren“ (2.) „Die deutsche Wirtschaft muß kriegsbereit sein in vier Jahren“

Hitler deutete nicht die Stärke der Wehrmacht an, oder das Ausmaß der wirtschaftlichen Anstrengung, das nötig sein würde, Deutschland auf seine „historische Aufgabe“ vorzubereiten. Noch ist meines Wissens nach, ein solcher Plan in den deutschen Archiven gefunden worden. Es ist deshalb schwierig, einzuschätzen, wie weit die Nazis ihre Ziele steckten… Aber es scheint nicht, daß der Grad der Mobilisierung irgendwie dem Beschluß des Fürers entsprach „der bedingungslosen Unterordnung aller anderen Wünsche unter die Sicherung von Deuen Kriegsausgabentschlands nationaler Existenz.

In den 3 Haushaltsjahren bis zum 31.3.39 hatte Deutschland 40 Milliarden RM für Wiederbewaffnung ausgegeben. 1938 – 39, dem letzten Friedensjahr, betrugen die Militärausgaben 16 Milliarden Mark, eine Summe, die 15% des Bruttosozialprodukts entsprach. So waren die deutschen Ausgaben für Waffen nicht viel höher als die der Alliierten vor ihrem Eintritt in den Krieg. 1939 betrug die Summe der britischen Kriegsausgaben nahezu 15% ihres Bruttosozialprodukts, kaum weniger als Deutschlands. Im Jahr 1941, dem Jahr bevor die USA in den Krieg eintraten, war deren Kriegsausgaben-Verhältnis bei ca.10% – und würde ein höheres absolutes Volumen ergeben, als das Deutschlands…—-

Seite 72

(4.) Die Faktoren, welche die wirtschaftliche Mobilisierung begrenzten

(…) ist es klar, daß 1938 ein viel größerer Anteil des Nationalprodukts für Krieg hätte genutzt werden können. Ziviler Verbrauch und Investment waren, wie wir gesehen haben, auf dem Stand von 1928/29 , während die Regierung zur selben Zeit, ein riesiges Nicht-Kriegsprogramm durchführte. Deshalb erscheint es so, daß es den Deutschen möglich gewesen wäre ihre Kriegsausgaben zu verdoppeln. durch Beschneidung der zivilen Produktion um 10 oder 15%. .. Sie hätten auch ihr Nationalprodukt ausweiten können. Obwohl 1938 Vollbeschäftigung erreicht worden war und der 1929-er Stand der Produktion um 25% überschritten war in diesem Jahr, hatte Deutschland noch immer nicht seine Möglichkeiten der Steigerung ausgeschöpft. ..

Es folgt Vergleich mit USA und GB… einer der Gründe sei Schacht hätte sich geweigert mehr Geld für Rüstung herauszugeben (Reichsbank) gewesen, schreibt Burton Klein dann, er hätte sich geweigert, mehr Geld herauszugeben. für Aufrüstung, nicht aus politischen Gründen, sondern, weil es seinen konservativen Ansichten über Finanzpolitik widersprach. Er habe auch erfolgreich höhere Ausgaben verhindert: Im Haushaltsjahr 36-37 waren es nur 4 Milliarden mehr, als als im Jahr davor. Schließlich wurde er im Januar 1939 entlassen, (…..) Trotzdem blibeb die Finanzen konservativ. Im Dezember 38, nach der Sudetenland-Krise wurden die Militärausgaben zurückgefahren… für 58/39 wurden 11,5 Milliarden veranschlagt, 30% weniger als im Vorjahr… Die Diskussion der finaziellen Hindernisse läßt uns einen Einblick gewinnen in die Nazipolitik. … Es scheint, daß es Hitler weniger gelang, die verschiedenen privaten Interessen seinem zentralen Ziel unterzuordnen, den Krieg vorzubereiten, als das allgemein angenommen worden war…

Diese Überlegungen über die Finanz erklären nicht, warum Deutschland nicht in großem Umfang Kriegsvorbereitungen unternahm, schreibt B.Klein weiter. Die verschiedenen Aufzeichnungen von Treffen und Diskussionen, die die Wiederaufrüstung betrafen, zeigen, daß die Naziführer nur daran dachten die Militärausgaben um ein paar Milliarden RM zu erhöhen oder der Wehrmacht ein paar Divisionen hinzuzufügen…

Der fundamentale Grund warum keine größeren Vorbereitungen unternommen wurden, ist einfach der, schreibt Klein weiter, daß Hitlers Konzept der Kriegsführung das nicht brauchte. Dokumentarische Belege und Befragungen seiner Vertrauten zeigen, daß Hitler nicht erwartete für die Erfüllung seiner territorialen Wünsche länger dauernde Kriege gegen eine Koalition von Großmächten führen zu müssen. Statt dessen plante er, Deutschlands Lebensraumproblem zu lösen durch eine Serie kleiner Kriege. Seine Strategie, wie sie sich entwickelte, war es die innere und äußere politische Einheit eines Feindes zu untergraben, ihn einzuschüchtern mit Drohungen militärischer Zerstörung, und wenn das nicht erfolgreich wäre, mit einem Blitzkrieg eine rasche Kapitulation zu erzwingen. Alles das würde in solch kurzer Zeit geschehen, daß die Demokratien mit einem fait accompli überrascht würden, während sie noch debattierten, ob sie intervenieren sollten oder nicht…. als Beweise: … die Anordnung für den Fall Grün, Tschechei: „…es ist unbedingt wichtig in den ersten 4 Tagen eine Situation zu schaffen, die feindlichen Nationen, die bereit wären zu intervenieren, klar demonstriert, daß die militärische Situation der Tschechoslowakei hoffnungslos ist. Italien gegen Abessinien, die Besetzung des Rheinlandes,
Seite 77
…alle zeigten, daß der Prozess gegen Polen und den Balkan wiederholt werden könne und nach einer Erholung gegen die Ukraine.

Hitlers Strategie benötigte keine großen Kriegsvorbereitungen, schreibt B.Klein, nur zu einem Zeitpunkt die militärische Überlegenheit über Frankreich und England. Dafür wurden 50 bis 60 gut ausgebildete Divisionen und eine Luftwaffe von 2000 Flugzeugen als ausreichend betrachtet…

Der Grund für das fehlerhafte Verständnis der Vorkriegswirtschaft der Nazis sei in erster Linie wegen der Unfähigkeit politischer und ökonomischer Schreiber die wirtschaftliche Bedeutung der Blitzkriegsstrategie zu verstehen.

1959 schreibt Burton Klein:

über den Stand der deutschen Aufrüstung vor Kriegsbeginn „Bis zur deutschen Wiederbesetzung des Rheinlandes im Frühjahr 1936 war die Wiederbewaffnung hauptsächlich ein Mythos… Die bewaffneten Streitkräfte hatten noch nicht einmal eine wirtschaftliche Zentralverwaltung, die die verschiedenartigen Anforderungslisten auf stellen konnte… Die Vorräte an wichtigen Rohstoffen wie Kupfer, Eisenerz, Benzin, Öl und Gummi waren im August 1939 so bemessen, daß sie nur für 3-6 Kriegsmonate ausreichten… 1939 besaß die zivile Wirtschaft noch große Arbeitsreserven… Es gab keine Konzentration von Investitionen in solchen Wirtschaftsbereichen, die mit wirtschaftlicher Kriegsvorbereitung zu tun hatten… Von einem Aufrüstungsprogramm, das so umfangreich wäre, daß es eine grundlegende Wiederbelebung der zivilen Produktion verhindert hätte, kann keine Rede sein… “
……………………………………………………………………………………

————–Bemerkung zu dem Artikel von Burton Klein————-

Es ist erstaunlich, daß er 1948 durch die Sichtung der Wirtschaftsstatistiken Deutschlands und durch Befragungen usw. zu diesen Ergebnissen gelangt ist. Interessant sind seine Betrachtungen des zivilen Wiederaufbaus nach der Depression 1929-32. An Kriegsvorbereitungen war in Deutschland nicht mehr unternommen worden als in den Alliierten Staaten. Vor dem Krieg und bis 1942 gab es keine Kriegswirtschaft. Es wurde lediglich eine verteidigungsfähige, moderne Armee aufgestellt und der Nachteil durch die Beschränkungen des Versailler Diktats aufgeholt. — nachdem die Abrüstungskonferenzen von Genf gescheitert waren am Widerstand der alliierten Staaten gegen A.Hitlers Abrüstungsvorschläge…. siehe in dem weiteren Artikel… was aber B.Klein nicht erwähnt.

Er geht genauso wie der US Strategic Bombing Survey USSBS von Kriegsabsichten A.Hitlers aus, sogar zu Eroberungen, aufgrund der:

1.) Hoßbach-Niederschrift vom Sept.1937 http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&dokument=0008_hos&object=translation&st=&l=de

2.) und Hitlers geheimem Memorandum an Hermann Göring anläßlich seiner Ernennung zum Bevollmächtigten des zweiten Vierjahresplanes 1936
als PDF http://www.kurt-bauer-geschichte.at/PDF_Lehrveranstaltung%202008_2009/14_Hitler-Denkschrift_Vierjahresplan.pdf
oder aus dem Heft: PDF http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1955_2.pdf

In der Hoßbach-Niederschrift, wörtlich echt oder nicht, ist von der Sowjetunion nur als entfernter Bedrohung die Rede, auch Polen wird als zu erobernder „Lebensraum“ nicht genannt. Nur der Anschluß der Ostmark, deren Parlament diesen sowieso 1919 beschlossen hatte. Die alliierten Mächte des Versailler Diktats hatten das untersagt unter Mißachtung des Slbstbestimmungsrechtes. Weiter sagt Hitler: die Tschechei wäre in einem günstigen Moment niederzuwerfen. Dazu ist in Wirklichkeit kein Krieg angezettelt worden, sondern ein Einmarsch nach deren Zerfall, auf Ersuchen ihres Premierministers. Die Tschecholowakei hatte nach 1919 genauso gegen das Selbstbestimmungsrecht das Sudetenland mit 3¹/² Millionen Volksdeutschen anektiert. Die Tschechoslowakei war Jahrhundertelang Böhmen und Mähren, vielfach von Deutschen aufgebaut und auch besiedelt, wenn nicht schon von Germanen. Siehe die Geschichte Prags zum Beispiel, und es hatte dort keinen Blitzkrieg gegeben.
Diese Ziele, Anschluß Österreichs und Böhmens, sieht er bis 1944 voraus, nur für den Fall daß Frankreich in andere Kriege verwickelt ist oder eine Revolution erlebt, früher. Die Bedrohung durch den Bolschewismus ist Nachfolgern überlassen. Das heißt ganz klar, im Nov.1937 hat Hitler keine weiteren „Lebensraum“-Ziele, auch nicht in Polen. Zu Polen siehe Gerd Schultze-Rhonhof: „1939, Der Krieg Der Viele Väter Hatte“ und www.vorkriegsgeschichte.de

Trotzdem ist Burton Kleins These und sind seine Ergebnisse eine Revision der üblichen Darstellungen der Wirtschaft in der NS-Zeit, die bis heute verbreitet werden. Er gebraucht den Begriff „Nazis, wie er in der alliierten Propaganda üblich war. Man muß diese Zeit im Zusammenhang mit der Weimarer Republik, dem Versailler Diktat und dem 1.Weltkrieg betrachten, siehe Gerd Schultze-Rhonhof.

Zum selben Ergebnis kommt die Zusammenfassung des USSBS, der 1945 die Auswirkungen und Verwüstungen des Bombenkrieges gegen die deutschen Städte dokumentieren sollte und auch die Kriegswirtschaft untersuchte (siehe als Artikel weiter unten.)

Burton Kein war angestellt beim USSBS, der dann in Bad Nauheim einquartiert war unter Leitung von John K.Galbraith. Die Creme jüngerer Wirtschaftswissenschaftler, und sie verfügten über die ausgelagerten Bestände des Statistischen Reichsamtes mit den statistischen Schnellberichten. Einen geeigneten Interpreten fand man in dem Leiter der Industrieabteilung des Instituts für Konjunkturforschung, Rolf Wagenführ (Die deutsche Industrie im Kriege 1939-45, Berlin 1955, Statistisches Handbuch von Deutschland 1928-44 München 1949).
– siehe Vierteljahreshefte des Instituts für Zeitgeschichte, Werner Abelshauser, „Kriegswirtschaft und Wirtschaftswunder“ Jahrgang 47, 1999, Heft 4. PDF-Datei: http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1999_4.pdf
Abelshauser verdreht aber einiges und stellt seine eigenen Wirtschaftsthesen inklusive Verdächtigungen über Kriegsabsichten auf.
Burton Klein hat zehn Jahre später 1959 ei ausführlicheres Buch über seine hier beschriebenen Thesen veröffentlicht.

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—Adresse zu dem englischen Artikel von Burton Klein – PDF: http://piketty.pse.ens.fr/files/capitalisback/CountryData/Germany/Other/Pre1950Series/RefsHistoricalGermanAccounts/Klein48.pdf
oder auch PDF unter: https://einedeutscheweise.wordpress.com/bucher-3/
—dort auch die Adressen zum USSBS summary (engl.) – oder unter http://www.anesi.com/ussbs02.htm
—Die Rede Adolf Hitlers vor dem Reichstag 1.Sept.1939 findet sich in der Liste unter 4.Wahlperiode 1939 bei http://www.reichstagsprotokolle.de/rtbiiiauf.html
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———- bitte weiterlesen bei: https://einedeutscheweise2.wordpress.com/2014/02/13/aufustung-zum-2-weltkrieg-teil2/

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Written by einedeutscheweise

24. Februar 2012 at 18:00

DDR-BRD-Vereinigung

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Zur Wiedervereinigung ein Erfahrungsbericht einer aufrechten Frau mit einiger Betrachtung der Hintergründe.
Dank an Jurij Below, der den Bericht hier veröffentlichte:
news4press.com
………………

11.08.2012
MAN KANN NUR GERECHT VERTEILEN, WAS ZUVOR GERECHT ERARBEITET WURDE

Frau Bärbel Redlhammer-Raback [58] hat einen Offenen Brief an alle zur Zeit agierenden Politiker, Bundespräsident, Bundestagspräsident, Bundesratspräsident, Bundespräsidentin, Abgeordnete des Bundestages, Mitglieder des Bundesrates und alle Verantwortungsträger der NGO Germany/Die Bundesrepublik Deutschland/Verwaltung des vereinigtes Wirtschaftsgebietes – verfaßt und zugeschickt

Jurij Below schreibt: „Ich wollte mehr davon wissen und bat sie über ihr Leben in der „DDR“ berichten und mir erklären warum sie sich politisch nicht an den linken oder sonstigen Parteien identifizieren kann, was sie über Intellektuellen denkt und wie sie Zukunft Deutschlands sieht. Mich faszinierte dabei wie ehrlich diese Frau über verschiedene tabuisierte Themen spricht

SELBST ERLEBTER ZEITZEUGE DER „DDR“

Zunächst Frau Bärbel Redlhammer-Raback erzählt über für sie wichtige Erlebnisse in 30 Jahren „DDR“:
„1960 wurde ich eingeschult und konnte außerschulisch am freiwilligen, evangelischen Religionsunterricht teilnehmen. Weil ich mit sechs Jahren äußerte, daß „ich nicht glauben will, daß Jesus über das Wasser laufen kann, da bestimmt eine Sandbank da war“, wurde ich, OBWOHL GETAUFT, VOM RELIGIONSUNTERRICHT BEREITS MIT 6 JAHREN AUSGESCHLOSSEN und sollte auch nicht wiederkommen, weil man „nur Kinder haben will, die glauben können“. Nach der Wende erfuhr ich, daß das tatsächlich die offizielle Vorgehensweise der Evangelischen Kirche dieser Zeit in der „DDR“ war. Heute hat sich die Kirche hier wieder allen Menschen geöffnet und wenn ich jetzt am 24.12. zum Gottesdienst gehe, fühle ich mich angesprochen, wenn der Pfarrer ausdrücklich alle Menschen zum gemeinsamen Gebet einlädt.

MONDGESPRÄCHE

Fortan habe ich mich als Kind mit dem Mond unterhalten, der so schön in mein Bett schien, wenn ich nicht schlafen konnte. Einmal fragte ich meinen 1 Jahr älteren Bruder, „warum der Mond ein Gesicht, aber keinen Körper und Beine hat“, da antwortete er: „Oogen hat er schon, und Beene werden noch wachsen“. Du siehst, schon immer wollte ich den Dingen auf den Grund gehen, gebe mich manchmal mit einer Wahrheit zufrieden und finde dann oft noch die verborgene Wahrheit dahinter
1972 konnte ich nicht an den olympischen Sommerspielen in München teilnehmen, weil meine Wirbelsäule „durch falsches und zuviel Training „im Arsch“ [kaputt] war. Die „DDR“ ermöglichte mir, trotzdem das Abitur mit noch 3 anderen „Kaputten“ in einer Sonderklasse an der Kinder-und Jugendsportschule Brandenburg mit der Note 2 abzuschließen [heute Eliteschule Potsdam] Während der Zeit der Prüfungen bekam ich das erste Mal „Besuch“ von der Stasi [eine Sport-Freundin, die sich zum Kaffee-Trinken einlud], war mir aber nicht klar darüber. Auf die Frage, was mir beim Abitur nicht gefiel und was mir fehlte, antwortete ich wahrheitsgemäß, „mich störte am meisten, „DASS MAN EINE GUTE NOTE NUR BEKOMMT, WENN MAN AUSWENDIG NACHPLAPPERT, WAS SIE [DIE KOMMUNISTEN] HÖREN WOLLEN UND EINE SCHLECHTE NOTE DANN, WENN MAN SEINE FREIE MEINUNG SAGT“.

„MEIN KAMPF“ UND NACHFOLGESTAAT BRD

„Außerdem haben wir, in unserer 4-Mann-Klasse, den Lehrstoff in Windeseile geschafft und uns mit vielen anderen Themen zusätzlich beschäftigen können. Mich hätte noch interessiert, WARUM HITLER DIE JUDEN VERFOLGTE und hätte schon gern IN DER SCHULE DAS BUCH „MEIN KAMPF“ LESEN WOLLEN, UM DAS ZU VERSTEHEN, WEIL DIE ERWACHSENEN DARÜBER NICHT SPRECHEN UND ES VORZIEHEN ZU SCHWEIGEN“.
1973 durfte ich als einzige aus meiner Singegruppe nicht an den X. Weltfestspielen in Berlin teilnehmen, weil ich von der Arbeit nicht freibekam. Dann habe ich eben weniger geschlafen, war heimlich in Berlin und nachts auf Arbeit. Im Ergebnis habe ich dann auch KEINEN STUDIENPLATZ ERHALTEN UND KONNTE LANGE AUCH KEINEN BERUF ERLERNEN UND AUCH NICHT STUDIEREN.

………. bitte weiterlesen bei obigem Link: news4press.com
oder hier:
http://einedeutscheweise2.wordpress.com/2012/08/13/ddr-brd-vereinigung/

Written by einedeutscheweise

24. Februar 2012 at 18:00

Veröffentlicht in Geschichte, Volkstum

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Umerziehung der Deutschen Arbeiter nach 1945

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(und nach 1918)
von Waffenstudent – der diese Artikel geschrieben hat als Kommentare
zum Artikel: „Umerziehung in Westdeutschland“ hier beispielsweise.

Solche Untersuchungen auf diesem Gebiete sind sehr selten zu finden, wenn überhaupt.
Es ging bei den Weltkriegen und in den Nachkriegszeiten den Alliierten darum die
deutsche Wirtschaftskraft zu zerstören (wie einige Zitate belegen), die auf Fleiß
und guter Ausbildung gebaut war und unserem Volk ein selbstständiges Dasein ermöglichte,
(ohne groß Kolonien auszubeuten).
Wie sagten die Großeltern schon zu den Kriegsgründen der Anderen für den Ersten Weltkrieg?
„Sie waren neidisch auf den Erfolg Deutschlands.“ Hierbei kann hinweisen man auf die
Betrachtung Gerd Schultze-Rhonhofs zur Bagdad-Bahn in seinem Buch:
„1939, Der Krieg, der viele Väter hatte“ oder auf http://www.vorkriegsgeschichte.de

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Die Umerziehung der deutschen Arbeiter nach 1945, erklärt am Beispiel des AEG-Dramas
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von Waffenstudent in 2006
— anschließend bitte weiterlesen bei der am Ende angegebenen Adresse / Url
den folgenden Teil:
Die kurze Zeit des “Deutschen Wirtschaftsfaschismus”
von Waffenstudent

deutsches Reich Briefmarke

deutsches Reich Briefmarke

Liebe Landsleute,

mit beispielhafter Eindringlichkeit wird angesichts der aktuellen und vielleicht auch allerletzten großen Industriedemontage in Germanien deutlich, mit welcher Artigkeit die braven Kommunionkinder vom Deutschen Gewerkschaftsbund gerade ihren besonderen letzten Aufstand der Anständigen ankündigen! Denn das, was in Nürnberg/Fürth bei AEG und bei weiteren Firmen, an anderen Standorten, die ebenfalls auf der aktuellen Demontageliste stehen, von Seiten der Gewerkschaft zur endgültigen Rettung der Arbeitsplätze in Form von Widerstand geleistet wird, ist doch ein heiteres Witzchen. Wer das nicht begreift, weil die geschichtlichen Zusammenhänge nicht bekannt sind, der erweitere sein historisches Wissen und betrachte die ereignisreiche Entwicklung im Rückblick auf das Nachkriegseuropa!

Die Deutsche Arbeitnehmerschaft ist heute überhaupt nicht in der Lage sich politisch zu Wehr zu setzen! Denn die wenigen nach der Kapitulation noch übrig gebliebenen wehrfähigen Deutschen wurden nach und nach umgebracht, in den Selbstmord getrieben oder sonstwie fertig gemacht! Kriegerisch und für die Besatzungsmacht gefährlich zur Wehr gesetzt, hat sich die Nationale Deutsche Arbeiterschaft nur einmal. Und das geschah nach 1945 und bezog sich gegen die drohende Demontage der gesamten deutschen Schlüsselindustrien. Dazu gehörten ganze Schiffswerften, Flugzeugbetriebe, Walzwerke, ganz große Maschinenfabriken und Automobilwerke wie zum Beispiel das VW-Werk und eine ganze hochmoderne Produktionsanlage zur Raketenherstellung, die mitsamt Personal nach Rußland “verlagert” wurde. Und es gibt nicht wenige russische Kombinate, die früher in Mitteldeutschland ansässig waren. Obwohl viele Fabriken und Anlagen von den Russen und Franzosen abmontiert wurden, widerstanden die Arbeiter in der Trizone unter Lebensgefahr dem sichtbaren Treiben der Sieger. Und daß dieser Widerstand erfolgreich verlief, und wie man ihn organisiert hatte, das kann in den alten Zeitungsarchiven nachgelesen werden.

In diesem Zusammenhang sollten die Maulhelden von Nürnberg darüber befragt werden, ob auch sie dazu bereit sind, sich mit der gleichen trotzigen Entschlossenheit und den Tod vor Augen, an die Maschinen anzuketten, die der Feind abtransportieren will! Seien Sie versichert, keiner von der ganzen AEG-Belegschaft wird hierfür nur einen Finger rühren. Und die einzige Verarschungsheldentat wird darin bestehen, daß man den viele Umstehenden demonstriert, wie man in der Lage ist, gemeinschaftlich eine Trillerpfeife zu bedienen! Denn es gibt derzeit nichts auf der ganzen Welt, mit dem man heute den politischen Gegner mehr erschrecken kann, als mit einem von fleißigen Gewerkschaftsfunktionären gründlichst einstudierten Trillerpfeifenchor. Nun zum angekündigten Geschichtsrückblick:

Mit dem beginnenden Koreakrieg war der Nationale Deutsche Widerstand gegen die neue Wirtschaftsordnung endgültig erledigt! Und das kam so: Einerseits konnte Besatzungskanzler Adenauer immer neue Kaninchen aus seinem Zylinder hervorzaubern und die Sieger in Staunen versetzen. Denn gedrillt in der Wehrmacht, dem Arbeitsdienst und der HJ war der Deutsche Arbeitnehmer bereit, 56 Stunden in der Woche zu arbeiten. Kriminalität im heutigen Sinne fand einfach nicht statt, und die Wohnungsschlüssel lagen für jeden leicht auffindbar irgendwo draußen unter einer Fußmatte. Kinder- und Altenpflege, das war unentgeltliche Gemeinschaftsaufgabe. Derart komfortabel, mit einer funktionierenden Volksgemeinschaft ausgestattet, konnte Adenauer mit einem homogenen Volk und dessen Wirtschaftsleistung bei den Westalliierten wuchern, die vor allem nach der Kapitulation alle Besatzer aufs Höchste überraschte, und von ihnen im Koreakrieg sehr willkommen geheißen wurde. Also gab sich unsere Besatzungsregierung alle Mühe, sich beim äußeren Feind und dem inneren deutschen Plebs mobilis anbiedern. Nachdem 1946 auf alliierten Befehl hin Millionen Deutsche verhungern mußten, gabs bei Adenauer zunächst genug zum Essen. Aktienbesitz von denjenigen Werken, die ursprünglich wertlos waren, weil die Fabriken demontiert werden sollten, machten aus Habenichtsen über Nacht Millionäre. Neue Parteien und Verbände kassierten widerrechtlich das ehemalige Nationalsozialistische Volksvermögen, und übten sich ihrerseits in neuer Willkürherrschaft. Der Wohnungsbau blühte, weil die jungen Eheleute bereit waren, gemeinsam mit Hacke und Schaufel rund um die Uhr zu schuften. Luxus, den kannte man nur aus dem Film. Und viele Hunderttausende an Tüchtigen, die wanderten aus nach Übersee oder gingen zur Fremdenlegion. So hatte man die geschlagene, unbefriedete und gedemütigte Bevölkerung erst einmal ruhig gestellt.

Das alliierte Problem war die Deutsche Jugend. Denn das Bildungsystem ermöglichte selbst in einklassigen Dorfschulen die Vorbereitung auf den Besuch eines Gymnasiums. Und alle durchschnittlichen Gymnasiasten lernten damals drei Fremdsprachen, beherrschten ein Musikinstrument, spielten mit im Schulorchester oder sonstwo, leiteten als Übungsleiter ehrenamtlich eine Jugendgruppe, drehten den Riesen am Reck und sprangen den Flick-Flak am Boden. Sie entwickelten eigenständig ihre Chemiekenntnisse, indem ständig neue Bomben gebastelt wurden, halfen mit im Haushalt, in der Landwirtschaft, beim Eigenheimbau und vor allem lasen und lasen und lasen sie viele, viele Bücher. Dabei mußten viele von ihnen noch recht lange Schulwege bewältigen, und für alle war der mehrfache obligatorische Kirchgang in der Woche selbstverständlich. Die Gymnasiasten der fünfziger Jahre waren die mit großem Abstand gebildetsten Jugendlichen, die Deutschland je aufzubieten hatte. Das gilt für BRD wie DDR. Und vor diesen Jugendlichen hatten die Besatzungsmächte durchaus Respekt. Und das war die andere, den Alliierten sehr unangenehme Seite des beginnenden deutschen Wirtschaftswunders und erstarkendem deutschen Selbstvertrauen. Eine Kadettenschule in der SBZ wurde bald wieder geschlossen, weil sie Deutschnationales Gedankengut vermittelte. Der Schillerjugend und der Deutschen Jugend Ost entzog man in der Trizone den Nährboden, indem man sie unterwanderte und kriminalisierte. Viele andere Gruppen blühten im Verborgenen weiter, indem sie zum Beispiel unbemerkt in Vereinen und Korporationen untertauchten. Also überlegten sich die Alliierten, wie man diesen quirligen Unruheherd, nämlich die Deutsche Jugend, dauerhaft ruhig stellen könnte. Und da kam die Idee mit der Montanunion, die dem wirtschaftlichen Autarkiebestreben des Großdeutschen Reiches und der alten biologischen Veranlagung der Germanen nach persönlicher Unabhängigkeit diametral entgegen standen. Damit hatte man den idealen Sargnagel für die BRD gefunden!

Das Schicksal für die Deutschen Arbeiter der Faust und des Hirn, als eigenständige Kraft, sollte mit dem Abschluß der Römischen Verträge endgültig erledigt werden. Und es wurde mit einer Perfektion erledigt, die alle Betroffenen mit Durchblick entsetzte.

Und jetzt ging es wirklich Schlag auf Schlag. Während der Deutsche Arbeitnehmer schuftete, übernahmen für ihn völlig unbemerkt sogenannte Widerstandskämpfer, Deserteure, Verräter, Fahnenflüchtige (Klunker-ÖTV) und Feindagenten die Positionen bei den Verbänden. Und diese Verbände wiederum bildeten sehr bald zusammen mit den Besatzungsmedien und Kirchen ein in sich geschlossenes antideutsches Geflecht mit semipermeabler Wand, das für nationale Interessen völlig unüberwindbar wurde. Dann begann die BRD-Überfremdung: Zuerst drohten die Italiener mal wieder damit, zum Feind überzulaufen. Diesmal überlegte der Natostaat von den Amerikanern zum Kommunismus überzulaufen; und in der Tat, die kommunistische Partei in Italien war im Erstarken. Um der italienischen Regierung innenpolitische Entlastung zu verschaffen, konstruierte man den Gastarbeiter, der eigentlich nichts anderes als unser alter Fremdarbeiter war. Die Gesetzesvorlagen für den ersten Gastarbeiterstatus stammten noch von Herrn Reichsrüstungsminister Speer. Dem Deutschen Arbeiter erklärte man, daß er ab sofort viel zu gut ausgebildet sei, um an seinem Arbeitsplatz zu putzen und zu kehren, und daß dafür jetzt die ungebildeten Spaghettifresser zuständig seien. Auf diese Weise wurde ganz geschickt unter der ehemals solidarischen Arbeitnehmerschaft, die bereit war, jede dreckige Arbeit auszuführen, sofern diese der Sache diente, ein neues Klassendenken eingeführt. Um Titos Jugoslawien neutral und blockfrei zu erhalten, mußte die BRD die ehemaligen Balkanpartisanen als willkommene Gastarbeiter deklarieren. Überall in den europäischen Mitgliedstaaten der NATO, in denen die kommunstischen Parteien erstarkten und in denen zugleich die Natomitgliedschaft gefährdet schien, wurden Gastarbeiterkontingente in die BRD entsandt. Nach Spanien folgten Griechenland, Portugal und die Türkei. Dabei waren die Erpessungsversuche der Türkei, die ganz offen den Schulterschluß mit dem Warschauer Pakt diskutierte, besonders erfolgreich, wie man heute überall in Deutschland sehen kann.

Damit hatte die Nato ihre Probleme in Italien, Jugoslawien, Spanien, Portugal, Griechenland und der Türkei zunächst einmal gelöst, aber in Wirklichkeit waren die Probleme nur nach Westdeutschland verlagert worden, denn hier kochten die nationalen Emotionen hoch. Schließlich saßen immer noch Wehrmachtsangehörige unschuldig in Italien im Knast, oder sie wurden von Titos Schergen aus dem Reichsgebiet verschleppt und ermordet. Dann gab es das ungelöste Südtirolproblem mit deutschen Bombenlegern sowie die für Wehrmachtangehörige unbegreiflichen Reparationsforderungen der Italiener an die BRD. Dazu die gefangenen deutschen Soldaten im holländischen Breda sowie die unsolidarische späte Kriegserkläung der Türkei an das Großdeutsche Reich. All das waren Umstände, die von den meisten Wehrmachts- und Bundeswehrangehörigen nicht wortlos hingenommen wurden. Und so kam es, daß die ganze Gastarbeitertruppe hier lange Zeit keine rechten Freunde finden konnte. Daher bediente sich der Weststaatsapparat eines billigen Tricks. Man befahl den Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden einfach ausgewählte deutsche Arbeitnehmerlöhne weit über das betriebswirtschaftlich vertretbare Maß zu erhöhen. Gleichzeitig wurde den betroffenen Arbeitnehmern eingebläut, daß sie aufgrund des nun gezahlten hohen Lohnes, fachlich uneinholbar weit über allen anderen und natürlich vor allem den Gastarbeitern stünden, und daß diese ja eigentlich nur als Handlanger, Zuarbeiter und Lückenbüßer für die deutschen Facharbeiter fungieren sollten. Damit hatte man die Volksgemeinschaft in den Betrieben abgeschafft, ohne daß darüber überhaupt diskutiert worden wäre. Derart hoffiert und beruhigt zugleich, nahm der deutsche Arbeiter diese fatale Entwicklung gelassen hin, wohlglaubend, daß die Gastarbeiter und Polen, Russen, Chinesen und so weiter, fachlich nie eine ernsthafte Konkurrenz bei seiner eigenen zukünftigen Bewerbung um einen Arbeitsplatz darstellen können. Und allen, die vom hohen Niveau des böhmisch-tschechischen Maschinenbaus oder der Akkuratesse der polnischen Handwerker sowie der russischen Improvisationskunst schwärmten, weil sie diese im letzten Weltkrieg hautnah erlebten, wurde kurzerhand das Mikrophon abgestellt, wenn immer das möglich war.

Parallel zur Einwanderung von den Gastarbeitern erfolgte die Auswanderung der deutschen Firmen mit ihren einfachen Arbeitsplätzen. Dabei wurde fast jede Auslagerung vom Staatsapparat als eine großartige nationale Leistung gefeiert und sogar noch finanziell gefördert. Aber auf die lästige Gretchenfrage, warum der dumme noch unausgebildete Chinese mit einem in Deutschland hervorragend funktionierenden Stahlwerk besser umgehen kann, als eine erfahrene deutsche Belegschaft, daß konnte man lange noch nicht richtig vermitteln. Aber auch hier lieferte man bald die in Baldrian eingelegte Erklärung nach, und die lautete Solidarität. Deutschland verkündete vor den Völkern der Welt seine “Internationale Solidarität”. Und es wurde vom Deutschen Arbeitnehmer verlangt, daß er an einen hypothetisch angenommenen technischen dynamischen Entwicklungsverlauf glauben sollte, der dem deutsche Arbeitnehmer fachlich immer den weltweiten Spitzenplatz garantieren würde. Gerade deshalb sollten alle einfachen Tätigkeiten nach und nach im Ausland ausgeführt werden, sofern die dadurch frei werdenden Arbeitsplätze in Deutschland auf eine neue höher entwickelte technische Ebene verlagerbar und einsetzbar würden. Und damit die ganze Argumentation auch wirklich wasserdicht wurde, erklärte man noch schnell ex Kathedra, daß deutsche Kinder sowieso und auch immer intelligenter sind als alle anderen. Und daß jeder deutsche Schüler mit hinreichend guten Kenntnissen in Naturwissenschaft und ausgestattet mit einem komfortablen EDV-Wissen, einen Anspruch auf einen garantiert lebenslang sicheren Arbeitsplatz in der BRD hat. (Zur Sicherheit wurden noch ganz schnell die Schulnoten abgeschafft.) Und die paar Jugendlichen, die hier möglicherweise aus der Reihe fallen sollten, die wollte man ganz einfach in öffentlich geförderten Sozialeinrichtungen verstecken. Diese Fata Morgana eines nur nach Kleinkinderwünschen funktionierenden Beschäftigungsmodells mußte den Deutschen jetzt nur noch von Wahl zu Wahl werbewirksam verkauft werden. Damit das möglichst reibungslos ablaufen konnte, änderte man ganz schnell die geographischen und historischen sowie die ökonomischen Bildungsanforderungen an Schulen und Hochschulen, indem jede Betriebsstruktur, die irgendwie ohne staatlichen Fördergelder funktioniert, als total rückständig und längst überholt bezeichnet wurde. Selbst das Denkmodell eines autarken Wirtschaftssystem im Sinne vom Großdeutschen Reich, welches ja zumindest ansatzweise funktioniert hat, durfte auch nur skizzenhaft nicht mehr diskutiert werden. Atlanten und Schulbücher wurden so lange jährlich neu geschrieben und gedruckt, bis keiner mehr in der Lage war, hieraus historisch verwertbare Wirtschaftstatsachen abzuleiten.

Ich fasse zusammen, Gewerkschafter nebst allen anderen Funktionären, wie auch Bürgermeister, müssen an die Absolutheit des technischen Fortschritts und die internationale Solidarität glauben. Daher begünstigen diese immer die Verlagerung von Arbeitsplätzen aus Deutschland. Und wer sich von ihnen querstellt, der wird gefeuert. Der einzelne Arbeitnehmer selbst ist längst zum betriebswirtschaftlichen Analphabeten verkommen, der gar nicht mehr weiß, wie die Wirtschaftsvorgänge wirklich funktionieren. Und die aktuelle Arbeitnehmerschaft, in ihrer Gemeinschaft, die hat nie lernen müssen, für ihre eigenen Interessen zu kämpfen. Belegschaften Deutscher Betriebe haben immer nur ihre Solidarität mit vermeintlich HIV-infizierten Sechszehenbuntfußindianern am Äquator bekundet. Daher ist dieses staatlich verordnete AEG-Theater die reinste Verarschung. Das einzige, was den Arbeitnehmern wirklich helfen würde, wäre ein derartiger Umstand, daß sich aus nationaler Solidarität heraus Millionen von Deutschen spontan dazu entschließen, ein AEG-Produkt zu kaufen und dieses sofort mit 30% anzahlen, allerdings nur unter der Bedingung, daß an alter Stätte weiter produziert wird. Die Gewerkschaft und Nürnberger Stadtverwaltung zusammen mit allen in Bayern Beschäftigten können ja schon mal mit dem diesbezüglichen Prozedere beginnen. Als letzten Ausweg verweise ich auf die Handlungsweisen der Nationalen Deutschen Arbeitnehmerschaft bei der erfolgreichen Verhinderung der angeordneten Demontagen in den Westzonen. Ausreichendes Arbeitsmaterial hierzu lagert in den Westdeutschen Zeitungsarchiven.

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PS: Der Beitrag wurde von mir persönlich anno 2006 verfasst und in mehreren Foren platziert, welche es aber leider inzwischen nicht mehr gibt!

NACHTRAG – PLAGIAT:

Türkische Gastarbeiter kamen auf Druck der internationalen Finanz

Nach den verheerenden Schäden des Zweiten Weltkrieges erholte sich Deutschland zu Ende der 1940er Jahre erstaunlich schnell. Bereits 1950 überschritten die Reallöhne das Vorkriegsniveau, die Wirtschaft boomte enorm. Es war die Zeit des sogenannten Wirtschaftswunders. In dieser Situation benötigte die deutsche Industrie immer mehr Arbeitskräfte. Um diesen Bedarf zu decken, schloss die Bundesregierung ab 1955 Anwerbeabkommen mit verschiedenen Staaten; das bekannteste davon ist wohl jenes mit der Türkei aus dem Jahr 1961. Eine schöne Geschichte mit einem Haken: Sie ist ein Mythos. Heike Knortz weist in ihrem Buch “Diplomatische Tauschgeschäfte“ auf die wahren Gründe der Anwerbeabkommen hin.
www.amazon.de

(eine Rezension von dort am Ende des Artikels)

Um ihre wirtschaftlichen Probleme in den Griff zu bekommen und die Länder zu stabilisieren, forcierten zuerst Italien, danach aus ähnlichen Gründen Spanien und Griechenland die Anwerbeabkommen. Die Entsendestaaten erhofften sich vielfältige Vorteile aus der Arbeitsmigration: Durch die Devisen, die die Gastarbeiter in ihre Heimatländer überwiesen, sollte der eigene Devisenmangel zumindest gedämpft werden. Außerdem würde dadurch die drückende negative Handelsbilanz teilweise ausgeglichen. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Entlastung des eigenen Arbeitsmarktes. Zusätzlich erhofften sich die Entsendeländer, dass die Gastarbeiter in Deutschland mit modernen Produktionsmethoden vertraut würden und dieses Wissen auch in ihren Heimatländern einbringen würden. Was wichtiger war: Die Juden brauchten einen Freund im Mittleren Osten – die Türken konnten als solche dienen.

Skepsis in Deutschland, Druck aus den USA

bitte weiterlesen – auch den Artikel Die kurze Zeit des “Deutschen Wirtschaftsfaschismus”

https://einedeutscheweise2.wordpress.com/2014/01/29/umerziehung-der-deutschen-arbeiter-nach-1945-teil-2/

Written by einedeutscheweise

24. Februar 2012 at 17:00

Umerziehung in Westdeutschland

with one comment

„Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu
vergessen, so ist das kein Ausfluss von Internationalismus, sondern dient
nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen.“
Friedrich Engels an die irische Freiheitsbewegung

Bislang unveröffentlichte Dokumente enthüllen einen „Psychologischen Strategieplan für Deutschland“. Der Plan war „top secret“; sein Deckname lautete „Pocketbook“. Die Drahtzieher waren keine Politiker, sondern US-Agenten, und gesteuert und finanziert wurde die Kampagne von der CIA.

Der US-Geheimdienst beeinflusste die deutsche Kulturszene, unterstützte Medien, baute die Gewerkschaften auf und bezahlte Politiker.

Ein Film bei „Phoenix“: „Germany — Made in USA“, zeigt die Umerziehung durch Kultur und Medien, und deckt zusätzlich noch die geheimen Pläne und Machenschaften der CIA auf. Zu sehen bei
veoh.com oder auch bei http://www.youtube.com (den Titel in das „suche“-Feld eingeben.) BRD – Made in USA
oder: Germany — Made in USA

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Die Frankfurter Schule :

Die 68-er, Ende des Vietnamkrieges, und da kam der Einfluß der Frankfurter Schule, die sogenannte “Kritische Theorie”, angeblich die Konsumindustrie kritisierend, gegen die “Bewußtseinsindustrie”, Medien, Militarismus und Imperialismus – dabei in und für Deutschland die NS-Zeit als das Böse, weil Antisemitisch, hingestellt, und zwar war nach Marcuse, Horckheimer und Adorno alle deutsche Kultur ein Vorläufer des Faschismus, bis hin zu den Märchen (das hat Eugen Drewermann sogar beklagt).. auch Preußen, (wo die Juden assimiliert waren) – und Wilhelm Reich hat Charakter und Familie als Grundlage des “Faschismus” behauptet. Sie haben Marx und Freud zusammengerührt. Zusammengenommen ist es gegen alles Deutschtum – um eine einheitliche kommunistische Gesellschaft weltweit zu schaffen, wie im Bolschewismus den neuen Menschen. Marcuse wirkte in den US, ihr Einfluß ist in ganz Europa von den Universitäten ausgehend.
Heute ist das Ganze unter dem Etikett: “Gegen Rassismus”, was nach Zerstörung von unserer Kultur ein Ersatz durch einen künstlichen “amerikanisierten” Multikulti-Sumpf ist, der in den USA längst als gescheitert betrachtet wird, und eigentlich Ein Ersatz durch „Fast-Food-Kulti“ aus den kommerziellen Medien ist.

Unter dem Vorwand des Liberalismus wurde zielgerichtet die alte Ordnung zersetzt – und nun stehen vor den Schulen Polizisten, wie in Amerika, haben wir eine totale Medienwelt, Verblödung, Konsum – keine kreative Kultur irgendwo, totale Finanzdiktatur und permanenten “Krieg gegen den Terror“. Sie wollen also eine Neue Welt im Elend.
Politik ist das Äußere, aber die Zerstörung des Wesens, des Deutschtums ist das eigentliche Ziel gewesen.
So traurig wie die Kinder ins menschliche Elend geraten sind, nur noch einen Ausweg vorgesetzt bekommen in Konsum und Materiaslismus, und schwer dies alles zu beschreiben, wenig gute Bücher darüber, da heute alle Akademiker durch diese Frankfurter Schule geschleust wurden: das ist Mainstream.

Es gibt ein Buch und Video über die Frankfurter Schule von Rolf Kosiek, knapp aber treffend.
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und ein Aufsatz: Hans-Joachim von Leesen
“Die Umerziehung als Teil der Psychologischen Kriegführung”.

http://www.widerhall.de/54wh-ume.htm
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Umerziehung und Medien- Vom Ersten Weltkrieg bis nach 1945__
ausführliche Betrachtung von Ekkehard Zimmermann
Deutschland Journal als pdf-Datei (zum Herunterladen) http://www.deutschlandjournal.de/Deutschland_Journal_-_Jahresau/Deutschland_Journal_-_Jahresau/05Deutsche_Nachkriegsmedien_und_die_Umerziehung_der_Deutschen_DJ2010.pdf
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Umerziehung in Westdeutschland

Der Artikel der schlesischen Landsmannschaft ist durch folgenden Link zu erreichen:
einedeutscheweise2.wordpress.com

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Ergebnisse sind ganz schlimm, wie hier:
„Deutsche Helden müßte die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen; dies zeigt unsere Geschichte ganz sicher.“
Fischer, Joseph („Joschka“), 1982 in der Frankfurter Linkspostille Pflasterstrand. Zit. in: Nation & Europa, Mai 1999, S. 7.

„Ich bin immer wieder fast sprachlos, wenn ich Aussagen, besonders der Grünen, zur inneren
Ausformung Deutschlands lesen muss. Das ist weder böse, noch gut-gemeint, ich halte es für
untragbar. Es zeigt sich, wie sehr die Grünen unterlaufen sind und wie der Auftrag für’s Innere (für die
Umvolkung – KHH.) voranschreitet.!

Kuno H. in I.
http://www.widerhall.de/57wh-zit.htm

„Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger in die Geschichtsbücher der Besiegten Einzug gehalten hat und von den nachfolgenden Generationen geglaubt wird, kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden.“
(Lippmann, Walter, (1889-1974), Publizist und Chefredakteur der New York World: Zit. in: Hellmut Diwald, Geschichte der Deutschen, Propyläen: Frankfurt, 1978, S. 98.)

Die Folgen – Wie ist die Lage?

„Das lebhafteste Vergnügen, das ein Mensch in der Welt haben kann, ist neue Wahrheiten zu entdecken; das nächste von diesem ist, alte Vorurteile loszuwerden.“
Friedrich der Große

Reflexartig, nach „landesüblicher“ Konditionierung, werden in dieser Zeit politisch mißliebige Themen, Fakten und Tatsachen dem “rechten” Spektrum zugeordnet. Und alle “Rechten” sind Nazis! Also: Nazis raus! Von Menschenrechten wie Meinungsfreiheit keine Spur. Nur die ihnen anerzogene Massen- (Gruppen) Meinung zählt. Und diese Meinung wird seit 1945 durch kontrollierte und manipulierte Bildungs- und Informationspolitik gesteuert und geformt. Stellt sich jemand gegen diese, greift sofort die Umerziehung.
Ein Beispiel:

“…Seine Schriften zur Entstehung des Zweiten Weltkriegs sind in der Geschichtswissenschaft nicht rezipiert worden. Seine These, daß Hitler bis in den Herbst 1939 gegen einen Krieg mit Polen war, widerspricht allerdings deutlich der Mehrheitsmeinung in Forschung und Lehre* …” (Quelle: Wikipedia, Gerd Schultze-Ronhof, 01.05.2008)

*)Wie soll die Wahrheit denn nach den vorher beschriebenen Verhältnissen der Mehrheitsmeinung NICHT widersprechen? Bei derartiger “Kritik” wird auch gar nicht auf die, im Buch ( 1939, der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg) aufgeführten Fakten eingegangen, die zu abweichenden Schlußfolgerungen führten. Es widerspricht einer festgelegten MEHRHEITS – Meinung *). Es widerspricht aber vielleicht nicht der WAHRHEIT?

Solche Menschen verleugnen dabei ihre eigene Herkunft. Sie schlagen auf ihre (“rechten”) Landsleute ein und glauben dabei, sie selbst seien keine Deutsche, sie hätten den Krieg nicht verloren, es ginge nicht auch um ihr eigenes Schicksal und das ihrer Kinder, für alle Zukunft.
Quelle: http://www.deutsche-seite.com/deusei/html/umerziehung.html

Anmerkung: – allerdings wird das Buch „1939- Der Krieg, der viele Väter hatte“ von von Vielen gelesen, Auflagen waren 30 000, und es ist mehr Interesse an Geschichte da, als oftmals zugegeben wird.

Anmerkung: *) zu „Mehrheitsmeinung“:
Mit seinem Praxis-Handbuch legte Edward Lewis Bernays 1928 sechs Jahre nach Walter Lippmanns „Die öffentliche Meinung“ ein Grundlagenwerk für die moderne politische Propagandaarbeit von Konzernen und Regierungen vor. Sein Onkel, der zunächst skeptische Sigmund Freud schrieb, das Buch sei „klar, clever und verständlich“.
Es beginnt mit dem Satz: „Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften…
und: „Die bewußte und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen stellt ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft dar. Jene Leute, die diesen unbeachteten Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die tatsächlich herrschende Macht in unserem Lande darstellt.

Wir werden regiert, unser Verstand wird modelliert, unser Geschmack geprägt, unsere Vorstellungen werden vorgegeben weitgehend von Männern, von denen wir noch nie etwas gehört haben. Das ist das logische Ergebnis der Art und Weise, wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert wird.
Edward Bernays –Der Vater der Massenmanipulation

……………………………………………………

Der amerikanische Prof. Harry Elmer Barnes urteilt:

„Von der gesamten deutschen Bevölkerung sind nur wenige Gruppen einer so vollständigen Gehirnwäsche unterzogen worden, wie die Gilde der Historiker.“

Über die den Deutschen verordnete Geschichtsschreibung bemerkte der Historiker Hellmut Diwald:

„Seit 1943 galt die reeducation (Umerziehung) bei den Westalliierten als eine beschlossene Sache. Das allgemeine Ziel wurde in einer Aktennotiz mit dem Satz umrissen: „Wir werden die gesamte Tradition auslöschen, auf der die Deutsche Nation errichtet wurde.“ Deshalb unterlegten sie der ganzen Deutschen Geschichte eine beständige Bereitschaft zu militärischer Aggression, die in unserem Jahrhundert schließlich ihren Gipfel darin erreicht habe, daß Deutschland die beiden Weltkriege vom Zaun gebrochen hätte.“
………….

Trotz jahrzehntelangen, intensivsten Bemühungen schreitet die Umerziehung nur äußerst langsam fort. Laut einer von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichten Emnid-Umfrage waren im Jahre 2007 lediglich 55 Prozent der Erwachsenen in der BRD der Meinung, der Nationalsozialismus war vollständig oder überwiegend schlecht, während noch 41 Prozent meinten, er hatte auch einige gute Aspekte bzw. sei überwiegend positiv zu bewerten.

“Germans Assess Legacy of Nazism
February 14, 2007

(Angus Reid Global Monitor) – Many adults in Germany hold unfavourable views about the Third Reich, according to a poll by TNS Emnid released by Bertelsmann Stiftung. 55 per cent of respondents think Nazism was completely or mostly negative, while 40 per cent think it had some positive aspects.”

Quelle der Umfrage: web.archive.org
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Umerziehung und: Wer waren die Kriegstreiber zum 2.Weltkrieg? – ein Artikel, der hauptsächlich Zitate dokumentiert:

Neue Weltordnung und die Umerziehung der Deutschen.

Warum erfolgte nicht schon nach dem Zweiten Weltkrieg die Revolution zur Eine-Welt-Regierung?

Die kriegsmüden Menschen hätten sicherlich solchen Plänen zugestimmt!

Eine gewagte Frage bekommt eine gewagte Antwort. Persönlich glaube ich nicht, daß die illuminierten Mächte schon so stark waren. Außerdem funktioniert es nicht, Menschen nationaler Denkstrukturen verschiedener Länder einfach so in eine Weltregierung einzubinden. Zuviel Revolutionsgeist. Zuerst muß man die Menschen im Denken umstrukturieren, sie gefügig machen, und dann sagen sie von selbst „ja“ zu der Weltregierung. Man darf den Menschen die Weltregierung nicht aufzwingen. Die Massen der Welt müssen glauben, sie selbst hätten sie sich „erkämpft“ oder verdient und daß die „Neue Weltordnung“ das Beste sei, was ihnen hätte passieren können. Doch dazu muß man zuerst einmal das Denken der Menschen ändern.
http://www.psychokrieg.blogspot.de/search/label/Umerziehung

Written by einedeutscheweise

24. Februar 2012 at 16:00

Die Neocons

PNAC

Die Neocons und der endlose „Krieg gegen den Terror“
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Was in den USA seit einiger Zeit vor sich ging, ist ein Putsch der Neocons in den Medien und an der Wall-Street und im Pentagon. Sie werden manchmal die “crazies” genannt, man kann sie auch als Weltgangster betrachten, bei dem Chaos und Verderben, das sie bis jetzt schon angerichet haben.
Die Ursprünge der Neocons gehen bis in die 60er zurück, nach dem Ende des Kalten Krieges sahen sie die Chance der Weltherrschaft, als “amerikanisch” bezeichnet, aber Amerika benutzend und sie haben es ruiniert. Ihre Programme sind präzise ausgearbeitet und offen publiziert.

Politische Komitees der Neokonservativen in den siebziger und achtziger Jahren

hanswernerklausen.wordpress.com

Bereits in den siebziger und achtziger Jahren hatten sich die Neokonservativen in politischen Komitees organisiert. Ihr Hauptanliegen war damals der Kampf gegen die Sowjetunion als „Reich des Bösen“. Die bedeutendsten dieser Komitees waren die 1972 gegründete Coalition for a Democratic Majority (CDM), das 1976 gegründete Committee on the Present Danger (CPD II) und das 1981 gegründete Committee for the Free World (CFW). Zu diesen Komitees gehörten neokonservative Intellektuelle, „Falken“ aus der traditionellen republikanischen Rechten, Kalte Krieger aus dem von Senator Jackson geführten Flügel der Demokraten, Vertreter des Militärisch-Industriellen Komplexes und Gewerkschaftsbonzen. Die damaligen Komitees schliefen nach dem Ende des Kalten Krieges ein, doch die informellen Netzwerke (deren Ursprünge bei den älteren Neocons in die Zeit der gemeinsamen Zugehörigkeit zur antistalinistischen Linken in den fünfziger Jahren zurückreichen) bestanden weiter. Deshalb ist es zweckmäßig, den Überblick über die neokonservative Strömung mit den Komitees der siebziger und achtziger Jahre zu beginnen.

Die Gründung des Project for the New American Century (PNAC) und einige politische Komitees der Neocons seit den neunziger Jahren

Seit den neunziger Jahren tauchten in den USA neue Komitees auf, die in denen auf Grund gemeinsamer Positionen zu einzelnen politischen Fragen in der Regel sowohl Neocons als auch pragmatische Konservative aus dem Umfeld der Republikaner und liberale Imperialisten aus dem Umfeld der Demokraten vertreten sind, und in denen die Positionen der Neocons sehr stark sind. Eine bedeutsame Rolle im Formierungsprozeß der neuen Komitees spielte das 1997 gegründete Project for the New American Century (PNAC). Deshalb soll zunächst die Prinzipienerklärung des PNAC vorgestellt werden.

Die Prinzipienerklärung des PNAC (3.6. 1997)

Das Project for the New American Century (PNAC) wurde 1997 vom Chefredakteur des neokonservativen Meinungsmagazins „The Weekly Standard“, William Kristol, gemeinsam mit dem Publizisten Robert Kagan gegründet, um für die weltweite Führerschaft der USA in der Öffentlichkeit zu werben. Das PNAC bezog sein Büro im gleichen Washingtoner Gebäude, in dem auch die Redaktion des „Weekly Standard“ und das American Enterprise Institute for Public Policy Research (AEI) untergebracht sind. Die Prinzipienerklärung des PNAC ist eine populäre Kurzfassung des 1996 von William Kristol (Kristol ist auch Mitglied des Board of Advisors der FDD) und Robert Kagan in der Zeitschrift „Foreign Affairs“ veröffentlichten Artikels „Toward a Neo-Reaganite Foreign Policy“, der eine „wohlwollende globale Hegemonie“ der USA forderte. Die USA sollten als „wohlwollender Hegemon“ weltweit Freiheit, demokratische Regierungsformen und den freien Markt durchsetzen. Kristol und Kagan wandten sich sowohl gegen die in ihren Augen zu lasche Außenpolitik Clintons, als auch gegen die Tendenzen des Isolationismus und des außenpolitischen „Realismus“ (pragmatische Realpolitik im Sinne Kissingers) bei den Republikanern (so waren die meisten Republikaner im Unterschied zum „Weekly Standard“ gegen eine US-Intervention auf dem Balkan) und forderten eine Außenpolitik, die von moralischer Klarheit und vom Willen zur Macht getragen sein sollte. Dies sei sowohl für die USA als auch für die übrige Welt erforderlich. Kristol und Kagan setzten sich dafür ein „aktiv politische Bestrebungen zu verfolgen – im Iran, auf Kuba oder in China, zum Beispiel – die letzten Endes darauf abzielen, einen Regimewechsel herbeizuführen“

Die am 3. Juni 1997 veröffentlichte Prinzipienerklärung des PNAC berief sich auf die Tradition der Außenpolitik Reagans und forderte eine beträchtliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben und die Bekämpfung von Regimen „die unseren Interessen schaden wollen und unsere Werte ablehnen“. „Wir müssen im Ausland die Sache der wirtschaftlichen und politischen Freiheit voranbringen.“ „Wir müssen die Verantwortung für Amerikas einzigartige Rolle für die Aufrechterhaltung und Ausdehnung einer Weltordnung annehmen, die förderlich ist für unsere Sicherheit, unser Wohlergehen und unsere Prinzipien.“ Das PNAC fordert in seiner Prinzipienerklärung, „die Aufgabe der Führerschaft Amerikas ernstzunehmen“.

Dieses Netzwerk institutionalisierte sich in einer Reihe von Think-Tanks, politischen Aktionsgruppen und Medienprojekten, unter denen das 1997 …gegründete »Project for the New American Century« herausragt. Zu den Unterzeichnern der Gründungserklärung des PNAC („We aim to make the case and rally support for American global leadership“) gehörten Wolfowitz, Bolton, Cheney, Khalilzad, Cohen, Libby, Zakheim, Rodman, Cambone und Donnelly sowie Jeb Bush, William J. Bennett, Midge Decter, Steve Forbes, Francis Fukuyama, Fred C. Ikle, Donald Kagan, Zalmay, Norman Podhoretz, Dan Quayle, Stephen P. Rosen und Donald Rumsfeld. William Kristol war 2002 Vorsitzender des Think-Tanks…
PNAC

Im PNAC-Dokument, dort als PDF, steht auf Seite 51:
“Further, the process of transformation, even if it brings revolutionary change, is likely to be a long one, absent some catastrophic and catalyzing event – like a new Pearl Harbor.
“Der Prozess der Transformation, selbst wenn er revolutionäre Veränderungen bringt, wird wahrscheinlich ein langer sein, ohne ein katastrophisches und katalysierendes Element, wie ein neues Pearl Harbor….” (geschrieben 1997)

Zu den Unterzeichnern der Prinzipienerklärung gehören sowohl Neokonservative und traditionelle Militaristen als auch fundamentalistische Christen. Viele Unterzeichner sind mit rechten Think Tanks verbunden, einige kamen ab 2001 auf wichtige Positionen in der Regierung Bush. Personelle Querverbindungen bestehen auch zu „Menschenrechtsorganisationen“ wie Freedom House und National Endowment for Democracy (NED).

Einzelvorstellungen:

wallstreet-online.de
und aus HansWernerKlausens Artikel

Paul Wolfowitz -gilt als Vordenker der neuen Weltordnung.er ist zwar nur stellvertretender Verteidigungsminister. Aber als Chefstratege der Bush-Regierung hat er sich mit seiner Vision von der Vorherrschaft Amerikas durchgesetzt. Und triumphiert nach dem Fall von Bagdad.
WOLFOWITZ FUNGIERT innerhalb der so genannten Neocons, der Neokonservativen, als Bindeglied zwischen ideologischen Strategen und Entscheidungsträgern in den Ministerien. Mehr als 20 [meist jüdische] Neocons sind in der Regierung vertreten, darunter Douglas Feith als Nummer drei im Verteidigungsministerium, Staatssekretär John Bolten als Powells Kettenhund im Außenministerium und Lewis Libby als Chief of Staff unter Vizepräsident Dick Cheney. Es ist eine alte Clique hochintelligenter disziplinierter Kameraden, die die Verteidigungs- und Außenpolitik der Supermacht an sich gerissen haben und .. Seit Jahren hatten sie diesen Krieg herbeigesehnt, herbeigetrommelt, schließlich herbeigeführt – und kosten nun ihren Triumph aus. Tingeln durch Talkshows, füllen mit ihren Wir-hatten-Recht-Kommentaren liberale Zeitungen wie die »Washington Post« und überziehen das Land mit der Botschaft: »Amerika ist mächtig wie nie. Amerika wird noch mächtiger. Amerika ist das Römische Reich des 21. Jahrhunderts.«
– Politikwissenschaftler, 1970 bis 1973 Professor an der Yale University, 1973 bis 1986 Regierungsbeamter im Bereich der Außen- und Verteidigungspolitik, 1986 bis 1989 Botschafter in Indonesien. 1989 bis 1993 (unter Verteidigungsminister Cheney) Staatssekretär für Politik im Pentagon. Während der Clinton-Ära Professor an der Johns Hopkins University, Kuratoriumsmitglied bei Freedom House, Vorstandsmitglied bei National Endowment for Democracy (NED). 2001 bis 2005 stellvertretender Verteidigungsminister, 2005 bis 2007 Präsident der Weltbank. Seit 2007 Mitarbeiter des AEI.
Der Israeli Wolfowitz plante und betrieb den Irak-Krieg für Israel:

“Pläne zur Errichtung einer Pipeline, um das Öl des erorberten Irak nach Israel zu pumpen, werden derzeit zwischen Washington und Tel Aviv sowie der zukünftigen irakischen Regierung besprochen. … James Akins, eine ehemaliger US-Botschafter der Region und einer der führenden Arabisten Amerikas, sagte: `Schließlich haben wir eine neue Weltordnung. So stellen sich die Dinge dar, insbesondere wenn wir Syrien ausradieren. Es zeigt sich jetzt, daß es nur um Öl ging. Öl für die USA und ihren Verbündeten Israel`.”
The Observer, London, Sonntag 20. April 2003
Getrieben von der festen Überzeugung, dass Militärschläge Mittel zum Zweck sind und notwendiges Übel; und dass die USA die Bedrohung an den Wurzeln packen müssen.
Er brauchte dafür den 11. September.

Richard Perle will das Völkerrecht zerstören – Der “Prinz der Dunkelheit” bei der Arbeit –

Elliot Abrams – Der verurteilte Lügner – in den siebziger Jahren Mitarbeiter der demokratischen Senatoren Henry „Scoop“ Jackson und Daniel Patrick Moynihan (waren die Führer der kalten Krieger und bedingungslosen Unterstützer Israels in der Demokratischen Partei). Unter Reagan im State Department, zuletzt dort 1985 bis 1989 Chef der Lateinamerikaabteilung. In die Iran-Contra-Affäre verwickelt. 1990 bis 1996 beim Hudson Institute, 1996 bis 2001 Präsident des Ethics and Public Policy Center (ein Think Tank, der seine Aufgabe mit den Worten beschreibt: „to clarify and reinforce the bond between the Judeo-Christian moral tradition and the public debate over domestic and foreign policy issues.“). Bis 2001 Mitglied des National Security Advisory Council beim CSP. Unter George W. Bush seit 2001 als Demokratie- und Nahostexperte im Nationalen Sicherheitsrat, seit Februar 2005 mit der Funktionsbezeichnung „Deputy Assistant to the President and Deputy National Security Advisor for Global Democracy Strategy“. Schwiegersohn von Midge Decter. Seit dem Ende der Präsidentschaft von George W. Bush ist Elliott Abrams hauptamtlicher Mitarbeiter des Council on Foreign Relations(CFR) .

Dick Cheney, Vizepräsident, der seine Karriere unter Rumsfeld zu Nixons Zeiten begann, aus der Kultur der „corporate Washington-insider class“ (J. M. Marshall), kommt und daher geübt ist in oligopolistischen Industriestrukturen wie in staatlicher Spitzenbürokratie. Seine Frau Lynne Cheney (positioniert im neokonservatoven Think Tank American Enterprise Institute [AEI]) hatte von 1994 bis 2001 eine Spitzenposition beim US-Rüstungskonzern Lockheed Martin inne, der die erste Stelle unter den Rüstungsauftragnehmern der USA einnimmt. Auch Wolfowitz, Libby, Zakheim und Feith (s.u.) hatten Verträge oder bezahlte Beratungspositionen beim drittgrößten Auftragnehmer Northrop.

Eliot Cohen, der in der ersten Bush-Regierung im Planungsstab des DoD war und dann Mitglied in Rumsfeld`s Defense Policy Board unter Perle wurde – Militärwissenschaftler, prägte nach dem 11. September 2001 den Begriff „Vierter Weltkrieg“. Mitglied des akademischen Beirats beim AEI. 2007 bis 2009 Chefberater von Außenministerin Rice.

Dov Zakheim, der wichtigste »Haushälter« (Under Secretary for Comptroller) des DoD.
Peter Rodman, Assistant Defense Secretary for International Security Affairs.

Steve Forbes – Besitzer des Wirtschaftsmagazins „Forbes“, bewarb sich bei den Vorwahlen 1996 und 2000 um die Aufstellung als Präsidentschaftskanaidat der Republikaner, Vorstandmitglied der Foundation for the Defense of Democracies (FDD).

Dan Quayle – 1989 bis 1993 Vizepräsident der USA, Ehrenmitglied des Board of Trustees beim Hudson Institute

Gary Bauer – Politiker der protestantisch-fundamentalistischen Rechten, bewarb sich bei den Vorwahlen 2000 um die Aufstellung als Präsidentschaftskanidat der Republikaner. Präsident der Organisation „American Values“, Berater der FDD.

Aaron Friedberg – Politikwissenschaftler, Chinaexperte an der Princeton University. 2003 bis 2005 im Büro von Vizepräsident Cheney stellvertrender Berater für nationale Sicherheit und Direktor für politische Planung

Peter W. Rodman – 1986 bis 1990 bei den Präsidenten Reagan und Bush senior stellvertretender Berater für nationale Sicherheit, 1995 bis 2001 einer der Direktoren beim Nixon Center. Während der Clinton-Ära Kuratoriumsmitglied bei der „Menschenrechtsorganisation“ Freedom House. 2001 bis 2006 Staatssekretär für internationale Sicherheit im Pentagon.

Francis Fukuyama – Professor für politische Ökonomie, Vorstandsmitglied bei National Endowment for Democracy (NED), Mitglied des Council on Foreign Relations. Bekannt durch sein Buch „Das Ende der Geschichte“.

Stephen P. Rosen – Militärwissenschaftler an der Harvard University, unter Reagan einer der Direktoren im Nationalen Sicherheitsrat.

Jeb Bush – Gouverneur von Florida und Bruder von George W. Bush.

Frank Gaffney – Protegé des „Fürsten der Finsternis“ Richard Perle. In den siebziger Jahren Mitarbeiter von Senator Jackson. 1983 bis 1987 im Pentagon Stellvertreter des Unterstaatssekretärs für internationale Sicherheitspolitik Richard Perle, 1987 sein Nachfolger. Gründer (1988) und Präsident des Center for Security Policy (CSP). Mitglied des Board of Advisors der FDD (bis Ende 2008).

Henry S. Rowen – Politik- und Wirtschaftswisenschaftler, 1989 bis 1991 Staatssekretär für internationale Sicherheitspolitik im Pentagon (unter Verteidigungsminister Cheney).

Dick Cheney – 1989 bis 1993 Verteidigungsminister. Während der Clinton-Ära Vorstandvorsitzender der Firma Halliburton, Mitglied des Beirats beim JINSA. 2001 bis 2009 Vizepräsident der USA.

Fred. C. Ikle – Mitglied des CPD in den siebziger Jahren, 1981 bis 1988 Staatssekretär für Politik im Pentagon. Mitglied des National Security Advisory Council beim CSP.

Donald Rumsfeld – 1975 bis 1977 Verteidungsminister unter Präsident Ford, danach bis 2001 Manager- und Beratertätigkeit in der Privatwirtschaft. 1983 bis 1984 Präsident Reagans Sondergesandter für den Mittleren Osten. Viele ehren- und nebenamtliche Tätigkeiten in der Politik. In den achtziger Jahren Präsident des Committee for the Free World (CFW). In der Clinton-Ära Kuratoriumsmitglied der „Menschenrechtsorganisation“ Freedom House. 2001 bis 2006 erneut Verteidigungsminister.

Donald Kagan – Historiker, Vater des neokonsevativen Ideologen Robert Kagan.

Vin Weber – 1980 bis 1992 republikanischer Kongreßabgeordneter, danach Lobbyist. 2001 bis 2009 Vorsitzender von National Endowment for Democracy (NED), seit Januar 2009 stellvertrender Vorsitzender von NED.

Midge Decter – neokonservative Publizistin, verheiratet mit Norman Podhoretz, Schwiegermutter von Elliott Abrams. Kämpferische Antifeministin, Zionistin und Antikommunistin. Mitbegründerin der CDM, Mitglied des CPD II, 1981 bis 1990 hauptamtliche Direktorin des Committee for the Free World (CFW). Kuratoriumsmitglied der Heritage Foundation (bedeutender konservativer Think Tank), Biographin Donald Rumsfelds. Mitglied des Herausgeberkollegiums der vom Institute on Religion and Public Life herausgegebenen Zeitschrift „First Things“. Mitglied des National Security Advisory Council beim CSP.

Zalmay Khalilzad – Politikwissenschaftler, paschtunischer Herkunft. Unter Reagan im State Department, hatte damals wichtige Aufgaben bei der Unterstützung für die afghanischen Mudschahedin. 1991 bis 1992 Assistent von Paul Wolfowitz im Pentagon. Während der Clinton-Ära bei einem Forschungsprojekt der RAND Corporation und Berater des Ölkonzerns Unocal. Unter George W. Bush Südwestasienexperte im Nationalen Sicherheitsrat (2001 bis 2002), Botschafter in Kabul (2003 bis 2005), in Bagdad (2005 bis 2007) und bei der UNO (2007 bis 2009) .

Paula Dobriansky – Politikwissenschaftlerin, unter Reagan bis 1987 als Sowjetexpertin im Nationalen Sicherheitsrat, 1987 bis 1993 hohe Beamte im State Department und der U.S. Information Agency. Während der Clinton-Ära Vizepräsidentin beim Council on Foreign Relations (CFR), Direktorin des Washingtoner CFR-Büros, stellvertretende Vorsitzende von National Endowment for Democracy (NED), Mitglied des Board of Trustees von Freedom House, Mitglied des National Security Advisory Council beim CSP. 2001 bis 2009Staatssekretärin für globale Fragen und für Menschenrechte sowie Tibet-Koordinatorin im State Department. Gegenwärtig Beraterin einer Anwaltsfirma und Mitarbeiterin eines Instituts der Harvard University. Seit Anfang 2009 ehrenamtliche Beraterin der FDD und Mitglied des Board of Trustees von Freedom House

Lewis „Scooter“ Libby – Jurist und Politikwissenschaftler, Protegé von Paul Wolfowitz (Wolfowitz war einer von Libbys Professoren während seines Studiums). 1989 bis 1993 im Pentagon Stellvertreter des Staatssekretärs für Politik (Wolfowitz). 2001 bis 2005 bei Vizepräsident Cheney Stabschef (Büroleiter) und Berater für nationale Sicherheit..

Norman Podhoretz – neokonservativer Publizist, Ehemann von Midge Decter. 1960 bis 1995 Chefredakteur des vom American Jewish Committee herausgegebenen Meinungsmagazins „Commentary“, seit 1995 editor-at-large des „Commentary“. Mitbegründer der CDM (1972/73), führender Ideologe des CPD II (1976 bis ca. 1990), Mitglied des CFW. Neben Irving Kristol (Vater von William Kristol) wichtigster Begründer des Neokonservatismus als intellektueller Bewegung. 2007 bis 2008 Berater des republikanischen Politikers Rudolph („Rudy“) Giuliani.

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mehr über alle diese Neocon-Projekte in Amerika
Die amerikanischen Neokonservativen im Überblick
DerHonigmannsagt
und nochmals: hanswernerklausen.wordpress.com

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von einer vergangenen Seite: OriginalDissent.com ein englischer Artikel (davon etwas übersetzt – und alle Meinungen sind Meinungen des amerikanischen Autors, um darzustellen, wie nationale Konservative in Amerika die Neocons betrachten. Das russische Beispiel betreffend, wird es von Solschenizyn ähnlich betrachtet und mit ausführlichen Beispielen historisch belegt. Allerdings betont Solschenizyn, daß sehr viele Russen beim Bolschewismus mitwirkten.)

Max Shpak: Neocons und ihre Apologeten

…sie wollen die Öffentlichkeit glauben machen, daß die Neocons frühere Linke waren, die “das Licht erblickten” und dann die liberale oder Marxistische Ideologie ablehnten…
Es ist wohlbekanntes Faktum, daß viele der frühen Leuchten des Neroconservatismus (am bekanntesten Irving Kristol in den 1940ern, neueres berühmtes Beispiel: David Horowitz) aus Marxistischem Hintergrund kamen, und daß Neokonservatismus (wie Marxismus selbst) begann und sich fortsetzte als hauptsächlich ein Phänomen jüdischen Intellektualismus. Im frühen 20. Jh zog der Marxismus eine unverhältnismäßige Menge jüdischer Rekruten an aus einer Reihe offensichtlicher Gründe. .. von denen alle von der Tatsache stammen, daß Marxistischer Internationalismus eine Ideologie ist, die gemäß ihrer eigentlichen Natur, Anhänger findet unter einer entwurzelten, anti-religiösen, städtischen Intelligenz…
Wichtiger noch für diese Analyse sind die praktischen Gründe für die jüdische Sympathie für den Bolschewismus.. Europäische und Amerikanische Juden beherbergen einen tiefsitzenden Hass auf die traditionellen Herrschaften und Religionen auf dem europäischen Kontinent, besonders auf das Zaristische Russland und verschiedene östliche Nationen wegen wirklicher (oder eingebildeter) Progrome und Verfolgungen dort…
Als Russland zu einer effektiv jüdischen Kolonie wurde, wo „Anti-Semitismus“ ein Verbrechen war, das mit dem Tode bestraft werden konnte, und wo die einheimische, russische Kultur effektiv ausgerottet wurde (in der Führung der Partei war der jüdische Anteil überproportional hoch: Namen wie Trotzki, Zinowjew, Kemenew und Swerdlow wurden zusammengehalten unter der Leitung eines konsequent philosemitischen Lenin), setzten Juden in der ganzen Welt ihre Hoffnung darauf, daß solche Revolutionen auch anderswo möglich wurden. In der Tat waren ihre „Waffenkumpane“ hart an der Arbeit, ähnliche Veränderungen herbeizubringen in Ungarn (Bela Kuhn), Österreich (Adler) und Deutschland (Eisner). Das Heraufziehen der faschistischen und nationalsozialistischen Bewegungen führte zu einer weiteren Polarisierung der Unterstützung der Juden für den internationalöen Kommunismus….
und:
In dieser Hinsicht sind die Neocons die wahren Erben Leon Trotzkys, die Stalin und seine Anhänger verdammten, nicht so sehr wegen ihrer Brutalität (als Kommandeur der Roten Armee und Aufseher über Lenins terroristische Cheka waren Trotzky Brutalität und Sadismus nicht fremd) – aber wegen ihres “Antisemitismus” und “Verrates an der Revolution”. Trotzkys Hauptkritik am Stalisnismus schien, daß Stalin Russland in eine nationalistische Richtung trieb, statt in eine “internationalistische proletarische” Richtung. ….
Die meisten Neocons kamen aus einer “Kultur” die ganz genauso materialistisch und cosmopolitisch war, wie die der frühen bolschewistischen Führer…Neoconservatismus ist eine Ideologie, die materialistisch ist und internationalistischen Fokus hat. (mit ihrem Gerede von “globaler Demokratie” und “globalen Märkten”)…
Die wirkliche Natur des Neoconservatismus zu verstehen wirft ein Licht auf den Kampf zwischen “Rechts” und “Links”. Es war nie ein Kampf zwischen “Kapitalismus” und “Sozialismus”
, wie die neokonservative oder kommunistische Propaganda glauben machen will, – statt dessen war es immer ein Konflikt zwischen Spiritualismus und Materialismus, zwischen den Verteidigern der Westlichen Zivilisation und ihren Feinden… Viele “Kapitalisten” vertsanden, daß ökonomische Mittel nicht so wichtig sind wie das Ziel, Jacob Schiff verstand es, als er die Bolschewiken finanzierte, genau wie Rupert Murdoch, Ted Turner, Marc Rich, Boris Beresowski,und George Soros verstehn, daß ihre Form des “Kapitalismus” ganz voll kompatibel ist mit der Essenz der “Linken” und sie finden Freunde bei den Neocons.

(hierbei muß man bedenken daß “Conservativ” und “Sozialismus” in Amerika oft eine abweichende Bedeutung haben).
Beide Artikel (der zweite in englisch) sind auch vollständig hier zu finden:
https://einedeutscheweise2.wordpress.com/2012/02/26/die-neocons-2/

Written by einedeutscheweise

24. Februar 2012 at 12:09