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Vertriebene-Gedenken oder Museum

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Warum ist das Kapitel des Jahres 1945 in unserer Geschichte zum politischen Spielball gemacht worden? Mit dem, was da geschah, sollte man wirklich kein Schindluder treiben, Ernsthaftigkeit und Würde, das sind wir den Toten schuldig.
von einer Web-Adresse, die zur Zeit nicht erreichbar ist, kamen folgende Überlegungen zum Thema „Museum der Vertreibung“.

“ Deutsche!
Lasset uns Halbe zum “NATIONALEN EHRENMAL DES DEUTSCHEN REICHES” erklären.

Dann haben wir endlich den zentralen Ehrenhain, an dem ein Jeder die Toten des seit 1914 andauernden großen Ringen in würdigem Rahmen still betrauern kann. Gerade ein Ort wie Halbe ist dafür höchst geeignet; denn hier liegt begraben, was einst Deutschland bekränzte und wesentlich machte! Und das läßt sich nicht durch tote Bauwerke ausdrücken, sondern nur mit lebendiger Seele fühlen. “Denn Totendienst ist ein arger Gottesdienst und wo sonst wollen wir unseren Toten Heimrecht geben und dafür Sorge tragen, das sie nicht zu Gespenstern werden….” So hat es Walter Flex gefordert. (Der Wanderer zwischen beiden Welten Seite 93)

Gleichzeitig gilt es den Bau des Vertriebenenzentrums mit allen Mitteln zu unterbinden!

Denn das Vertriebenzentrum soll in Form eines Museums angelegt werden, und ein Museum beschäftigt sich immer nur mit einer toten, vergangen niemals wiederkehrenden Epoche. Und das besonders Fatale daran ist, daß den Vertriebenen, vor allem ihren Ermordeten und Geschändeten, von denen hier erst gar nicht mehr die Rede ist, über die maßgebliche dauerhafte Gestaltung dieses Museums überhaupt kein Mitspracherecht eingeräumt wird. In Restgermanien gilt nämlich immer noch:

“Geschichte schreibt nur der, der siegt, und was er da verschweigt und lügt, das macht es aus, was Kinder lesen, die meinen soll`n, so sei`s gewesen!”

Und die Museumsleitung wird nun mal nicht von den Vertriebenen bezahlt, sondern vom aktuellen Zeitgeist, welcher nach hohen Besucherzahlen verlangt. Damit die Besucher in Scharen strömen, muß man ihnen immer etwas Besonderes, Neues und Originelles zeigen können. Und dafür eignet sich nun mal das beschwerliche Leben in den Masuren überhaupt nicht. Also wird man versuchen, die Vertriebenen zu dämonisieren. Am besten gliedert man dem Museum sofort ein Filmstudio an, in dem dauerhaft exemplarisch gezeigt wird, wie ein potthäßliches Vertriebenenmonstrum mit Pickelhaube und Reitpeitsche die altertümlichen Vorzüge der “jus prima nocte” an einer zarten minderjährigen Komissarin der roten Armee auf dem schwarzen Fahnentuch der Waffen-SS demonstriert.

Ich sage: “Nein! Für derartige Greuelpropaganda dürfen wir die deutschen Vertriebenen auf gar keinen Fall hergeben! Denn die Vertriebenen sind unser! Und wir werden sie trotz des Europäischen Haftbefehles nach 1918 nicht ein zweites Mal an ihre Feinde ausliefern! Nur auf diese Weise verbleiben die Vertriebenen ihr eigenes geheimes unpersonifiziertes Phänomen und somit als etwas Transzendentes für die Besatzungshistoriker unfaßbar.
Gleichzeitig unterbinden wir, daß die Vertriebenen selbst zur Dokumentation ihrer eigenen Geschichtsfälschung herzugezogen werden können. Und somit bleibt neben der verordneten veröffentlichten toten Historie ein in uns allen lebendiges Geschichtbild brennen, auf das die Obrigkeit keinen Einfluß nimmt. Im Übrigen, was sollen wir auch mit einem Haufen aus Dreck und bunten Farben anfangen, mit dem Fremde, geistig Zugereiste meinen, in irgendeinem Zentrum unsere eigenen nationalen Gefühle beschreiben zu sollen?

Jeder der trauern will, der findet genügend Orte an denen der böse Feind unter dem Gejohle der Siegeroligarchie das nachholte, was man eigentlich schon 1918 im Stillen geplant hatte. Nur Nordlands Männer von Ehre mit Anstand und Schamgefühl wußten dies nach dem Diktatfrieden von 1919 tapfer zu verhindern. Aber die waren 1944 leider alle tot, mundtot oder unauffindbar. Und daß die Katholische Kirche, mit dem Papst an der Spitze, es duldete, daß Katholiken ihre eigenen deutschen katholischen Glaubensbrüder jahrelang ungehindert massakrieren konnten, zeigt wie einvernehmlich die Sieger das Massenmorden vor allem im Deutschen Osten geplant hatten.

Deutsche Männer und Frauen ,die Ihr Euch beim Gedenken an unsere vom Feind entehrten geschundenen Seelen der Tränen nicht schämt, lasset uns ganz im Stillen und voller Andacht mit “Unseren Deutschen Vertriebenen und vor allem denen, die zur Vertreibung erst gar nicht mehr antreten konten einen nationalen Passionsgottesdient in Form eines Leidensweges begehen. Und lasset dabei ihre Toten und geschundenen ganz im Sinne von Walter Flex wieder hell unter uns weilen, denn sie sind zwar gefallen, aber für unser Volk sind sie noch lange nicht tot!

In Anlehnung an Mephistos Wort: “Das was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen! Erlaube ich mir hinsichtlich des Vertriebenezentrums hinzu zu fügen: “Das was schon im Museum ist, muß man nicht mehr mit Leben füllen!” Wir aber wollen, daß sie lebendig bleiben, unsere Deutschen Vertrieben. Und keiner taste hier ans Schwerte, der nicht deutsch ist von Geblüte! “

fkhalbe.net/ (nicht erreichbar)
oder hier:
(reingesetzt von Gerald Franz, danke) schwierg zu finden, falls noch da
http://nonkonformist.net/forum/index.php?topic=87.0″
aber seien sie gewarnt, dort werden auch andere, ganz und gar furchtbare Zeugenaussagen zitiert, zur Zeit von 1945.
oder auch ein ganz erschütternder Zeugenbericht zur letzten Schlacht nahe bei Berlin 1945 in HALBE
http://einedeutscheweise2.wordpress.com/2011/03/16/halbe-1945/

Written by einedeutscheweise

16. März 2011 at 01:22

Veröffentlicht in Geschichte

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