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Bombenkrieg-Heim zur Hölle

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Alexander Kluge im Gespräch mit Jörg Friedrich „Der Brand“
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(Die Bombardierungen der kleineren, alten deutschen Städte fing 1945 an. als der Krieg schon entschieden war, Schukow an der Oder stand und diese Bombenangriffe keinem militärischen Zweck mehr dienen konnten. Wie kann man überhaupt den Bombenkrieg und die Verbrennung der zivilen Stadte erklären oder einordnen?)

Mitschrift:
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Jörg Friedrich

Jörg Friedrich


Kluge: In Halberstadt fliegen die alliierten Formationen, die Bomber, wie an, am 8.April 1945 ?

Friedrich: Sie fliegen in mehreren Stockwerken. Ein Bombenangriff ist eine fliegende Fabrik. Das Charakteristische ist der sogenannte Fächer, the fan; alle anfliegenden, dreistöckig anfliegenden Flugzeuge haben einen Orientierungspunkt, das ist das Gelenk des Fächers. Von diesem Gelenk spreizt sich der Fächer auseinander. Alle Maschinen überqueren den Punkt. Das ist eine Orientierung am Boden. In Halberstadt ist es ein Gebäude, es ist die Victoria-Luise Schule, ein Lyzeum für Mädchen. Es hat eine sehr charakteristische Form.

Kluge: …1912 gebaut. gewissermaßen in der Euphorie der Baukunst vor dem Ersten Weltkrieg.

Friedrich: ..stattlich! Vor allen Dingen hat es Seitenflügel und einen Querflügel, so…

Kluge ..unverwechselbar.

Friedrich: Es ist unverwechselbar. Dieser Punkt ist auch aus 6000 Meter Höhe zu erkennen. Also man überkreuzt diesen Punkt und spreizt sich auseinander; jede Maschine fliegt strahlenförmig, fächerförmig auseinander.

Und vom Überkreuzen des Punktes her, gibt es eine Zeitdistanz, den overshoot. Der overshoot ist in Sekunden gemessen. Jede Maschine hat ihren je eigenen overshoot. Ist die Sekundenspanne verstrichen, klinkt der Bombenschütze die Bombenlast aus. Der Effekt ist das sogenannte Saturieren, saturation bombing- es muß eine eng umgrenzte Fächerfläche am Boden – dem Dreieck in der Luft entspricht ein Dreieck am Boden. Das ist in Dresden ein Dreieck vom Sportplatz mit dem einen Schenkel Elbknie und dem andern Schenkel am Bahnhof.

Diese Fläche – die am Boden ist das Leben der Menschen, am Himmel der Angreifer. Diese Flächen sind spiegelbildlich. Und die obere Fläche saturiert die untere mit Vernichtungsstoffen. Das ist ein Mix aus Spreng- und Brandmitteln. Und durch diese Fächerform, und durch dieses präziese Abregnen der Bombenlast, entsteht eine gleichmäßige, eine Paste des Todes, die unten über die Lebensspäre gestrichen wird. Das Saturieren des Dreiecks am Boden; das totale Saturieren mit der gesamten Munition entfacht das Feuer, das nicht mehr löschbar ist.

Kluge: Weil die Gebäude aufgerissen werden, und dann die Brandmittel, die Brandbomben, noch hineinkommen, und diese Mischung von Haus und Schutt, das ist am leichtesten angreifbar. Ist das richtig? Intakte Häuser sind nicht ganz so leicht von Brandbomben angreifbar?

Friedrich: Man kann eine Stadt nicht sprengen. Man muß eine Stadt verbrennen – weil, die Stadt selber wird die Waffe. Jeder Balken des Gauses, jedes Polstermöbel, jede Bibliotek, jeder Vorhang – die Menschen selber werden Fackeln. Es ist die Transformation des Heims zur Waffe. Die Bomber geben nur den Impuls für die Transformation der Heimat zur Waffe. Mein Keller ist mein Feind…

Kluge: ..die Vorgänge, das Plüschige der Möbel ist sozusagen der Kern der Waffe,,

Friedrich: Man hat diese Städte als Dummy-Städte nachgebaut in Amerika und auch in England in japanischer und in deutscher Bauweise, und da hat man das deutsche Mobiliar, das Holz, Buche, Eiche, Kirsche, die deutschen Paletots, die Art und Weise der Kinderspielzeuge, die Teppiche auf dem Boden, das alles wurde exakt rekonstruiert, weil, um Waffe zu werden, müssen diese Klamotten erforscht sein. Und man erforscht ihre Brennbarkeit Stück für Stück. Wie reagieren sie auf meinen Impuls. Dieser Impuls kickt diese Materien an und transformiert sie dann zur Waffe. Es ist wie eine Zelle, die degeneriert zur Krebszelle.

Auf diese Art und Weise wird das Heim zur Hölle. Und die Impulsgebung dauert, wie der zündende Funke in Halberstadt eine knappe halbe Stunde – in Würzburg sind das 17 Minuren. Lange nachdem die Bomber weg sind, die sind schon wieder gelandet, zwei, drei Stunden nachher ist dieser Transformationsprozess, Heim zur Hölle, noch im Gang , und immer weitere Quartiere und Keller werden zu Behältnissen von Staub und von Gas. Es sind Leute hier, die mir erzählt haben, daß durch die Staubentwicklung Menschen am Staub erstickt sind. Das heißt: die Augen, der Mund und die Ohren sind die Öffungen des Körpers, da wo er die Atmosphäre einzieht und das Leben austauscht mit der Welt – wird verstopft., verstopft durch den Staub der eigenen Wände, des Kalks an den Wänden – die verstopfen mir den Mund.

Und dieses Waffe-werden der eigenen Wohnzimmerwand, des Kellergewölbes das findet noch in Stunden nach der Impulsgebung statt. Es ist im Englischen ein Wort: „De-housing“, Leute werden ihrer Häuser entkleidet – Ent-hausen – , aber man könnte auch sagen, es ist ein „De-worlding“; die Menschen werden aus der Welt gelöst, die Welt verliert das Heimatliche, den Austausch von Atmosphäre und Lunge und Sauerstoff, und sie verwandelt sich, wie auf einem anderen Planeten, in einen feindlichen Platz. Man atmet und saugt den Tod ein.

Und diese Transformation ist das Resultat einer erpichten Technik. Das schüttelt man nicht aus dem Ärmel, sondern das De-worlding wird fünf Jahre geübt. Es gibt hier also einen Weg, vom Mai 1940 nach Dresden, Halberstadt, Hildesheim, Postsdam, Paderborn, Pforzheim…

BomberHarris

—Warum intensivieren sich die Bombenangriffe ab März 1945?–

Kluge: Der Krieg ist entschieden in Europa.

Friedrich: Anfang Februar steht Schukow 50 Kilometer von der Reichskanzlei in Berlin. 50 Kilometer. Die Truppen sind gekommen von der Wolga, vom Kaukasus, soweit haben sie die Wehrmacht zurückgetrieben bis an die Oder. Und da steht er. Und da fangen die Bombardements an. Die britisch- amerikanischen Bombardements…

Kluge: Es ist auch ein Höhepunkt der Produktivität, was Liberty-Schiffe, was Bomber betrifft, was die Bomben betrifft. Das kann man jetzt bauen; man hat große Vorräte geschaffen, mit denen man einen Krieg bis 52, bis 54 hätte noch führen können gegen größere Gegner, als noch vorhanden waren. Es ist ein Restgegner und eine Überproduktion an Waffen.

Friedrich: Das hat mir mal ein Betriebswirt erklärt auf einer Diskussion, und er sagte: „Das müssen Sie mir gar nicht weiter ausführen. Das nennt sich bei uns in der Betriebswirtschaft: Kapazität schreit nach Auslastung.“ Man hat die Kapazität der Städtevernichtung nun tatsächlich im Griff. Die Mehoden, die Mannschaften, die Waffen…

Kluge: Das war man schon vor drei Jahren gerne schon gehabt hätte.

Friedrich: Man kann das. Und es ist ausgesprochen blöd, wenn man das, was man kann, nicht mehr machen darf, weil der Krieg vorbei ist. Es fehlt gewissermaßen der Krieg zum Vermögen. Man hat ein Vermögen angeschafft für den Krieg, und nun hat man keinen Krieg mehr. Dumme Sache. .. Man braucht den Krieg gewissermaßen um das Vermögen zu investieren – in das, was es vermag, seine Hebelwirkung, nämlich Städte aus der Welt zu hebeln.

Kluge: Sie sagen, daß im März 1945 eigentlich wesentliche Städte noch intakt sind.

Friedrich: Intakt ist weniger das Ruhrgebiet, aber Städte, in denen die Tiefe der deutschen Geschichte wurzelt, wie Paderborn, wo das heilige römische Reich entstand, wie Hildesheim, wie Würzburg, das Barockkunstwerk Balthasar Neumanns, Nürnberg, Soost, Halberstadt – es sind die von weit hergekommenen Städte, die gewandert sind durch die Jahrhunderte, die Schauplätze älterer Geschichte, die als Ziele des Bombercommands nicht unmittelbar rüstungswirtschaftliche Bedeutung hatten. In denen auch nicht mehr als 50 oder 100 000 Menschen wohnten. Das hatte man zuvor ignoriert. Da waren die großen Häusergebirge von Hamburg, von Berlin, von Köln, von Dortmund, das ganze Ruhrgebiet eine einzige Stadt, war ergiebiger. Man konnte das im Übrigen auch leichter finden. Da ist der Rhein, und da kann man das gut entdecken, aber so das Harzvorland ist schon komplizierter zu finden.

Also lernte man im Lauf des Krieges, diese Nester zu finden, und sie entpuppten sich als die eigentlichen und fabelhaften Bombenziele. Sie waren im Grunde die Entsprechung dessen, was Bombercommand und die 8.amerikanische Luftflotte zu diesem Zeitpunkt konnte. Sie waren die idealen Versuchsobjekte.

Feuerwehr

Kluge: Das ist das eigenartige, daß ein Krieg eine bestimmte Leistungsstärke hervorbringt. Und wenn der Krieg fast vorüber ist, ist die Zeit der Höchstleistungen erreicht.

Friedrich: Also diese Bomberwaffe wird gebaut von de Mitte der zwanziger Jahre bis zum beginn des Krieges, diese riesigen viermotorigen Maschinen.- Das Einzige, was man nicht bdacht hat, ist wie schwer es doch sein mag, die Stadt zu finden. Wie finde ich eigentlich Essen, wie finde ich Duisburg, wie finde ich Nürnberg und wie unterscheide ich Nürnberg von Augsburg? Am Tage, bei Sonnenschein, da mag das noch möglich sein. Aber da werd ich ja abgeschossen. Also geh ich in die Nacht. Dort werde ich nicht gesehen – aber ich seh auch nichts! Erst recht nicht eine Stadt, die unter den Wolken liegt. Das heißt, die Radartechnik, das heißt, der Strahl, der mich ans Ziel leitet, der überhaupt Waffe und Ziel in Verbindung bringt, daran hatte man vor 1939 gar nicht gedacht. Man dachte, der Bomber kommt durch, da ist Köln, ds oben fliegt die Maschine. Man läßt die Bomben runterfallen, Köln kaputt. So ist das gar nicht. Köln ist verteidigt durch einen Wald von Flakgeschützen und von Eudeln von schneller, aggressiver fliegenden Jagdmaschinen, und bevor überhaupt ein Bomber seine Zerstörungskapazität entfalten, also auch nur eine Klamotte fallen lassen kann, ist er selber schon weg. „Fliegende Särge“, sagt der Witz dazu.

Jagdflugzeug

Das heißt der empfindlichste, der sensibelste, der verletzliche Platz im ganzen Bombenkrieg ist der Bomber. Das merken die aber erst, als sie drin sitzen. Sie sind eher kaputt als die Stadt.

Flak

Bomber-Explodiert

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Kluge: Das ist zunächst, das ist im Anfang und das ist jetzt im März, April 45 gewiss nicht mehr so.

Friedrich: Man hat gelernt in der Nacht zu fliegen. Man hat gelernt die Wolkendecke durch die Augen des Radarsystems zu durchdringen, und man findet die Orte, auch wenn sie versteckt sind, auch wenn sie nicht an markanten Bodendetails zu erkennen sind, wie Köln am Rhein … Köln ist doch darm über zweihundert mal angegriffen worden, weil der Rhein so plastisch ist. Das findet man! Und nun kann man diese Soost, diese Paderborns finden.

Kluge: Man kann sie aber jetzt auch bei Tag angreifen, da die Jagdwaffe an diese Bomberpulks ja gar nicht mehr herankommt.

Friedrich: Nein, man hat nebenbei militärisch außerordentlich Nützliches gemacht: manb hat die Treibstoffversorgung der Deutschen unterbrochen, indem man die Hydrierwerke in Pölitz bei Stettin und in Leuna zerstört hat…

Kluge: Diese Dinge und nicht die Angriffe auf die Zivilbevölkerung, die sind kriegsentscheidend.

Friedrich: Wissen Sie, es gibt aus dem Ruhrgebiet, was ja der Versorger des ganzen Krieges für die Wehrmacht war, achzehn Eisenbahn-Ausfallstrecken sternförmig aus dem Ruhrgebiet heraus in die Verarbeitungsgebiete etwa in Mitteldeutschland. Und der sogenannte Ruhrplan, den man im Februar 1945 fasste: Wir zerstören nichts anderes, als diese 18 Adern, die die Wehrmacht verbinden mit den Rüstungsschmieden, – und dann sitzt die trocken ! Das hat funktioniert.

Das hat funktioniert, aber es ist nicht theatralisch. Es ist nicht das Fanal. Es ist nicht die Sinnfälligkeit der Niederlage und des Untergangs. Es ist das, was die amerikanischen Generale zu dem Luftkrieg der letzten Wochen uind Monate, nämlich im Februar und März 1945 sagen.

Das ist der stellvertretende Stabschef der Operationsabteilung der Alliierten in Frankreich, ein General Fredric Anderson sagt: „Diese Städte vernichten, hat mit dem Krieg überhaupt nichts mehr zu tun, sondern es ist eine Erziehungsmaßnahme. Hier soll der Sohn vom Vater erfahren, was die Konsequenz dessen ist, einen Krieg zu beginnen, sich einer Partei, einer politischen Bewegung anzuschließen, die es wagt, ander Völker, andere Staaten anzugreifen. Hier wird eine Lektion gelernt. Und der Erfolg des Bombenkrieges simd gar nicht die zerstörten Städte, sondern sind Sie und Ich. Wir haben etwas gelernt.

Wir sind also die Umerziehungsprodukte dessen, daß eine Welt, daß ein Land, daß eine Heimat untergehen kann: Das kommt davon.

Wohnlockknacker

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„Im Grunde ist der Bombenkrieg der große Umerzieher“

Kluge: Gleich für den Kalten Krieg, der kommen wird, noch mit. Es ist eine Vorwarnung, nicht, eine theatralische Vorwarnung des künftigen Gegners, Rote Armee, Sowjetunion, kann es so auch gemeint sein?

Friedrich: Ja, die kriechen mühsam vom Kaukasus bis an die Oder, überqueren Sümpfe, überqueren Flüsse und Wälder. Und haben eine Spitzengeschwindigkeit, fabelhaft, von 30 Kilometern am Tage auf dem Wege von der Weichsel zur Oder. Unbegreifliche Geschwindigkeit. Und zur gleichen Zeit fliegt Bombercommand nach Dresden mit 350 Kilometern pro Stunde. Und zerstört innerhalb von 20 Minuten eine Stadt von einem Ende bis zum anderen.

Kluge: Das Furchtbare ist jetzt, daß Sie sagen, das ist gleichzeitig theatralischer Natur. Das ist nicht Krieg, in dem Sinne, wie Clausewitz sagt, also Zweikampf, Überwindung des Gegners, sondern es ist gewissermaßen Herstellung von öffentlichen Bilderm. Erziehung, wie Sie gesagt haben, aber Sie sagen:

„Terror ist theatralisch“

…etwas, das im 21.Jahrhundert genauso gilt, wie 1945. Ist das richtig?

Friedrich: Es ist ein Theater des Schreckens. Und die Akteure ist die Leidensfähigkeit des Menschen: Was halte ich aus? Auf diesem Theater wird gefoltert. Und die Gefolterten schreien. Und entscheidend ist, wann sie Schreien aufhören. Und ihnen werden die Folterwerkzeuge solange präsentiert und ihre Mitspieler, die Leiden ihrer Geschwister, ihrer Kinder, ihrer Eltern werden so zum Exzess getrieben, bis die Leute das Handtuch werfen. Das heißt, sie bedürfen des Augenscheins. Die eigene Qual traumatisiert mich. Sie schließt mich ab. In dem Moment, wo ich sie erleide, ist nur noch ich und mein Körper. Ich spüre eigentlich nicht einmal einen Schmerz.

GerdaBäthe

Kluge: Das heißt, das dirkte Leiden, ich werde verletzt, gar nicht besonders motiviert, bewegt, sozusagen zum Sieg des Gegners im theatralischen Sinne beiträgt. Aber wenn ich erlebe, daß die Liebsten von mir gefoltert werden, dann ist das die eigentliche Zwangsmaßnahme. So ist das doch gemeint?

Friedrich: Der Leidende steigt aus dem Spiel aus, denn er ist nicht mehr aktionsfähig. Er kann auch nicht reagieren. Er kann sich auch nicht verhalten. Der Betrachter des Leidens, das er auf sein eigenes bezieht, kann noch agieren. Das Theatralische ist das Foltern des Liebsten. Das ist das wahrlich Unerträgliche.

Und diese Theatralik der Folter ist die Verhaltenspsychologie des Bombenkrieges: Ich muß etwas sehen, was ich nicht mehr ertragen kann. Das mag der Untergang der Katedrale sein, in der meine Familie seit Jahrhunderten gebetet hat, getraut und konfirmiert wird, der Untergang meines Gymnasiums, der Untergang meines Marktplatzes. Es ist da, wo das Dasein das Da verliert. Da bin ich.

Kluge: Dadurch wird das Selbstbewußtsein der gegnerischen Seite verletzt und letztlich absorbiert. Die Zerstörung von Selbstbewußtsein. Das ist der Theatereffekt der Bombardierung.

Friedrich: Zerstörung von ‚Selbst‘, es bleibt nur noch ein Bewußtsein über. Ich, der selbige, bin der, der in Halberstadt wohnt und wurzelt. Das definiert mich. So definier ich mich auch. Das wird mir geraubt. Das heißt, ich führe Menschen auf den Zustand von Ungeziefer zurück: fir können atmen, die können krabbeln, die können japsen, aber sie haben keinen Ort mehr, sondern sie sind in jedem Erdloch angesiedelt.

Da, wo ich mein ‚Da‘, ich der Kölner, verliere… Köln wird abgeräumt. Was übrig bleibt sind noch Existenzen aber keine Kölner mehr. Es gibt keine Kölner ohne Köln. Das heißt: Köln wird dem Kölner genommen.

Kluge: Man kann also sagen, egal ab jetzt der Bombardierte Recht oder Unrecht hat, ob er sich verschuldet hat oder nicht verschuldet hat, ist dieses Verhältnis von Strategie von unten und von Strategie von oben dadurch gekennzeichnet, daß es asymetrisch ist. Das kann man doch sagen?

Friedrich: Ja. ..Schuld und Strafe ist ein Äquivalententausch und kann immer nur zwischen Personen stattfinden…. (Ausgleich gleichen Maßes)

Das Gespräch kann als Video angehört werden direkt:
http://www.dctp.tv/filme/heim-zur-hoelle-friedrich/
oder bei: http://www.dctp.tv der Seite von Alexander Kluge.
Diese Seite ist aber mit adobe-flash -player gebaut, sodaß sie nicht in allen Browsern aufzurufen geht.
Dort ist oben links ein Kreis: „Grosse Themen“ wo man blättern muß, bis zu
„Deutschland im Bombenkrieg“ dort: „Heim zur Hölle“- außerdem sind vielleicht interessant „Zootiere im Bombenkrieg“, (Dresden),

„Jorg Friedrich: Ich wollte zeigen, das war ein Krieg, nicht gegen eine Partei, eine Nazi-Bevölkerung.. das war gegen die Kreatur !“

und Videos: „Halberstadt“ und Minutenfilme, wie über die Feuerwehr vielleicht noch.

Wohnblockknacker4

{Die Bilder sind aus dem Videofilm und anderen Minutenfilmen bei dctp hier abgebildet}
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Professor Freeman Dyson, ein Physiker im Operational Research Zentrum des berüchtigten Bomber Command schrieb 1984 diese Zeilen, die ganz klar den geplanten und durchgeführten Massenmord an deutsche Zivilisten belegen:

“ Ich habe mich krank gefühlt von dem was ich wußte. Ich habe mich viele Male dazu entschlossen, daß ich die moralische Pflicht hatte, auf die Straße zu rennen, um dem britischen Volk zu sagen, welche Dummheiten in seinem Namen begangen wurden. Aber ich hatte nicht den Mut dazu. Ich saß bis zum Ende im Büro und kalkulierte, wie man auf die wirtschaftlichste Weise weitere 100000 Leute ermordet.“

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Weitere Zitate und Internet-Adressen – bitte auf folgender Seite schauen:
https://einedeutscheweise2.wordpress.com/2014/01/31/bombenkrieg-heim-zur-holle/

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Written by einedeutscheweise

24. Februar 2012 at 18:00

Umerziehung in Westdeutschland

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„Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu
vergessen, so ist das kein Ausfluss von Internationalismus, sondern dient
nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen.“
Friedrich Engels an die irische Freiheitsbewegung

Bislang unveröffentlichte Dokumente enthüllen einen „Psychologischen Strategieplan für Deutschland“. Der Plan war „top secret“; sein Deckname lautete „Pocketbook“. Die Drahtzieher waren keine Politiker, sondern US-Agenten, und gesteuert und finanziert wurde die Kampagne von der CIA.

Der US-Geheimdienst beeinflusste die deutsche Kulturszene, unterstützte Medien, baute die Gewerkschaften auf und bezahlte Politiker.

Ein Film bei „Phoenix“: „Germany — Made in USA“, zeigt die Umerziehung durch Kultur und Medien, und deckt zusätzlich noch die geheimen Pläne und Machenschaften der CIA auf. Zu sehen bei
veoh.com oder auch bei http://www.youtube.com (den Titel in das „suche“-Feld eingeben.) BRD – Made in USA
oder: Germany — Made in USA

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Die Frankfurter Schule :

Die 68-er, Ende des Vietnamkrieges, und da kam der Einfluß der Frankfurter Schule, die sogenannte “Kritische Theorie”, angeblich die Konsumindustrie kritisierend, gegen die “Bewußtseinsindustrie”, Medien, Militarismus und Imperialismus – dabei in und für Deutschland die NS-Zeit als das Böse, weil Antisemitisch, hingestellt, und zwar war nach Marcuse, Horckheimer und Adorno alle deutsche Kultur ein Vorläufer des Faschismus, bis hin zu den Märchen (das hat Eugen Drewermann sogar beklagt).. auch Preußen, (wo die Juden assimiliert waren) – und Wilhelm Reich hat Charakter und Familie als Grundlage des “Faschismus” behauptet. Sie haben Marx und Freud zusammengerührt. Zusammengenommen ist es gegen alles Deutschtum – um eine einheitliche kommunistische Gesellschaft weltweit zu schaffen, wie im Bolschewismus den neuen Menschen. Marcuse wirkte in den US, ihr Einfluß ist in ganz Europa von den Universitäten ausgehend.
Heute ist das Ganze unter dem Etikett: “Gegen Rassismus”, was nach Zerstörung von unserer Kultur ein Ersatz durch einen künstlichen “amerikanisierten” Multikulti-Sumpf ist, der in den USA längst als gescheitert betrachtet wird, und eigentlich Ein Ersatz durch „Fast-Food-Kulti“ aus den kommerziellen Medien ist.

Unter dem Vorwand des Liberalismus wurde zielgerichtet die alte Ordnung zersetzt – und nun stehen vor den Schulen Polizisten, wie in Amerika, haben wir eine totale Medienwelt, Verblödung, Konsum – keine kreative Kultur irgendwo, totale Finanzdiktatur und permanenten “Krieg gegen den Terror“. Sie wollen also eine Neue Welt im Elend.
Politik ist das Äußere, aber die Zerstörung des Wesens, des Deutschtums ist das eigentliche Ziel gewesen.
So traurig wie die Kinder ins menschliche Elend geraten sind, nur noch einen Ausweg vorgesetzt bekommen in Konsum und Materiaslismus, und schwer dies alles zu beschreiben, wenig gute Bücher darüber, da heute alle Akademiker durch diese Frankfurter Schule geschleust wurden: das ist Mainstream.

Es gibt ein Buch und Video über die Frankfurter Schule von Rolf Kosiek, knapp aber treffend.
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und ein Aufsatz: Hans-Joachim von Leesen
“Die Umerziehung als Teil der Psychologischen Kriegführung”.

http://www.widerhall.de/54wh-ume.htm
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Umerziehung und Medien- Vom Ersten Weltkrieg bis nach 1945__
ausführliche Betrachtung von Ekkehard Zimmermann
Deutschland Journal als pdf-Datei (zum Herunterladen) http://www.deutschlandjournal.de/Deutschland_Journal_-_Jahresau/Deutschland_Journal_-_Jahresau/05Deutsche_Nachkriegsmedien_und_die_Umerziehung_der_Deutschen_DJ2010.pdf
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Umerziehung in Westdeutschland

Der Artikel der schlesischen Landsmannschaft ist durch folgenden Link zu erreichen:
einedeutscheweise2.wordpress.com

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Ergebnisse sind ganz schlimm, wie hier:
„Deutsche Helden müßte die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen; dies zeigt unsere Geschichte ganz sicher.“
Fischer, Joseph („Joschka“), 1982 in der Frankfurter Linkspostille Pflasterstrand. Zit. in: Nation & Europa, Mai 1999, S. 7.

„Ich bin immer wieder fast sprachlos, wenn ich Aussagen, besonders der Grünen, zur inneren
Ausformung Deutschlands lesen muss. Das ist weder böse, noch gut-gemeint, ich halte es für
untragbar. Es zeigt sich, wie sehr die Grünen unterlaufen sind und wie der Auftrag für’s Innere (für die
Umvolkung – KHH.) voranschreitet.!

Kuno H. in I.
http://www.widerhall.de/57wh-zit.htm

„Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger in die Geschichtsbücher der Besiegten Einzug gehalten hat und von den nachfolgenden Generationen geglaubt wird, kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden.“
(Lippmann, Walter, (1889-1974), Publizist und Chefredakteur der New York World: Zit. in: Hellmut Diwald, Geschichte der Deutschen, Propyläen: Frankfurt, 1978, S. 98.)

Die Folgen – Wie ist die Lage?

„Das lebhafteste Vergnügen, das ein Mensch in der Welt haben kann, ist neue Wahrheiten zu entdecken; das nächste von diesem ist, alte Vorurteile loszuwerden.“
Friedrich der Große

Reflexartig, nach „landesüblicher“ Konditionierung, werden in dieser Zeit politisch mißliebige Themen, Fakten und Tatsachen dem “rechten” Spektrum zugeordnet. Und alle “Rechten” sind Nazis! Also: Nazis raus! Von Menschenrechten wie Meinungsfreiheit keine Spur. Nur die ihnen anerzogene Massen- (Gruppen) Meinung zählt. Und diese Meinung wird seit 1945 durch kontrollierte und manipulierte Bildungs- und Informationspolitik gesteuert und geformt. Stellt sich jemand gegen diese, greift sofort die Umerziehung.
Ein Beispiel:

“…Seine Schriften zur Entstehung des Zweiten Weltkriegs sind in der Geschichtswissenschaft nicht rezipiert worden. Seine These, daß Hitler bis in den Herbst 1939 gegen einen Krieg mit Polen war, widerspricht allerdings deutlich der Mehrheitsmeinung in Forschung und Lehre* …” (Quelle: Wikipedia, Gerd Schultze-Ronhof, 01.05.2008)

*)Wie soll die Wahrheit denn nach den vorher beschriebenen Verhältnissen der Mehrheitsmeinung NICHT widersprechen? Bei derartiger “Kritik” wird auch gar nicht auf die, im Buch ( 1939, der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg) aufgeführten Fakten eingegangen, die zu abweichenden Schlußfolgerungen führten. Es widerspricht einer festgelegten MEHRHEITS – Meinung *). Es widerspricht aber vielleicht nicht der WAHRHEIT?

Solche Menschen verleugnen dabei ihre eigene Herkunft. Sie schlagen auf ihre (“rechten”) Landsleute ein und glauben dabei, sie selbst seien keine Deutsche, sie hätten den Krieg nicht verloren, es ginge nicht auch um ihr eigenes Schicksal und das ihrer Kinder, für alle Zukunft.
Quelle: http://www.deutsche-seite.com/deusei/html/umerziehung.html

Anmerkung: – allerdings wird das Buch „1939- Der Krieg, der viele Väter hatte“ von von Vielen gelesen, Auflagen waren 30 000, und es ist mehr Interesse an Geschichte da, als oftmals zugegeben wird.

Anmerkung: *) zu „Mehrheitsmeinung“:
Mit seinem Praxis-Handbuch legte Edward Lewis Bernays 1928 sechs Jahre nach Walter Lippmanns „Die öffentliche Meinung“ ein Grundlagenwerk für die moderne politische Propagandaarbeit von Konzernen und Regierungen vor. Sein Onkel, der zunächst skeptische Sigmund Freud schrieb, das Buch sei „klar, clever und verständlich“.
Es beginnt mit dem Satz: „Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften…
und: „Die bewußte und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen stellt ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft dar. Jene Leute, die diesen unbeachteten Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die tatsächlich herrschende Macht in unserem Lande darstellt.

Wir werden regiert, unser Verstand wird modelliert, unser Geschmack geprägt, unsere Vorstellungen werden vorgegeben weitgehend von Männern, von denen wir noch nie etwas gehört haben. Das ist das logische Ergebnis der Art und Weise, wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert wird.
Edward Bernays –Der Vater der Massenmanipulation

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Der amerikanische Prof. Harry Elmer Barnes urteilt:

„Von der gesamten deutschen Bevölkerung sind nur wenige Gruppen einer so vollständigen Gehirnwäsche unterzogen worden, wie die Gilde der Historiker.“

Über die den Deutschen verordnete Geschichtsschreibung bemerkte der Historiker Hellmut Diwald:

„Seit 1943 galt die reeducation (Umerziehung) bei den Westalliierten als eine beschlossene Sache. Das allgemeine Ziel wurde in einer Aktennotiz mit dem Satz umrissen: „Wir werden die gesamte Tradition auslöschen, auf der die Deutsche Nation errichtet wurde.“ Deshalb unterlegten sie der ganzen Deutschen Geschichte eine beständige Bereitschaft zu militärischer Aggression, die in unserem Jahrhundert schließlich ihren Gipfel darin erreicht habe, daß Deutschland die beiden Weltkriege vom Zaun gebrochen hätte.“
………….

Trotz jahrzehntelangen, intensivsten Bemühungen schreitet die Umerziehung nur äußerst langsam fort. Laut einer von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichten Emnid-Umfrage waren im Jahre 2007 lediglich 55 Prozent der Erwachsenen in der BRD der Meinung, der Nationalsozialismus war vollständig oder überwiegend schlecht, während noch 41 Prozent meinten, er hatte auch einige gute Aspekte bzw. sei überwiegend positiv zu bewerten.

“Germans Assess Legacy of Nazism
February 14, 2007

(Angus Reid Global Monitor) – Many adults in Germany hold unfavourable views about the Third Reich, according to a poll by TNS Emnid released by Bertelsmann Stiftung. 55 per cent of respondents think Nazism was completely or mostly negative, while 40 per cent think it had some positive aspects.”

Quelle der Umfrage: web.archive.org
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Umerziehung und: Wer waren die Kriegstreiber zum 2.Weltkrieg? – ein Artikel, der hauptsächlich Zitate dokumentiert:

Neue Weltordnung und die Umerziehung der Deutschen.

Warum erfolgte nicht schon nach dem Zweiten Weltkrieg die Revolution zur Eine-Welt-Regierung?

Die kriegsmüden Menschen hätten sicherlich solchen Plänen zugestimmt!

Eine gewagte Frage bekommt eine gewagte Antwort. Persönlich glaube ich nicht, daß die illuminierten Mächte schon so stark waren. Außerdem funktioniert es nicht, Menschen nationaler Denkstrukturen verschiedener Länder einfach so in eine Weltregierung einzubinden. Zuviel Revolutionsgeist. Zuerst muß man die Menschen im Denken umstrukturieren, sie gefügig machen, und dann sagen sie von selbst „ja“ zu der Weltregierung. Man darf den Menschen die Weltregierung nicht aufzwingen. Die Massen der Welt müssen glauben, sie selbst hätten sie sich „erkämpft“ oder verdient und daß die „Neue Weltordnung“ das Beste sei, was ihnen hätte passieren können. Doch dazu muß man zuerst einmal das Denken der Menschen ändern.
http://www.psychokrieg.blogspot.de/search/label/Umerziehung

Written by einedeutscheweise

24. Februar 2012 at 16:00

Umerziehung-Harald Pannwitz

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Nichts kann uns rauben
Liebe und Glauben
zu unserm Land;
es zu erhalten
und zu gestalten,
sind wir gesandt.

Die folgede Meinungsäußerung ist drastisch und nicht meine Ausdrucksweise, sondern die Ansicht des Autors. Es sei aber zur ernsthaften Diskussion gestellt der Nachkriegszeit und der Nachwirkungen des Krieges, was die Deutschen, unsere Eltern und Großeltern, durchmachten, jedenfalls hat es viele betroffen. Es gibt natürlich auch die ganze Geschichte des Wiederaufbaus durch immensen Fleiß in der Zeit.

Alliierte Umerziehung
Eine Abrechnung mit den sogenannten „Siegermächten“
Von Harald Pannwitz

In einer kalten Dezembernacht, kurz vor Ausklang des Jahres 1812, als die von Napoleon zwangsverpflichteten deutschen Truppenverbände in den Schneewüsten Rußlands erfroren und verbluteten, faßte ein preußischer General den einsamen Entschluß, seinem König den Gehorsam zu verweigern, das aufgezwungene Bündnis mit dem Eroberer aus dem Westen zu brechen und sich mit dem russischen General Diebitsch zu einigen. Yorck von Wartenburg wurde der Rebell von Tauroggen. Damit war das Fanal zur Erhebung Preußens und der anschließenden Befreiungskriege von 1813/14 gegen die französischen Zwingherren gegeben. Die deutsche Jugend stand auf, angefeuert durch das Beispiel unserer edelsten Patrioten, die schon lange danach fieberten, das Joch der Fremdherrschaft abzuschütteln. Erinnert sei u.a. an die Reden Johann Gottlieb Fichtes an die Deutsche Nation, an die flammenden Schriften von Moritz Arndt und an die begeisternden Lieder Theodor Körners.

Warum dieser Rückgriff auf eine Epoche der deutschen Geschichte, die nun fast schon bald 200 Jahre zurückliegt? Weil diese Zeit nach der Niederlage Preußens im Jahre 1806 der unseren nach dem Unglücksjahr 1945 in vielerlei Hinsicht ähnelte. Die preußische Armee geschlagen, Land und Bewohner eine Beute der Eroberer, Hoffnungslosigkeit allerorten und – genau wie heute – Katzbuckeln und kriecherische Anbiederung an den übermütigen Sieger. „Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“, verfügte der Berliner Magistrat in devoter Ergebenheit.

Doch hier endet der Vergleich. 1807 lagen die deutschen Städte nicht in Schutt und Asche. Es gab weder „Entnazifizierung“ noch sogenannte „Kriegsverbrecherprozesse“. Das Aushungern der Bevölkerung und der vorsätzliche Mord an wehrlosen Gefangenen waren den angloamerikanischen und bolschewistischen Siegern des 2. Weltkrieges vorbehalten. Und noch ein wesentlicher Unterschied muß hervorgehoben werden: Der Sieger hatte noch nicht die hundertprozentige Kontrolle über das unterlegene Land übernommen. Diesem Umstand ist es zu verdanken, daß eine spätere Gesundung und ein nationales Auflodern möglich wurden.

Die Unterdrückung, der von Napoleon unterworfenen Völker war brutal, aber offen. Die Sieger des 2. Weltkrieges – voran die Amis – spannten um den Besiegten nach dem einleitenden Stadium der ungehemmten Ausbeutung und Rachewillkür ein Netz aus tausend Fäden, so raffiniert gewoben, daß der politisch Ungebildete das Ausmaß der Sklaverei, in die wir alle geraten waren, kaum noch wahrnahm. Die Ausschaltung des großdeutschen Reiches als militärische Macht war nur die Ausgangsbasis zur Erreichung des eigentlichen Zieles unserer Feinde: Die Zerschlagung der deutschen Wirtschaftskonkurrenz sowie die Auslöschung oder zumindest „Neutralisierung“ des deutschen Volkes als das vitalste Bollwerk gegen die Weltherrschaftspläne des Kommunismus im Osten und der internationalen Hochfinanz im Westen.

Schon seit Jahren hat eine Reihe von Plänen – zumeist von jüdischen Beratern Roosevelts ausgeheckt – zur Erreichung dieses Fernziels vorgelegen. Da war einmal, um nur einige Beispiele zu nennen, der wohl radikalste Vorschlag des Nathan Theodore Kaufman, Präsident der American Federation of Peace. In seiner 1941 veröffentlichten und in den höchsten Kreisen beachteten Schrift ‚Germany must perish‘ forderte er nicht weniger als die totale Ausrottung des deutschen Volkes durch Massensterilisation! Derselbe alttestamentarische Haß gegen die Deutschen, wenn auch etwas gewiefter verpackt, spricht aus dem 1943 erschienenen Buch des prominenten New Yorker Anwalts Louis Nizer: ‚What to do with Germany‘. Eisenhower machte es zur Pflichtlektüre für seine Offiziere. Am bekanntesten dürfte der Völkermordplan von Henry Morgenthau jr. sein, Roosevelts Finanzminister, der Deutschland in eine Schafweide verwandeln und 20 Millionen Deutsche durch Hunger ausrotten wollte. Und der Anthropologe E.A. Hooton aus Havard schlug weitblickend vor, nach dem Kriege massenweise Fremdrassige, vornehmlich Männer einzuschleusen bei gleichzeitiger Förderung der Auswanderung, um somit die biologische Substanz unseres Volkes bis ins Mark zu treffen.

Statt der direkten Ausrottung der männlichen Bevölkerung und Versklavung von Frauen und Kindern, wie früher von Römern und Mongolen praktiziert, wandte man ein modernisiertes, subtileres, aber genauso wirksames Verfahren an. Der Generalplan zur Erreichung dieses Endzieles der Alliierten verlief dann nach ihrem Siege in groben Zügen etwa so:

1. Millionen entwaffneter Wehrmachtsangehöriger, die besten Soldaten der Welt, die nur einer erdrückenden Übermacht erlegen waren, wurden nun als unentgeltliche Arbeitssklaven zurückgehalten, oft unter grausamsten Bedingungen, wobei sich auch nach Kriegsschluß noch der primitive Haß ihrer Peiniger an ihnen austobte. Nach Solschenizyn kamen in Stalins Gulag mindestens 1,7 Millionen deutsche Gefangene um. Im Westen war es der Deutschenhasser Eisenhower, der im regnerischen Frühsommer 1945 hunderttausende deutsche Gefangene, einschließlich noch halber Kinder, auf den Rheinwiesen unter freiem Himmel in Schlammlöchern vegetierend, verhungern oder an Seuchen sterben ließ.

2. Neben dieser allem Völkerrecht spottenden Behandlung bemühte man sich, die durch Hunger und Krankheit Geschwächten moralisch zu brechen und ihnen den Glauben an den gerechten Kampf für ihr Vaterland zu rauben. Nicht alle waren stark genug, der feindlichen Gehirnwäsche zu widerstehen. Die vielleicht allerschlimmste und eiskalt eingeplante Wirkung der langen Gefangenschaft war jedoch, wie wir noch sehen werden, daß in der Heimat entstandene Vakuum an selbstbewußten und aufrechten deutschen Männern.

3. Als gegen Kriegsende im Osten die Dämme brachen, tobte sich eine vertierte, von Illja Ehrenburg zu sinnlosen Haß aufgepeitschte rote Soldateska an den wehrlosen deutschen Frauen aus. Die Zahl der Vergewaltigungen geht in die Millionen, weder junge Mädchen noch Greisinnen wurden verschont. Tausende begingen Selbstmord. Ehrenburg forderte wörtlich die Rotarmisten auf: „Brecht den Rassestolz der germanischen Frauen – nehmt sie als rechtmäßige Beute!“ Es handelte sich also keineswegs nur um Befriedigung tierischer Gelüste, sondern auch auf diese Weise sollten die Deutschen gedemütigt werden. Dieses schändliche Treiben war nicht nur auf die Bolschewiki beschränkt.

4. Man schändete und entehrte nicht nur die deutschen Frauen. Die gesamte Bevölkerung des in vier Besatzungszonen (dazu Österreich) auseinandergerissenen Reiches sollte durch bewußte Hungerpolitik demoralisiert und gefügig gemacht werden, wobei man zusätzlich marodierende ehemalige KL-Insassen, kriegsgefangene Russen, Polen usw. auf die deutsche Zivilbevölkerung losließ.

5. Hunger und allgemeine Not gebaren den berüchtigten Schwarzhandel, bei dem sich vor allem amerikanische Soldaten auf Kosten der leidenden Bevölkerung schamlos bereicherten. Ungleich schlimmer noch als die materielle Ausplünderung war die langsame, aber stetige Aushöhlung der bis dahin alle Leiden des Krieges überwindende Volksgemeinschaft. Statt Ehrlichkeit und Sauberkeit breiteten sich Schiebertum, Denunziantentum und nackter Egoismus aus. Mädchen wurden käuflich, um dem Hunger zu entgehen. Aus einem stolzen, tapferen Volke sollte eine Herde zahnloser Heloten werden.

6. Unter den „wohlwollenden“ Augen der Besatzer wurde nun der Abschaum nach oben gespült. Dunkle, asoziale Figuren stellten sich plötzlich der verdutzten Bevölkerung als Bürgermeister, Stadträte und als andere Büttel der Alliierten vor.

7. Die letzte Reichsregierung unter Großadmiral Dönitz, dem Millionen deutscher Menschen aus den Ostgebieten Leben und Freiheit verdanken, wurde über Nacht unter entwürdigenden Umständen verhaftet. Damit hatten die Siegermächte, wie Churchill es ausdrückte, die volle Verfügung über Leben, Arbeitskraft und Vermögen der Deutschen erlangt. Deutsches Recht und Deutsche Freiheit waren ausgelöscht. Napoleon hatte einst das besiegte Preußen im Kern weiterbestehen lassen. Die Sieger von 1945 wollten mit einem Federstrich die sogenannte „Wiege des deutschen Militarismus“ ausradieren.

8. Es war nicht nur Rachegeist, der die anschließende Hexenjagd auf die Eliten des Reiches auslöste. Indem man seine Führungskräfte ausschaltete, wurde dem vorher geschlossenen Volkskörper der Kopf abgeschlagen. Ein gänzlich neues, künstliches Gebilde konnte nun nach dem Diktat der Sieger herangezogen werden. Mehr dazu weiter unten.

9. Aus Gier und Geschäftsneid raubten die Sieger das gesamte Volksvermögen, auch private Auslandsvermögen, stahlen Patente und wertvolle Kunstschätze, nachdem sie zuvor die meisten Städte mit teils unersetzlichen Kulturdenkmälern auf barbarische Weise dem Erdboden gleichgemacht hatten. Der Zweck war nicht nur nackter Terror, sondern die gezielte Auslöschung des deutschen Antlitzes unseres Landes („picture post card bombing“) Ein zusätzlicher, wenig bekannter, aber wesentlicher Grund dieser scheinbar sinnlosen Zerstörung war das einkalkulierte Bombengeschäft, das für die internationalen Finanzhaie beim späteren Wiederaufbau in Aussicht stand.

10. Um angebliche künftige „Aggression“ der bösen Deutschen endgültig auszuschalten, demontierte man am Zuge des“ Morgenthau-Plans“ Betriebsanlagen, die als Grundlage für einen modernen Industriestaat unentbehrlich sind. Doch hier hatten sich die Sieger verkalkuliert: Als man die Deutschen wieder brauchte, entwickelten sich die alten Betriebe rasch zu modernsten Anlagen, die ihren Konkurrenten bald den Rang abliefen. Doch die das Land überschwemmenden Agenten der Wall Street nutzen den aufgeblähten Dollarkurs auch zum billigen Ankauf vieler deutscher Unternehmen. Unzählige nach außen scheinbar deutsche Firmen gehören seither durch Aktienmehrheit in Wirklichkeit der internationalen Hochfinanz.

11. Um unseren Großmachtstatus nachhaltig zu brechen, mußte Deutschland selbstredend auch territorial durch ein „Super-Versailles“ geschwächt werden. Der Raub deutscher Lande nach dem 1. Weltkrieg wurde noch bei weitem durch die „vorläufige“ Abtretung von über 114.000 km2 oder rund einem Viertel deutschen Landes an Polen übertroffen. Zu dem bevorstehenden Schicksal von 14 Millionen deutschen Menschen in diesen vor über 700 Jahren vom Deutschen Ritterorden erschlossenen Gebieten äußerte Churchill zynisch: „They will cease to exist!“ (Sie werden aufhören zu existieren). Durch viehische Grausamkeiten der Polen beim Vertreiben der rechtmäßigen Besitzer kamen über 2,5 Millionen Deutsche ums Leben.

12. Bald kam der sogenannte „Kalte Krieg“, und in dessen Verlauf gelangten die westlichen Besatzungszonen zu einer Scheinsouveränität, die der eines Kolonialvolkes entsprach. Gnädigst gestatteten die Siegermächte die Aufstellung eines Heeres als Kanonenfutter gegen den militanten Kommunismus. Man schlug damit zwei Fliegen mit einer Klappe, nämlich einmal die Behauptung des eigenen Satellitenvorfeldes und außerdem – für den Fall des heißen Krieges – die weitere Dezimierung oder totale Auslöschung der Deutschen in einem thermonuklearen Schlagaustausch. Es gab immer genügend Diensteifrige bei uns, die als Antikommunisten dieses schändliche Spiel nicht durchschauten und mitzumachen bereit waren.

13. Es folgten UNO, NATO, EG usw., alle mit mehr oder weniger schönklingenden Umschreibungen zur „Einbindung“ der sogenannten „BRD“ gedacht. Nur Lord Ismay, erster Generalsekretär der NATO, war einmal in seiner Präpotenz so unvorsichtig, den eigentlichen Zweck der NATO in Europa unverblümt zu offenbaren: „To keep the Americans in, the Russians out and the Germans down!“ (Die Amerikaner drinnen, die Russen draußen, und die Deutschen niederzuhalten).

14. Und dann kamen die Fremden ins Rumpfdeutschland. Zuerst waren es die sogenannten „Gastarbeiter“, die von der Industrie in Massen (unter falschen Versprechungen) herangekarrt wurden (auf wessen Betreiben wohl?), weil es angeblich an Arbeitskräften mangelte. Sie sollten nur auf Zeit kommen, doch ergab es sich bald – wohl wieder zufällig? – daß die meisten von diesen armen Teufeln blieben und auch ihre Familien nachholten, sich also noch weiter vermehrten. Der schon erwähnte Hooton-Plan war somit angelaufen! Japan hat in weiser Voraussicht, obwohl es ebenfalls eine Hochkonjunktur erlebte, keine fremden Arbeiter ins Land geholt, weil es seine eigene Kultur und den inneren Frieden nicht gefährden wollte. Die Japaner haben ganz einfach länger und härter gearbeitet und uns damit ein Beispiel geliefert, wie man sich auch als total besiegtes Land mit eigener Kraft wieder hocharbeiten kann. Sie bewiesen, daß wo ein Wille, auch ein Weg ist! Während man von Bonn (jetzt wieder Berlin) und Wien nur sagen kann: Es war kein Wille da und folglich auch kein Weg.

15. Nach der Fremdarbeiterwelle setzte die Asylantenflut ein, ein Problem, das zunehmend zum Dilemma wird. Von wirklichen Volksfeinden und schwachsinnigen „Gutmenschen-Organisationen“ mit allen Mitteln gefördert, ist hier wieder mal die unsichtbare Hand der ewigen Deutschenhasser und der internationalen Freimaurerei am Werk. Diese im Dunkeln arbeitenden Drahtzieher wissen sehr wohl, warum gerade dieser Teil ihres Vernichtungsfeldzuges gegen das deutsche Volk mehr als alles andere dazu beiträgt, uns als ernstzunehmenden Konkurrenten zu liquidieren und eines Tages ganz von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Die uns vorliegenden einschlägigen Statistiken zeigen es mit aller Deutlichkeit, daß bei der Politik der Geißler, Süßmuth und Genossen es keine hundert Jahre mehr dauern wird, bis der Anteil der Deutschen in diesem bisher noch uns gehörenden Lande auf eine Minderheit zusammengeschmolzen sein wird. Um es in einem Satz zusammenzufassen: Die Indianer wehrten sich einst nicht gegen die Einwanderer, jetzt leben sie in Reservaten!

Die bisher dargestellten Anschläge gegen unseren Volkskörper sind niederträchtig und grausam genug. Doch all diese Verbrechen waren unseren sogenannten „Freunden“ noch immer nicht ausreichend, um ihren Sieg und ihr Diebesgut für alle Zeiten ungestört zu genießen. Um einen Wiederaufstieg Deutschlands – wie schon fünfzehn Jahre nach dem 1. Weltkrieg – im Keime zu ersticken, ersannen sie zur Knechtung unseres Volkes in alle Ewigkeit die UMERZIEHUNG.

Es war ein Unterfangen, nach dem Motto „Haltet den Dieb…“ dem Besiegten all die Verbrechen anzulasten, die man selber in überreichem Maße begangen hatte. Shakespeare hat diese seinen Landsleuten geläufige Denkart in seinem Richard III. so wunderbar treffend geschildert:

„Ich tu‘ das Bös‘ und schreie selbst zuerst.
Das Unheil, das ich heimlich angestiftet,
Leg‘ ich den andern dann zur schweren Last…
Und so bekleid‘ ich meine nackte Bosheit
Mit alten Fetzen aus der Schrift gestohlen
Und schein‘ ein Heil’ger, wo ich Teufel bin.“

Indem man den Gegner verteufelt und kein gutes Haar an ihm ließ, maßte man sich als allerchristlichster Moralwächter jede Schurkerei an den Deutschen an, ohne die geringsten Gewissensbisse zu empfinden.

Der jüdisch-amerikanische und seinerzeit weltbekannte Journalist Walter Lippman verlangte, daß die Geschichtsauffassung des Siegers in die Gehirne der Besiegten einzupflanzen sei, um die moralischen Kategorien der Kriegspropaganda der Sieger in das Gewissen der Unterlegenen zu übertragen. Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger, so stellt er weiters fest, Eingang in die Geschichtsbücher der Besiegten gefunden hat und von den nachfolgenden Generationen geglaubt wird, erst dann kann die Umerziehung als erfolgreich betrachtet werden. Mit anderen Worten: Fortsetzung der Kriegshetze mit anderen Mitteln!

Im „American Reeducation Programm for the United States Army“, das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war, hieß es: „Die Umerziehung wird gleichermaßen alt und jung aufgezwungen werden und sich nicht auf die Schulklassen beschränken. Die enorme Überzeugungskraft von dramatischer Darstellung muß voll in diesen Dienst gestellt werden.“

Ganz offensichtlich arbeitete man im Frieden wie im Kriege nach der Devise des üblen britischen Hetzers Sefton Delmer: „… wir benutzen jeden Trick, selbst den denkbar schmutzigsten. Alles ist erlaubt. Je gemeiner, je besser. Lüge, Betrug, alles…“

Dem „blauäugigen“ Michel kommt natürlich nie die Idee, daß jemand so schlecht sein könnte – und wie immer nimmt er in seiner Harmlosigkeit an, daß zumindest etwas Wahres dran sein müsse.

„Filme mögen hier“, so fährt die oben erwähnte amerikanische Weisung fort, „ihre größte Wirkung tun. Die hervorragendsten Drehbuchautoren, Produzenten und Schauspieler – unter der Leitung der ‚Internationalen Universität‘ – werden die grenzenlose Verderbtheit des Nazismus dramatisieren und – im Gegensatz dazu – die Schönheit und Schlichtheit eines Deutschlands preisen, das sich nicht länger mit Schießen und Marschieren befaßt. Man wird ihnen befehlen, ein attraktives Bild von Demokratie aufzuzeigen, und das Radio wird in die deutschen Häuser eindringen durch Unterhaltung wie ungeschminkte Belehrungen. Die Autoren, Dramaturgen, Schriftleiter und Verleger müssen sich am Anfang einer Prüfung durch die ‚Internationale Universität‘ stellen; denn sie sind alle Erzieher. Von Anfang an müssen alle nichtdemokratischen Schriften unterdrückt werden… Der Umerziehungsprozeß muß ganz Deutschland durchdringen und einschließen. Auch die Arbeiter müssen vereinfachte Kurse in Demokratie während ihrer Freizeit erhalten… Viele deutsche Kriegsgefangene werden nach dem Krieg in Rußland bleiben, nicht freiwillig, sondern weil die Russen sie als Fachkräfte brauchen. Das ist nicht nur völlig legal, es verhindert auch die Gefahr, daß zurückkehrende Gefangene den Kern einer neuen nationalen Bewegung bilden könnten. Sofern wir die deutschen Gefangenen nach dem Kriege nicht behalten wollen, sollten wir sie den Russen ausliefern“. (Was unter Eisenhower auch „großzügig“ geschah!)

Nun weiter wörtlich die US-Direktive: „Jede Form von geistiger Einflößung mit demokratischer Kultur muß in den Dienst der Umerziehung gestellt werden. Dazu werden die Aufgaben der Kirche, Kinos, Theater, von Radio, Presse sowie der Gewerkschaften verordnet. Die Umerziehung wird den Militärdienst ersetzen und jeder Deutsche wird ihr zwangsweise unterworfen, genau wie früher zum Dienst als Soldat. Unser ist die Aufgabe, Frieden und Freiheit zu retten; jene Freiheit, die auf dem Berge Sinai geboren, in die Wiege zu Bethlehem gelegt wurde, die ihre kränkliche Kindheit in Rom erlebte, ihre frühe Jugend in England, deren eiserner Schulmeister Frankreich war, die ihr Jünglingsalter in den Vereinigten Staaten durchlebte und die, wenn wir alle unseren Teil beitragen, dazu bestimmt ist, überall in der Welt zu leben.“

Diese pharisäerhafte Selbstbeweihräucherung und geistige Onanie kann höchstens noch durch das Gebet übertroffen werden, das der amerikanische Kongreß gemeinsam betete, nachdem Wilson das amerikanische Volk in mittelalterlichem Kreuzzugsfanatismus in den 1. Weltkrieg gehetzt hatte, „um die Welt für die Demokratie sicher zu machen“ (sprich: für die Herrschaft der internationalen Freimaurer-Hochfinanz):

„Allmächtiger Gott, unser himmlischer Vater… Du weißt, oh Herr, daß wir in diesem Kampf auf Leben und Tod stehen gegen eine der schändlichsten, gemeinsten, gierigsten, blutrünstigsten und sündhaftesten Nationen, die jemals die Geschichtsbücher verunziert hat. Du weißt, daß Deutschland aus den Augen der Menschen genügend Tränen gezwungen hat, um jede Woge auf dem Ozean zu röten; daß es aus den Herzen von Männern, Frauen und Kindern genug Schreie und Stöhnen gepreßt hat, um daraus ein neues Gebirge aufzutürmen…“

Nach dieser äußerst netten Beschreibung ihres Gegners (mit dem sie leider wegen der englischen Blockade keine Waffen- und Materialgeschäfte abwickeln konnten), folgt dann die Bitte an den ihnen offensichtlich wohlgesinnten Götzen:

„Wir bitten dich, entblöße deinen mächtigen Arm und schlage das graue Pack dieser hungrigen, wölfischen Hunnen zurück, von deren Fängen Blut und Schleim tropfen. Wir bitten dich, laß‘ die Sterne auf ihren Bahnen und die Winde und Wogen gegen sie kämpfen.“

Und dieser soziopathische Paranoiker schließt mit den Worten:

„Und dich preisen wir immerdar – durch Jesus Christus, Amen.“

Ist es vorstellbar, daß im Deutschen Reichstag, in irgendeiner deutschen Dienststelle, ein solch niederträchtiges und bereits pervers anmutendes Gebet jemals von den Lippen deutscher Menschen gekommen wäre? Ähnliche Äußerungen konnten höchstens den Hirnen deutscher Verräter der Nachkriegszeit entspringen: Wie Caspar Schrenck-Notzing in „Charakterwäsche“ (Seewald 1965, S. 274) schreibt, daß die Woge gerichtlicher Verfolgungen (der „Nazis“) nach dem Krieg notwendig war, weil Deutschland noch immer einem Staat von Affen ähnlich sei mit einem zu dünnen Fell von Zivilisation, und daß die Deutschen noch lernen müßten, was es in Wahrheit heißt, ein menschliches Wesen zu sein!

Wer in Wahrheit die kriegslüsternen Affen waren, geht aus „A Study of War“, Quincey Wright, Band 1, S.221, eindeutig hervor. Danach waren die Kriegführenden zwischen 1480 und 1940 an insgesamt 278 Kriegen wie folgt beteiligt:

England 28%
Frankreich 26%
Rußland 22%
Türkei 15%
Polen 11%
Deutschland 8% (einschließlich Preußen)

Nachdem unsere „Herren Befreier“ zweimal fast die ganze Welt gegen die bösen Deutschen in den Krieg geführt hatten, um „die Welt sicherer für die Demokratie zu machen“, gab es seit der Auslöschung des „alleinigen Aggressors“ anno 1945 schon wieder weit mehr als 200 Konflikte, davon allein im Jahre 1991/92 neunundzwanzig Stück mit rund 6 Millionen Toten (Quelle: NID Nr.12/93, S.5)

Von Prof. Dr. Georg Jaeckel stammt eine Schrift über das Thema Umerziehung, die 1983 von der Landsmannschaft Schlesien, Kreisgruppe Bonn, veröffentlicht wurde.

„Die Umerziehung hat den Zweck“, so schreibt Jaeckel, „das deutsche Volk auf psychologischem Wege in seiner geistig-seelischen Substanz entscheidend zu verändern. Damit schufen sich die Westmächte ein Mittel, daß die Menschen in der BRD einer systematischen Massenbeeinflussung unterwarf und sie alle Schuld freiwillig auf sich nehmen ließ, wogegen die Kriegsschuldlüge des Versailler Diktates zu einem allgemeinen Widerstand geführt hatte“.

Die geistig seelische Umstrukturierung begann schon 1930. In diesem Jahr wurde Max Horkheimer zum Leiter des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt/M. bestellt…. Sein Institut, das die Lehren von Marx und Freud zur Sozialpsychologie verknüpfte, wurde bald als Marxburg bekannt und zu einem besonderen Anziehungspunkt linksintellektueller Akademiker, darunter W. Adorno und Herbert Marcuse. Nach seiner Auflösung im Jahre 1933 setzten diese Herren ihre Arbeit ohne Unterbrechung an der Columbia-University von New York fort. Die Arbeit dieses Institutes lieferte die Basis für die später von den Amerikanern angegriffene psychologische Kriegsführung. Ihr Ziel wurde die Veränderung der Psychologie der Besiegten. Sie wurde wie der Wirtschaftskrieg zeitlich unbegrenzt angewandt….

Wie sehr schon damals Ziele des internationalen Kommunismus und des internationalen Kapitalismus einander ähnelten, ergibt sich aus einer Ansprache Berijas, Geheimdienstchef in der Stalin-Ära, an amerikanische Studenten der Lenin-Universität, wo er sie belehrte: „Psychopolitik (d.h. in der sowjetischen Terminologie Gehirnwäsche) ist eine wichtige, wenn auch weniger bekannte Abteilung der Geopolitik…. Mittels Psychopolitik werden unsere Hauptzielsetzungen wirkungsvoll vorwärtsgetragen. Ein Maximum an Chaos in der Kultur des Feindes zu erzeugen, ist unser allerwichtigster Schritt. Unsere Früchte gedeihen in Chaos, Mißtrauen, Wirtschaftsdepression und wissenschaftlichem Durcheinander…. Sie müssen angestrengt arbeiten, bis wir die Herrschaft über die Gedanken und Leiber jeder wichtigen Person in ihrer Nation besitzen….“ (Code 12/93, S.59)

Eine der Hauptaufgaben der 1946 in Berlin tätigen Abteilung für Informationskontrolle wurde die Vergabe für Lizenzen für Zeitungsherausgeber, Filmintendanten und Rundfunkdirektoren. Anwärter auf diese Posten wurden in Bad Orb im „Screening Center“, das von dem New Yorker David Mordechai Levy ins Leben gerufen wurde, auf ihre „charakterliche Eignung“ getestet. Welche Art von „Charakter“ dabei erwünscht erschien, ist unschwer auszumalen.

Zurück zu Dr. Jaeckel: „1.500 Deutsche wurden von den Siegern ausgewählt, um als Spitzenmitarbeiter den Umerziehungsprozeß voranzutreiben…. Sie bauten damit in die Gesellschaft deutsche Männer in Institutionen und Ideen ein, die die Ziele der Militärregierungen verwirklichen würden, ohne daß der amerikanische Einfluß auf den ersten Blick erkennbar war.“

Obwohl den mit diabolischer Schlauheit eingefädelten Erziehungsmethoden die größte Bedeutung beigemessen wurde, beließ man es nicht bei diesem Feldzug. Um der Umerziehung zum vollsten Erfolg zu verhelfen – der ganze Prozeß war generalstabsmäßig geplant – ließ man nebenher eine andere Operation anlaufen, nämlich die gigantischte Menschenjagd der Geschichte. Ihr Zweck war die lückenlose Ermittlung, Festnahme und Aburteilung aller Deutschen, die auch nur im leisesten Verdacht standen, in irgendeiner Form dem NS-Staat gedient zu haben. Unsere nationale Elite, soweit sie Krieg, Gefangenschaft und Lynchjustiz überlebt hatte, sollte entmündigt und jeglichen Einflusses auf die öffentliche Meinung beraubt werden.

Wieder Udo Walendy in „Reeducation“, S.13 ff: „Außerhalb der 13 Hauptverfahren in Nürnberg wurden insgesamt 5.025 Deutsche von den westlichen Alliierten verurteilt, 806 davon zum Tode. Stalin, der schon in Teheran vorgeschlagen hatte, zwischen 50.000 und 100.000 deutsche Offiziere zu erschießen, ließ in der sowjetischen Besatzungszone mindestens 10.000 deutsche Patrioten ermorden.“ (Nach jüngsten Ermittlungen in den Archiven der ehemaligen DDR muß diese Zahl noch bedeutend höher veranschlagt werden.)

Und dann traten unsere eigenen Landsleute auf den Plan. Mit deutscher Gründlichkeit und Vasalleneifer stürzten sie sich auf die Möglichkeit, an dem verhaßten politischen Gegner, dem man 1933 in freien Wahlen unterlegen war, ihr Mütchen zu kühlen. Bis Juli 1964 zerrte man allein in den Westzonen nicht weniger als 12.882 Personen vor deutsche Gerichte, von denen 5.445 verurteilt wurden. Beispielsweise mußten sich so hochverdiente Männer wie Generalfeldmarschall Schörner, der bereits vom Feind entlassen worden war, nochmals einem deutschen Gericht stellen.

Es ist diese deutsche Geisteskrankheit, die sich auch während der napoleonischen Herrschaft in Preußen offenbarte. Als man dem französischen General Elais meldete, ganz in der Nähe von Berlin lagere wertvolles Holz, das die Franzosen sich aneignen sollten, da antwortete dieser stolze Franzose: „Nein, meine Herren, dies Holz bleibt liegen, damit Euer König, wenn er zurückkommt, Galgen für Euch daraus machen kann!“

Während man mit lautstarker Entrüstung die Zustände in den Konzentrationslagern zum Kriegsende in die ganze Welt hinausposaunte, um uns auch im fernsten Winkel Afrikas in Verruf zu bringen, gingen alle vier Siegermächte daran, sich sofort nach der Kapitulation der gleichen Lager für ihre Zwecke zu bedienen, mit dem Unterschied, daß von ihnen nachträglich eingebaute Vernichtungsanlagen von der Verruchtheit der Deutschen zeugen sollten. Unter dem Begriff des „Automatic Arrest“ wurden nach einem Bericht des „Economist“ vom 23.20.1948 allein in der Ami-Zone 86.500 „prominente Nazis“ gefangen gehalten. In den „Internierungslagern“ der Briten waren es rund 70.000. Zusätzlich waren 156.000 Personen zwischen Mai 1945 und September 1946 in der britischen Zone aus öffentlichen Ämtern entlassen und 86.000 Bewerber für „verbotene Berufe“ abgelehnt worden.

Aber da waren noch andere Deutsche für die Alliierten von Interesse: Solche in Führungsstellungen von Industrie, Forschung oder an Schulen und Universitäten. Schon seit 1944 arbeitete die „Operation Paperclip“ (Büroklammern auf den Personalakten deutscher Wissenschaftler). Nach dem Raub unserer Patente, Industrie- und Geschäftsgeheimnisse ging es nun munter an die Plünderung der „lebendigen Wissenschaft“, der Wissenschaftler und Erfinder. 24.000 deutsche Wissenschaftler und Techniker wurden einem eingehenden Verhör unterzogen. 523 von ihnen verfrachtete man in die USA, von denen 362 „angehalten“ wurden, die US Staatsbürgerschaft zu beantragen. Die häufigen späteren Pleiten der NASA in den 70er und 80er Jahren waren in erheblichem Umfang auf den Personalwechsel in dieser Forschungsanstalt zurückzuführen. Ohne die Deutschen klappte es nicht mehr wie gewohnt…. Nach ihren eigenen Angaben sparten die Amerikaner dank dieser Menschenjagd mindestens 10 Jahre Forschungs- und Entwicklungszeit. Die Amis waren die „Erfinder“ dieser geistigen Demontage; betrieben wurde sie von allen Alliierten gemeinsam. Das Londoner Büro des British Intelligence Objektives Sub-Committee stellte z.B. fest: „Die Produktionsgeheimnisse, die wir den Deutschen abgenommen haben, sind für sie ein größerer Schlag als der Verlust von Ostpreußen.“

Auch Australien profitierte vom gestohlenen deutschen Geist. Wie der australische Premierminister zugab, stellten die 6.000 deutschen Industriegeheimnisse und die Australien „zugeteilten“ 46 deutschen Wissenschaftler einen Wert dar, der sich in Geld überhaupt nicht ausdrücken läßt.

Das US-Air Research and Development Command von der Wright-Patterson Air Force Base, Ohio, erhielt die „größte Kollektion von gestohlenen Geheimpapieren der Welt“, ein Gewicht von 1.554 Tonnen! Wie Anton Zischka in seinem Buch ‚War es ein Wunder?‘ schreibt, nannte ein hoher Beamter des Office of Technical Services in Washington seine Dienststelle die „erste Organisation der Welt, die den Zweck hatte, die Erfindungskraft eines ganzen Volkes auszubluten.“

Wirtschaftliche Macht bedingt automatisch politische Macht (außer bei unseren derzeitigen politischen Gartenzwergen). Wieder Udo Walendy: „Damit niemand in Deutschland etwa auf die Idee kam, diese alliierten Gangstermethoden als unmoralisch zu empfinden, mußte im gleichen Atemzuge das deutsche Volk und zumal seine Führer als eine in der Weltgeschichte einmalige Verbrecherbande hingestellt werden. Dazu der enorme Aufwand, vornehmlich auf dem Gebiet der Erziehung und öffentlichen Meinungsbildung, die Einsetzung alliierter Kontrolloffiziere an allen deutschen Universitäten, alliierter Skribenten für das Umschreiben deutscher Geschichtsbücher und die Einführung zahlloser fremder Lektoren für Geschichte und politische Wissenschaft an unseren Universitäten.“ Nochmals Anton Zischka: „Während die Nazis insgesamt 1.628 Universitätsprofessoren – mit Pension! – entließen, brachten es die ‚Befreier‘ nach dem Kriege auf die Entfernung von nicht weniger als 4.289 Professoren und Lektoren – ohne Pension! Im Westen verlor fast jeder dritte Professor seinen Lehrstuhl, in Gesamtdeutschland war es jeder zweite… Allein in der amerikanischen Zone wurden 373.762 Personen in Beamtenstellen oder freien Berufen als ‚unwürdig‘ für ihre Berufsausübung eingestuft und konnten sich höchstens als Hilfsarbeiter verdingen…. Die ‚Entnazifizierung‘, als geistige Demontage, stellte einen Teil des Morgenthau-Planes dar.“

Man kann den „Siegern“ wirklich nicht den Vorwurf machen, daß sie es an Gründlichkeit fehlen ließen. Mord, Plünderungen und Demontage unserer Lebensbasis in bisher ungeahntem Maße, die totale Umkrempelung des deutschen Lehrkörpers, physische Vernichtung bzw. Einkerkerung und Demoralisierung des deutschen Volkes, genügten unseren „Freunden“ noch immer nicht. Selbst in unserem Volke noch weiterschlummernde Gedanken an einstige Größe und Macht sollten ausgerottet werden.

Parallel zu den obigen Maßnahmen setzte eine Großrazzia auf die gesamte deutsche Literatur ein, von der selbst Märchenbücher nicht verschont blieben, wenn auf Bildern der Jäger oder Förster mit einem Gewehr abgebildet war! Dazu einige Auszüge aus dem alliierten Kontrollratsbefehl Nr. 4. (Wieder Udo Walendy): „In Anbetracht der durch die nationalsozialistische Lehre verkörperten Gefahr und um so schnell wie möglich die nationalsozialistischen, faschistischen, militaristischen und antidemokratischen Ideen auszumerzen, ungeachtet der Form, in der sie in Deutschland erschienen, erläßt der Kontrollrat den folgenden Befehl: Innerhalb von zwei Monaten nach Bekanntmachung dieses Befehls haben alle Eigentümer von öffentlichen Bibliotheken, Buchläden, Büchersammlungen und Verlagshäusern den Militärbefehlshabern…. die folgenden Materialien abzuliefern: Alle Bücher, Pamphlete, Zeitschriften, Zeitungskollektionen, Alben, Manuskripte, Dokumente, Karten, Pläne Lieder- und Musikbücher, Filme und Filmbände – ebenso für Kinder aller Altersklassen -, die nationalsozialistische Propaganda, Rassenlehre und Aufforderung zur Gewalt oder Propaganda gegen die Vereinten Nationen enthalten….“

Uns so geht es weiter Punkt für Punkt…. „Eigentümer sowie Bürgermeister und zuständige Beamte werden für die ordnungsmäßige Ablieferung mit dem Zweck zur Vernichtung all dieses Materials verantwortlich gehalten.“ Und es war kaum jemand da, um diesen irrsinnigen Befehl zu sabotieren. Denn deutsche Patrioten darbten noch fast ausnahmslos in den Gefangenenlagern der Sieger. Nur diejenigen, die bereit waren, mit den Wölfen zu heulen und ohne Murren alles schluckten, wurden für würdig befunden, beim Wiederaufbau mitzuwirken. Um wirklich Karriere zu machen, überschlugen die Gerissensten sich förmlich, bei den Besatzern als 150%ige Demokraten und „Antinazis“ zu gelten. Kurt Ziesel schrieb dazu in seinem Buch „Das verlorene Gewissen“: „Statt Aposteln der Humanität kamen Apostel des Hasses nach Deutschland…. und es begann jene seltsame Umerziehung des deutschen Volkes, eifrig mitbetrieben von den eiligen Dienern dieser neuen Herren und der Hyänen von Elend, die bei allen Katastrophen der Weltgeschichte auftreten…“

Selbstverständlich mußte auch das gesamte Rechtswesen von den Siegern umgemodelt werden. Es gab Spruchkammern und Spruchgerichte (mit umgekehrter Beweislast: Nicht der Ankläger mußte beweisen, sondern die Verteidigung – ein für einen Rechtsstaat unmögliches Verfahren, da es gegen den elementaren Rechtsgrundsatz in dubio pro reo verstößt), die den Deutschen unter alliierter Aufsicht die Verfolgung ehemaliger „Nazis“ zuschoben. Der höchste britische Richter im Kontrollrat zu Berlin, ein gewisser Mister Macaskie, belehrte die deutschen Staatsanwälte der Spruchgerichte am 5.6.1947 in Bielefeld u.a. dahingehend, daß:

– Sie zu verstehen haben, nicht einen einzigen Passus der Nürnberger Urteile in Frage stellen zu dürfen(!), und daß

-Gemäß Artikel 10 des Londoner Status vom 8.August 1945 die Einstufung einer angeklagten Organisation als „verbrecherisch“ endgültig ist und in nachfolgenden Verfahren nicht angefochten werden darf….

Die Liste dieser sogenannten verbrecherischen Organisationen umschloß selbstredend alle diejenigen, die einst die Macht des großdeutschen Reiches mitbegründet hatten!

Zurück zu Dr. Jaeckel, wörtlich: „Zur Methode der Umerziehung äußerte sich 1967 der Ordinarius der Politikwissenschaft an der Universität Frankfurt, Prof.Dr. Iring Fetcher: ‚Als durch die totale Niederlage der Wehrmacht die Voraussetzungen für den Aufbau eines neuen, demokratischen Deutschland entstanden waren, wußten westliche Alliierte so gut wie deutsche Demokraten, daß hierfür nicht nur die Schaffung von Verfassungen und die Neubildung von Parteien erforderlich sein würde. Sondern auch ein intensiver Wandel des Denkens, der Empfindungen, der Verhaltensweisen…. Hier wird der Grund erkennbar“, kommentiert Dr. Jaeckel, „warum in Westdeutschland systematisch die Emanzipierung der Jugend von der Familie betrieben wird…. Eine Konsequenz ist die in den USA (Benjamin Spock) erfundene und in die BRD eingeführte antiautoritäre Erziehung…. Der frühere Sozialistische Deutsche Studentenbund ist ein legitimes Kind der nach 1945 etablierten Soziologen und Politologen, und der Prophet dieser Studentenorganisation war der Professor für Sozialphilosophie Herbert Marcuse. Zu seiner Philosophie gehört, ‚daß es für unterdrückte und überwältigte Minderheiten ein Naturrecht auf Widerstand gibt, außergesetzliche Mittel anzuwenden, sobald die gesetzlichen sich als unzulänglich herausgestellt haben….‘ In der Praxis eine Legitimation für Gewalttätigkeit und Zügellosigkeit, wobei der Zweck die Mittel heiligt. Man stelle sich vor, ein national gesinnter Professor würde so etwas äußern. Er müßte noch am selben Tag seinen Hut nehmen und zusätzlich vor den Kadi erscheinen!

Die Hauptauswirkungen der Umerziehungspolitik sind nach Jaeckel:

– Die Ablenkung des Bundesbürgers von der Politik durch das sogenannte „Wirtschaftswunder“ (Churchill: „Keep them fat, but impotent!“)

– Auferlegung des Sonderstatus des verbrecherischen und am letzen Krieg alleinschuldigen Volkes. Die Gehirnwäsche war so durchdringend, daß sogar Angehörige der Erlebnisgeneration, die es aus eigener Erfahrung besser wissen sollten, auf diesen Schwindel hereinfielen!

– Der nachwachsenen Generation wird eingeredet, daß sie ein Recht habe, ihre Eltern unter einen Schuldvorwurf dzu stellen und gegen sie zu revoltieren.

– Im Bereich der offiziellen Kulturpolitik ist alles Erhabene, Erhebende und Schöne außer Kurs. Fast ausschließlich letzter Dreck und krankhafter Mist wird staatlich gefördert.

– Zur systematischen Zersetzung der deutschen Moral gehört die Einführung des Begriffs der „pluralistischen Gesellschaft (was immer das sein soll), wonach sich jeder seine Wertmaßstäbe selbst bilden kann…. An die Stelle allgemeingültiger Leitbilder ist das eigene Ich getreten, an die Stelle des Gemeinwohls der Egoismus… Man darf hinzufügen, daß mit dem erweiterten, neueren Begriff der „Multikultigesellschaft“ die moralische und kulturelle Verwilderung noch ungemein intensiver betrieben wird, wobei sich schon heute am Horizont bürgerkriegsähnliche Zustände abzuzeichnen beginnen….

Schon 1966 wurden unsere heutigen Zustände von Gerd Schumann in seinem Gedichtchen Endzeit treffend geschildert (nur 1. und 2. Vers):
Das war die Endzeit immer: Brot und Spiele.
Der volle Bauch und der gefüllte Sack.
Und jeder scharf, daß er sein Lüstlein kühle.
Gesindel wiehert. Und aus Volk wird Pack.

Sich drücken Trumpf. Verachtet ist die Schwiele.
Der falsche Zauber siegt, der billige Lack.
Erbärmliches Geschrumpf – sind das noch Ziele?
Der Mensch ein Zerrbild und der Staat ein Wrack…

Niemand unter uns wird sich einbilden, man könne diese, nun über 50 Jahre mit allen Machtmitteln des Staates und der internationalen Medienmafia betriebene Geistestyrannei über Nacht aus Herz und Hirn der Deutschen verbannen. Gerade deshalb haben wir uns mit aller Energie und allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln an diese Aufgabe zu begeben. Wie immer hängt das nicht allein von der Zahl der Streiter ab. Es kommt auf diejenigen an, die sich noch – wie einst Sachsenherzog Widukind – mit echt germanischem Trotz der Lügenbrut entgegenstemmen. Auf diejenigen, die noch in Treue und Einsatzbereitschaft zu ihrem Volke und ihrem Lande stehen. Nicht mehr mit dem furor teutonicus – damit würden wir uns nur sinnlos die Köpfe einrennen -, sondern mit einem klugen, wohlüberlegtem Mut, dessen Symbol wie bei Nietzsches Zarathustra der Adler und die Schlange sind. Dann können wir mit Albert Leo Schlageter sagen: „Wenn wir zunächst auch nur wenige sind, aber wir werden es schaffen!“ Laßt die anderen vor Zerknirschung kriechen. Ihnen gilt die Verachtung, die Karl Balzer in seinem Gedicht ausdrückt:
Geh du den Weg des ewigen Jammers,
Der Buße und der falschen Reue.
Ich steh‘ zu unserer alten Art
Von Ehre, Freiheit, Pflicht und Treue,
Zu unserm angestammten Land und Volk,
Für das wir gern gelitten,
Zu unsren toten Kameraden,
Die nicht umsonst gestritten.

Daß uns unsere Gegner als ausgeflippte Außenseiter einstufen, soll uns ehren statt kränken. So wie einst der preußische General Yorck den Ruf des Schicksals verstand, so müssen auch wir willens sein, neue ungewöhnliche Wege zu gehen. Während die Weltgeschichte mit ihrer eigenen Logik unaufhaltsam und unerbittlich fortschreitet – indem die Supermächte wie Rußland sich ideologisch wandeln, oder die USA trotz ihrer militärischen Schlagkraft langsam dahinsiechen – werden sich auch für uns Deutsche neue Möglichkeiten ergeben, die zum Wiederaufstieg unseres Landes genutzt werden können. Genutzt allerdings nicht von umerzogenen Lakaien und Kreaturen, sondern von harten und wendigen Naturen, die sich ihrer Verantwortung vor der Geschichte stellen werden.

Vor jeder außenpolitischen Tat – dessen sind wir uns nur zu sehr bewußt – hat die schon lang fällige Wende im Innern zu kommen. Neben dieser absolut notwendigen Rückbesinnung möge der Appell an das nationale Spektrum, mit der verbrecherischen Uneinigkeit aufzuräumen, das nötige Gehör finden. Wer heute noch immer Parteien, Pöstchen, Klübchen – gleich welcher Schattierung – vor unsere gemeinsame Mission stellt, ist kein deutscher Patriot, sondern entweder ein krankhaft ehrgeiziger Egoist oder ein bezahlte Systembüttel!

Die ihre Sonderstellung eifersüchtig bewachenden Platzhirsche müssen schnellstens von ihren Mitglieder abgeschoben oder auf Vordermann gebracht werden. Das ist in dieser Stunde – fünf Minuten nach Zwölf – unser aller Aufgabe und Gebot!

Prinz Eugen sagte einmal: „Du darfst nicht für dich, sondern du mußt für eine große Sache leben!“ Und abschließend noch der Text des wohlbekannten Liedes von Karl Bröger, entstanden zur Zeit des französischen Terrors während der Ruhrbesetzung nach dem 1. Weltkrieg:

Nichts kann uns rauben
Liebe und Glauben zu unserm Land.
Es zu erhalten und zu gestalten
Sind wir gesandt.

Mögen wir sterben,
Unseren Erben gilt dann die Pflicht:
Es zu erhalten und zu gestalten
Deutschland stirbt nicht!

Text: Karl Bröger
Melodie: Heinrich Splitta

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Geistiger Völkermord
Für Arnold Gehlen reichte die Kunst, jemanden geistig wehrlos zu machen, von der Lüge bis zur Diffamierung. Deshalb hatte die internationale Konvention über die Verhinderung und Unterdrückung des Verbrechens des Völkermordes vom 9. Dezember 1948 auch einen geistigen Völkermord anerkannt und in Art. II b definiert als „schweren Angriff auf die physische oder geistige Integrität einer Gruppe“. Dieser Begriff, so ergänzte Gehlen, „umfaßt natürlich die Traditionen und Überlieferungen eines Verbandes ebenso wie ihre Ehre, und ein Volk gewaltsam von seiner Geschichte abzutrennen oder zu entehren, bedeutet dasselbe, wie es zu töten.“[1]

Dr. Alfred Ardelt stellte zum anhaltenden geistigen Völkermord an den Deutschen fest:

„Arnold Gehlen hat in seinem Buch ›Moral und Hypermoral‹ bereits 1969 darauf hingewiesen, ein Volk von seiner Geschichte abzuschneiden, das bedeutet Völkermord. Der Vorgang ist inzwischen weitergegangen. Nicht nur aus der Geschichte, aus dem geistigen und kulturellen Seinszusammenhang werden die Deutschen ebenso verdrängt wie aus dem biologischen. Der während und nach Beendigung der Kampfhandlungen im Zweiten Weltkrieg eingeleitete Genozid wurde nach einer knappen Unterbrechung, als die Deutschen für Hilfsdienste im kalten Krieg notwendig waren, wieder aufgenommen und mit großem Schwung weitergeführt. Zuerst Zerschlagung der geistigen und kulturellen Substanz, die biologische und physische folgte dem zwangsläufig. Das muß zur Kenntnis genommen werden. Die Deutschen haben während des Zweiten Weltkrieges keinen Vernichtungskrieg gegen andere geführt, sie haben um ihr Überleben, um ihr Sein gekämpft. Sie haben diesen Krieg schon gar nicht begonnen. Ideologien haben sie bekämpft, die ihnen gefährlich wurden. Dieses muß eingesehen werden, wie immer einer zu dem Regime von 1933 bis 1945 stehen mag. Erst von da aus sind Überlegungen, wie dem Genozid begegnet werden kann, sinnvoll und möglich. Die Deutschen müssen anfangen, sich die Gedankenfreiheit zu nehmen!“[2]

Von Prof. Dr. Georg Jaeckel stammt eine Schrift über das Thema Umerziehung, die 1983 von der Landsmannschaft Schlesien, Kreisgruppe Bonn, veröffentlicht wurde. „Die Umerziehung hat den Zweck“, so schreibt Jaeckel, „das deutsche Volk auf psychologischem Wege in seiner geistig-seelischen Substanz entscheidend zu verändern. Damit schufen sich die Westmächte ein Mittel, das die Menschen in der BRD einer systematischen Massenbeeinflussung unterwarf und sie alle Schuld freiwillig auf sich nehmen ließ, wogegen die Kriegsschuldlüge des Versailler Diktates zu einem allgemeinen Widerstand geführt hatte“. „1.500 Deutsche wurden von den Siegern ausgewählt, um als Spitzenmitarbeiter den Umerziehungsprozeß voranzutreiben… Sie bauten damit in die Gesellschaft deutsche Männer in Institutionen und Ideen ein, die die Ziele der Militärregierungen verwirklichen würden, ohne daß der amerikanische Einfluß auf den ersten Blick erkennbar war.“ (siehe unten)

[1] Moral und Hypermoral Von Arnold Gehlen, S.187; vgl. auch: Hellmut Diwald: Deutschland einig Vaterland, S.258
[2] Alfred Ardelt, in: Eibicht, Rolf-Josef (Hrsg.): „Unterdrückung und Verfolgung deutscher Patrioten – Gesinnungsdiktatur in Deutschland?“ Viöl 1997

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Quelle des Artikels von Harald Pannwitz ist: http://www.read-all-about-it.org/archive/umerziehung/umerziehung_0204.html
Leider ist anscheinend read-all-about-it.org nicht mehr erreichbar. Die Seite war in Kalifornien ansässig, ist bestimmt über archive.org noch dokumentiert.. vielleicht kommt sie wieder?
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Ein Artikel von der Landmannschaft Schlesien, Kreisgruppe Bonn von dem obiges Zitat von Prof. Dr. Georg Jaeckel stammt, ist hier zu lesen.

Written by einedeutscheweise

3. Februar 2011 at 03:37

Veröffentlicht in Geschichte

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