eine deutsche Weise

einedeutscheweise.wordpress.com

Archive for November 2010

November nochmal

leave a comment »

Es ist still geworden. Muß die Rosen abschneiden, bevor’s wieder kalt wird. Dies Jahr ist es warm um die Zeit, aber das wird nicht anhalten. Ein paar Knospen sind noch dran, die lass ich mal. Die Quitten sind eingekocht, wenn es jetzt auch für mich zu viel davon ist zu essen, aber man kann sie ja nicht kaputtgehn lassen.. Und da ist soviel Laub zu fegen und Beete auszuräumen.
Erinnerungen sind überall. Hab gelesen, wir sind verbunden mit denen, die gegangen sind. Vielleicht sind Erinnerungen ein Hinweis auf die Verbindung, die wir leicht übersehen im Selbstmitleid, wenn uns jemand fehlt. Oder die Welt, wie wir sie momentan sehen können, ist nicht alles.
Ach ja bei der Seherin Vanga, hab ich gelesen über die Verbindungen. Obwohl sie anscheinend so prominent wurde, kann das doch stimmen.
http://www.mybude.com/wissen/allgemeines/4054-baba-wanga-ewangelia-pandewa-guschterowa-dimitrowa.html
(das scheint eine gute Geschichtsseite zu sein, aber er plappert die gefälschte Geschichte von der bösen deutschen Wehrmacht nach, und daß Hitler hätte den Krieg haben wollen)
Nein, wie im Ersten Weltkrieg sind die deutschen Soldaten für unser Volk ins Feld gezogen, im Zweiten gegen den vernichtenden Bolschewismus. Einen schweren Gang. Und die Frauen haben das Volk erhalten und gearbeitet, auch in der ganz schweren Zeit nach Ende. Als dann immer mehr Lügen verbreitet wurden, haben sie am Guten festgehalten auch ohne Dank.. oft eher leise.
Übrigens hat nach der englischen Version von Vangas Geschichte, A.Hitler sie aufgesucht in Bulgarien und ist dann ganz beunruhigt wieder aus ihrem Haus gekommen. Sie hat ja Zukunft prophezeit, und es wird behauptet, zu 80% ist das eingetroffen. Demnach soll in diesem November der 3. Weltkrieg ausbrechen. Na wer’s glaubt, die „Bildzeitung“ soll das auch geschrieben haben. Wie das so ist, müssen Prophezeiungen nicht so eintreffen, vielleicht hat man sie falsch verstanden, und es waren Warnungen. Oder: z.B. die Offenbarung des Johannes haben in der Frühzeit schon viele Christen als erfüllt betrachtet… oder das mit dem Millenium – um die 1. Jahrtausendwende wurde auch die Apokalypse erwartet. Heute sieht es eher wie eine Verwahrlosung, ein Niedergang der Kultur aus. Werbestrategen konstruieren die Fernsehprogramme. Geschichte aus Hollywood, billige Unterhaltung, die noch dazu unsere Werte, alles was wahr und gut war, irgendwie schlecht macht.
Der Krieg gegen Deutsche ist nicht vorbei.

aber noch zu der Seherin Vanga:
englisch – Many [heads of government], including Hitler, visited her and it is reported that “der Führer” left her house looking upset.
http://english.pravda.ru/science/mysteries/03-02-2006/75360-Vanga-0/
und ein längerer Artikel auch englisch
http://www.thepeoplesvoice.org/cgi-bin/blogs/voices.php/2008/09/27/p29076#more29076

………………………………………………………….
Wildgänse rauschen durch die Nacht
…………………………………………………………..

Walter Flex beschreibt auf den ersten Seiten seines Buchs „Der Wanderer zwischen beiden Welten“ die Entstehungsgeschichte des Gedichts folgendermaßen:

„Ich lag als Kriegsfreiwilliger wie hundert Nächte zuvor auf der granatenzerpflügten Waldblöße als Horchposten
und sah mit windheißen Augen in das flackernde Helldunkel der Sturmnacht,
durch die ruhlos Scheinwerfer über deutsche und französische Schützengräben wanderten.

Der Braus des Nachtsturms schwoll anbrandend über mich hin. Fremde Stimmen füllten die zuckende Luft.
Über Helmspitze und Gewehrlauf hin sang und pfiff es schneidend, schrill und klagend,
und hoch über den feindlichen Heerhaufen, die sich lauernd im Dunkel gegenüberlagen,
zogen mit messerscharfem Schrei wandernde Graugänse nach Norden …

Die Postenkette unseres schlesischen Regiments zog sich vom Bois des Chevaliers hinüber zum Bois de Vérines,
und das wandernde Heer der wilden Gänse strich gespensterhaft über uns alle dahin.

Ohne im Dunkel die ineinanderlaufenden Zeilen zu sehen, schrieb ich auf einen Fetzen Papier ein paar Verse: … “

Wildgänse rauschen durch die Nacht
…………………………………………………………

1.Wildgänse rauschen durch die Nacht
Mit schrillem Schrei nach Norden –
Unstete Fahrt! Habt acht, habt acht!
Die Welt ist voller Morden.

2. Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt,
Graureisige Geschwader!
Fahlhelle zuckt, und Schlachtruf gellt,
Weit wallt und wogt der Hader.

3. Rausch‘ zu, fahr‘ zu, du graues Heer!
Rauscht zu, fahrt zu nach Norden!
Fahrt ihr nach Süden übers Meer –
Was ist aus uns geworden!

4. Wir sind wie ihr ein graues Heer
Und fahr’n in Kaisers Namen,
Und fahr’n wir ohne Wiederkehr,
Rauscht uns im Herbst ein Amen!

Advertisements

Written by einedeutscheweise

15. November 2010 at 04:33

Irak-Krieg–Aussagen

with one comment

Veterans day, Sept.11,2010

Wir gedenken der Toten im November. In anderen Ländern ehrt man die Gefallenen der Kriege, zurecht, auch wenn diese aus falschen Gründen geführt werden.

In der Bundesrepublik auf dem ehemaligen Deutschland, gibt es heute wenig Ehrung der Gefallenen der Weltkriege, öfter Beschimpfungen politischer Verkommenheit, .. statt dessen bekommen ein Herr Reemtsma, der die infame Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ mit gefälschten Bildern inszeniert hat, Preise noch und noch, jetzt auch noch den „Schiller“-preis der Stadt Mannheim: Augsburger-Allgemeine.de und in vorigem Artikel
…………….

Der 8 Jahre alte Dylan Cox steckt Blumen auf das Grab eines Verwandten in Camp Butler National Cemetery, in Riverton, Ill.

—————-

———————————————-
Aber es gibt die, die hinter dem Rücken von denen lachen, die für ihre Lügen gefallen sind. Diejenigen, die insgeheim hoffen, daß die Amerikaner nie aufwachen und erkennen, daß die Bankers den Konflikt finanzieren und inszenieren, daß Waffenhersteller davon profitieren, und Politiker deine Kinder in Kriege schicken zum Sterben, damit sie größere Stapel von Geld zählen können.


Joe „I am a Zionist“ Biden nimmt and einer Kranzlegungszeremonie teil am Grab des Unbekannten Soldaten at Arlington Cemetery on Veterans Day, November 11, 2010 in Arlington, Virginia..

………………………………………………………………………
———————————————————-
Ex-top soldier: Iraq war ‘fiasco’ due to Rumsfeld’s ‘lies’
………………………………………………………………………

By Daniel Tencer .. October 13th, 2010 http://www.rawstory.com/rs/2010/10/iraq-fiasco-due-bushs-lies/


„Rumsfeld hatte den schlimmsten Führungsstil, den ich in 38 Dienstjahren erlebt habe“

Die USA hatten keinen Grund den Irak anzugreifen im Jahr 2003 und taten das nur wegen einer „Serie von Lügen“, die dem amerikanischen Volk von der Bush-Administration erzählt wurden, sagt General Hugh Shelton, der vier Jahre als US- Oberbefehlshaber gedient hat.
Shelton, der Vorsitzender der Joint Chiefs of Staff von 1997 bis 2001 war, macht diese Beschuldigungen in seinem „Without Hesitation: The Odyssey of an American Warrior“, (Ohne Zögern, die Odyssee eines amerikanischen Kriegers), das bald veröffentlicht wird – Review in http://ricks.foreignpolicy.com/posts/2010/10/13/gen_shelton_iii_iraq_went_so_wrong_because_of_bush_administration_lies von Thomas E.Ricks.
„Präsident Bush und sein Team haben uns in den Iraq verwickelt auf Grund einer extrem schlechten Arbeit des Nachrichtendienstes und einer Serie von Lügen, die vorgaben, daß wir die Amerikaner zu beschützen hatten vor Saddams Reich des Bösen, weil es eine solche Bedrohung unserer nationalen Sicherheit war“, schreibt Shelton in seinen Memoiren.
Wie Ricks schreibt, stellt Shelton fest, daß um den Krieg ins Rollen zu bringen, „Verteidigungsminister Donald Rumsfeld Gen. Richard Myers und andere Mitglieder der Joint Chiefs of Staff mit dem Ellbogen beiseite drängte und außerdem Gen. Tommy R. Franks einschüchterte und schmeichelte, während er direkt mit ihm arbeitete, und so im Grunde genommen in den Krieg zog ohne den Rat seiner obersten militärischen Berater einzuholen.“
Das Resultat, schreibt Shelton, war ein Kriegsplan , der zu einem Fiasko wurde.
Rick schreibt: Nach seinem ersten Treffen mit Rumsfeld, erinnert sich Shelton, daß er dachte, wir werden schweres Reinigungsgerät brauchen, wenn alles was wir tun, ist Zeit zu verschwenden in Pinkel- Wettbewerben wie dies.
Ein anderes Mal wies Rumsfeld eine Planung zurück, wie mit irakischen Angriffen auf amerikanische Kriegsflugzeuge umzugehen sei in den Flugverbotszonen. Nach ein paar Wochen legte Shelton ihm denselben Plan wieder vor, mit einem neuen Titel: “ Rumsfeld Auto-Response Matrix.“. Dieser fand jetzt jedes Wort großartig, berichtet Shelton mit unverhüllter Verachtung.

Shelton fährt fort, und kritisiert die Behauptungen der Bush-Administration über Saddams angebliche Massenvernichtungswaffen.
Es so hinzudrehen, daß der mögliche Besitz von WMDs (weapons of mass destruction) eine Bedrohnung für die Vereinigten Staaten wäre, so wie sie es taten, stellt meiner Meinung nach, eine absichtliche Täuschung des amerikanischen Volkes dar.. schreibt Shelton.
Rick schreibt, daß dies gewichtige Anklagen sind, weil sie von einem Mann kommen, der höchster Offizier der Nation war die vier Jahre bis unmittelbar vor 9/11 ( 2001 World Trade Center).
Rick berichtet auch, daß Shelton wenig freundliche Worte hat für Sen. John McCain, der wie Shelton schreibt, „eine Schraube locker hatte, denn normale Menschen, würden sich einfach nicht auf diese Weise verhalten.“
In einem anderen Teil der Memoiren berichtet Shelton, daß McCain inmitten einer normalen Konverstion jähe Umschwünge seiner Laune hatte.
Sheltons Buch geht am Freitag in den Verkauf.
……………………
Übersetzung: einedeutscheWeise
……………………….

Der Krieg gegen Libyen ist seit 10 Jahren geplant!
Der Vier-Sterne-General Wesley Clark
(USA) zu Amy Goodman von »Democracy Now!« in einem Interview vom 2.3.2007:

»Ungefähr zehn Tage nach 9/11 ging ich durchs Pentagon und ich sah Minister Rumsfeld und seinen Stellvertreter Wolfowitz. Ich ging die Treppe runter, um einige Leute der begleitenden Mannschaft zu begrüßen, die mal für mich gearbeitet haben und einer der Generäle rief mich und sagte: “Sir, Sie müssen zu mir reinkommen und kurz mit mir sprechen!“ Ich sagte, wir seien zu beschäftigt, doch er sagte: „Wir haben die Entscheidung getroffen, Krieg im Irak zu führen!“ Das war am oder um den 20. September. Ich sagte: „Wir führen Krieg gegen den Irak? Warum?“ Er sagte: „Ich weiß es nicht!“ Er sagte: „Ich schätze, sie wissen einfach nicht, was sie sonst tun sollen!“ Ich sagte: „Haben sie denn Informationen gesammelt, die Al Quaida mit Saddam Hussein in Verbindung bringen?“ Er sagte: „Nein, nein! Da ist nichts Neues in der Richtung, sie haben einfach die Entscheidung getroffen, Krieg mit dem Irak zu führen!“ Er sagte: „Ich schätze mal, es ist so, daß wir nicht wissen, was wir wegen der Terroristen machen sollen, aber wir haben ein gutes Militär und können Regierungen platt machen!“ Er sagte: „Ich schätze, wenn das einzige Werkzeug, was man hat, ein Hammer ist, daß jedes Problem aussehen muß wie ein Nagel.“
Ich kam einige Wochen später zurück, um ihn wiederzusehen, als wir bereits Afghanistan bombardierten und ich sagte: „Werden wir immer noch Krieg gegen den Irak führen?“ Und er sagte:„Oh, es ist noch viel schlimmer, als das!“ Er griff unter seinen Schreibtisch, nahm ein Papier hervor und sagte:
„Ich hab das gerade von unten, vom Verteidigungsminister bekommen und das ist ein Memo, das beschreibt, wie wir sieben Länder innerhalb von fünf Jahren ausschalten, angefangen mit dem Irak, dann Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und schlußendlich Iran.“
http://www.fk-un.de/UN-Nachrichten/UN-Ausgaben/2011/UN6-11/2011-06-2.htm

…………………………………………………………………………….
hinzugefügt (Juli 11):

Ron Paul bringt Kriegsverbrechen von Bush senior im Kongress zur Sprache
By admin – 5. February 2011 Veröffentlicht in: Untergang der USA, Verborgene Geschichte http://www.politaia.org

Der Abgeordnete Ron Paul hat in einer Erklärung (H503) am 26. Januar im Kongress darlegte, dass der frühere CIA-Direktor, Globalist und ehemalige Präsident der USA George Bush senior den irakischen Diktator Saddam Hussein hereingelegt habe, indem er ihm grünes Licht für einen Angriff auf Kuwait gab. Saddam Hussein lag im Streit mit Kuwait, weil die Kuwaitis illegal Ölquellen unter irakischen Boden anbohrten.

Der Historiker Mark Zepezauer bemerkt, dass die Ausrüstung, welche diese Schrägbohrungen von kuwaitischen Boden aus ermöglichten, von der alten Firma des Chefs des Nationalen Sicherheitsrates, Brent Scowcroft, stammten. Kuwait holte sich damals Öl im Werte von $14 Milliarden aus irakischen Boden. “Sogar das Territorium, von dem aus sie bohrten, war ursprünglich irakisch. Schrägbohrungen sind Grund genug in Texas, um jemanden zu erschießen und sind sicherlich auch Grund genug, einen Krieg im Nahen Osten zu beginnen,” schreibt Zepezauer. Der Irak marschierte in Kuwait ein, nachdem Kuwait die Verhandlungen abgebrochen hatte.

Bush und die UN ordneten die systematische Vernichtung der zivilen und wirtschaftlichen Infrastruktur im gesamten Irak an. Man begann damit am 16. Januar 1991 um 6:30 Uhr. Bush befahl 110.000 Flugeinsätze an und es wurden 88.000 Tonnen Bomben abgeworfen; das entspricht der siebenfachen Sprengkraft der Hiroshima-Bombe. Danach befand sich der Irak quasi in einem vorindustriellen Zustand. “Der Angriff der USA hinterließ den Irak in einem beinahe apokalyptischen Zustand. Dies berichteten die ersten Beobachter der UN nach Kriegsende,” schreibt Ramsey Clark. http://www.thirdworldtraveler.com/International_War_Crimes/Charges-WC.html

Die Invasion und die anschließende Blockade des Irak zusammen mit den internationalen Sanktionen, die das kriegszerstörte Land weiter zerrütteten, waren die Grundlage für die Transformation des modernen Iraks in eine Hölle sektiererischer Gewalttaten. Im ersten Irakkrieg wurden 500.000 Menschen abgeschlachtet. Zwischen 1991 und 1998 starben 500.000 Kinder unter 5 Jahren durch die brutalen Sanktionen der kriminellen UN und der USA. Hans von Sponeck sagte: “Wenn man die Erwachsenen mit einbezieht, dürften die Zahl bei gut einer Million Opfer liegen.” Sponeck war stellvertretender UN-Generalsekretär und der Koordinator der “humantitären Hilfe” der UN.

Beginnt man nun endlich, die Menschenschlächter zur Verantwortung zu ziehen?

http://www.politaia.org/geschichte-hidden-history/ron-paul-bringt-kriegsverbrechen-von-bush-senior-im-kongress-zur-sprache/

Quellen:

http://www.infowars.com/ron-paul-enters-evidence-of-bush-war-crimes-in-congressional-record/

Rede von Ron Paul am 26. Januar 2011, Page H503. Veröffentlicht in Veterans Today . http://www.veteranstoday.com/2011/01/31/cong-ron-paul-classified-cable-proves-us-okd-saddams-kuwait-invasion/

De Zayas Das Recht im 2. Weltkrieg

leave a comment »

Staats- und Wirtschaftspolitische Gesellschaft e.V. Hamburg – swg
http://www.swg-hamburg.de/index.html Juni 2004

Der nachstehende Text entstammt dem Manuskript eines Vortrages, den der Autor anläßlich der Eröffnung der 2. reemtsmaischen „Antiwehrmachtausstellung“ am 27. 02. 2004 in Hamburg bei einer Großveranstaltung der SWG gehalten hat.

Die völkerrechtlichen Grundlagen des Zweiten Weltkrieges und des Partisanenkrieges
Alfred de Zayas
[01]

Das Kriegsrecht ist ein Teil des Völkerrechts. Seine Quellen sind Konventionen und Brauchtum.[02]

Am Vorabend des Zweiten Weltkrieges galten die Haager Konventionen von 1907, insbesondere die Haager Landkriegsordnung mit ihren 56 Artikeln und das Genfer Abkommen von 1929 über die Behandlung von Kriegsgefangenen mit seinen 97 Artikeln. [03]

Das deutsche Reich war Vertragspartei zu diesen Konventionen und daher gebunden. Die meisten Alliierten Mächte waren ebenfalls Vertragsparteien und haben neutrale Staaten wie die Schweiz und Schweden als Schutzmacht genannt. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz betreute sowohl die alliierten Kriegsgefangenen in Deutschland als auch die deutschen bzw. österreichischen und italienischen Kriegsgefangenen bei den Alliierten. [04] Ohne Zweifel hat das Rote Kreuz viel dazu beigetragen, das Leiden der Kriegsgefangenen zu lindern und zwar auf allen Seiten. Dank dem Roten Kreuz und der Einhaltung der Konvention sind nur wenige amerikanische, britische und französische Kriegsgefangene in deutscher Hand verstorben. Auch verstarben nur wenige deutsche Kriegsgefangene in westalliierter Hand bis zur Kapitulation. Allerdings haben die Westalliierten nach dem 8. Mai 1945 die deutschen Kriegsgefangenen nicht mehr gemäß der Konvention behandelt, trotz Protesten seitens des Roten Kreuzes, und sehr hohe Menschenverluste sind danach eingetreten.

Was die Sowjetunion betrifft, hatte sie sämtliche zaristischen völkerrechtlichen Verträge und somit auch die Haager Konventionen [05] gekündigt und das Genfer Abkommen von 1929 nie ratifiziert. [06]

Die Frage der Gültigkeit des Kriegsrechts zwischen der Sowjetunion und dem Deutschen Reich wurde seinerzeit viel diskutiert, zumal das Völkerrecht auf Gegenseitigkeit beruht. Vertragsverpflichtungen bestehen zwischen Vertragsparteien, weil sie beide gebunden sind. Wenn ein Staat eine Konvention ratifiziert, der andere aber nicht, so besteht zwischen diesen Staaten keine formelle Verpflichtung. Und wenn beide Staaten Vertragsverpflichtungen haben, eine Partei aber gegen Geist und Buchstaben des Vertrages verstößt, so kann die andere Partei aus diesem Grunde das Vertragswerk kündigen. [07]

Dies wird in der Wiener Vertragsrechtskonvention ausführlich in den Artikeln 54 bis 62 festgehalten und begründet.

Außerdem gibt es im Artikel 2 der 4. Haager Konvention von 1907 die sog. si omnes Klausel. D.h. die Konvention gilt nur dann, wenn sich alle Parteien beteiligen. Art. 2 besagt: „Die Bestimmungen der im Artikel 1 angeführten Ordnung sowie des vorliegenden Abkommens finden nur zwischen den Vertragsmächten Anwendung und nur dann, wenn die Kriegsführenden sämtlich Vertragsparteien sind.“

Für Positivisten, die das Völkerrecht mathematisch und kalt anwenden, gab es zwischen dem deutschen Reich und der Sowjetunion überhaupt keine Verpflichtungen aus den Konventionen. Diese Vorstellung wurde allerdings von der Anklage in Nürnberg abgelehnt. Und im Jahre 1949 wurde die sog. si omnes Klausel im Art. 2 der Genfer Konventionen von 1949 expressis verbis verworfen.

Schließlich gibt es, was man „Völkergewohnheitsrecht“ nennt – gewissermaßen ein Mindeststandard für die Kriegsführung – zwingendes Völkerrecht auf minimaler Ebene.

Dazu würden zählen vor allem die Bestimmungen vom Artikel 1 über den Kombattantenstatus, Art. 4-9 über den Kriegsgefangenenstatus, Art. 23 über das Verbot der Verwendung von Gift oder vergifteten Waffen, die meuchlerische Tötung oder Verwundung von Angehörigen des feindlichen Volkes oder Heeres, Artikel 25 über das Verbot des Angriffes auf unverteidigte Städte, Dörfer und Wohnstätten sowie Art. 42-56 über die kriegerische Besetzung.

In der Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ werden u.a. Bilder von der Hinrichtung von Partisanen gezeigt.

Nun, wie ist der Partisanenkrieg zu beurteilen? Und zwar nicht anachronistisch, mit den Augen von 2004 und in Hinblick auf die Genfer Konventionen von 1949 und auf die Protokolle von 1977, sondern zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Welche völkerrechtlichen Normen galten am 22. Juni 1941?

Art. 1 der Haager Landkriegsordnung besagt: „Die Gesetze, die Rechte und die Pflichten des Krieges gelten nicht nur für das Heer, sondern auch für die Milizen und Freiwilligen Korps, wenn sie folgende Bedingungen in sich vereinigen:

1. daß jemand an ihrer Spitze steht, der für seine Untergebenen verantwortlich ist.
2. daß sie ein bestimmtes aus der Ferne erkennbares Abzeichen tragen,
3. daß sie die Waffen offen führen und
4. daß sie bei ihren Unternehmungen die Gesetze und Gebräuche des Krieges beachten.

Dieses sind also die Merkmale eines Kombattanten. [08] Fehlen diese Merkmale, so bewegte sich der Kämpfer außerhalb des Völkerrechts und hatte keinen Anspruch auf Schutz bzw. auf Kriegsgefangenenstatus.

Im Ersten und Zweiten Weltkrieg galt die Regel, daß nur Kombattanten im Sinne des Artikel 1 der Haager Landskriegsordnung sich an Kriegshandlungen beteiligen durften. Alle anderen Kämpfer -Freischärler, Guerillas, Partisanen- konnten nach dem damals geltenden Völkerrecht als Kriminelle behandelt werden.

So haben alle Kriegsführende im Ersten und Zweiten Weltkrieg verfahren.

weiterlesen bitte hier:
http://www.read-all-about-it.org/archive/rechtsgrundsaetze/zayas_swg0604.html
oder hier:
http://einedeutscheweise2.wordpress.com/2010/11/10/de-zayas-das-recht-im-2-weltkrieg/

Written by einedeutscheweise

10. November 2010 at 04:19

Brief an Gorbatschow

leave a comment »

Mein Brief an Michail Gorbatschow.

(Auszug)

Von Leutnant a.D. Heinz Unruh

Vorbemerkung: Im Jahr 2008 las ich in einer Tageszeitung die Buchsprechung über Michail Gorbatschows
„Erinnerungen“. Mit einigen Passagen in dem Buch war ich ganz und gar nicht einverstanden, weil ich es
als Zeitzeuge besser wusste. Ich war 1942 mit meiner Einheit, dem PzGrenRgt 3, das zur 3. Panzerdivision
gehörte, als OB bei der Kampfgruppe Hptm. Bösang in dem Dorf Priwolnoje einquartiert und im Haus der
Familie Gorbatschow untergebracht. Der kleine Michail war damals etwa 10 Jahre alt und – falls Herr
Gorbatschow meinen Brief gelesen haben sollte – wird er sich sicher an das tatsächliche – nämlich tadellose
– Verhalten der deutschen Soldaten erinnert haben. – Schade, dass in seinen „Erinnerungen“ nichts darüber
zu lesen ist. Übrigens hat er mir nie auf meinen Brief geantwortet.

*
Sehr geehrter Herr Michail Gorbatschow,

Sie werden mit Recht erstaunt sein, von einem ehemaligen deutschen Soldaten Post zu erhalten. Als einer
der letzten Zeitzeugen aus einer bewegten Vergangenheit möchte ich mit dem schuldigen Respekt auf
einige Passagen in Ihrem Buch hinweisen, in denen Aussagen abgedruckt sind, die so gar nicht zu Ihnen,
der von mir verehrten Persönlichkeit, passen. Nur der Umstand, dass in einer deutschen Tageszeitung ein
Auszug aus Ihrem Buch „Erinnerungen“ abgedruckt war, drängt mich als ehemaliger unfreiwilliger
Mitbewohner Ihres Heimatdorfes und damit Zeitzeuge im Interesse der Wahrheit und zur Ehrenrettung
meiner gefallenen Kameraden zur Richtigstellung.

Ich hatte als Soldat und Offizier das kaum fassbare Glück, die grausamen Kriegs- und Nachkriegsjahre zu
überleben. Deshalb kann ich als Älterer aus eigenem Erleben auf Ihre als Jüngeren gemachten Erfahrungen
und Erlebnisse antworten. Nach Ihrer Aussage in Ihrem Buch, war ich einer der sogenannten
„Herrenmenschen“, die plündernd und später mit Mordabsichten durch Ihr Heimatdorf zogen.

Ja, verehrter Herr Gorbatschow, ich war mit meiner Einheit (Kampfgruppe Hauptmann Bösang) mehrere
Wochen unfreiwilliger Gast in Ihrem Heimatdorf.

Einquartiert war ich mit mehreren Kameraden in Ihrem Elternhaus. Wir hatten nicht nur mit Ihrer
liebenswürdigen Frau Mutter, nein, auch mit den übrigen Dorfbewohnern ein gutes, freundschaftliches
Einvernehmen. Unser Kommandeur, Hauptmann Bösang, (1945 gefallen) fühlte sich für die Bürger des
Dorfes verantwortlich. Meine Einheit gehörte zur 3. Panzerdivision. Von unserer Seite und den
Dorfbewohnern gab es keine feindliche Einstellung, somit auch keine Partisanen. Ich denke heute noch mit
größter Hochachtung an die Frauen und Mütter, die unter furchtbaren Bedingungen ihr kümmerliches,
armseliges Dasein fristen mussten. Diese grauenhaften Lebensumstände gingen nicht von der deutschen
Besatzung aus. Nein, sie waren Bestandteil sowjetischer Politik.

Ich habe in keinem der europäischen Länder soviel Armut, Elend und Ungerechtigkeit gesehen, wie in dem
angeblichen „Paradies der Arbeiter und Bauern“. Die Dorfbewohner erzählten uns, dass die „Rote Armee“
auf ihrem Rückzug das System der verbrannten Erde anwandten. Das heißt, beim Rückzug wurden auf
Grund stalinistischer Befehle alle Vorräte des Dorfes entnommen oder vernichtet.

Der Umstand, dass wir mit den Dorfbewohnern auf engstem Raum leben mussten (im Gegensatz haben
unsere Gegner im Westen wie im Osten die Bewohner aus ihren Häusern vertrieben), hatten wir die
einmalige Gelegenheit den nicht genehmen Alltag von ihnen kennenzulernen, das bedingte auch, dass wir
mit den Bewohnern unser Essen teilen mussten. Wir erfuhren von den gequälten Menschen (es waren ja
mehr Frauen als Männer im Dorf), dass aus ihren Familien eine oder mehrere Familienmitglieder von der
GPU verschleppt oder ermordet wurden.

Ich kann Ihnen, verehrter Herr Gorbatschow, versichern, dass wir als junge Soldaten nie angehalten
wurden, uns wie „Herrenmenschen“ aufzuführen. Ich habe Ihre verehrte Frau Mutter als warmherzige,
gütige Frau und Mutter kennengelernt. Hier flossen meine Erinnerungen an meine Mutter ein, die über
tausend Kilometer in meiner Heimat um mich bangte, so wie Ihre Mutter um ihren Mann bangte, der als
Soldat gegen uns im Felde stand. – Von meiner Mutter bekam ich die Mahnung mit, die da hieß, behandle
im fremden Land die Menschen so, wie du deine Angehörigen behandelt wissen willst.

Ihre Frau Mutter fand für uns junge Soldaten (wir waren nicht älter als 18 Jahre) tröstende Worte, wenn es
hieß, wir gehen in Stellung. Wir teilten mit unseren Quartiersleuten unsere Verpflegung, wir bezahlten treu
und brav die Hühner, die unser Mahl bereicherten. – Ich kann nochmals mit Recht betonen, dass unser
Verhältnis mit den russischen Menschen, den Ukrainern und den Kaukasischen Völkern freundschaftlich
war. Ich lege Ihnen ein Merkblatt der deutschen Wehrmacht bei, in dem unsere Verhaltensweise gegenüber
diesen Völkern klar definiert wurde.

Wir hatten keinen Ilja Ehrenburg, der uns zu Mordtaten aufrief. Ich habe unter diesen schon genannten
Völkern wunderbare Menschen kennengelernt, an die ich heute noch mit größter Hochachtung denke.

Sie schreiben in Ihrem Buch, wir hätten als grausame Besatzer in ihrem Heimatdorf die Bewohner
ausgeplündert, nun, ich muss der Wahrheit zuliebe sagen, es gab bei diesen armen Menschen nichts zu
plündern und wenn, dann hätten wir das mit dem Leben bezahlt. Ich muss Ihnen sagen, dass selbst die
normalsten Dinge, die der Mensch zum Leben braucht in diesen Katen nicht vorhanden waren. Alltägliche
Gegenstände wie Zahnbürsten oder andere hygienische Artikel waren nicht vorhanden. Uhren waren
Mangelware, von Armbanduhren ganz zu schweigen. Ich habe in keinem der Häuser ein privates
Radiogerät gesehen, an Holzmasten hingen Uralt-Lautsprecher die von einer zentralen Stelle (Partei)
gesteuert wurden. In der Sowjetzeit, so wurde uns von den Dorfbewohnern versichert, durften sie nur das
hören, was ihnen die Partei vorschrieb.

Sie sprechen in Ihrem Buch von technischen Dingen, die wir entwendet hätten! Auch hier mein
Widerspruch. Ich habe in keinem Haushalt und das in Städten wie Charcow oder Krasnodar sowie Mosdok
irgendwelche technische Geräte vorgefunden. Für schier unglaublich ist Ihre Angabe, dass wir, die
sogenannten „Herrenmenschen“, neben anderen Sachen sogar die Schwarzerde (Mutterboden) aus Ihrem
Dorf weggeschleppt hätten. Bei Gott, wir hatten beim Rückzug andere Sorgen, wir mussten unsere
Fahrzeuge bereitstellen um Kosakische Flüchtlinge die mit ihren Dorfgemeinschaften vor der „Roten
Armee“ und der nachfolgenden NKWD fliehen mussten, in Sicherheit bringen.

Zum Schluss, verehrter Herr Gorbatschow, eine humorvolle Begebenheit als kleine Nachlese. Vielleicht
können Sie sich an diese Episode erinnern? Ich wollte Ihnen, dem kleinen, aufgeweckten Buben, das
Wolgalied aus der Operette „Der Zarewitsch“ nahebringen. Leider war meine musikalische Begabung
verheerend, wahrscheinlich dachten Sie als Junge, der deutsche „Teufel“ ist endgültig verrückt geworden.

Meine berechtigte Kritik an einigen Passagen Ihres Buches ändert nichts an meiner positiven Einstellung zu
Ihnen und Ihrer politischen Leistung. Sollte Ihr Weg wieder in meine Heimat führen, würden meine Frau
und ich versuchen, mich für die gewährte Gastfreundschaft in dem Haus Ihrer Eltern in aller Form zu
bedanken.
*

*
PS. Ich hatte das nicht fassbare Glück, dem Henker des NKWD zu entgehen. Da der Massenmörder Stalin
am russischen Volk zum Zeitpunkt meiner Verurteilung als sogenannter Kriegsverbrecher und Spion 1947
die Todesstrafe für einige Zeit ausgesetzt hatte, wurde ich zu 25 Jahren Arbeitslager (KZ-Lager) verurteilt.
Nach 10jähriger KZ-Lagerhaft 1956 mit Bewährung entlassen. Am 18. 10. 1991 wurde ich von der
russischen Generalstaatsanwaltschaft rehabilitiert.

*
Quelle: „Soldat im Volk“ – Juli/August 2010. Verband deutscher Soldaten e.V., Rheinallee 55, D-53173
Bonn.
===============================================
Abgeschlossen am 19. Oktober 2010.
via DerHonigmannsagt (Adresse >>)

http://www.widerhall.de/57wh-gor.htm

Written by einedeutscheweise

9. November 2010 at 05:07

Veröffentlicht in Geschichte

Tagged with , , ,

Stalins Fackelmänner-Befehl

with one comment

Der deutsche Angriff auf den fast abgeschlossenen Aufmarsch der Roten Armeen am 22.Juni 1941 hatte kolossale militärische Erfolge, da die Sowjets mit riesiger Übermacht nur auf Angriff aufgestellt und ausgerüstet waren, gemäß den Ideen von Trotzki und Lenin Europa zu überrennen, weil es schon nicht die „Klasse der Proletarier“ a la Marx zuvor gemacht hatte.
Die Bundesdeutsche Geschichtsschreibung behauptet weiterhin, nach Hillgruber, dies als einen „rassenideologischen Vernichtungskrieg“, der den Lebensraum im Osten sichern sollte.
Was diesen Krieg so vernichtend machte, waren haupsächlich die sowjetischen Partisanen. In einer ganzen Reihe von Anordnungen dazu ist Stalins Fackelmänner-Befehl. Die Frage ist auch, wer die „Politik der verbrannten Erde“ verursachte.

Erneut diskutiert werden die Zusammenhänge seit den 2 Ausstellungen „Die Verbrechen der Wehrmacht“ des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS), das von Jan Philipp Reemtsma gegründet und geleitet ist. Zahlreiche Preise und jetzt auch diesen: Jan Philipp Reemtsma erhält den Schillerpreis 2010 der Stadt Mannheim. Der 57- Jährige habe der Figur des engagierten, unabhängigen, stilistisch brillanten Intellektuellen ein neues und glaubwürdiges Profil verliehen, hieß es in der Begründung.
Bekannt ist aber auch, daß diesen Austellungen zahlreiche Fälschungen nachgewiesen wurden, wie Bogdan Musiał und der ungarische Historiker Krisztián Ungváry, Walter Post und andere nachwiesen, aber die Fälscher machen weiter mit der Verleumdung der deutschen Soldaten.

Stalins Fackelmänner-Befehl:

Hans-Joachim von Leesen schreibt in der Preußischen Allgemeinen Zeitung [1]
Zitat:
„Zu den nicht eben wenigen Legenden, die sich im Laufe der Jahrzehnte um die Geschichte des Zweiten Weltkrieges, hier speziell um das meist negative Verhalten der deutschen Wehrmacht, gesponnen haben, gehört die Behauptung, die umfangreichen Zerstörungen in der Sowjetunion seien allein durch die Deutschen verursacht worden. Sie hätten systematisch in der UdSSR die Politik der „verbrannten Erde“ angewendet, das heißt jedes Wohnhaus, jedes Bauernhaus, jedes Fabrikgebäude, jedes öffentlichen Institutionen dienende Haus, in die Luft gesprengt oder verbrannt. Elektrizitätswerke, Gleisanlagen der Eisenbahn, Silos, Erntevorräte, Magazine seien von der Wehrmacht im Rahmen des angeblich vom Deutschen Reich geführten „Vernichtungskrieges“ gegen die „ostischen Untermenschen“ vernichtet worden.“

—————————————————
Focus, Monitor und die historische Wahrheit
Von Ernst Gauss und Wilhelm Böke
Nach den Historikern greifen nun endlich auch einige Medien
in der Frage des Partisanenkrieges während des Zweiten
Weltkrieges den Fehdehandschuh auf, der ihnen von den linken
Ideologen um J.P. Reemtsma und J. Heer durch deren
Anti-Wehrmachtsausstellung hingeworfen wurde. Focus z.B.
zeigte Kritikfähigkeit, als es in den Ausgaben 16 & 17/1997
die Dokumente dieser Ausstellung gleich reihenweise als Fälschungen
entlarvte. Bilder von nackten Menschen stellt der
Hauptverantwortliche Ex-Kommunist J. Heer ohne jeden Beweis
als Belege für Massenhinrichtung an Juden dar. Er hatte
sich nicht darum gekümmert, was die Akten der Zentralen
Stelle in Ludwigsburg, aus denen viele seiner Bilder stammen,
zu diesen sagen. Statt dessen übernahm Heer in einem
Fall den Untertitel eines Bildes, den der linksradikale Frankfurter
Journalist Ernst Klee für sein Buch Schöne Zeiten – Judenmord
aus der Sicht der Täter und Gaffer (S. 77) frei erfunden
hatte, wie der revisionistische Forscher D. Lehner
1992 nachweisen konnte (Focus 16/1997). Daß der heutige
leitende Staatsanwalt dieser Zentralen Stelle, Willy Dressen,
Mitherausgeber dieses 1988 im S. Fischer Verlag erschienenen
Buches ist, läßt freilich Zweifel aufkommen, ob die Ermittlungsergebnisse
der Zentralen Stelle wirklich solide sind.

Den “Ermittlungsergebnissen” der Zentralen Stelle zu widersprechen
verlangt Mut. In der Focus-Redaktion jedoch
scheint dieser nicht auszureichen, wie die Ausgabe 17/1997
beweist. Als Beweis für eine weitere Fälschung Heers werden
darin die Akten der Zentralen Stelle herangezogen. Heer
schrieb im Katalog seiner Ausstellung, am 30.10.1941 hätte
eine Einheit der Wehrmacht im Ghetto von Nieswicz 4.500
Juden ermordet. Die Zentrale Stelle allerdings führt aus, diese
Massenerschießung sei unter der Leitung unbekannter Polizisten
durch litauische Hilfswillige ausgeführt worden. Somit
handele es sich in diesem Fall eben nicht um ein Verbrechen
der Wehrmacht, so Focus.
Die Naivität, mit der unsere Medien diffuse staatsanwaltliche
Ermittlungsergebnisse kolportieren, ist erstaunlich. Als ob sie
nicht wüßten, daß in Sachen NS-Verbrechen extra geschulte,
politisch stramm antifaschistische Staatsanwälte die Ermittlungen
führen, und zwar nicht, um ein Verbrechen aufzuklären,
sondern um Schuldige für ein behauptetes, aber unbewiesenes
Verbrechen zu finden und abzuurteilen.
Eine redliche Berichterstattung würde darauf hinweisen, daß
nicht nur unbekannt ist, wer die Täter gewesen sind, sondern
daß es von dem Verbrechen an sich keine Spuren gibt, ja daß
man sich noch nicht einmal die Mühe gemacht hat, den Ort
des Verbrechens zu suchen und Spuren zu sichern!
Unredlich zeigte sich auch Focus TV, das am 13.4.1997 den
Film des Kriegsberichterstatters G. Kessel zeigte, in dem die
Exekution mehrerer Menschen in Pancevo (Jugoslawien)
festgehalten wurde (Vgl. AZ, 4.4.1997). Ein analoges Bild
dieser Hinrichtung wird auch in der Anti-Wehrmachtsausstellung
gezeigt. Weder dort noch im Focus TV-Beitrag wird
angeben, daß diese Partisanen nach einem regulären Kriegsgerichtsverfahren
zum Tode verurteilt wurden, da sie Wehrmachtssoldaten
ermordet hatten. Die gezeigte Hinrichtung
war also, im Gegensatz zur Behauptung von Focus TV, kein
Verbrechen. Und zudem: Wäre es denkbar, daß die Wehrmacht
eigene Verbrechen auch noch von ihren Kriegsberichterstattern
offiziell d okumentieren lassen würde?

——————————————————

Es gibt eine Unklarheit. ob in das Original des im Washingtoner Nationalarchiv (unter der Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abtlg. Fremde Heere Ost II H 3/70 Fr 6439568) aufbewahrten Dokuments steht, daß diese Partisanen deutsche Uniformen tragen sollten, oder später eingefügt wurde.—

In „Die Junge Freiheit“ schreibt von Leesen 2008 [2]:
Zitat:
Mythen um den sowjetischen „Fackelmänner-Befehl“:
Kritiker denunzieren mit den offenkundigen Klitterungen gleich die gesamte Quelle

Im Oktober 2000 veröffentlichten die vom Institut für Zeitgeschichte herausgegebenen Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte einen Beitrag der Autoren Christian Hartmann und Jürgen Zarusky unter dem Titel „Stalins ‚Fackelmänner-Befehl‘ vom November 1941. Ein verfälschtes Dokument“. Die Historiker wiesen nach, daß die eingeschobenen Sätze über die Verwendung erbeuteter deutscher Uniformen durch sowjetische Partisanen nachträglich in den Originalbefehl hineingefälscht worden seien. Sie konnten belegen, daß die genannte angebliche Quelle so nicht existiert und daß die inzwischen gefundenen weiteren Exemplare der Befehls die Uniform-Passagen nicht enthalten.

Hingegen bestätigen sie ausdrücklich, daß der Hauptteil des Befehls authentisch ist, daß also ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung die sowjetische Führung die Politik der „verbrannten Erde“ vom nahezu ersten Tag der Feindseligkeiten an verfolgt hat….“.

Dann aber stilisierten sie die dem Original hinzugefügten wenigen Sätze über das Tragen deutscher Uniformen durch Partisanen zum Hauptteil des Befehls. Kurzerhand erklärten sie, daß die Promotoren des „Fackelmänner-Befehls“ häufig nichts anderes im Sinn hätten, als „NS- und Kriegsverbrechen in der besetzten Sowjetunion zu vertuschen und zu leugnen, was einer (…) rechtsextremen Geschichtspropaganda entspricht, die von der entstellenden Interpretation und verzerrenden Wiedergabe historischer Quellen nun zur direkten Fälschung überzugehen scheint“. ….
„Die Echtheit des Befehls wurde der JF gegenüber von Joachim Hoffmann bestätigt, der als Quelle auf den Stalin-Biographen General Dmitrij Wolkoganow hinwies.“ Weiter hieß es: „Den Abschnitt über die deutschen Uniformen konnte Hoffmann jedoch nicht bestätigen.“

Es ist nur einer von zahlreichen sowjetischen Befehlen, die das Ziel hatten, der vorrückenden Wehrmacht lediglich „verbrannte Erde“ zu überlassen. So hatte Stalin am 3. Juli 1941 dazu aufgerufen, den Deutschen „kein Kilogramm Getreide, keinen Liter Benzin“ zu hinterlassen und „alles wertvolle Gut, das nicht abtransportiert werden kann (…) unbedingt zu vernichten“ wie auch das gesamte rollende Material, alle Rohstoffe, jedes Stück Vieh. In einem weiteren Aufruf gab das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Weißrußlands schon am 1. Juli 1941, also keine zehn Tage nach Beginn des deutschen Angriffs, der Partisanenbewegung die Weisung, alle Verbindungen im Hinterland des deutschen Gegners zu vernichten, Brücken und Straßen zu sprengen, Treibstoff und Lebensmittellager, Kraftfahrzeuge, Eisenbahnenlagen zu zerstören, „um den Feind zu vernichten“. Der Oberbefehlshaber der Westfront, Marschall Semjon Timoschenko, erließ am 6. August 1941 einen Aufruf an alle Einwohner der Sowjetunion, sie sollten in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten alle Brücken zerstören, Häuser und Wälder anzünden, kurz, alles tun, die Deutschen zu schlagen. Rücksicht auf die Zivilbevölkerung wurde in keinem Fall genommen.

Zu dem, was wirklich stattfand, führt Hans-Joachim von Leesen aus [1]:
Zitat:
„So fanden die vorrückenden deutschen Truppen eine Wüste vor, zumal auch nach der Einnahme durch die Wehrmacht in ihrem Rücken Partisanen das Vernichtungswerk fortsetzten. Welchen Grad die sowjetischen Zerstörungen erreicht hatten, geht auch aus dem Buch von W. P. und Zelda K. Coates „Vom Interventen zum Alliierten 1917–1942 – Die Geschichte der englisch-sowjetischen Beziehungen“ hervor. … berichtet unter anderem von einer Begegnung des sowjetischen Botschafters in London Maiski mit dem britischen Außenminister Eden zu einem Frühstück in London am 21. November 1941. Die beiden Politiker beschworen in Reden die britisch-sowjetische Waffenbrüderschaft.: „Wir mußten Millionen und aber Millionen unserer Zivilbevölkerung evakuieren, wodurch unvermeidliche Unannehmlichkeiten, Härten und Leiden für unser Volk verursacht wurden. Infolge der konsequenten Durchführung der Politik der ,verbrannten Erde‘ mußten wir mit eigenen Händen … alle jene großen Industrieanlagen, Kraftwerke, prächtigen Gebäude und so weiter zerstören, die überall in der Sowjetunion mit Hilfe der heldenhaften Anstrengungen und großen Opfer des gesamten Volkes entstanden waren.“

Das gelang in großem Umfang. Um den deutschen Soldaten jede Unterkunftsmöglichkeit zu nehmen, wurden alle Bauernhäuser, Katen und Hütten verbrannt, was besonders im Herbst und vor allem im harten Winter 1941/42 für alle Betroffenen schlimme Folgen hatte. Zu den Leidtragenden gehörten allerdings nicht nur die Soldaten der Wehrmacht, sondern auch die Kriegsgefangenen, die in den ersten Kriegsmonaten zu Millionen in deutsche Hand gefallen waren, sowie die russische und ukrainische Zivilbevölkerung.

Kaum bekannt ist es, daß Deutschland dann daran ging, ein umfangreiches Wiederaufbauprogramm einzuleiten. Das war zwingend notwendig, weil sonst weder die weißrussische, ukrainische und russische Bevölkerung noch die Wehrmacht im Lande hätte ernährt und versorgt werden können. Notgedrungen unverwirklicht blieb der Plan, aus den jetzt verwüsteten ehemaligen landwirtschaftlichen Überschußgebieten Nahrungsmittel nach Deutschland zu transportieren. Der Münchener Historiker Walter Post hat darüber in dem 1999 erschienenen, überaus aufschlußreichen Band „Die verleumdete Armee“ ausführlich unter Quellenangaben berichtet. So wurde das riesige Dnjepr-Kraftwerk bei Saporoschje, das die ganze Südukraine mit Strom versorgte und völlig zerstört in deutsche Hand fiel, durch die „Organisation Todt“ wieder aufgebaut. Im Januar 1943 konnten die Stromlieferungen wieder aufgenommen werden, wenn auch nur mit 23 Prozent der Vorkriegskapazität.

Um die landwirtschaftliche Erzeugung wieder anzuheben, stellte Deutschland erhebliche Hilfsmittel zur Verfügung. Im Rahmen des „Ostackerprogramms“ wurden während der deutschen Besatzung bis Ende 1943 aus dem Reich 15000 Eisenbahnwaggons mit landwirtschaftlichen Geräten und Maschinen geliefert; darunter befanden sich mehr als 70000 Traktoren, 16000 Holzgasgeneratoren, 5000 Schlepperanhanggeräte, 306000 Gespannpflüge. Außerdem gingen mehrere tausend Kühe, Ochsen, Schweine und Zuchthengste zur Auffüllung des Viehbestandes nach Osten. Die deutsche Landwirtschaftshilfe belief sich bis Ende 1943 auf 510 Millionen Reichsmark. Post listet auf, daß zwischen Juli 1941 und Dezember 1943 Deutschland rund eine Milliarde Reichsmark allein in die Bereiche Bergbau, Energieerzeugung und gewerbliche Wirtschaft steckte, ferner eine weitere Milliarde in die Wiederherstellung des Eisenbahnsystems und den Straßenbau. Walter Post weiter: „Zusammen mit der Landwirtschaftshilfe von 510000000 Reichsmark betrug die deutsche Wirtschaftshilfe für die besetzten sowjetischen Gebiete rund drei Milliarden Reichsmark.“
Soweit Hans-Joachim von Leesen

Nach den Berichten der Wehrmacht allerdings, trugen sehr viele Partisanen erbeutete deutsche Uniformen, schonten nicht die russischen Zivilisten, zerstötern deren Dörfer, waren grausam und fügten der Wehrmacht im Rücken der Front sehr große Opfer zu. Beim deutschen Rückzug erst wurden dann von der Wehrmacht Brücken, Verkehrsverbindungen zerstört um der Roten Armee den Vormarsch zu erschweren.

[1] Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 34-07 vom 25. August 2007 In Stalin fand Alexander I. seinen Meister
[2] www.jungefreiheit.de 23/08 30. Mai 2008 Politisch motivierte Quellenfälschungen
Verweise in Metapedia
Auszüge aus dem Buch von Joachim Hoffmann – „STALINS VERNICHTUNGSKRIEG 1941 – 1945“ sind hier www.horst-koch.de

Written by einedeutscheweise

9. November 2010 at 04:03

ein Lied: Opa,ich vermisse dich

leave a comment »

Für alle deutschen und kroatischen Soldaten und Grossväter, die Ihr Leben für ihr Heimatland gaben, ein Lied von Sleipnir

Written by einedeutscheweise

5. November 2010 at 05:18

Veröffentlicht in Musik, Video

Tagged with , , , ,

Spruch für eine Sonnenuhr

leave a comment »

Der Tag geht über mein Gesicht.
Die Nacht, sie tastet leis vorbei.
Und Tag und Nacht ein gleich Gewicht
und Tag und Nacht ein Einerlei.

Es schreibt die dunkle Schrift der Tag
und dunkler noch schreibt sie die Nacht.
Und keiner lebt, der deuten mag.
was beider Schatten ihm gebracht.

Und ewig kreist die Schattenschrift.
Leblang stehst du im dunklen Spiel.
Bis einmal dich die Deutung trifft:
die Zeit ist um. Du bist am Ziel.

Rudolf G. Binding

——————-

AUS DEN KINDERTOTENLIEDERN

Oft denk‘ ich ,sie sind nur ausgegangen,
bald werden sie wieder nach Haus gelangen,
der Tag ist schön, o sei nicht bang,
sie machen nur einen weitern Gang.

Jawohl, sie sind nur ausgegangen,
und werden jetzt nach Haus gelangen,
o sei nicht bang, der Tag ist schön,
sie machen den Gang zu jenen Höhn.

Sie sind uns nur vorausgegangen,
und werden nicht hier nach Haus verlangen,
wir holen sie ein auf jenen Höhn
im Sonnenschein, der Tag ist schön.

Friedrich Rückert

Written by einedeutscheweise

2. November 2010 at 04:33