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TV-„Glotze aus – alles aus!“

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Man findet kaum jemand, der die Fernsehsucht so benennt und untersucht, obwohl alle aufgeweckten Menschen „1984“ von George Orwell kennen. Es wird manchmal etwas beklagt von Linksliberalen, aber mehr nicht. Es ist wie eine dunkle Decke, die über den Menschen liegt, deren Weltbild ersetzt ist von vielen Stücken aus der bunten, virtuellen Show, die sie tagtäglich konsumieren.

Es sind falsche Informationen über Politik, Wirtschaft und Geschichte, aber schlimmer noch, wenn man nur diese Familienserien und Unterhaltung zu sich nimmt, erzeugt es eine künstliche Welt, die Freunde, Familie, wirkliche Menschen und Kultur verdrängt, d.h. daß man diese als genauso unwirklich betrachtet und einfach passiv ist.

Die Meisten sind sich nicht gewahr, daß Unterhaltung von Psycho- und Werbespezialisten konstruiert ist, a la Hollywood. Diese Leute arbeiten wahrscheinlich mit Hypnose-artigen Techniken. Im TV wird gerade für Jugendliche dieses Multikulti ständig eingehämmert – und noch schlimmer ist zu sehen, wie die eigene Kultur dadurch zerstört wird und eingegangen ist.

Gesteuert wird das von wenigen Medienmogulen, die die Menge der Mediensprecher, Schauspieler, Moderatoren, Prominenten dirigieren. In Deutschland ist es schwieriger zu durchschauen, wer das steuert, weil die „öffentlich-rechtlichen“ Kanäle von Parteien, Kirchen usw. getragen werden, und daß die mitmachen, zeigt nur wie weit schon alles verkommen ist.

Durch das Internet arbeiten glücklicherweise viele daran etwas Besseres anzubieten.

Glotze aus – alles aus!
„Aus dem Volk der Dichter und Denker scheint ein Volk von Fernsehguckern geworden zu sein“

Es ist mit Sicherheit keine bloß subjektive Empfindung, wenn man behauptet, dass das allgemeine Selbstverständnis, welches im regulären Verhalten durch Dinge wie Sprache, Benehmen und der Auffassung vom eigenen Sein zum Ausdruck gebracht wird, an einem Tiefpunkt angelangt zu sein scheint. Besonders prägnant ist es bei der Jugend, deren Auftreten eine Verinnerlichung der medialen Propaganda der Demokraten aufzeigt und diese auch entsprechend reflektiert.

Aus dem Volk der Dichter und Denker scheint ein systemkonformes Volk von Fernsehguckern geworden zu sein, denn der Fernsehkonsum der Deutschen nimmt stetig zu. Durchschnittlich verbrachte im Jahr 2010 jeder Deutsche 223 Minuten täglich vor dem Fernsehgerät. Im Vergleich zum Jahr 2009 sind es 11 Minuten länger und zu 2008 sogar 16 Minuten. Die Tendenz wird wohl auch in Zukunft nicht sinken, sondern eher weiterhin zunehmen oder stagnieren. Bemessen am Niveau der Darbietungen und der tendenziellen Gleichschaltung aller Nachrichten und Berichterstattungen festigen sich sowohl Inhalte, als auch die Auffassung, dass es nur diejenige Ansicht zu allen möglichen Themen geben könne, die – schließlich unabhängig voneinander – im Fernsehen verbreitet wird.

Wenn diese täglichen Beeinflussungen mittlerweile so horrende Ausmaße angenommen haben, dann lässt die daraus resultierende Wirkung nicht lange auf sich warten: Wie oft zeigen persönliche Erfahrungen, dass das Meinungsbild der großen Masse in der BRD das genaue Spiegelbild dessen ist, was die Systemmedien Tag für Tag ihren Konsumenten wohltemperiert auftischen?

Erst die Erkenntnis dieser Parallele lässt erahnen, wie sehr das System der Demokraten sich sein Volk gefügig macht, bevor es sich anschickt, diesem Volke politische Gestaltungsmöglichkeiten vorzuheucheln. Der Geist des Volkes wird versklavt; in der Werbung wird das Streben zum Konsum animiert und jeder wird in Bahnen gewiesen, die für jedes Alter, jeden Typ, jedes Geschlecht und jeden Intellekt genau vorbereitet zu sein scheinen. Jenen, die sich für eigenständig, für freidenkend halten, wird so gar nicht klar, dass gerade im Unterbewusstsein eine unglaubliche Menge an Informationen aufgenommen werden kann, die dann – ob ihrer Vielgestalt und Allgegenwärtigkeit – als gegebene Fakten, nicht als hinterfragungswürdige Facetten eines abstoßenden Gesamtbildes abgespeichert werden. Die Auswirkung ist bezeichnend…

Alte Briefe und auch entsprechende Literatur zeigen auf, wie sehr wir Deutschen uns dem in den Systemmedien Vorgezeichnetem angepasst haben und sämtliche Tugenden, ja auch ein gewisses Bildungsniveau einfach hinter uns gelassen haben. Solcherlei geschriebene Worte können noch einen Einblick vermitteln, welch hohen Stand das deutsche Volk in Bezug auf sprachliches Niveau, allgemeine Bildung und die ganz normalen alltäglichen Umgangsformen einstmals bereits erklommen hatte. Es wird ersichtlich, wie falsche Werte Einzug halten und ein ganzes Volk systematisch verdummen konnten.

Die Unzufriedenheit im Volke wächst. Die Arbeitslosenzahlen werden zwar propagandistisch schöngerechnet, doch lässt sich die Realität längst nicht mehr verschleiern – gerade in Regionen, in denen faktisch jeder Vierte arbeitslos ist. Doch gerade jene, die seit Jahren keine Arbeit mehr gefunden haben, bekommen, um nicht auf „dumme Gedanken“ zu kommen, eine mediale Welt aufgezeigt, welche den sonst so tristen Alltag füllt. „Brot und Spiele“ für diejenigen, die im faulenden System der Demokraten ihr Dasein fristen. Jenes Dasein, welches bei entsprechender Unterhaltung erträglich zu werden scheint, wodurch die aufgezeigten „Werte“ plötzlich als die eigenen empfunden werden.

Der Vorzeige-Demokrat wird schon von Kindesbeinen an medial vereinheitlicht herangezogen. Die Früchte sind nun nach ein paar Jahrzenten gereift. Erkennst Du Dich beim Einschalten des Fernsehers bereits wieder? Nickst Du zustimmend zu allem, was die attraktive Nachrichtensprecherin Dir verrät? Oder stößt Dich ab, was Du siehst?

Viel zu schnell gewöhnt man sich an das Umfeld, aus welchem – bewusst oder unbewusst – all die Informationen aufgenommen werden, die unserem Volk im Ergebnis einen unsagbaren Schaden zufügen. Doch verlacht wird, wer diese einzig offenkundige Wahrheit dem geneigten Fernsehfreund voll guter Absicht mitteilt. „Die wichtigen, die richtigen Informationen kommen nicht fein portioniert aufbereitet im Fernsehspaß, also nimm lieber mal ein gutes Buch zur Hand!“ Mit solch gut gemeinten Ratschlägen wird in den allermeisten Fällen nur eines erzeugt – Unverständnis. Doch einer solch plumpen Propaganda bedarf es gar nicht, um die Deutschen von ihrer liebsten Volksdroge abzubringen. Es gibt Alternativen.

Jene, die nach Feierabend oder in ihrem Arbeitslosenalltag vor dem Fernseher dahinschmachten, seien andere Freizeitaktivitäten aufgezeigt: Wie wärs mit gemeinsamem Sport? Gemeinsamer Musik? Wie wäre es mit Ausflügen in unsere Natur, in die Wälder, an die Seen? Und wer seine Kleinsten vor dem Flimmerkasten abstellt – wie wärs mit Handarbeit, Basteleien, mit einem kleinen Garten? Vielleicht mit einem Haustier? Und statt der wochenendlichen Abendunterhaltung aus dem Satteliten – wie wärs mit einem Spieleabend, einer Grillfeier, dem Besuch eines sportlichen Wettkampfes?

Wer seine Freunde und Bekannten für neue Gewohnheiten abseits der telemedialen Zersetzung begeistern kann, erreicht damit einerseits eine Abkehr von der Einheitsmeinung, andererseits erhält er die Möglichkeit, all das, was diese Einheitsmeinung ausmacht, kritisch zu hinterfragen, mit echten Fakten auszuhöhlen und letztlich richtigzustellen. Nicht nur für die Macher der Fernsehwelt heißt es dann bald: Glotze aus – alles aus!

danke für diesen guten Artikel, Untersuchungen über das Fersehen werden viel zu wenig bekannt. Der andere Inhalt der Seite ist mir nicht bekannt und ich muß mich distanzieren davon: — Spreelichtergenauso wie von jeder Kritik am Fernsehen wahrscheinlich, bin auch nicht mit aktueller Politik auf dem Laufenden.
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Ein Vortrag von Manfred Spitzer, Gehirnforscher, welche Auswirkungen Fernsehkonsum besonders bei Kindern auf die Entwicklung und überhaupt die Wahrnehmung der Welt hat, erschreckend und wichtig.
Ungefähr eine Stunde:
„Vorsicht Bildschirm“
http://video.google.com/videoplay?docid=5026271485979559338

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Nachtrag zu dem Vortrag des Gehirnforschers Manfred Spitzer:

in einer Besprechung von einem Film von Dieter Broers: „(R)EVOLUTION 2012“ sagt G.Herrmann folgendes:
„… Broers stellt deutlich heraus, daß unser Gehirn nicht gleich unserem Geist ist, sondern dieses nur eine Art „Vorrechner“ oder Schnittstelle zwischen dem Geist und der materiellen Welt ist.
Die Aufgabe unseres Gehins beläuft sich hier, auch das bestätige ich aus eigenen Erfahrungen heraus, auf das Sammeln, Filtern und Verarbeiten von Informationen. Das heißt, daß wir mit unseren Sinnen allerlei Eindrücke aufnehmen, von denen unser Gehirn die „für uns wichtigen“ Informationen, welche in Etwa 10-20% aller Eindrücke betragen, herausfiltert und dann verarbeitet. Dieser Filter ist dabei der Knackpunkt, denn zum Einen ist dieser für uns lebenswichtig, denn ohne ihn würden wir von all den Sinneseindrücken regelrecht überflutet werden, so daß unser Gehirn nicht mehr richtig arbeiten kann. Hier setzen im übrigen auch „geisteserweiternde Substanzen“ an, welche dieses Filter für eine Weile außer Funktion setzen. Das Problem bei diesem Filter ist indessen seine „Konfiguration“ (Einstellungen), welche ab dem Zeitpunkt unserer Geburt, im Rahmen des Lernprozesses bis zum Lebensende hin andauert. Als kleines Kind nimmt man noch sehr viel mehr an Eindrücken wahr, als man es als Erwachsener tut. Neben den natürlichen Einstellungen, die sinnvoll sind, bekommen wir nämlich innerhalb dieses Lernprozesses, der inzwischen einer gezielten Manipulation gewichen ist, einen ganzen Haufen Müll in diesen Filter hinein programmiert, welcher auch die Wahrnehmung von Eindrücken verhindert, welche uns in unserer seelischen und geistigen Entwicklung weiterbringen würden.“…
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Written by einedeutscheweise

12. Februar 2011 at 08:32

TV=Massenvernichtungswaffe

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Fernsehen als Massenvernichtungswaffe

Überstimulierung – Welt der Show, Werbung, Comix, Actionfilm,….

Ihr Gehirn muß alles verarbeiten, was die Augen sehen und die Ohren hören. An einem Punkt wird es zuviel – wenn Menschen Fernsehn schauen, ist die Bombardierung mit Reizen so intensiv und schnell aufeinanderfolgend, daß das Gehirn nicht alles verarbeiten kann, und man gerät in einen Zustand passiver Hypnose um mit dieser Überlastung fertig zu werden. An einem bestimmten Punkt wird alles verarbeitet. Was wird Ihnen angetan? und den Kindern?

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Nachtrag; ich habe Videospiele aus der Liste herausgenommen, da bei denen zwar auch Überstimulierung eingesetzt wird, aber die Spieler ständig reagieren müssen. Das wird wohl eine Konditionierung von Reflexen sein, gefühlloses Reagieren.
Bei anderen eher ruhigen „Tierfilmen“ z.B. scheint es auch eine hypnotische Wirkung zu sein, besonders mit der Stimme der unsichtbaren Person, die Tiere mit menschlicher Logik erklärt.
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Nachtrag: Video-Vortrag: Vorsicht Bildschirm von Manfred Spitzer, Gehirnforscher etwa 1 Stunde –
was richtet der Fernsehkonsum bei Kindern an, die Folgen im späteren Leben, erschreckend !
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http://video.google.com/videoplay?docid=5026271485979559338
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Written by einedeutscheweise

6. Februar 2011 at 04:40

Fernseh – Sucht

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TV – DER FERNSEHER

VERWIRRUNG DER SINNE – DESORIENTIERUNG
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Der Fernseher hat einen mächtigen Griff auf die Augäpfel des Zuschauers, zum Teil weil der menschliche Körper nicht auf das übertragene Programm reagieren kann. Bilder vom leuchtenden, pulsierenden Bildschirm reizen, aber die Art des Mediums erlaubt dem Körper nicht entsprechend zu reagieren. Der Körper will auf das Sperrfeuer der Bilder reagieren aber kann nicht. Diese Desorientierung der Sinne verwirrt den Geist. die widersprüchlichen Botschaften und Gefühle bringen den Zuschauer in eine fast hypnotische Trance.

In seinem Buch: „Four Arguments for the Elimination of Television, Die vier Argumente für die Ausschaltung des Fernsehens“ beschreibt Jerry Mander wie viele gierige Fernsehschauer beschreiben, was sie fühlen, wenn sie vor dem Bildschirm sitzen:

„Ich fühle mich hypnotisiert, wenn ich Fernseh schaue.“
„Fernsehen saugt meine Energie weg.“
„Es kommt mir vor, als wenn sie mich gehirnwaschen“
„Ich fühl mich wie ein Gemüse, wenn ich vor dem Fernseher angeleimt bin.“
„Fernsehen trägt mich weg.“
„Fernsehen ist eine Sucht, und ich bin ein Süchtiger.“
„Meine Kinder sehen aus wie Zombies, wenn sie fernsehen.“
„Fernsehen zerstört meinen Verstand.“
„Fernsehen macht meinen Geist zu Matsch.“
„Ich fühle mich davon mesmerisiert.“
„Wenn ein Fernseher läuft, kann ich einfach meine Augen nicht davon abwenden.“

Jeder, der mit Fernsehschauen Zeit verbracht hat, sollte einige dieser Sätze für richtig finden, wenn nicht alle. Mander erklärt, daß nicht alle diese Kommentare negativ seien. „Oft mochten die Leute, die sich weggetragen (spaced-out) fühlten, die Erfahrung gern. Sie sagten, es würde ihnen helfen, ihr sonst so sonst so geschäftigtes Leben zu vergessen,“ schreibt Mander. „Andere fanden es ‚entspannend‘ und sagten es helfe ihnen, ‚die Welt zu vergessen‘. Manche, die Begriffe gebrauchten, wie ‚gehirngewaschen‘ oder ’süchtig‘, dachten trotzdem, daß das Fernsehen sie mit guter Information versorgte oder Unterhaltung, jedoch war da niemand, der fühlte, daß das Fernsehen wirklich dessen Möglichkeiten ausschöpfte.“

Manders Buch wurde 1978 veröffentlicht, doch die Erfahrung des Fernsehschauens hat sich nicht geändert. Fernsehen ist immer noch ein passives Medium — eines, das von dem Zuschauer verlangt, still und ruhig zu sein. Anders als andere Freizeitaktivitäten, ist Fernsehschauen körperlich komplett passiv. (Der einzige andere Vergleich wäre in einen Film zu gehen, aber da muß man ins Kino gehen eine Karte kaufen, Popcorn, etc. Ins Kino zu gehen ist wirklich ein Erlebnis, anders als Fernseh zu schauen, dessen Stunden um Stunden der Nicht-Aktivität in einander übergehen.) Die nicht-aktive Art des TV-schauens erzeugt ein interessantes psychologisches Paradox — je mehr die Leute schauen, desto schlechter fühlen sie sich und, um so mehr schauen sie dann wiederum.

Die ausführlichste Studie der Fernseh-Gewohnheit und Sucht kommt von den Forschern Robert Kubey, einem Professor an der Rutgers Universität und Direktor des Zentrums für Medienstudien und Mihaly Csikszentmihalyi, Professor für Psychologie an der Claremont Universität. In dem Artikel „Fernsehsucht ist nicht nur einfach eine Metapher“, (Scientific American, Feb.2002) beschreiben sie ihr Experiment und die Resultate mit einer Technik, die sie „Erfahrungs Sammel Methode“ nennen (ESM):

Wir haben die „Experience Sampling Methode (ESM) gebraucht, um im normalen Leben Verhalten und Gefühle aufzuzeichnen, im Gegensatz zu den künstlichen Bedingungen im Labor. Die Teilnehmer trugen einen Piepser, und wir signalierten zufallsweise sechs bis acht mal am Tag über den Zeitraum einer Woche; wenn sie einen Piepser hörten, schrieben sie auf, was sie gerade machten und wie sie sich fühlten, anhand einer Standard Punktekarte.

— „Wie zu erwarten war, beschrieben Leute, die gerade fernsehschauten, daß sie sich entspannt uns passiv fühlten.

— „Was mehr überraschend ist, ist daß die Entspannung endet, wenn der Fernseher abgeschaltet ist, aber das Gefühl der Passivität und gesenkten Wachheit weitergehen. Teilnehmer berichten, daß das Fernsehen irgendwie ihre Energie absorbiert oder ausgesaugt hat und sie leer zurück läßt. Sie sagen, sie haben mehr Schwierigkeiten sich zu konzentrieren nach dem Fernsehen als vorher. Im Gegensatz dazu, berichten sie kaum eine solche Schwierigkeit nach dem Lesen. Nach Sport oder Hobbies berichten die Leute, daß sich ihre Laune und Befinden gebessert haben. Nach dem Fernsehen ist die Laune der Leute genauso oder schlechter als vorher.

— „Das ist das Ironische am Fernsehen: die Leute schauen viel länger, als sie geplant haben, obwohl längeres Schauen weniger belohnend ist. In unseren ESM Studien zeigte sich, je länger die Leute vor dem TV saßen, um so weniger zufrieden waren sie damit. Wenn das Piepssignal an Viel-Fernseh-Schauer kam, Leute, die ständig mehr als vier Stunden am Tag schauten, berichteten diese auf ihren ESM-Blättern, daß sie TV weniger genossen, als Wenig-Schauer, die weniger als zwei Stunden am Tag schauten.

In einer Arbeit: „Fernseh-Abhängigkeit, Diagnose und Vorbeugung“ beschreibt Professor Kubey einen Zyklischen Effekt des Ferseh-Schauens. Viel-Schauer sind oft Leute, die sich ängstlich fühlen oder einsam und Fernseh zu schauen bringt eine Pause von negativen Gedanken oder vom Grübeln. Das Fernsehen schafft eine Schein-Verbindung zwischen dem Zuschauer und anderen Leuten, indem es eine pseudo-soziale Medienerfahrung gewährt, aber das hilft trotzdem nicht, die wirklichen Gefühlen von Einsamkeit und Langeweile zu vertreiben.

Kubey erklärt, daß „es ein Teufelskreis sein kann, in dem schlechte Laune und negative Gedanken, wenn man alleine und ziellos ist, mit der Leichtigkeit zusammen wirken können, mit der man schnell diesen Gefühlen entgehen kann durch Fernsehschauen. Als Ergebnis, wenn man viele Stunden, viele Jahre lang verbracht hat mit Fernsehschauen, werden manche Leute ungeübt darin, Zeit alleine zu verbringen, sich zu unterhalten oder ihre Aufmerksamkeit zu lenken“.

Fernsehschauen kann niemals ein wirklicher Ersatz für Erfahrungen des wirklichen Lebens sein. Kubey erklärt, daß seine Forschung zeigt, daß Viel-Schauer durchs Fersehen gefangen werden. „Kurz, eine Gewohnheit des Fernsehschauens kann sich-selbst-fortsetzend sein,“ schreibt Kubey „TV-Schauen kann zu mehr TV-Schauen führen und die Aufmerksamkeit unbeweglich machen, z.B. ‚je länger Leute auf den Bildschirm schauen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß sie fortsetzen werden, zu schauen. Verdruß in der Zeit wo man allein und nicht gefragt ist, kann zum Fersehgucken führen, aber nach Jahren solchen Verhaltens und tausend Stunden oder mehr Fernsehen jedes Jahr, scheint es gut möglich, daß eine solche Fernsehgewohnheit, die sich ferfestigt hat, manche Leute sich verdrießlich fühlen läßt, wenn ’nichts zu tun‘ ist oder sie allein sind und ohne Fernsehen“.

Kubeys Schlußfolgerungen machen logisch einen perfekten Sinn. Fernsehen ist nicht eine „Erfahrung“, anstatt dessen ersetzt es Erfahrungen. Also ersetzen Fersehschauer die wirkliche Welt mit der künstlichen auf dem Bildschirm. Der kulturelle Druck und daß Viel-Fersehen akzeptiert ist, kombiniert mit der Gewohnheits-bildenden Natur des Mediums, können eine unheilige Hochzeit zwischen eines Passivität und seiner Langeweile machen.

TV

AUS DER SUCHT HERAUSKOMMEN
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Die Psychologische Forschung legt nahe, daß TV sicher süchtig machen kann, und daß Viel-Fernseher alle Symptome einer Verhaltens-Sucht zeigen. Es ist keine leichte Aufgabe, sich von der TV-Sucht zu befreien, wie von jeder anderen Sucht. Das größte Hindernis ist, die Fernsehbilder mit anderen und besseren Aktivitäten zu ersetzen.
…. …

Ein Entzug von Fernsehsucht bringt es mit sich, daß man die künstlichen Erfahrungen durch echte ersetzt. Das ist eine Wahl . Zu entscheiden nicht TV zu schauen und etwas anderes zu tun mit seiner Zeit und seinem Geld, verändert vielleicht nicht das Leben aber die Erfahrung. Mäßige und Viel-Fernseher schaffen Verknüpfungen im Geist oder Verstand, die mit Bildern und dem Lebensstil gefüllt sind, die von der Welt des Fernsehens präsentiert werden. Die Sucht TV zu schauen ist nicht körperlich, aber verhaltensmäßig. Um davon los zu kommen, muß man den Apparat ausschalten und davon weggehen, aber es ist eine Entscheidung für welche Art der Wahrnehmung.

Der Fernsehsüchtige ist jemand, der die Gelegenheiten Erfahrungen zwischen Menschen oder von Handlung und Bewegung ablehnt und stattdessen Fernseh schaut. Auf die Entwicklung seiner Wahrnehmung bezogen, könnte das als eine schädliche Art der Aktivität gesehen werden. … jemand kann nicht wirklich die Welt verstehen, ohne frühere Erfahrungen, die Verknüpfungen der Gedanken gemacht haben, die der Geist wieder nutzen kann. Wenn diese früheren Erfahrungen die von jemand anderem sind, wie die von den Charakteren, die auf dem Bildschirm dargestellt werden, dann ist, was man als wirkliches Leben sieht, parallel zum Leben auf dem Bildschirm. Reality-TV, sogar Natur-TV ist NICHT Wirklichkeit. Fernsehen ahmt nur die Wirklichkeit nach und stellt in den meisten Fällen die Welt in wilden Übertreibungen dar.

Ein mäßiger oder Viel-Fernsehschauer wird vielleicht nie ganz aufhören mit dem Fernsehen. Nach vielen Jahren Fernsehen ist das nicht realistisch anzunehmen. Aber es ist möglich Fersehzeit mit anderen Aktivitäten zu füllen und das Fernsehen als Mittel zur Entspannung zu nutzen, anstatt fortzufahren, sich der Sucht zu unterwerfen.
„Da gibt es mehrere Punkte die uns zu dem Schluß führen, daß Unterhaltungsfernsehen tödlich ist für soziale Verbindung“, sagt Professor Putnam, Harvard….
„Ein Teil davon ist es, je mehr Unterhaltungsfernsehen man konsumiert, um so weniger engagiert man sich sozial. Die Leute schauen „Freunde“ (Serie) anstatt Freunde zu haben. Und natürlich weiß man nicht, was das verursacht hat, ob die Leute entschieden haben, die Beziehungen zu verlassen und mit dem Fernsehen allein gelassen wurden, oder ob sie anfingen Fernseh zu schauen und dann die Beziehungen verlassen haben. Die Umstände machen eigentlich klar, daß das Fernsehen meist der Grund ist dafür. Es gab eine faszinierende Studie in ein paar Städten in Kanada, wo Soziologen in diese Städte gingen bevor das Fernehen kam und vorher und nachher die Auswirkungen bestimmt haben — wie ich es erwartet hätte, als das Fersehen in diese Städte kam, schrumpfte das soziale Leben deutlich. [NPR, All Things Considered, May 31,200]

Es erfordert eine Wahl zu treffen, will man aus der Fernsehsucht heraus. Das berühmte Ellen Parr – Zitat geht so: „Die Kur für Langeweile ist Neugier. Es gibt keine Kur für Neugier.“ Wenn man Fernsehen schaut, füllt man den Geist mit den Bildern und der Kreativität von Anderen .. wenn man nicht schaut, füllt sich der Geist mit Freiheit.

Ron Kaufman
englisch:
http://tv-addiction.blogspot.com
http://tv-addiction.blogspot.com/2007/06/sensory-confusion.html
and more here also:
http://www.turnoffyourtv.com/healtheducation/addiction/addiction.html
Übersetzung: einedeutscheweise

Written by einedeutscheweise

14. Dezember 2010 at 04:40

Veröffentlicht in Video, Volkstum

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