eine deutsche Weise

einedeutscheweise.wordpress.com

Posts Tagged ‘Weltkrieg

Bombenkrieg-Heim zur Hölle

with 2 comments

Alexander Kluge im Gespräch mit Jörg Friedrich „Der Brand“
…………………………………………………..

(Die Bombardierungen der kleineren, alten deutschen Städte fing 1945 an. als der Krieg schon entschieden war, Schukow an der Oder stand und diese Bombenangriffe keinem militärischen Zweck mehr dienen konnten. Wie kann man überhaupt den Bombenkrieg und die Verbrennung der zivilen Stadte erklären oder einordnen?)

Mitschrift:
………..

Jörg Friedrich

Jörg Friedrich


Kluge: In Halberstadt fliegen die alliierten Formationen, die Bomber, wie an, am 8.April 1945 ?

Friedrich: Sie fliegen in mehreren Stockwerken. Ein Bombenangriff ist eine fliegende Fabrik. Das Charakteristische ist der sogenannte Fächer, the fan; alle anfliegenden, dreistöckig anfliegenden Flugzeuge haben einen Orientierungspunkt, das ist das Gelenk des Fächers. Von diesem Gelenk spreizt sich der Fächer auseinander. Alle Maschinen überqueren den Punkt. Das ist eine Orientierung am Boden. In Halberstadt ist es ein Gebäude, es ist die Victoria-Luise Schule, ein Lyzeum für Mädchen. Es hat eine sehr charakteristische Form.

Kluge: …1912 gebaut. gewissermaßen in der Euphorie der Baukunst vor dem Ersten Weltkrieg.

Friedrich: ..stattlich! Vor allen Dingen hat es Seitenflügel und einen Querflügel, so…

Kluge ..unverwechselbar.

Friedrich: Es ist unverwechselbar. Dieser Punkt ist auch aus 6000 Meter Höhe zu erkennen. Also man überkreuzt diesen Punkt und spreizt sich auseinander; jede Maschine fliegt strahlenförmig, fächerförmig auseinander.

Und vom Überkreuzen des Punktes her, gibt es eine Zeitdistanz, den overshoot. Der overshoot ist in Sekunden gemessen. Jede Maschine hat ihren je eigenen overshoot. Ist die Sekundenspanne verstrichen, klinkt der Bombenschütze die Bombenlast aus. Der Effekt ist das sogenannte Saturieren, saturation bombing- es muß eine eng umgrenzte Fächerfläche am Boden – dem Dreieck in der Luft entspricht ein Dreieck am Boden. Das ist in Dresden ein Dreieck vom Sportplatz mit dem einen Schenkel Elbknie und dem andern Schenkel am Bahnhof.

Diese Fläche – die am Boden ist das Leben der Menschen, am Himmel der Angreifer. Diese Flächen sind spiegelbildlich. Und die obere Fläche saturiert die untere mit Vernichtungsstoffen. Das ist ein Mix aus Spreng- und Brandmitteln. Und durch diese Fächerform, und durch dieses präziese Abregnen der Bombenlast, entsteht eine gleichmäßige, eine Paste des Todes, die unten über die Lebensspäre gestrichen wird. Das Saturieren des Dreiecks am Boden; das totale Saturieren mit der gesamten Munition entfacht das Feuer, das nicht mehr löschbar ist.

Kluge: Weil die Gebäude aufgerissen werden, und dann die Brandmittel, die Brandbomben, noch hineinkommen, und diese Mischung von Haus und Schutt, das ist am leichtesten angreifbar. Ist das richtig? Intakte Häuser sind nicht ganz so leicht von Brandbomben angreifbar?

Friedrich: Man kann eine Stadt nicht sprengen. Man muß eine Stadt verbrennen – weil, die Stadt selber wird die Waffe. Jeder Balken des Gauses, jedes Polstermöbel, jede Bibliotek, jeder Vorhang – die Menschen selber werden Fackeln. Es ist die Transformation des Heims zur Waffe. Die Bomber geben nur den Impuls für die Transformation der Heimat zur Waffe. Mein Keller ist mein Feind…

Kluge: ..die Vorgänge, das Plüschige der Möbel ist sozusagen der Kern der Waffe,,

Friedrich: Man hat diese Städte als Dummy-Städte nachgebaut in Amerika und auch in England in japanischer und in deutscher Bauweise, und da hat man das deutsche Mobiliar, das Holz, Buche, Eiche, Kirsche, die deutschen Paletots, die Art und Weise der Kinderspielzeuge, die Teppiche auf dem Boden, das alles wurde exakt rekonstruiert, weil, um Waffe zu werden, müssen diese Klamotten erforscht sein. Und man erforscht ihre Brennbarkeit Stück für Stück. Wie reagieren sie auf meinen Impuls. Dieser Impuls kickt diese Materien an und transformiert sie dann zur Waffe. Es ist wie eine Zelle, die degeneriert zur Krebszelle.

Auf diese Art und Weise wird das Heim zur Hölle. Und die Impulsgebung dauert, wie der zündende Funke in Halberstadt eine knappe halbe Stunde – in Würzburg sind das 17 Minuren. Lange nachdem die Bomber weg sind, die sind schon wieder gelandet, zwei, drei Stunden nachher ist dieser Transformationsprozess, Heim zur Hölle, noch im Gang , und immer weitere Quartiere und Keller werden zu Behältnissen von Staub und von Gas. Es sind Leute hier, die mir erzählt haben, daß durch die Staubentwicklung Menschen am Staub erstickt sind. Das heißt: die Augen, der Mund und die Ohren sind die Öffungen des Körpers, da wo er die Atmosphäre einzieht und das Leben austauscht mit der Welt – wird verstopft., verstopft durch den Staub der eigenen Wände, des Kalks an den Wänden – die verstopfen mir den Mund.

Und dieses Waffe-werden der eigenen Wohnzimmerwand, des Kellergewölbes das findet noch in Stunden nach der Impulsgebung statt. Es ist im Englischen ein Wort: „De-housing“, Leute werden ihrer Häuser entkleidet – Ent-hausen – , aber man könnte auch sagen, es ist ein „De-worlding“; die Menschen werden aus der Welt gelöst, die Welt verliert das Heimatliche, den Austausch von Atmosphäre und Lunge und Sauerstoff, und sie verwandelt sich, wie auf einem anderen Planeten, in einen feindlichen Platz. Man atmet und saugt den Tod ein.

Und diese Transformation ist das Resultat einer erpichten Technik. Das schüttelt man nicht aus dem Ärmel, sondern das De-worlding wird fünf Jahre geübt. Es gibt hier also einen Weg, vom Mai 1940 nach Dresden, Halberstadt, Hildesheim, Postsdam, Paderborn, Pforzheim…

BomberHarris

—Warum intensivieren sich die Bombenangriffe ab März 1945?–

Kluge: Der Krieg ist entschieden in Europa.

Friedrich: Anfang Februar steht Schukow 50 Kilometer von der Reichskanzlei in Berlin. 50 Kilometer. Die Truppen sind gekommen von der Wolga, vom Kaukasus, soweit haben sie die Wehrmacht zurückgetrieben bis an die Oder. Und da steht er. Und da fangen die Bombardements an. Die britisch- amerikanischen Bombardements…

Kluge: Es ist auch ein Höhepunkt der Produktivität, was Liberty-Schiffe, was Bomber betrifft, was die Bomben betrifft. Das kann man jetzt bauen; man hat große Vorräte geschaffen, mit denen man einen Krieg bis 52, bis 54 hätte noch führen können gegen größere Gegner, als noch vorhanden waren. Es ist ein Restgegner und eine Überproduktion an Waffen.

Friedrich: Das hat mir mal ein Betriebswirt erklärt auf einer Diskussion, und er sagte: „Das müssen Sie mir gar nicht weiter ausführen. Das nennt sich bei uns in der Betriebswirtschaft: Kapazität schreit nach Auslastung.“ Man hat die Kapazität der Städtevernichtung nun tatsächlich im Griff. Die Mehoden, die Mannschaften, die Waffen…

Kluge: Das war man schon vor drei Jahren gerne schon gehabt hätte.

Friedrich: Man kann das. Und es ist ausgesprochen blöd, wenn man das, was man kann, nicht mehr machen darf, weil der Krieg vorbei ist. Es fehlt gewissermaßen der Krieg zum Vermögen. Man hat ein Vermögen angeschafft für den Krieg, und nun hat man keinen Krieg mehr. Dumme Sache. .. Man braucht den Krieg gewissermaßen um das Vermögen zu investieren – in das, was es vermag, seine Hebelwirkung, nämlich Städte aus der Welt zu hebeln.

Kluge: Sie sagen, daß im März 1945 eigentlich wesentliche Städte noch intakt sind.

Friedrich: Intakt ist weniger das Ruhrgebiet, aber Städte, in denen die Tiefe der deutschen Geschichte wurzelt, wie Paderborn, wo das heilige römische Reich entstand, wie Hildesheim, wie Würzburg, das Barockkunstwerk Balthasar Neumanns, Nürnberg, Soost, Halberstadt – es sind die von weit hergekommenen Städte, die gewandert sind durch die Jahrhunderte, die Schauplätze älterer Geschichte, die als Ziele des Bombercommands nicht unmittelbar rüstungswirtschaftliche Bedeutung hatten. In denen auch nicht mehr als 50 oder 100 000 Menschen wohnten. Das hatte man zuvor ignoriert. Da waren die großen Häusergebirge von Hamburg, von Berlin, von Köln, von Dortmund, das ganze Ruhrgebiet eine einzige Stadt, war ergiebiger. Man konnte das im Übrigen auch leichter finden. Da ist der Rhein, und da kann man das gut entdecken, aber so das Harzvorland ist schon komplizierter zu finden.

Also lernte man im Lauf des Krieges, diese Nester zu finden, und sie entpuppten sich als die eigentlichen und fabelhaften Bombenziele. Sie waren im Grunde die Entsprechung dessen, was Bombercommand und die 8.amerikanische Luftflotte zu diesem Zeitpunkt konnte. Sie waren die idealen Versuchsobjekte.

Feuerwehr

Kluge: Das ist das eigenartige, daß ein Krieg eine bestimmte Leistungsstärke hervorbringt. Und wenn der Krieg fast vorüber ist, ist die Zeit der Höchstleistungen erreicht.

Friedrich: Also diese Bomberwaffe wird gebaut von de Mitte der zwanziger Jahre bis zum beginn des Krieges, diese riesigen viermotorigen Maschinen.- Das Einzige, was man nicht bdacht hat, ist wie schwer es doch sein mag, die Stadt zu finden. Wie finde ich eigentlich Essen, wie finde ich Duisburg, wie finde ich Nürnberg und wie unterscheide ich Nürnberg von Augsburg? Am Tage, bei Sonnenschein, da mag das noch möglich sein. Aber da werd ich ja abgeschossen. Also geh ich in die Nacht. Dort werde ich nicht gesehen – aber ich seh auch nichts! Erst recht nicht eine Stadt, die unter den Wolken liegt. Das heißt, die Radartechnik, das heißt, der Strahl, der mich ans Ziel leitet, der überhaupt Waffe und Ziel in Verbindung bringt, daran hatte man vor 1939 gar nicht gedacht. Man dachte, der Bomber kommt durch, da ist Köln, ds oben fliegt die Maschine. Man läßt die Bomben runterfallen, Köln kaputt. So ist das gar nicht. Köln ist verteidigt durch einen Wald von Flakgeschützen und von Eudeln von schneller, aggressiver fliegenden Jagdmaschinen, und bevor überhaupt ein Bomber seine Zerstörungskapazität entfalten, also auch nur eine Klamotte fallen lassen kann, ist er selber schon weg. „Fliegende Särge“, sagt der Witz dazu.

Jagdflugzeug

Das heißt der empfindlichste, der sensibelste, der verletzliche Platz im ganzen Bombenkrieg ist der Bomber. Das merken die aber erst, als sie drin sitzen. Sie sind eher kaputt als die Stadt.

Flak

Bomber-Explodiert

…………………………….
Kluge: Das ist zunächst, das ist im Anfang und das ist jetzt im März, April 45 gewiss nicht mehr so.

Friedrich: Man hat gelernt in der Nacht zu fliegen. Man hat gelernt die Wolkendecke durch die Augen des Radarsystems zu durchdringen, und man findet die Orte, auch wenn sie versteckt sind, auch wenn sie nicht an markanten Bodendetails zu erkennen sind, wie Köln am Rhein … Köln ist doch darm über zweihundert mal angegriffen worden, weil der Rhein so plastisch ist. Das findet man! Und nun kann man diese Soost, diese Paderborns finden.

Kluge: Man kann sie aber jetzt auch bei Tag angreifen, da die Jagdwaffe an diese Bomberpulks ja gar nicht mehr herankommt.

Friedrich: Nein, man hat nebenbei militärisch außerordentlich Nützliches gemacht: manb hat die Treibstoffversorgung der Deutschen unterbrochen, indem man die Hydrierwerke in Pölitz bei Stettin und in Leuna zerstört hat…

Kluge: Diese Dinge und nicht die Angriffe auf die Zivilbevölkerung, die sind kriegsentscheidend.

Friedrich: Wissen Sie, es gibt aus dem Ruhrgebiet, was ja der Versorger des ganzen Krieges für die Wehrmacht war, achzehn Eisenbahn-Ausfallstrecken sternförmig aus dem Ruhrgebiet heraus in die Verarbeitungsgebiete etwa in Mitteldeutschland. Und der sogenannte Ruhrplan, den man im Februar 1945 fasste: Wir zerstören nichts anderes, als diese 18 Adern, die die Wehrmacht verbinden mit den Rüstungsschmieden, – und dann sitzt die trocken ! Das hat funktioniert.

Das hat funktioniert, aber es ist nicht theatralisch. Es ist nicht das Fanal. Es ist nicht die Sinnfälligkeit der Niederlage und des Untergangs. Es ist das, was die amerikanischen Generale zu dem Luftkrieg der letzten Wochen uind Monate, nämlich im Februar und März 1945 sagen.

Das ist der stellvertretende Stabschef der Operationsabteilung der Alliierten in Frankreich, ein General Fredric Anderson sagt: „Diese Städte vernichten, hat mit dem Krieg überhaupt nichts mehr zu tun, sondern es ist eine Erziehungsmaßnahme. Hier soll der Sohn vom Vater erfahren, was die Konsequenz dessen ist, einen Krieg zu beginnen, sich einer Partei, einer politischen Bewegung anzuschließen, die es wagt, ander Völker, andere Staaten anzugreifen. Hier wird eine Lektion gelernt. Und der Erfolg des Bombenkrieges simd gar nicht die zerstörten Städte, sondern sind Sie und Ich. Wir haben etwas gelernt.

Wir sind also die Umerziehungsprodukte dessen, daß eine Welt, daß ein Land, daß eine Heimat untergehen kann: Das kommt davon.

Wohnlockknacker

……………………………..

„Im Grunde ist der Bombenkrieg der große Umerzieher“

Kluge: Gleich für den Kalten Krieg, der kommen wird, noch mit. Es ist eine Vorwarnung, nicht, eine theatralische Vorwarnung des künftigen Gegners, Rote Armee, Sowjetunion, kann es so auch gemeint sein?

Friedrich: Ja, die kriechen mühsam vom Kaukasus bis an die Oder, überqueren Sümpfe, überqueren Flüsse und Wälder. Und haben eine Spitzengeschwindigkeit, fabelhaft, von 30 Kilometern am Tage auf dem Wege von der Weichsel zur Oder. Unbegreifliche Geschwindigkeit. Und zur gleichen Zeit fliegt Bombercommand nach Dresden mit 350 Kilometern pro Stunde. Und zerstört innerhalb von 20 Minuten eine Stadt von einem Ende bis zum anderen.

Kluge: Das Furchtbare ist jetzt, daß Sie sagen, das ist gleichzeitig theatralischer Natur. Das ist nicht Krieg, in dem Sinne, wie Clausewitz sagt, also Zweikampf, Überwindung des Gegners, sondern es ist gewissermaßen Herstellung von öffentlichen Bilderm. Erziehung, wie Sie gesagt haben, aber Sie sagen:

„Terror ist theatralisch“

…etwas, das im 21.Jahrhundert genauso gilt, wie 1945. Ist das richtig?

Friedrich: Es ist ein Theater des Schreckens. Und die Akteure ist die Leidensfähigkeit des Menschen: Was halte ich aus? Auf diesem Theater wird gefoltert. Und die Gefolterten schreien. Und entscheidend ist, wann sie Schreien aufhören. Und ihnen werden die Folterwerkzeuge solange präsentiert und ihre Mitspieler, die Leiden ihrer Geschwister, ihrer Kinder, ihrer Eltern werden so zum Exzess getrieben, bis die Leute das Handtuch werfen. Das heißt, sie bedürfen des Augenscheins. Die eigene Qual traumatisiert mich. Sie schließt mich ab. In dem Moment, wo ich sie erleide, ist nur noch ich und mein Körper. Ich spüre eigentlich nicht einmal einen Schmerz.

GerdaBäthe

Kluge: Das heißt, das dirkte Leiden, ich werde verletzt, gar nicht besonders motiviert, bewegt, sozusagen zum Sieg des Gegners im theatralischen Sinne beiträgt. Aber wenn ich erlebe, daß die Liebsten von mir gefoltert werden, dann ist das die eigentliche Zwangsmaßnahme. So ist das doch gemeint?

Friedrich: Der Leidende steigt aus dem Spiel aus, denn er ist nicht mehr aktionsfähig. Er kann auch nicht reagieren. Er kann sich auch nicht verhalten. Der Betrachter des Leidens, das er auf sein eigenes bezieht, kann noch agieren. Das Theatralische ist das Foltern des Liebsten. Das ist das wahrlich Unerträgliche.

Und diese Theatralik der Folter ist die Verhaltenspsychologie des Bombenkrieges: Ich muß etwas sehen, was ich nicht mehr ertragen kann. Das mag der Untergang der Katedrale sein, in der meine Familie seit Jahrhunderten gebetet hat, getraut und konfirmiert wird, der Untergang meines Gymnasiums, der Untergang meines Marktplatzes. Es ist da, wo das Dasein das Da verliert. Da bin ich.

Kluge: Dadurch wird das Selbstbewußtsein der gegnerischen Seite verletzt und letztlich absorbiert. Die Zerstörung von Selbstbewußtsein. Das ist der Theatereffekt der Bombardierung.

Friedrich: Zerstörung von ‚Selbst‘, es bleibt nur noch ein Bewußtsein über. Ich, der selbige, bin der, der in Halberstadt wohnt und wurzelt. Das definiert mich. So definier ich mich auch. Das wird mir geraubt. Das heißt, ich führe Menschen auf den Zustand von Ungeziefer zurück: fir können atmen, die können krabbeln, die können japsen, aber sie haben keinen Ort mehr, sondern sie sind in jedem Erdloch angesiedelt.

Da, wo ich mein ‚Da‘, ich der Kölner, verliere… Köln wird abgeräumt. Was übrig bleibt sind noch Existenzen aber keine Kölner mehr. Es gibt keine Kölner ohne Köln. Das heißt: Köln wird dem Kölner genommen.

Kluge: Man kann also sagen, egal ab jetzt der Bombardierte Recht oder Unrecht hat, ob er sich verschuldet hat oder nicht verschuldet hat, ist dieses Verhältnis von Strategie von unten und von Strategie von oben dadurch gekennzeichnet, daß es asymetrisch ist. Das kann man doch sagen?

Friedrich: Ja. ..Schuld und Strafe ist ein Äquivalententausch und kann immer nur zwischen Personen stattfinden…. (Ausgleich gleichen Maßes)

Das Gespräch kann als Video angehört werden direkt:
http://www.dctp.tv/filme/heim-zur-hoelle-friedrich/
oder bei: http://www.dctp.tv der Seite von Alexander Kluge.
Diese Seite ist aber mit adobe-flash -player gebaut, sodaß sie nicht in allen Browsern aufzurufen geht.
Dort ist oben links ein Kreis: „Grosse Themen“ wo man blättern muß, bis zu
„Deutschland im Bombenkrieg“ dort: „Heim zur Hölle“- außerdem sind vielleicht interessant „Zootiere im Bombenkrieg“, (Dresden),

„Jorg Friedrich: Ich wollte zeigen, das war ein Krieg, nicht gegen eine Partei, eine Nazi-Bevölkerung.. das war gegen die Kreatur !“

und Videos: „Halberstadt“ und Minutenfilme, wie über die Feuerwehr vielleicht noch.

Wohnblockknacker4

{Die Bilder sind aus dem Videofilm und anderen Minutenfilmen bei dctp hier abgebildet}
——————————————————————————-
——————————————————————————-

Professor Freeman Dyson, ein Physiker im Operational Research Zentrum des berüchtigten Bomber Command schrieb 1984 diese Zeilen, die ganz klar den geplanten und durchgeführten Massenmord an deutsche Zivilisten belegen:

“ Ich habe mich krank gefühlt von dem was ich wußte. Ich habe mich viele Male dazu entschlossen, daß ich die moralische Pflicht hatte, auf die Straße zu rennen, um dem britischen Volk zu sagen, welche Dummheiten in seinem Namen begangen wurden. Aber ich hatte nicht den Mut dazu. Ich saß bis zum Ende im Büro und kalkulierte, wie man auf die wirtschaftlichste Weise weitere 100000 Leute ermordet.“

……………………………………………………………………..

Weitere Zitate und Internet-Adressen – bitte auf folgender Seite schauen:
https://einedeutscheweise2.wordpress.com/2014/01/31/bombenkrieg-heim-zur-holle/

Written by einedeutscheweise

24. Februar 2012 at 18:00

Umerziehung der Deutschen Arbeiter nach 1945

with one comment

(und nach 1918)
von Waffenstudent – der diese Artikel geschrieben hat als Kommentare
zum Artikel: „Umerziehung in Westdeutschland“ hier beispielsweise.

Solche Untersuchungen auf diesem Gebiete sind sehr selten zu finden, wenn überhaupt.
Es ging bei den Weltkriegen und in den Nachkriegszeiten den Alliierten darum die
deutsche Wirtschaftskraft zu zerstören (wie einige Zitate belegen), die auf Fleiß
und guter Ausbildung gebaut war und unserem Volk ein selbstständiges Dasein ermöglichte,
(ohne groß Kolonien auszubeuten).
Wie sagten die Großeltern schon zu den Kriegsgründen der Anderen für den Ersten Weltkrieg?
„Sie waren neidisch auf den Erfolg Deutschlands.“ Hierbei kann hinweisen man auf die
Betrachtung Gerd Schultze-Rhonhofs zur Bagdad-Bahn in seinem Buch:
„1939, Der Krieg, der viele Väter hatte“ oder auf http://www.vorkriegsgeschichte.de

____________________________________________________________________________________________

Die Umerziehung der deutschen Arbeiter nach 1945, erklärt am Beispiel des AEG-Dramas
____________________________________________________________________________________________

von Waffenstudent in 2006
— anschließend bitte weiterlesen bei der am Ende angegebenen Adresse / Url
den folgenden Teil:
Die kurze Zeit des “Deutschen Wirtschaftsfaschismus”
von Waffenstudent

deutsches Reich Briefmarke

deutsches Reich Briefmarke

Liebe Landsleute,

mit beispielhafter Eindringlichkeit wird angesichts der aktuellen und vielleicht auch allerletzten großen Industriedemontage in Germanien deutlich, mit welcher Artigkeit die braven Kommunionkinder vom Deutschen Gewerkschaftsbund gerade ihren besonderen letzten Aufstand der Anständigen ankündigen! Denn das, was in Nürnberg/Fürth bei AEG und bei weiteren Firmen, an anderen Standorten, die ebenfalls auf der aktuellen Demontageliste stehen, von Seiten der Gewerkschaft zur endgültigen Rettung der Arbeitsplätze in Form von Widerstand geleistet wird, ist doch ein heiteres Witzchen. Wer das nicht begreift, weil die geschichtlichen Zusammenhänge nicht bekannt sind, der erweitere sein historisches Wissen und betrachte die ereignisreiche Entwicklung im Rückblick auf das Nachkriegseuropa!

Die Deutsche Arbeitnehmerschaft ist heute überhaupt nicht in der Lage sich politisch zu Wehr zu setzen! Denn die wenigen nach der Kapitulation noch übrig gebliebenen wehrfähigen Deutschen wurden nach und nach umgebracht, in den Selbstmord getrieben oder sonstwie fertig gemacht! Kriegerisch und für die Besatzungsmacht gefährlich zur Wehr gesetzt, hat sich die Nationale Deutsche Arbeiterschaft nur einmal. Und das geschah nach 1945 und bezog sich gegen die drohende Demontage der gesamten deutschen Schlüsselindustrien. Dazu gehörten ganze Schiffswerften, Flugzeugbetriebe, Walzwerke, ganz große Maschinenfabriken und Automobilwerke wie zum Beispiel das VW-Werk und eine ganze hochmoderne Produktionsanlage zur Raketenherstellung, die mitsamt Personal nach Rußland “verlagert” wurde. Und es gibt nicht wenige russische Kombinate, die früher in Mitteldeutschland ansässig waren. Obwohl viele Fabriken und Anlagen von den Russen und Franzosen abmontiert wurden, widerstanden die Arbeiter in der Trizone unter Lebensgefahr dem sichtbaren Treiben der Sieger. Und daß dieser Widerstand erfolgreich verlief, und wie man ihn organisiert hatte, das kann in den alten Zeitungsarchiven nachgelesen werden.

In diesem Zusammenhang sollten die Maulhelden von Nürnberg darüber befragt werden, ob auch sie dazu bereit sind, sich mit der gleichen trotzigen Entschlossenheit und den Tod vor Augen, an die Maschinen anzuketten, die der Feind abtransportieren will! Seien Sie versichert, keiner von der ganzen AEG-Belegschaft wird hierfür nur einen Finger rühren. Und die einzige Verarschungsheldentat wird darin bestehen, daß man den viele Umstehenden demonstriert, wie man in der Lage ist, gemeinschaftlich eine Trillerpfeife zu bedienen! Denn es gibt derzeit nichts auf der ganzen Welt, mit dem man heute den politischen Gegner mehr erschrecken kann, als mit einem von fleißigen Gewerkschaftsfunktionären gründlichst einstudierten Trillerpfeifenchor. Nun zum angekündigten Geschichtsrückblick:

Mit dem beginnenden Koreakrieg war der Nationale Deutsche Widerstand gegen die neue Wirtschaftsordnung endgültig erledigt! Und das kam so: Einerseits konnte Besatzungskanzler Adenauer immer neue Kaninchen aus seinem Zylinder hervorzaubern und die Sieger in Staunen versetzen. Denn gedrillt in der Wehrmacht, dem Arbeitsdienst und der HJ war der Deutsche Arbeitnehmer bereit, 56 Stunden in der Woche zu arbeiten. Kriminalität im heutigen Sinne fand einfach nicht statt, und die Wohnungsschlüssel lagen für jeden leicht auffindbar irgendwo draußen unter einer Fußmatte. Kinder- und Altenpflege, das war unentgeltliche Gemeinschaftsaufgabe. Derart komfortabel, mit einer funktionierenden Volksgemeinschaft ausgestattet, konnte Adenauer mit einem homogenen Volk und dessen Wirtschaftsleistung bei den Westalliierten wuchern, die vor allem nach der Kapitulation alle Besatzer aufs Höchste überraschte, und von ihnen im Koreakrieg sehr willkommen geheißen wurde. Also gab sich unsere Besatzungsregierung alle Mühe, sich beim äußeren Feind und dem inneren deutschen Plebs mobilis anbiedern. Nachdem 1946 auf alliierten Befehl hin Millionen Deutsche verhungern mußten, gabs bei Adenauer zunächst genug zum Essen. Aktienbesitz von denjenigen Werken, die ursprünglich wertlos waren, weil die Fabriken demontiert werden sollten, machten aus Habenichtsen über Nacht Millionäre. Neue Parteien und Verbände kassierten widerrechtlich das ehemalige Nationalsozialistische Volksvermögen, und übten sich ihrerseits in neuer Willkürherrschaft. Der Wohnungsbau blühte, weil die jungen Eheleute bereit waren, gemeinsam mit Hacke und Schaufel rund um die Uhr zu schuften. Luxus, den kannte man nur aus dem Film. Und viele Hunderttausende an Tüchtigen, die wanderten aus nach Übersee oder gingen zur Fremdenlegion. So hatte man die geschlagene, unbefriedete und gedemütigte Bevölkerung erst einmal ruhig gestellt.

Das alliierte Problem war die Deutsche Jugend. Denn das Bildungsystem ermöglichte selbst in einklassigen Dorfschulen die Vorbereitung auf den Besuch eines Gymnasiums. Und alle durchschnittlichen Gymnasiasten lernten damals drei Fremdsprachen, beherrschten ein Musikinstrument, spielten mit im Schulorchester oder sonstwo, leiteten als Übungsleiter ehrenamtlich eine Jugendgruppe, drehten den Riesen am Reck und sprangen den Flick-Flak am Boden. Sie entwickelten eigenständig ihre Chemiekenntnisse, indem ständig neue Bomben gebastelt wurden, halfen mit im Haushalt, in der Landwirtschaft, beim Eigenheimbau und vor allem lasen und lasen und lasen sie viele, viele Bücher. Dabei mußten viele von ihnen noch recht lange Schulwege bewältigen, und für alle war der mehrfache obligatorische Kirchgang in der Woche selbstverständlich. Die Gymnasiasten der fünfziger Jahre waren die mit großem Abstand gebildetsten Jugendlichen, die Deutschland je aufzubieten hatte. Das gilt für BRD wie DDR. Und vor diesen Jugendlichen hatten die Besatzungsmächte durchaus Respekt. Und das war die andere, den Alliierten sehr unangenehme Seite des beginnenden deutschen Wirtschaftswunders und erstarkendem deutschen Selbstvertrauen. Eine Kadettenschule in der SBZ wurde bald wieder geschlossen, weil sie Deutschnationales Gedankengut vermittelte. Der Schillerjugend und der Deutschen Jugend Ost entzog man in der Trizone den Nährboden, indem man sie unterwanderte und kriminalisierte. Viele andere Gruppen blühten im Verborgenen weiter, indem sie zum Beispiel unbemerkt in Vereinen und Korporationen untertauchten. Also überlegten sich die Alliierten, wie man diesen quirligen Unruheherd, nämlich die Deutsche Jugend, dauerhaft ruhig stellen könnte. Und da kam die Idee mit der Montanunion, die dem wirtschaftlichen Autarkiebestreben des Großdeutschen Reiches und der alten biologischen Veranlagung der Germanen nach persönlicher Unabhängigkeit diametral entgegen standen. Damit hatte man den idealen Sargnagel für die BRD gefunden!

Das Schicksal für die Deutschen Arbeiter der Faust und des Hirn, als eigenständige Kraft, sollte mit dem Abschluß der Römischen Verträge endgültig erledigt werden. Und es wurde mit einer Perfektion erledigt, die alle Betroffenen mit Durchblick entsetzte.

Und jetzt ging es wirklich Schlag auf Schlag. Während der Deutsche Arbeitnehmer schuftete, übernahmen für ihn völlig unbemerkt sogenannte Widerstandskämpfer, Deserteure, Verräter, Fahnenflüchtige (Klunker-ÖTV) und Feindagenten die Positionen bei den Verbänden. Und diese Verbände wiederum bildeten sehr bald zusammen mit den Besatzungsmedien und Kirchen ein in sich geschlossenes antideutsches Geflecht mit semipermeabler Wand, das für nationale Interessen völlig unüberwindbar wurde. Dann begann die BRD-Überfremdung: Zuerst drohten die Italiener mal wieder damit, zum Feind überzulaufen. Diesmal überlegte der Natostaat von den Amerikanern zum Kommunismus überzulaufen; und in der Tat, die kommunistische Partei in Italien war im Erstarken. Um der italienischen Regierung innenpolitische Entlastung zu verschaffen, konstruierte man den Gastarbeiter, der eigentlich nichts anderes als unser alter Fremdarbeiter war. Die Gesetzesvorlagen für den ersten Gastarbeiterstatus stammten noch von Herrn Reichsrüstungsminister Speer. Dem Deutschen Arbeiter erklärte man, daß er ab sofort viel zu gut ausgebildet sei, um an seinem Arbeitsplatz zu putzen und zu kehren, und daß dafür jetzt die ungebildeten Spaghettifresser zuständig seien. Auf diese Weise wurde ganz geschickt unter der ehemals solidarischen Arbeitnehmerschaft, die bereit war, jede dreckige Arbeit auszuführen, sofern diese der Sache diente, ein neues Klassendenken eingeführt. Um Titos Jugoslawien neutral und blockfrei zu erhalten, mußte die BRD die ehemaligen Balkanpartisanen als willkommene Gastarbeiter deklarieren. Überall in den europäischen Mitgliedstaaten der NATO, in denen die kommunstischen Parteien erstarkten und in denen zugleich die Natomitgliedschaft gefährdet schien, wurden Gastarbeiterkontingente in die BRD entsandt. Nach Spanien folgten Griechenland, Portugal und die Türkei. Dabei waren die Erpessungsversuche der Türkei, die ganz offen den Schulterschluß mit dem Warschauer Pakt diskutierte, besonders erfolgreich, wie man heute überall in Deutschland sehen kann.

Damit hatte die Nato ihre Probleme in Italien, Jugoslawien, Spanien, Portugal, Griechenland und der Türkei zunächst einmal gelöst, aber in Wirklichkeit waren die Probleme nur nach Westdeutschland verlagert worden, denn hier kochten die nationalen Emotionen hoch. Schließlich saßen immer noch Wehrmachtsangehörige unschuldig in Italien im Knast, oder sie wurden von Titos Schergen aus dem Reichsgebiet verschleppt und ermordet. Dann gab es das ungelöste Südtirolproblem mit deutschen Bombenlegern sowie die für Wehrmachtangehörige unbegreiflichen Reparationsforderungen der Italiener an die BRD. Dazu die gefangenen deutschen Soldaten im holländischen Breda sowie die unsolidarische späte Kriegserkläung der Türkei an das Großdeutsche Reich. All das waren Umstände, die von den meisten Wehrmachts- und Bundeswehrangehörigen nicht wortlos hingenommen wurden. Und so kam es, daß die ganze Gastarbeitertruppe hier lange Zeit keine rechten Freunde finden konnte. Daher bediente sich der Weststaatsapparat eines billigen Tricks. Man befahl den Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden einfach ausgewählte deutsche Arbeitnehmerlöhne weit über das betriebswirtschaftlich vertretbare Maß zu erhöhen. Gleichzeitig wurde den betroffenen Arbeitnehmern eingebläut, daß sie aufgrund des nun gezahlten hohen Lohnes, fachlich uneinholbar weit über allen anderen und natürlich vor allem den Gastarbeitern stünden, und daß diese ja eigentlich nur als Handlanger, Zuarbeiter und Lückenbüßer für die deutschen Facharbeiter fungieren sollten. Damit hatte man die Volksgemeinschaft in den Betrieben abgeschafft, ohne daß darüber überhaupt diskutiert worden wäre. Derart hoffiert und beruhigt zugleich, nahm der deutsche Arbeiter diese fatale Entwicklung gelassen hin, wohlglaubend, daß die Gastarbeiter und Polen, Russen, Chinesen und so weiter, fachlich nie eine ernsthafte Konkurrenz bei seiner eigenen zukünftigen Bewerbung um einen Arbeitsplatz darstellen können. Und allen, die vom hohen Niveau des böhmisch-tschechischen Maschinenbaus oder der Akkuratesse der polnischen Handwerker sowie der russischen Improvisationskunst schwärmten, weil sie diese im letzten Weltkrieg hautnah erlebten, wurde kurzerhand das Mikrophon abgestellt, wenn immer das möglich war.

Parallel zur Einwanderung von den Gastarbeitern erfolgte die Auswanderung der deutschen Firmen mit ihren einfachen Arbeitsplätzen. Dabei wurde fast jede Auslagerung vom Staatsapparat als eine großartige nationale Leistung gefeiert und sogar noch finanziell gefördert. Aber auf die lästige Gretchenfrage, warum der dumme noch unausgebildete Chinese mit einem in Deutschland hervorragend funktionierenden Stahlwerk besser umgehen kann, als eine erfahrene deutsche Belegschaft, daß konnte man lange noch nicht richtig vermitteln. Aber auch hier lieferte man bald die in Baldrian eingelegte Erklärung nach, und die lautete Solidarität. Deutschland verkündete vor den Völkern der Welt seine “Internationale Solidarität”. Und es wurde vom Deutschen Arbeitnehmer verlangt, daß er an einen hypothetisch angenommenen technischen dynamischen Entwicklungsverlauf glauben sollte, der dem deutsche Arbeitnehmer fachlich immer den weltweiten Spitzenplatz garantieren würde. Gerade deshalb sollten alle einfachen Tätigkeiten nach und nach im Ausland ausgeführt werden, sofern die dadurch frei werdenden Arbeitsplätze in Deutschland auf eine neue höher entwickelte technische Ebene verlagerbar und einsetzbar würden. Und damit die ganze Argumentation auch wirklich wasserdicht wurde, erklärte man noch schnell ex Kathedra, daß deutsche Kinder sowieso und auch immer intelligenter sind als alle anderen. Und daß jeder deutsche Schüler mit hinreichend guten Kenntnissen in Naturwissenschaft und ausgestattet mit einem komfortablen EDV-Wissen, einen Anspruch auf einen garantiert lebenslang sicheren Arbeitsplatz in der BRD hat. (Zur Sicherheit wurden noch ganz schnell die Schulnoten abgeschafft.) Und die paar Jugendlichen, die hier möglicherweise aus der Reihe fallen sollten, die wollte man ganz einfach in öffentlich geförderten Sozialeinrichtungen verstecken. Diese Fata Morgana eines nur nach Kleinkinderwünschen funktionierenden Beschäftigungsmodells mußte den Deutschen jetzt nur noch von Wahl zu Wahl werbewirksam verkauft werden. Damit das möglichst reibungslos ablaufen konnte, änderte man ganz schnell die geographischen und historischen sowie die ökonomischen Bildungsanforderungen an Schulen und Hochschulen, indem jede Betriebsstruktur, die irgendwie ohne staatlichen Fördergelder funktioniert, als total rückständig und längst überholt bezeichnet wurde. Selbst das Denkmodell eines autarken Wirtschaftssystem im Sinne vom Großdeutschen Reich, welches ja zumindest ansatzweise funktioniert hat, durfte auch nur skizzenhaft nicht mehr diskutiert werden. Atlanten und Schulbücher wurden so lange jährlich neu geschrieben und gedruckt, bis keiner mehr in der Lage war, hieraus historisch verwertbare Wirtschaftstatsachen abzuleiten.

Ich fasse zusammen, Gewerkschafter nebst allen anderen Funktionären, wie auch Bürgermeister, müssen an die Absolutheit des technischen Fortschritts und die internationale Solidarität glauben. Daher begünstigen diese immer die Verlagerung von Arbeitsplätzen aus Deutschland. Und wer sich von ihnen querstellt, der wird gefeuert. Der einzelne Arbeitnehmer selbst ist längst zum betriebswirtschaftlichen Analphabeten verkommen, der gar nicht mehr weiß, wie die Wirtschaftsvorgänge wirklich funktionieren. Und die aktuelle Arbeitnehmerschaft, in ihrer Gemeinschaft, die hat nie lernen müssen, für ihre eigenen Interessen zu kämpfen. Belegschaften Deutscher Betriebe haben immer nur ihre Solidarität mit vermeintlich HIV-infizierten Sechszehenbuntfußindianern am Äquator bekundet. Daher ist dieses staatlich verordnete AEG-Theater die reinste Verarschung. Das einzige, was den Arbeitnehmern wirklich helfen würde, wäre ein derartiger Umstand, daß sich aus nationaler Solidarität heraus Millionen von Deutschen spontan dazu entschließen, ein AEG-Produkt zu kaufen und dieses sofort mit 30% anzahlen, allerdings nur unter der Bedingung, daß an alter Stätte weiter produziert wird. Die Gewerkschaft und Nürnberger Stadtverwaltung zusammen mit allen in Bayern Beschäftigten können ja schon mal mit dem diesbezüglichen Prozedere beginnen. Als letzten Ausweg verweise ich auf die Handlungsweisen der Nationalen Deutschen Arbeitnehmerschaft bei der erfolgreichen Verhinderung der angeordneten Demontagen in den Westzonen. Ausreichendes Arbeitsmaterial hierzu lagert in den Westdeutschen Zeitungsarchiven.

____________________________________________________________________________________
PS: Der Beitrag wurde von mir persönlich anno 2006 verfasst und in mehreren Foren platziert, welche es aber leider inzwischen nicht mehr gibt!

NACHTRAG – PLAGIAT:

Türkische Gastarbeiter kamen auf Druck der internationalen Finanz

Nach den verheerenden Schäden des Zweiten Weltkrieges erholte sich Deutschland zu Ende der 1940er Jahre erstaunlich schnell. Bereits 1950 überschritten die Reallöhne das Vorkriegsniveau, die Wirtschaft boomte enorm. Es war die Zeit des sogenannten Wirtschaftswunders. In dieser Situation benötigte die deutsche Industrie immer mehr Arbeitskräfte. Um diesen Bedarf zu decken, schloss die Bundesregierung ab 1955 Anwerbeabkommen mit verschiedenen Staaten; das bekannteste davon ist wohl jenes mit der Türkei aus dem Jahr 1961. Eine schöne Geschichte mit einem Haken: Sie ist ein Mythos. Heike Knortz weist in ihrem Buch “Diplomatische Tauschgeschäfte“ auf die wahren Gründe der Anwerbeabkommen hin.
www.amazon.de

(eine Rezension von dort am Ende des Artikels)

Um ihre wirtschaftlichen Probleme in den Griff zu bekommen und die Länder zu stabilisieren, forcierten zuerst Italien, danach aus ähnlichen Gründen Spanien und Griechenland die Anwerbeabkommen. Die Entsendestaaten erhofften sich vielfältige Vorteile aus der Arbeitsmigration: Durch die Devisen, die die Gastarbeiter in ihre Heimatländer überwiesen, sollte der eigene Devisenmangel zumindest gedämpft werden. Außerdem würde dadurch die drückende negative Handelsbilanz teilweise ausgeglichen. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Entlastung des eigenen Arbeitsmarktes. Zusätzlich erhofften sich die Entsendeländer, dass die Gastarbeiter in Deutschland mit modernen Produktionsmethoden vertraut würden und dieses Wissen auch in ihren Heimatländern einbringen würden. Was wichtiger war: Die Juden brauchten einen Freund im Mittleren Osten – die Türken konnten als solche dienen.

Skepsis in Deutschland, Druck aus den USA

bitte weiterlesen – auch den Artikel Die kurze Zeit des “Deutschen Wirtschaftsfaschismus”

https://einedeutscheweise2.wordpress.com/2014/01/29/umerziehung-der-deutschen-arbeiter-nach-1945-teil-2/

Written by einedeutscheweise

24. Februar 2012 at 17:00

Warum folgten die Deutschen Hitler?

with one comment

Hier sind einige der Aussagen aufgeschrieben, von denen wir einige auch manchmal von der Generation gehört haben, die in den 30-er Jahren lebte. z.B. braucht man nur hier die Rede Philipp Scheidemanns (SPD) zu lesen, um zu sehen, wie es wirklich war, wie Viele dachten nach dem Ersten Weltkrieg. Diese Zusammenhänge sind zur Zeit leider einigen Zeitgenossen nicht bekannt. Doku und Film aus Hollywood gibt Vielen das trügerische Gefühl, sie hätten die Zeit selbst erlebt.

Friedrich Kurreck an den Pfarrer der Gemarker Kirche in Wuppertal: Antwort auf die Frage von Jugendlichen in einem Gottesdienst, warum die Deutschen vor 75 Jahren Adolf Hitler nachgelaufen seien.

Friedrich Kurreck Offenbach den 17. Mai 2009
Xxxxxxxxxxxxxxxx 99
99999 Offenbach

An die
Gemarker Kirche
z.Hd. Herrn Pfarrer Nüllmeier
Gemarker Straße
42275 Wuppertal-Barmen

Betr.: Frage nach dem „Warum?“, Gottesdienst am 17. Mai 2009

Sehr geehrter Herr Pfarrer Nüllmeier,
im heutigen Gottesdienst fragten Jugendliche Ihrer Kirchengemeinde, warum denn vor 75 Jahren die Deutschen Adolf Hitler nachgelaufen sind. Anscheinend können sie das nicht fassen. Das ist verständlich, wird ihnen doch von unseren Meinungsmachern und Politikern, in Schulen, Kirchen und auf Universitäten, tibetanischen Gebetsmühlen gleich, nur die Geschichte eingehämmert, die von den Siegern geschrieben wird, und nicht die „Geheime Geschichte“, die die wahren Ursachen der Ereignisse birgt. Daß die Sieger in ihrem „Buch der Geschichte“ am Dritten Reich kein gutes Haar lassen, ist — aus bestimmten Gründen — verständlich. Und so wird das Positive, das es zweifelsohne im Dritten Reich auch gegeben hat, unter den Tisch gekehrt. Deshalb können sie in den Deutschen jener Zeit doch nur die „Deppen des XX. Jahrhunderts“ sehen.
Aus diesem Grunde sehe ich mich, als Angehöriger dieser Deppen-Generation (Jahrgang 1914), veranlaßt, die in den Raum gestellte Frage nach dem „Warum“, allgemeinverständlich zu beantworten.

Nach dem Ersten Weltkrieg diktierten die Sieger der ersten demokratischen Regierung auf deutschem Boden Wahnsinns-Bedingungen, die zu erfüllen sie nicht in der Lage war, aber, die Faust im Nacken spürend, unerbittlich erfüllen mußte. Nach der, nur durch eine während des Krieges verhängte Aufrechterhaltung der „Hungerblockade“ erzwingbaren Unterschrift unter den „Friedensvertrag von Versailles“, der, da die Deutschen zur Mitgestaltung nicht zugelassen waren, sondern nur zu unterschreiben hatten, ein lupenreines Diktat war, befaßte sich Philipp Scheidemann (SPD), Ministerpräsident an der Spitze einer Koalition aus SPD, Zentrum und DDP, ausführlich mit den unheilvollen Auswirkungen einer Vertragsunterzeichnung. Scheidemann, der am 9. November 1918 vor der Rampe des Reichstages aus die „Deutsche Republik“ ausgerufen hatte, erklärte am 12. Mai 1919 in der „Deutschen Nationalversammlung“ unter stürmischen Beifall u. a.:

„Die Deutsche Nationalversammlung ist heute zusammengetreten, um am Wendepunkt im Dasein unseres Volkes gemeinsam mit der Reichsregierung Stellung zu nehmen zu dem, was unsere Gegner Friedensbedingungen nennen. …

Unser Volk am Leben zu erhalten: das und nichts anderes ist unsere Pflicht. Wir jagen keinen nationalen Traumbildern nach, keine Prestigefragen und kein Machthunger haben Anteil an unseren Beratungen. Das Leben, das nackte arme Leben müssen wir für Land und Volk retten.

Heute, wo jeder die erdrosselnde Hand an der Gurgel fühlt, lassen Sie mich ganz ohne taktisches Erwägen reden: was unseren Beratungen zugrunde liegt, ist dies dicke Buch, in dem hundert Absätze beginnen: Deutschland verzichtet, verzichtet, verzichtet! Dieser schauerliche und mörderische Hexenhammer, mit dem einem großen Volke das Bekenntnis der eigenen Unwürdigkeit, die Zustimmung zur erbarmungslosen Zerstückelung abgepreßt werden soll, dies Buch darf nicht zum Gesetzbuch der Zukunft werden. … Deutschland wird, wenn die Bedingungen angenommen würden, nichts mehr sein eigen nennen, was außerhalb dieser seiner Grenzen liegt. Die Kolonien verschwinden, alle Rechte aus staatlichen oder privaten Verträgen, alle Konzessionen und Kapitulationen, alle Abkommen über Konsulargerichtsbarkeit oder ähnliches, alles verschwindet! Deutschland hat im Ausland aufgehört zu existieren! Das genügt noch nicht: Deutschland hat Kabel (Übersee-Nachrichtenwege) — sie werden ihm genommen, Deutschland hat Funkstationen — drei Monate nach Inkrafttreten des Friedensvertrages dürfen diese Stationen nur noch Handelstelegramme versenden und nur unter Kontrolle der Verbündeten! Also Herauswurf aus der Außenwelt und Abschneiden von der Außenwelt, denn was für Geschäfte zu machen sind unter Kontrolle der Konkurrenten und des Vertragsgegners, das braucht nicht ausgemalt zu werden. …

… Dem Auslande zu, ohne Schiffe — denn unsere Handelsflotte geht in die Hände des Verbandes über — ohne Kabel, ohne Kolonien, ohne Auslandsniederlassungen, ohne Rechtsschutz, ja selbst ohne das Recht mitzuwirken bei der Festsetzung der Preise für die von uns als Tribut zu liefernden Waren. …

Ich frage Sie: wer kann als ehrlicher Mann — ich will nicht sagen als Deutscher — nur als ehrlicher, vertragstreuer Mann solche Bedingungen eingehen? Welche Hand müßte nicht verdorren, die sich und uns in solche Fesseln legt? Und dabei sollen wir die Hände regen, sollen arbeiten, die Sklavenschichten für das internationale Kapital schieben, Frondienste für die ganze Welt leisten! Den Handel im Auslande, die einstige Quelle unseres Wohlstandes, zerschlägt man und macht man uns unmöglich.

Und im Inland? Die lothringischen Erze, die oberschlesische Kohle, das elsässische Kali, die Saargruben, die billigen Lebensmittel Posens und Westpreußens, alles soll außerhab unserer Grenzen liegen.

Ich will Ihnen nicht alle die großen und kleinen Schlingen nachweisen, in deren Gesamtheit sich ein großes Volk zu Tode verstricken soll, getreu dem Worte des Feindes: ‚Wenn Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel zu treiben beginnt, ist dieser Krieg umsonst geführt worden.‘ (So der britische Kriegsminister Winston Churchill in „The Times“ im April 1919.)

Dieser Vertrag ist nach Auffassung der Reichsregierung unannehmbar. Der Vertrag ist so unannehmbar, daß ich heute noch nicht zu glauben vermag, die Erde könne solch ein Buch vertragen, ohne daß aus Millionen und Abermillionen Kehlen der Ruf erschallt: ,Weg mit diesem Mordplan!‘…

…Ich danke allen, aus denen ein empörtes Herz spricht. Ich danke vor allem und erwidere in unwandelbarer Anhänglichkeit das Gelöbnis der Treue, das gerade jetzt aus Wien zu uns herüberschallt. Brüder in Österreich, die auch in der dunkelsten Stunde den Weg zum Gesamtvolk nicht vergessen: wir grüßen euch, wir danken euch, und wir halten zu euch! — Ich rechne nicht mit den anderen, denen der Käfig noch nicht dicht genug geflochten, noch nicht eng, noch nicht martervoll genug ist, der Käfig, in den das ,deutsche Tier‘ gesperrt werden soll.

Wird dieser Vertrag wirklich unterschrieben, so ist es nicht Deutschlands Leiche allein, die auf dem Schlachtfeld von Versailles liegen bleibt, dabei werden als ebenso edle Leichen liegen das ,Selbstbestimmungsrecht der Völker‘, die ,Unabhängigkeit freier Nationen‘, der ,Glaube an all die schönen Ideale‘ unter deren Banner der Verband zu fechten vorgab, und vor allem der ,Glaube an die Vertragstreue‘! Eine Verwilderung der sittlichen und moralischen Begriffe ohnegleichen, das wäre die Folge eines solchen Vertrages von Versailles…“

Auffällig ist, daß Scheidemann hier nie von „Siegern“ gesprochen hat, sondern nur vom „Verband“. Sieger gab es 1918 ja auch nicht, nur einen von beiden Seiten vereinbarten Waffenstillstand, der dann von der Gegenseite infam mißbraucht wurde, indem sie uns ihre Friedensbedingungen diktierte.

Zum Gelöbnis der Treue aus Wien wäre hinzuzufügen, daß die „Österreichische Nationalversammlung“ am 3. April 1919 alle Herrscherrechte der Habsburger aufhob, deren Vermögen einzog und alle Angehörige des Hauses Habsburg-Lothringen des Landes verwies, sofern sie nicht auf ihre Vorrechte verzichteten. In der ersten Verfassung Österreichs, die sich die Österreicher selbst gegeben haben, war festgeschrieben: „Deutsch-Österreich ist Teil des Deutschen Reiches“.

Der Republik Österreich jedoch wurde die „Führung des Namens Deutsch-Österreich“ und der „Anschluß an das Deutsche Reich“ vom Verband verboten.

So betrachtet ist die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich am 13. März 1938, die von der österreichischen Bevölkerung im ganzen Lande mit inbrünstigem Jubel gefeiert wurde, doch nichts anderes, als eine verspätete Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechts, in diesem Falle, das der Österreicher. Für dieses Recht „aller“ Völker auf Selbstbestimmung ist angeblich doch Amerika 1918 in den Ersten Weltkrieg eingetreten! Auch das ist eine Lüge, denn der wirkliche Grund war, daß Amerika England und Frankreich, damit diese Länder überhaupt einen Krieg führen konnten, massiv mit Kriegsmaterial beliefern mußte, welches die amerikanischen Bankenhaie finanzierten, und, bei einem Sieg der deutschen Truppen, sie ihre Milliarden und Abermilliarden an Dollar in den Sand gesetzt hätten.

Nun werden Sie fragen, warum, trotz Scheidemanns Warnungen vor den bei Vertragsunterzeichnung auf uns zukommenden trostlosen Zeiten mit Arbeitslosigkeit, Hunger und Armut, der Vertrag von Versailles dennoch unterschrieben wurde. Auch dafür gibt es eine ganz simple Erklärung: Die von England während des Ersten Weltkrieges über Deutschland verhängte „Hungerblockade“. Dieser Hexenhammer sauste allein auf wehrlose Frauen, Kinder und Greise grausam nieder, denn die an den Fronten kämpfenden deutschen Soldaten, mußten, um kämpfen zu können, doch mit Nahrungsmitteln versorgt werden.
Auch noch nach dem Schweigen der Waffen wurde diese Hungerblockade aufrechterhalten und erst, nachdem sich das Deutsche Reich in allen Punkten dem Versailler Diktat unterworfen hatte, im Sommer 1919 aufgelöst.

Während dieser Hungerblockade starben in Deutschland und Österreich über 1.000.000 Zivilisten an Hunger.

Am 13. Dezember 1918, als die Deutschen um Erlaubnis baten, Weizen, kondensierte Milch, Medikamente usw. einführen zu dürfen, wurde ihre Bitte abgewiesen.

In Böhmen, bis Ende des Ersten Weltkrieges noch ein Gau Österreichs, wurden im Februar 1919 zwanzig v. H. der Säuglinge tot geboren, vierzig v. H. starben im ersten Lebensmonat. Erst als der Kommandierende General der Britischen Rheinarmee, Lord Plumer, seiner Regierung mitteilte, daß seine Soldaten das Geschrei der hungernden Kinder nicht mehr ertragen könnten, wurde die Blockade teilweise gelockert.

Diese von Scheidemann aufgezeigten katastrophalen Zukunftsaussichten für die Deutschen, werden durch den trostlosen Zustand, in dem sich die Weimarer Republik in den endzwanziger Jahren dann befand, mehr als nur bestätigt. Da der „Verband“ unerbittlich auf pünktliche Zahlung der Reparationsraten pochte und jegliche Einsicht vermissen ließ, war das Ende der ersten Republik auf deutschem Boden vorausschaubar. Ihre über dreißig politischen Parteien und deren korruptes Agieren, beschleunigten diesen Prozeß des Untergangs.

Als ich zu Ostern 1931 die Schule verließ und mich um eine Lehrstelle bewarb, gab es in Deutschland an die sechs Millionen Arbeitslose, die alle Arbeit suchten, und, wie heute auch, keine fanden. Lehrstellen aber gab es, durch den Niedergang der deutschen Wirtschaft, als Folge der Erfüllung der rigorosen Bedingungen des Versailler Diktats, nur wenige, wenn überhaupt. Und um diese wenigen Stellen bewarben sich viele, viele Schulabgänger. Wer kein Glück bei der Suche nach einer Lehrstelle hatte, blieb gnadenlos auf der Strecke, und folglich ohne Aussicht auf einen Arbeitsplatz in der Zukunft. Ihre Jugendlichen, sehr geehrter Herr Pfarrer, die heute Ihren Gottesdienst eindrucksvoll mitgestaltet haben, werden in der Lage sein, sich in die damalige Situation meiner Generation hineinzuversetzen. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Suchen sie in kurzer Zeit doch auch eine Lehrstelle mit anschliessendem festen Arbeitsplatz.

Ist es bei diesem trostlosen Zustand denn so abwegig, wenn, bei der damals herrschenden Arbeitslosigkeit, wie sie auch heute zu verzeichnen ist, meine Generation ihre ganze Hoffnung auf einen Mann setzte, der ihr Arbeit versprach? Bei einer ideologisch ungetrübten Betrachtung, doch wohl nicht! Andernfalls müßten wir damals ja Idioten gewesen sein. Das aber waren wir beileibe nicht. Wir wollten nur Arbeit haben, und keine Almosenempfänger sein! Und daß dieser Mann, Adolf Hitler, nicht, wie bei heutigen Politikern üblich, nur leere Versprechungen gemacht, sondern sie auch gehalten hat, das beweist doch die Tatsache, daß nach seiner Regierungsübernahme die Arbeitslosenzahl rapide zurückging, und im Jahr 1937 unter der Millionenmarke lag. Auch diese Letzten kamen wieder in Arbeit, als wir in einen Krieg ziehen mußten, der uns wieder einmal aufgezwungen wurde. Jawohl, sie lesen richtig, aufgezwungen wurde, denn wir — und unsere Regierung — haben ihn nicht gewollt, was leicht bei Historikern nachzulesen ist, die ihrer beruflichen Pflicht als Historiker gerecht werden, die allein darin besteht, Geschichtsabläufe der Nachwelt so zu vermitteln, wie sie sich wirklich zugetragen haben, und nicht so, wie sie sich zugetragen haben sollen.

Zu dieser Kategorie nur rein wissenschaftlich arbeitender Historiker gehört der Mainzer ZDF-Geschichtspanscher Guido Knopp, der seine Dokumentarfilme, wie ich ihm oft nachgewiesen habe, manipuliert, nicht. Deshalb sollten seine sogenannten „Dokumentarfilme“ mit gebotener Skepsis betrachtet werden.

Hier nur ein Beispiel Knopp’scher Manipulationslust:

Den „Dokumentar“-Film „Gotenhafen — Hafen der Hoffnung“ ließ er einläuten mit der Goebbelsfrage: „Wollt ihr den totalen Krieg“. Jetzt frage ich: Warum?

Wer diesen Film gesehen hat, der kann aus einer solchen Einläutung doch nur den einzigen Schluß ziehen, daß die 5.348 Flüchtlinge, Verwundete und Marinehelferinnen, die, an Bord der mit einem weithin sichtbaren „Roten Kreuz“ versehenen „Wilhelm Gustloff“, Rettung vor Stalins, durch Ilja Ehrenburg zum Morden und Vergewaltigen deutscher Frauen aufgehetzten Rotarmisten suchten, aber am 30. Januar 1945 auf der Höhe von Stopmünde vom russischen U-Boot S 13“, trotz sichtbarem „Roten Kreuz“, gnadenlos torpediert und ins eiskalte Wasser befördert wurden, und dabei jämmerlich absoffen, selbst Schuld an ihrem Tod haben, weil sie „diesen“ Krieg, den „Totalen Krieg“, doch gewollt hätten.

In seiner Rede am 18. Februar 1943 im Berliner Sportpalast stellte Reichspropagandaminister Dr. Joseph Goebbels zwar die Frage: „Wollt Ihr den Totalen Krieg?“, das ist richtig. Richtig ist auch, daß diese Frage von den Anwesenden jubelnd mit einem „Ja“ beantwortet wurde. Auch letzteres wird von den mit der Gnade der späten Geburt Beglückten als total idiotisch verstanden.

Daß diese Frage aber erst nach dem 23. Januar 1943 gestellt wurde, dem Tag, an dem die Kriegstreiber Churchill und Roosevelt in Casablanca zusammenkamen und dort einmütig beschlossen, daß „ohne eine ,Bedingungslose Kapitulation‘ es keine Waffenruhe mit den Achsenmächten geben werde“, ist nur wenigen bekannt, und zwar nur jenen, die sich mit den wahren Ursachen des Ausbruches des Zweiten Weltkrieges befaßt haben. Jemanden, wie dem ZDF-Hofhistoriker Guido Knopp, der mit seinen vielen Dokumentarfilmen und den dazu mitgelieferten Büchern, seine Nase schon vergoldet hat, dem müßte dieser Zeitunterschied, der alles in einem ganz anderen Licht erscheinen läßt, bekannt sein. Um so schäbiger sein widerwärtiges Verhalten! So gesehen, kann die Einblendung: „Wollt Ihr den Totalen Krieg?“ auch als Betrug, begangen an seinen geschichtsunkundigen Zuschauern, und als Verhöhnung der Gustloff-Opfer gewertet werden.

Das ZDF auf diesen Zeitunterschied, der die Goebbelsfrage in einem ganz anderen Licht erscheinen läßt, angeschrieben, und auf die völlig unangebrachte Einläutung des Gustloffs-Filmes hingewiesen, die ich als Schuldigsprechung der Gustloff-Opfer an ihrem eisigen Tod in der Ostsee bezeichnete, erhielt ich zur Antwort, daß dies nicht Absicht gewesen sei. Vielmehr sollte nur auf den „Zynismus der NS-Machthaber“ hingewiesen werden. Was das mit Zynismus zu tun haben soll, ist mir unerklärlich.

Weit wichtiger aber ist, hier festzuhalten, daß die beiden Kriegstreiber, Churchill und Roosevelt, mit ihrer Forderung nach einer „Bedingungslosen Kapitulation“, ihren Krieg unnötig verlängert, und so auch noch Schuld am Tod weiterer Millionen Menschen (auf beiden Seiten) auf sich geladen haben, die, ohne ihre hirnrissige Forderung, am Leben hätten bleiben können. Denn, welches Volk, erst Recht das deutsche Volk mit seinen gemachten trüben „Versailles-Erfahrungen“, legt schon seine Waffen nieder, und begibt sich freiwillig in die ihm bevorstehende Knechtschaft? Wer von Versailles weiß, was alles auf ihn zukommen kann, wenn er die Waffen niederlegt, dem bleibt letztendlich doch keine andere Wahl, als bis zur letzten Patrone, und auch darüber hinaus noch, zu kämpfen. Auch eine Betrachtung geschichtlicher Vorgänge, wohl die richtigere Art. Jedoch, Menschenleben zu schonen, dafür brachten diese beiden Edelknappen kein Verständnis auf.

Meine Behauptung von dem uns „aufgezwungenen“ Krieg (Seite 4), kann ich durch folgende Zitate beweisen:

Der britische Kriegsminister (1919-1921) Winston Churchill schrieb im April 1919 in der Londoner Tageszeitung „The Times“ u.a.:

„Sollte Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel zu treiben beginnen, so haben wir diesen Krieg umsonst geführt.“

Und der Brite Robert G. Vansittart, seit 1930 ständiger Unterstaatssekretär im Foreign Office, bestätigt Churchill indirekt, indem er in „Even now“ (1933) schreibt:

„Wenn Hitler fehlschlägt wird sein Nachfolger der Bolschewismus sein; wenn er Erfolg hat, wird er innerhalb von fünf Jahren einen europäischen Krieg bekommen.“

Und da Hitler mit seinem „Arbeitsbeschaffungsprogramm“, so der Sammelbegriff für alle Maßnahmen des Dritten Reiches, die der Behebung der Arbeitslosigkeit in Deutschland ab 1933 dienten, erfolgreich war, bekam er den von Vansittart prophezeiten Krieg.

Jetzt meine Frage an all die, die heute behaupten, daß sie, in gleicher Lage, anders gehandelt hätten:

Warum sollten wir denn einen Mann vom Sockel stürzen, der „nachweisbar“ Gutes für uns und unser Land geleistet hat? Es war doch nicht „alles“ schlecht im Dritten Reich, wie man es unserer Jugend heute suggeriert. Im mitteldeutschen Staat, in der „Deutschen Demokratischen Republik“ (DDR), war auch nicht „alles“ schlecht. Wenn nun jemand in diesen beiden Feststellung etwa eine Verherrlichung schon lange verblichener diktatorischer Regime wittert, dann habe ich zwei weitere Zitate von Engländern parat, die man wirklich als eine Verherrlichung Hitlers bezeichnen kann, ja, bezeichnen muß:

Der britische liberale Politiker und ehemalige Premierminister David Lloyd George gewährte am 17. September 1936 „Daily Express“ ein Interview über seinen Besuch bei Hitler am 4. September 1936. Hier eine Wiedergabe in Kurzform:

„Ich sprach mit Hitler. …

Mit Recht hat er in Nürnberg erklärt, seine Bewegung habe in vier Jahren ein neues Deutschland geschaffen. Es ist nicht mehr das Deutschland des ersten Jahrzehnts nach dem Kriege, gebrochen, mutlos und niedergeschlagen in Sorge und Ohnmacht. Es ist jetzt voller Hoffnung und Vertrauen, voll eines neuen Gefühls der Entschlossenheit, sein eigenes Leben ohne jede Einmischung fremder Einflüsse zu führen.

Zum ersten Mal nach dem Kriege herrscht ein allgemeines Gefühl der Sicherheit. Die Menschen sind fröhlicher. Über das ganze Land verbreitet sich die Stimmung allgemeiner Freude. Es ist ein glücklicheres Deutschland. Überall habe ich das gesehen, und Engländer, die ich während meiner Reise traf und die Deutschland gut kannten, waren von dem Wandel sehr stark beeindruckt.

Dieses Wunder hat ein Mann vollbracht. …

Dies ist die neue Stimmung unter der deutschen Jugend. Mit fast religiöser Inbrunst glaubt sie an die Bewegung und an ihren Führer. Das hat mich mehr als alles andere beeindruckt, was ich während meines kurzen Aufenthaltes im neuen Deutschland erlebt habe. Es herrscht dort eine Atmosphäre der Erweckung, außergewöhnlich wirkungsvoll für die Einigung der Nation.

Katholiken und Protestanten, Preußen und Bayern, Unternehmer und Arbeiter, reich und arm wurden zu ‚einem‘ Volk zusammengeschlossen.

Konfessions-, Stammes- oder Klassenherkunft spalten das Volk nicht mehr.

Es herrscht ein leidenschaftliches Streben nach Einigkeit, geboren aus harter Notwendigkeit.

Die Tatsache, daß Hitler sein Land von der Furcht befreit hat, es werde sich jene Periode der Verzweiflung, Armut und Demütigung wiederholen, hat ihm im neuen Deutschland unbestritten Autorität verschafft.

Er ist der George Washington von Deutschland.“

Als Lloyd George am 4. September 1936, nach einem dreistündigen Gespräch mit Adolf Hitler vom Obersalzberg nach Berchtesgaden zurückkehrte, wurde er vor dem Hotel von seiner Tochter Megan mit „Heil Hitler“ begrüßt, worauf er antwortete: „Jawohl, Heil Hitler, das sage ich auch, denn er ist wirklich ein großer Mann!“

Das vollständige Interview findet man in „Englands Krieg gegen Deutschland — Ursachen, Methoden und Folgen des Zweiten Weltkrieges“ auf den Seitzen 75 und folgenden. Autor dieses, der historischen Wahrheit so nahe kommenden Buches, ist nicht der ZDF-Historiker Guido Knopp, sondern der schottische Historiker Peter H. Nicoll. Für ihn trägt nicht Deutschland die Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, sondern verblendete Politiker in England, die, unterstützt von US-Präsident Roosevelt, Polen die Blankovollmacht vom März 1939 lieferten und alle Friedensbemühungen der deutschen Regierung ablehnten.

Auch die polnischen Politiker hatten kein Interesse an der Aufrechterhaltung des Friedens in Europa, was aus folgendem, am 31. August 1939 um 12.45 Uhr gesandten Telegramm Warschaus an den polnischen Botschafter in Berlin, Joseph Lipski, hervorgeht:

„…Lassen Sie sich unter keinen Umständen in sachliche Diskussionen ein: wenn die Reichsregierung mündliche oder schriftliche (Friedens-)Vorschläge macht, müssen Sie erklären, daß Sie keinerlei Vollmacht haben, solche entgegenzunehmen oder zu diskutieren…“

Auch der im Zweiten Weltkrieg die englische Greuelpropaganda gegen Deutschland lenkende Sefton Delmer, der uns die schlimmsten Verbrechen gegen alle, aber auch gegen alle, alle Menschlichkeit andichtete, schwärmte später, 1961, in seinem Buch „Die Deutschen und ich“, von Hitler:

„Man mag darüber sagen was man will: Deutschland war im Jahre 1936 ein blühendes, glückliches Land. Auf seinem Antlitz lag das Strahlen einer verliebten Frau. Und die Deutschen waren verliebt — verliebt in Hitler. … Und sie hatten auch allerhand Grund zur Dankbarkeit. Hitler hatte die Arbeitslosigkeit bezwungen und ihnen eine neue wirtschaftliche Blüte gebracht. Er hatte den Deutschen ein neues Bewußtsein ihrer nationalen Kraft und ihrer nationalen Aufgabe vermittelt.“

Als Hitler, weil damals der Warentausch nur auf Dollarbasis möglich war, also nur mit Devisen, über die wir aber, als Folge der Bestimmungen des Versailler Diktates, nicht verfügten, den mittelalterlichen Tauschhandel „Ware gegen Ware“ wiederbelebte und die Weltfinanz nun an unserem Welthandel nicht mehr mühelos mitverdienen konnte, da beschlossen die Gauner in Nadelstreifen den Krieg gegen Deutschland, denn Krieg zu führen soll für Angelsachsen einfacher sein, als mehr zu schaffen, um mit anderen Völkern auf dem Weltmarkt konkurrieren zu können. Das offenbarte der ehemalige britische Premierminister Arthur James Balfour, im folgenden, interessanten Interview mit dem US-Botschafter in Rom, Henry White im Jahre 1910:

Balfour:

„Wir sind wahrscheinlich töricht, daß wir keinen Grund finden, um Deutschland den Krieg zu erklären, ehe es zu viele Schiffe baut und unseren Handel nimmt.“

White:

„Sie sind im Privatleben ein hochherziger Mann. Wie ist es möglich, daß Sie etwas politisch so Unmögliches erwägen können, wie einen Krieg gegen eine harmlose Nation zu provozieren, die ein ebenso gutes Recht auf eine Flotte hat wie Sie? Wenn Sie mit dem deutschen Handel konkurrieren wollen, so arbeiten Sie härter.“

Balfour:

„Das würde bedeuten, daß wir unseren Lebensstandard senken müßten. Vielleicht wäre ein Krieg einfacher für uns!“

White:

„Ich bin erschrocken, daß gerade Sie solche Prinzipien aufstellen können.“

Balfour:

„Ist das eine Frage von Recht und Unrecht? Vielleicht ist das nur eine Frage der Erhaltung unserer Vorherrschaft.“

Nachlesbar in A. Nevins: „Henry White, Thirty Years of American Diplomacy“, New York, 1930, S. 256 f. .

Damit wäre doch wohl alles gesagt, und die Gründe aller Kriege wären auch eindeutig geklärt!

Und was die Übergabe einer heilen Erde an kommende Generationen betrifft, die in Ihrem Gottesdienst auch angesprochen wurde, so dient dieses Gelabere vom Klimawandel doch nur der Einkommens- und Alterssicherung der Politiker von „Bündnis 90/Die Grünen“, weil diese ihre Brötchen mit „ehrlicher“ Arbeit zu verdienen nicht in der Lage zu sein scheinen. Deren Einstellung zur Natur ist dem marxstischen Ansatz zu den Gesetzen der Volkswirtschaftslehre ähnlich, weil auch sie sich darum bemühen, die natürliche Entwicklung der Welt (und der Menschheit) durch eine vorgeblich optimale, zentralistische oder — wie man heutzutage sagt — durch eine global geplante Entwicklung der Welt zu ersetzen. Das aber ist nicht möglich. Es ist nötig, die spontane gesellschaftliche Entwicklung — die von den Aposteln der absoluten Wahrheiten in Fesseln gelegt wird — vonstatten gehen zu lassen, weil ansonsten alles noch viel schlimmer wird. Jeder Versuch „über Wind und Regen zu gebieten“, erwies sich bisher als sehr kostspielig und auf lange Sicht wirkungslos, und bedrohte darüber hinaus die menschliche Freiheit. So ist die heutige Debatte über die globale Erwärmung im Grunde genommen eine Debatte über die Freiheit.

So der Präsident der Tschechischen Republik, Václav Klaus, in seinem Buch „Blauer Planet in grünen Fesseln — Was ist bedroht: Klima oder Freiheit“. Dieses Buch ist all jenen zu empfehlen, die den Kampf gegen die vom Menschen (!) verursachte Erderwärmung auf ihr Banner gesetzt haben, und als angebliche „Naturschützer“ Gottes schöne Welt durch Windräder und Solarzellen verschandeln.

Ich bitte Sie höflich, diesen Brief an die Jugendlichen weiterzuleiten, die am 75. Jahrestag der „Barmer Theologischen Erklärung“ an der Gestaltung dieses für mich sehr eindrucksvollen Gottesdienstes mitgewirkt haben.

Ich danke Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

………………………………………………………………………………………………………………………….

Quelle: Bund für Gesamtdeutschland – archive.org
Von der Seite BGD-Bund Für Gesamtdeutschland ist fast alles hier archiviert: http://web.archive.org/web/20100811042256/http://www.bgd1.com/index.html
folgender Link funktioniert wahrscheinlich nicht: http://www.bgd1.com/2009/zdr_zeitzeugen-20090517.html
und
Metapedia: Friedrich Kurreck
gefunden hier bei:
Dieser Leserbrief wurde 2009 von dem damals bereits 95-jährigen Friedrich Kurreck geschrieben.

Written by einedeutscheweise

1. April 2011 at 00:57

November nochmal

leave a comment »

Es ist still geworden. Muß die Rosen abschneiden, bevor’s wieder kalt wird. Dies Jahr ist es warm um die Zeit, aber das wird nicht anhalten. Ein paar Knospen sind noch dran, die lass ich mal. Die Quitten sind eingekocht, wenn es jetzt auch für mich zu viel davon ist zu essen, aber man kann sie ja nicht kaputtgehn lassen.. Und da ist soviel Laub zu fegen und Beete auszuräumen.
Erinnerungen sind überall. Hab gelesen, wir sind verbunden mit denen, die gegangen sind. Vielleicht sind Erinnerungen ein Hinweis auf die Verbindung, die wir leicht übersehen im Selbstmitleid, wenn uns jemand fehlt. Oder die Welt, wie wir sie momentan sehen können, ist nicht alles.
Ach ja bei der Seherin Vanga, hab ich gelesen über die Verbindungen. Obwohl sie anscheinend so prominent wurde, kann das doch stimmen.
http://www.mybude.com/wissen/allgemeines/4054-baba-wanga-ewangelia-pandewa-guschterowa-dimitrowa.html
(das scheint eine gute Geschichtsseite zu sein, aber er plappert die gefälschte Geschichte von der bösen deutschen Wehrmacht nach, und daß Hitler hätte den Krieg haben wollen)
Nein, wie im Ersten Weltkrieg sind die deutschen Soldaten für unser Volk ins Feld gezogen, im Zweiten gegen den vernichtenden Bolschewismus. Einen schweren Gang. Und die Frauen haben das Volk erhalten und gearbeitet, auch in der ganz schweren Zeit nach Ende. Als dann immer mehr Lügen verbreitet wurden, haben sie am Guten festgehalten auch ohne Dank.. oft eher leise.
Übrigens hat nach der englischen Version von Vangas Geschichte, A.Hitler sie aufgesucht in Bulgarien und ist dann ganz beunruhigt wieder aus ihrem Haus gekommen. Sie hat ja Zukunft prophezeit, und es wird behauptet, zu 80% ist das eingetroffen. Demnach soll in diesem November der 3. Weltkrieg ausbrechen. Na wer’s glaubt, die „Bildzeitung“ soll das auch geschrieben haben. Wie das so ist, müssen Prophezeiungen nicht so eintreffen, vielleicht hat man sie falsch verstanden, und es waren Warnungen. Oder: z.B. die Offenbarung des Johannes haben in der Frühzeit schon viele Christen als erfüllt betrachtet… oder das mit dem Millenium – um die 1. Jahrtausendwende wurde auch die Apokalypse erwartet. Heute sieht es eher wie eine Verwahrlosung, ein Niedergang der Kultur aus. Werbestrategen konstruieren die Fernsehprogramme. Geschichte aus Hollywood, billige Unterhaltung, die noch dazu unsere Werte, alles was wahr und gut war, irgendwie schlecht macht.
Der Krieg gegen Deutsche ist nicht vorbei.

aber noch zu der Seherin Vanga:
englisch – Many [heads of government], including Hitler, visited her and it is reported that “der Führer” left her house looking upset.
http://english.pravda.ru/science/mysteries/03-02-2006/75360-Vanga-0/
und ein längerer Artikel auch englisch
http://www.thepeoplesvoice.org/cgi-bin/blogs/voices.php/2008/09/27/p29076#more29076

………………………………………………………….
Wildgänse rauschen durch die Nacht
…………………………………………………………..

Walter Flex beschreibt auf den ersten Seiten seines Buchs „Der Wanderer zwischen beiden Welten“ die Entstehungsgeschichte des Gedichts folgendermaßen:

„Ich lag als Kriegsfreiwilliger wie hundert Nächte zuvor auf der granatenzerpflügten Waldblöße als Horchposten
und sah mit windheißen Augen in das flackernde Helldunkel der Sturmnacht,
durch die ruhlos Scheinwerfer über deutsche und französische Schützengräben wanderten.

Der Braus des Nachtsturms schwoll anbrandend über mich hin. Fremde Stimmen füllten die zuckende Luft.
Über Helmspitze und Gewehrlauf hin sang und pfiff es schneidend, schrill und klagend,
und hoch über den feindlichen Heerhaufen, die sich lauernd im Dunkel gegenüberlagen,
zogen mit messerscharfem Schrei wandernde Graugänse nach Norden …

Die Postenkette unseres schlesischen Regiments zog sich vom Bois des Chevaliers hinüber zum Bois de Vérines,
und das wandernde Heer der wilden Gänse strich gespensterhaft über uns alle dahin.

Ohne im Dunkel die ineinanderlaufenden Zeilen zu sehen, schrieb ich auf einen Fetzen Papier ein paar Verse: … “

Wildgänse rauschen durch die Nacht
…………………………………………………………

1.Wildgänse rauschen durch die Nacht
Mit schrillem Schrei nach Norden –
Unstete Fahrt! Habt acht, habt acht!
Die Welt ist voller Morden.

2. Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt,
Graureisige Geschwader!
Fahlhelle zuckt, und Schlachtruf gellt,
Weit wallt und wogt der Hader.

3. Rausch‘ zu, fahr‘ zu, du graues Heer!
Rauscht zu, fahrt zu nach Norden!
Fahrt ihr nach Süden übers Meer –
Was ist aus uns geworden!

4. Wir sind wie ihr ein graues Heer
Und fahr’n in Kaisers Namen,
Und fahr’n wir ohne Wiederkehr,
Rauscht uns im Herbst ein Amen!

Written by einedeutscheweise

15. November 2010 at 04:33

Kaiser Wilhelm II.: Die Ursachen des Weltkrieges

leave a comment »

Kaiser Wilhelm II

Wilhelm II. von Hohenzollern
Die Ursachen des Weltkrieges

Die Geschichte kennt kein Beispiel, das man mit dem Weltkriege
1914/18 vergleichen könnte. Sie kennt aber auch kein Beispiel für die Verwirrung, die über die Ursachen entstanden ist, die zum Weltkriege führten. Das ist um so erstaunlicher, weil der große Krieg eine hochkultivierte, aufgeklärte, politisch geschulte Menschheit vorfand, und weil die Ursachen zum Weltkriege klar und offen liegen. Auch die scheinbare Kompliziertheit in der Julikrise 1914 kann darüber nicht hinwegtäuschen. Der damalige Telegrammwechsel zwischen den Kabinetten der Großmächte und den Herrschern, die Tätigkeit der Staatsmänner und hervorragender Privatmänner bei mündlichen Verhandlungen mit wichtigen Persönlichkeiten der Entente waren gewiß von größter Wichtigkeit durch die entscheidende Bedeutung, die nahezu jedem Worte zukam, das aus verantwortlichem Munde gesprochen, und jeder Zeile, die geschrieben oder gedrahtet wurde. Aber die große Linie der Kriegsursachen wird dadurch nicht geändert, sie liegt fest und man darf sich nicht scheuen, sie immer wieder mit Ruhe und Sachlichkeit von dem verwirrenden Beiwerk der Vorgänge, die den Kriegsausbruch begleiteten, freizulegen.
……………..
……………..

…………Zitat aus: Kaiser Wilhelm II., Ereignisse und Gestalten aus den Jahren 1878-1918, Verlag K. F. Köhler in Leipzig und Berlin, 1922, S. 261-290,…..
weiterlesen bitte hier:
………………
………………
………………

Aufruf 1914- An das deutsche Volk-youtube

……………………
……………………
……………………

Begräbnis Kaiser Wilhelm II.

————————————————————-
außerdem:
das ganze Buch (mittlerweile schwer zu finden)
KAISER WILHELM II.
Ereignisse und Gestalten aus den Jahren 1878 – 1918

1922 Verlag von K.F.Koehler in Leipzig und Berlin
327 Seiten als Pdf elektronisch herunterzuladen bei: www.archive.org

oder unter: Bücher (siehe „Seiten“ auf der rechten Seitenleiste >>)
oder auch hier:
www.einedeutscheweise2.wordpress.com

………………………………

und ein Artikel zu diesem Buch und dem Kaiser – „Vorenthaltenes Geschichtswissen „:
http://schwertasblog.wordpress.com/2011/09/18/vorenthaltenes-geschichtswissen/

oder hier gespeichert (unter obiger letzter Adresse): nochmal:
www.einedeutscheweise2.wordpress.com

———————————————————–
viele Artikel und Dokumente zu Wilhelm II.
http://www.wilhelm-der-zweite.de/

Written by einedeutscheweise

19. Oktober 2010 at 05:05