eine deutsche Weise

einedeutscheweise.wordpress.com

Die Wehrmacht in Russland,Video

with 2 comments

Private Aufnahme, Verlegung und Zug einer Kompanie 1941 und 1942 aus Frankreich über Kärnten, dort Ausbildung, dann durch Russland, Kiew, Charkow. Einmal heißt es, Kommandeur der Division war General Strecker, in Stalingrad war ein General Strecker, dann wird gesagt: Divisionskommandeur General von Schwerin. Die Kompanie kam später, nicht im Film, nach Stalingrad, wo sie unterging.
Der Ton und Kommentar ist original aber Tonqualität mäßig.


Written by einedeutscheweise

10. Dezember 2010 um 04:32

Veröffentlicht in Geschichte, Video

Tagged with , ,

2 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. Hallo!

    Ein interessanter Beitrag.

    derCaine

    16. Dezember 2010 at 16:39

  2. Wie die Wehrmacht 1942 ein russisches Dorf rettet

    PROLOG:

    Hier sieht man sie wieder ganz deutlich, die deutsche Seele: Man stellt in einem Dorf, welches völlig vernichtet werden soll, deutscherseits Wachen auf, damit eine Plünderung vor dem Verbrennen der Häuser verhindert wird. Der für die Liquidierung zuständige deutsche Offizier versucht mit allen Tricks die Tragödie zu verhindern. Dabei ist er sich auch nicht zu schade, seinen Vorgesetzten die Geschichte mit der Madonna vorzutragen. Wo hat es bei den Alliirten hinsichtlich der Deutschen jemals eine derartige Nachsicht gegeben?

    HIER DER DIESBEZÜGLICHE TEXT:

    Wie die Wehrmacht ein russisches Dorf vor der Liquidierung rettete

    Um Himmels Willen
    Wie ein weißrussisches Dorf auf wundersame Weise den Zweiten Weltkrieg überlebte
    MDZ 26-09-2005

    Tino Künzel

    Weißrussland hat im Zweiten Weltkrieg fast ein Drittel seiner Bevölkerung verloren. Am 28. September 1942 war auch das Dorf Roschkowka im Brester Gebiet zur Vernichtung bestimmt. Wegen Unterstützung der Partisanen sollte es von den Deutschen liquidiert werden. Was dann geschah, ist eine unglaubliche Geschichte. Oder umgekehrt: eine Geschichte, die sich aus dem Glauben speist. Sie handelt von der Gottesmutter, einem deutschen Offizier, der das Todesurteil nicht vollstrecken ließ, und einer etwas anderen Ikone. Jedes Jahr am 28. September feiert Roschkowka das Wunder seines Überlebens.

    Als alles verloren schien, machten sich die Einwohner von Roschkowka auf den Weg zu ihrem eigenen Begräbnis. Gebete wurden gemurmelt. Jemand trug eine Ikone der Heiligen Mutter Gottes in der Hand. Die Grube am Dorfrand hatten die Männer selbst ausheben müssen. Seitdem wusste jeder, was den Ort nördlich von Brest erwartete. Man schrieb den 28. September 1942.

    Die Deutschen waren am Morgen von ihrem Stützpunkt im heutigen Nationalpark Beloweschskaja Puschtscha, dort, wo Weißrussland an Polen grenzt, gekommen. Keine übliche Patrouille, wie allein die Kolonne von 20 Autos und schwerer Technik verriet. Länger als ein Jahr, seit den ersten Kriegstagen, dauerte die deutsche Besatzung nun schon. Und vor allem anfangs hatte man sogar eine gemeinsame Sprache gefunden, unter anderem damit begonnen, die zu Sowjetzeiten zerstörte Kirche wieder aufzubauen. Doch dann geriet Roschkowka für Unterstützung der Partisanen auf die schwarze Liste jener Gemeinden, die zur Vergeltung und Abschreckung dem Erdboden gleichgemacht wurden. Solchen Exempeln sollen in den Kriegsjahren 628 weißrussische Dörfer mit 4 667 Einwohnern zum Opfer gefallen sein.

    Die Ereignisse jenes 28. September sind über Generationen weitererzählt worden. Demnach haben die Deutschen zunächst eine Dreiteilung vorgenommen: Kinder in die Nachbardörfer, Jugendliche unter 25 Jahren zum Arbeitsdienst nach Deutschland, der Rest — zur Erschießung. Die Befehle waren verlesen, die Erwachsenen zum vorbereiteten Massengrab geführt, als ein deutscher Offizier in einer kleinen Militärmaschine landete. Er sollte die Hinrichtung überwachen. Doch „Herr Major“, wie er in der Überlieferung heißt, schaute sich nur um und gab Anweisung, zwei Stunden auf ihn zu warten. Wenn er bis dahin nicht zurückkehre, sei das Todesurteil zu vollstrecken. Dann hob das Flugzeug ab.

    Die Frist war noch nicht abgelaufen, als der Offizier wieder eintraf, vor die Dörfler hintrat und sie — nach Hause schickte. Die Kinder würden ihnen zurückgegeben, die Kirche sollten sie fertig bauen. In den Hütten fehlte nichts. Die ordentlichen Deutschen hatten Soldaten abgestellt, um während der Exekution Plünderungen zu verhindern. Obwohl der Ort nach den ursprünglichen Plänen anschließend in Brand gesteckt werden sollte.

    Was in dem Offizier vor sich gegangen war, klärte sich bald auf. Er schilderte es allen, die es hören wollten. Beim Anflug durch die Wolken sei ihm die heilige Jungfrau Maria erschienen. Im einen Arm habe sie das Jesuskind gehalten, mit dem anderen auf das Dorf gezeigt. Könne man das missverstehen? Also flog er zurück, um seine Vorgesetzten davon zu überzeugen, das Dorf zu verschonen. Und hatte Erfolg dabei. Ein verwundeter deutscher Soldat wurde von ihm beauftragt, im Krankenhaus eine Ikone der Gottesmutter anzufertigen, als Geschenk für die Dorfkirche. Und dort steht sie noch heute, ein Holzrelief, nicht ganz im Stile der orthodoxen Religion, aber für die Menschen in Roschkowka durch die Umstände von großer Bedeutung. Im unteren Teil steht die Zahl: 28. 9. 1942. Und jedes Jahr am 28. September gedenken die Einwohner der Ereignisse mit einem Gottesdienst und einer Prozession zu der Stelle, wo die Grube war. Dort befindet sich ein umzäuntes Kreuz.

    Roschkowka (auf Weißrussisch Raschkouka) ist ein sehr überschaubares Dorf. Manche würden sagen: ein Kaff. An der einzigen Straße reihen sich 40 Holzhäuser aneinander, etliche sind nicht mehr bewohnt. Die Jugend — und das meint alle unter 50 — ist bis auf wenige Ausnahmen weggezogen. „Hier gab es früher eine Schule, eine Bibliothek, einen Klub, eine Arztstation. Geblieben ist uns nur ein Lebensmittelladen mit Poststelle“, erzählt Einwohnerin Nina Kutschinskaja, 66. Als die Kolchose noch existierte, hatte man 160 Kühe. Heute sind es 17. Ein Auto besitzt so gut wie niemand. In die Kreisstadt fährt am Wochenende ein Bus und außerdem an zwei weiteren Tagen.

    Die höchste Autorität im Ort ist Pfarrer Nikolaj und seine Kirche das gesellschaftliche Zentrum. Der Geistliche ist noch keine 40 und ein hemdsärmeliger Typ, der anpackt, wo es Not tut. Die Kirchkuppel hat er selbst repariert, ist dabei vom Dach gestürzt, keiner wusste, ob er sich davon wieder erholt. Der Gotteshirte hat auch die frohe Botschaft von 1942 zu verbreiten versucht, aber was war der Dank? Die Zeitungen in Minsk hätten das Wunder auf eine profane Geschichtsstory reduziert: „Das und das ist passiert. Punkt. Aber warum? Was ist der Sinn? Das interessiert diese Boulevardjournalisten nicht. Die benutzen die Gottesmutter nur, um Auflage zu machen.“ Auch diesen Artikel hier will Otez Nikolaj lieber gar nicht erst lesen: „Was du da schreibst, wird keinem etwas nützen. Denn du hast keine Ahnung vom Kern der Sache.“

    Es muss eine missionarische Ader sein (oder einfach Langeweile), die den Pfarrer dazu treibt, trotzdem weiterzureden, zu polemisieren, zu predigen. Er ist kein Mann des Zweifels, sondern der Gewissheit. Sein Vater war Geistlicher und sein Bruder auch. Er, der mal einen BMW hatte und heute sein Geld für Ikonen ausgibt, hat sich absichtlich in die Provinz versetzen lassen: „Ich wollte eine Aufgabe, mit der außer mir keiner fertig wird.“ Ständig sagt er Sätze, die wie Sinnsprüche vom Abrisskalender klingen und es vielleicht auch sind. Zum Beispiel: „Wer nicht mit wenig zufrieden sein kann, wird auch mit viel nie zufrieden sein.“ Und dann, der „Kern der Sache“, die spirituelle Essenz dessen, was sich 1942 ereignet hat: „Die Mutter Gottes hat unsere Gebete erhört. Wir glauben an Wunder, und deshalb geschehen sie hier häufiger als anderswo. Das heißt, dass unser Glaube keine Fiktion ist.“ Selbst der deutsche Soldat, vom dem die Ikone stammt, sei prompt von seiner Verwundung genesen.

    Der moderne Mensch tut sich mit „Erscheinungen“ schwer. Er will Beweise und seinem Verstand trauen. Für ihn ist nicht entscheidend, was der deutsche Offizier im Scheinwerfer des Flugzeugs wirklich gesehen hat, sondern dass mitten im Krieg unter der ideologischen Oberfläche plötzlich eine tiefere Sozialisation zutage getreten ist, eine verbindende, grenzübergreifende. Wie sich der „Herr Major“ in anderen Fällen von Leben und Tod verhalten hat, ohne „Anleitung“ von oben, ist nicht bekannt. In Roschkowka, wo einige ohne seine Tat nicht geboren worden oder elternlos aufgewachsen wären, andere, die schon auf dem Friedhof liegen, durch ihn alt werden durften, würden ihm oder seinen Angehörigen heute viele gern Danke sagen. Otez Nikolaj hat über die Fernsehsendung „Warte auf mich“ nach Spuren suchen lassen — bisher nichts. Dorfbewohner Nikolaj Klapoth, 66, lässt sich nicht entmutigen: „Wenn man den mal treffen könnte, wenn er zu uns zu Besuch kommen würde, das wär’s.“

    Von den damaligen Augenzeugen lebt in Roschkowka niemand mehr. Aber es gibt vier Frauen, die zu denen gehörten, die als Zwangsarbeiterinnen nach Deutschland mussten. Sie erlebten die Szenen an der Grube nicht mit und wurden, fast wahnsinnig vor Angst um ihre Familien, zuerst in ein Nachbardorf gebracht. Eine von ihnen ist Anna Saitschik. Seinerzeit 17, wusste sie gar nicht, wie ihr geschah, als ihre Mutter auftauchte, mit Essen und Kleidung und der Nachricht: Alle sind am Leben! Für die heute 81-Jährige ein Zeichen: „Da hat man gesehen, dass es Gott gibt und was er auf Erden bewirken kann.“ Sie streicht ihr Kopftuch glatt und sagt ein Gedicht auf, das den Heiland preist. Dann wird es Nacht in Roschkowka, und das Firmament ist sternenübersät, so als ob dieser scheinbar verlassene Flecken dem Himmel tatsächlich besonders nahe wäre. Aber was soll werden, wenn die Letzten hier auch noch wegsterben? Am nächsten Morgen bringt einer der Einwohner seine Tochter auf dem Pferdewagen zur Bushaltestelle im Nachbardorf, durch den Wald, der einmal ein Feld war. „Wenn es uns nicht mehr gibt“, sagt er völlig unsentimental, „kommt der Bulldozer und reißt alles ab. Das habe ich im Fernsehen gesehen.“ Aber aussichtslos, das weiß man in Roschkowka, ist nicht hoffnungslos.

    NACHTRAG:

    Ist das nicht eine wirklich schöne Geschichte aus der Feder von Feindeshand, welche die Herren Reemstma und Heer hundert Prozent Lügen straft. Der deutsche Volkscharakter neigt eigentlich nicht zur Grausamkeit. In seiner großen Masse ist der Deutsche, eigentlich ein Humanist. Daher immer aufpassen wenn unsere Besatzungsmedien den Deutschen Kriegsverbrechen unterschieben wollen. Gutgläubige lassen sich von den antideutschen Lügnern immer wieder aufs Glatteis führen.

    Waffenstudent

    22. Dezember 2012 at 20:58


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: